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MENUMENU

Prof. Dr. Max Otte - Der bekannteste deutsche Value Investor

Max Otte wurde 1964 in Plettenberg, Nordrhein-Westfalen, geboren. Otte wurde auf den Namen Matthias getauft, nahm aber 1989 nach dem Tod seines Vaters den Namen Max an.

1983 schloss Otte das Gymnasium als Jahrgangsbester ab. Otte war schon immer von den Vereinigten Staaten von Amerika begeistert und hegte bereits früh den Wunsch, in die Staaten auszuwandern.

Die finanziellen Gegebenheiten erlaubten es der Familie jedoch nicht, Otte auf eine US-amerikanische Spitzenuniversität zu schicken.

Studium

Von 1983 bis 1986 und von 1987 bis 1989 studierte Otte an der Universität zu Köln. Seine Fächer waren Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften.

In den Jahren 1986 und 1987 absolvierte Otte zudem ein Studium an der American University in Washington D.C. Dieses Studium wurde mit Stipendien finanziert. Dort zählten zu seinen belegten Fächern insbesondere Marketing und Finance.

1989 schloss Max Otte sein Studium als Diplom-Volkswirt mit der Note 1,6 ab.

Im selben Jahr ging Otte im Rahmen eines Woodrow-Wilson-Fellowships an die Princeton University, New Jersey. 1991 erlangte er den Titel M.A. in Public Affairs und 1997 den Doktorgrad.

Berufliche Karriere

In den Jahren 1994 und 1995 war Max Otte am "Centrum für Hochschulentwicklung", das ein Projekt der "Bertelsmann-Stiftung" war, beteiligt. 1997, nachdem Otte promoviert hatte, stieg er als Senior Project Manager bei der Unternehmensberatung Arthur D. Little International ein.

Im Jahre 1998 war Otte als Mergers & Acquisitions Berater beim Institut für Wirtschaftsberatung tätig. Dort beriet er vorzugsweise mittelständische Unternehmen, die in der Sanitärbranche arbeiteten.

Diese Branche erlebte gerade nach der Wiedervereinigung einen regelrechten Boom, so dass Otte an einigen Übernahmen und Fusionen beteiligt war.

Ottes Rolle in der Wirtschaft

1998 war Max Otte als Assistenzprofessor an der Boston University tätig. Sein Vortrag mit dem Titel „The Euro and the Future of the European Union“ handelte von einer fehlerhaften Konstruktion der Eurozone und prognostizierte ernsthafte Probleme für Euro-Staaten.

Ottes Vision ist bis heute klar formuliert. Er will sein Finanzwissen und Finanzinformationen den Bürgern und Privatinvestoren verständlich nahebringen. Ein wichtiger Distributionsweg soll dabei das Internet sein.

Außerdem will er ausschließlich für Bürger tätig sein, was bedeutet, dass er ausschließlich Privatkunden hat.

Otte der „"Crashprophet"“

Ottes Buch „"Der Crash kommt“" erschien 2006 und machte ihn bei einer breiten Öffentlichkeit bekannt, da es als Ratgeber für die Vorbereitung auf die nächste große Weltwirtschaftskrise bekannt wurde.

Auch forderte Otte, noch lange vor der Politik, eine Verstaatlichung der „Hypo Real Estate“. Seine Forderung wurde im Geschäftsjahr 2008 umgesetzt.

Auch prognostizierte er, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine erhebliche Mitschuld an der Krise zu tragen hätten. Kurz darauf setzten die Ratingagenturen die US-Bonität herab. Ottes Präsenz macht deutlich, inwiefern er Einfluss auf die Wirtschaft hat. Durchschnittlich hält er 50-70 Vorträge pro Jahr.