DAX auf Rekordkurs: Wenn schlechte Nachrichten Kurse treiben

DAX im Rekord-Rausch: Warum „schlechte“ Nachrichten die Kurse befeuern

Der Siegeszug des deutschen Leitindex ist aktuell nicht zu stoppen. Auch am Donnerstag kletterte der DAX unbeeindruckt weiter in die Höhe. Während es zeitweise so aussah, als könnten erste nennenswerte Gewinnmitnahmen den Index einbremsen, sorgte der Rückenwind aus dem US-Handel am Nachmittag für das Gegenteil: Der Rekordzug setzte seine Fahrt mit voller Kraft fort.

Das Paradoxon der Märkte: Schwache US-Daten als Kurstreiber

Zwei Faktoren stützten gestern den Optimismus der Anleger. Zum einen überraschte der Auftragseingang der Industrie in Deutschland positiv, was das fundamentale Vertrauen in den Standort stärkte. Zum anderen lieferten die USA ein klassisches Markt-Paradoxon: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen höher aus als erwartet. Was normalerweise ein Warnsignal für die Konjunktur ist, dient den Aktienmärkten aktuell als Steilvorlage.

Die Logik der Investoren: Schwächelnde Arbeitsmarktdaten erhöhen den Druck auf die Federal Reserve, die Zinsen schneller zu senken, um die Wirtschaft zu stützen. Niedrigere Zinsen bedeuten günstigere Finanzierungskosten für Unternehmen – ein direkter Impuls für künftige Investitionen und Gewinne.

Euphorie vs. Vorsicht: Wann geht der Rallye die Puste aus?

Trotz der glänzenden Fassade sollten Anleger die Warnlampen nicht gänzlich ignorieren. Der Index zeigt zwar noch keine Anzeichen von Schwäche, doch jede vertikale Rallye findet irgendwann ihr Ende. Die aktuelle Devise vieler Profis lautet: „Zum Verkaufen noch zu früh, für einen massiven Neueinstieg vielleicht schon etwas spät.“ Ein vorsichtiges Agieren mit Blick auf Stopp-Loss-Marken ist in diesem überkauften Marktumfeld ratsam.

Showdown am Nachmittag: Non-Farm Payrolls (NFP) im Fokus

Der heutige Freitag könnte die Volatilität massiv erhöhen.

Neben den Daten zur europäischen Industrieproduktion steht um 14:30 Uhr MEZ das Highlight der Woche an:

Die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls).

Auch hier gilt: Sollten weniger neue Stellen geschaffen worden sein als prognostiziert, könnte dies die Hoffnung auf Zinssenkungen zementieren und den DAX auf das nächste Rekordhoch katapultieren.

DAX Chart

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