Aktie im Fokus: Sartorius Vz. – vorläufige Geschäftsergebnisse katapultieren die Aktie gen Norden
Die Aktienmärkte fahren Achterbahn, vor allem die Technologiebörse NASDAQ gab zum Wochenbeginn ein erschreckendes Bild ab. Die größten Technologiewerte verloren gemeinsam Billionen von US-Dollar. Allein Nvidia büßte weit über eine Billion US-Dollar an Marktkapitalisierung ein. Das ist ein bis dato einmaliger Vorgang in der Börsengeschichte.
Umso beeindruckender ist das Kursverhalten des DAX.
Innerhalb eines Handelstages konnte sich der DAX sogar nachbörslich über die 21.400-Punkte-Marke zurückhieven.
Am Montag, den 27. Januar 2025 schloss die Aktie noch via Xetra mit einem Kursplus von 0,52 Prozent und einem Kurs von 250,30 Euro. Vorbörslich konnte das Sartorius-Wertpapier bereits bis auf 275,40 Euro zulegen (zum Zeitpunkt dieser Analyse vor der Xetra-Eröffnung).
Warum die plötzliche Kursrallye?
Nun, Sartorius publizierte am frühen Morgen die vorläufigen Geschäftsergebnisse für das Geschäftsjahr 2024.
Im Rahmen der Präsentation wies man auf den Abschluss des Geschäftsjahres 2024 mit einem sehr guten vierten Quartal und einem positiven Trend hin. Auch die Gesamtprognose hat man erreicht.
Sartorius: vorläufigen Jahreszahlen im Blick
Der Auftragseingang des Gesamtkonzerns (Bioprocess Solutions + Lab Products & Services) stieg im Vergleich zum Vorjahr 2023 um 10,1 Prozent von zuvor 3,0669 auf 3,3775 Milliarden Euro. Der Umsatz indes verlor um 0,4 Prozent von 3,3957 auf 3,3807 Milliarden Euro minimal. Das EBITDA fiel lediglich um 1,8 Prozent von 962,7 auf 945,3 Millionen Euro, der Jahresüberschuss fiel um 17,3 Prozent von 338,5 auf 279,9 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis je Vorzugsaktie fiel von 4,95 auf 4,06 Euro und damit um 18,0 Prozent.
Insgesamt konnte Sartorius mit dem Zahlenwerk die Analysten positiv überraschen. Vor allem aber der Ausblick verbreitete Zuversicht bei den Aktionären. Für das Geschäftsjahr 2025 gab der Konzern einen vorsichtig positiven Ausblick und stellte ein profitables Wachstum in beiden Konzernsegmenten in Aussicht.
Sartorius Vz. – was sagt die Charttechnik?
Auf der Oberseite wären die Widerstände bei den Marken von 269,610 Euro (0.382%), 291,375 Euro (0.50%), 313,140 Euro (0.618%), 340,070 Euro (0.764%) und 383,600 Euro (1.00%) abzuleiten. Zur Unterseite wären die Marken von 242,680 Euro (0.236%) und 199,150 Euro (0.00%) heranzuziehen. Dem Chartbild wurden hier auch die drei EMAs (EMA50 in lila Farbe, EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt. Die jeweiligen Kurszielbereiche für die Bullen und Bären wären hier mit den rot und grün eingefärbten Rechtecken visualisiert.
Zur Oberseite wäre ein Test des 0.618prozentigen Fibonacci von 313,140 Euro möglich. Zur Unterseite könnte das 0.00prozentige Fibonacci-Retracement (letztes Verlaufstief) von 199,150 Euro von den Bären nochmals getestet werden. Der Relative-Strength-Index (RSI) wies zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 67,93 Punkten noch eine technisch neutrale Marktverfassung der Aktie auf. Aufgrund des vorbörslichen Anstiegs ist die Aktie nun klar in den überkauften Bereich vorgerückt, auch der Widerstand von 269,610 (0.382%) wurde bereits übersprungen.
(Die Vorzugsaktie notierte zum Zeitpunkt dieser Analyse am Morgen vorbörslich bereits mit einem Kursaufschlag von rund 8,8 Prozent oberhalb von 271 Euro)
Sartorius Vz. – Interaktiver Chart
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