Der Jahresabschluss ist der buchhalterische Abschluss eines Geschäftsjahres. Zum Jahresabschluss gehören bei großen Unternehmen auch die Vorlage einer Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung, evtl. auch ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung. Bei kleineren Betrieben und Selbständigen kann dagegen eine eher einfache Einnahmenüberschussrechnung genügen. Je nach Branche und Tätigkeit ist zum Jahresabschluss auch eine Inventur…

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Die Bilanzanalyse (auch Jahresabschlussanalyse) ist ein Instrument der Unternehmensbewertung, das versucht anhand eines Jahresabschlusses, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang, Erkenntnisse über die derzeitige und zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zu gewinnen. Die aus dem Jahresabschluss gewonnenen Daten müssen zu vergleichbaren Kennzahlenwerten umgegliedert und umbewertet werden, um eine…

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Im Jahresbericht informiert ein Unternehmen über seine Geschäftslage und über wesentliche Entwicklungen des vergangenen Geschäftsjahres. Darin enthalten sind aber neben diesem Rückblick meist auch eine Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens und der jeweiligen Branche. Auch Informationen über künftige Änderungen, beispielsweise geplante Investitionen oder Zukäufe, finden sich oft darin. Der Jahresbericht wird meist zur Jahreshauptversammlung…

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Definition Jahresendrally: Die Jahresendrally (auch: "Santa Claus Rally") beschreibt ein Phänomen, bei dem die Aktienkurse zum Ende eines Jahres ansteigen sollen. Tatsächlich ist es statistisch belegt, dass es eine solche Jahresendrally gibt. Allerdings: Es geht hier um einen ziemlich eng gesteckten Zeitraum. Die Rally ist nämlich lediglich an den letzten fünf Handelstagen im Dezember und an den ersten…

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Der Jahresfehlbetrag ist der gesamte Verlust, der im Laufe eines Geschäftsjahres entstanden ist. Er wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen und entsteht, wenn Aufwendungen und Kosten während des Geschäftsjahres insgesamt höher waren als die Erträge und Gewinne. Jahresfehlbeträge können durch tatsächlich erwirtschaftete Verluste entstehen, aber auch durch hohe Investitionen begründet sein, die sich erst…

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Jahresleistungen zeigen beispielsweise bei einem Kredit alle während des Jahres anfallenden Zahlungen auf. Diese enthalten sowohl die fälligen Zinsen, als auch die anteilige Tilgung. Je nach Art des Darlehens und den Modalitäten kann die Jahresleistung über die gesamte Laufzeit konstant oder variabel sein. Bei konstanter Jahresleistung spricht man auch von Annuitäten bzw. von einem Annuitätendarlehen.

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Der Jahresüberschuss ist der Gewinn, der im Laufe eines Geschäftsjahres entstanden ist. Er wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen und entsteht, wenn die erzielten Erträge und Gewinne während des Geschäftsjahres insgesamt höher waren als die angefallenen Aufwendungen und Kosten. Bei Kapitalgesellschaften wird der Jahresüberschuss oft anteilig als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Er kann…

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Als Jensens Alpha wird die risikobereinigte Überrendite (Outperformance) eines Investmentfonds gegenüber dem Marktindex bezeichnet: Je höher der Wert dieser einparametrischen Kennzahl ist, desto positiver ist er zu beurteilen. Das Jensens Alpha besagt, dass eine Rendite erwirtschaftet wurde, die mit dem Wert des Jensens Alpha über der des betrachteten Index (Benchmark) liegt. Die höhere Rendite ist…

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Bei einem Joint Venture schließen sich zwei oder mehr Unternehmen für einen meist befristeten Zeitraum zusammen, um ein bestimmtes Projekt gemeinsam durchzuführen. So können auch umfangreiche Projekte und Aufträge ausgeführt werden, welche die Kapazitäten und Möglichkeiten eines einzelnen Unternehmens übersteigen. Bei Bedarf kann zu diesem Anlass auch eine neue Gesellschaft gegründet werden, an der sich…

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JOLTs Report Definition: Der JOLTS-Report (= Job Openings and Labor Turnover Survey) wird von der US-Arbeitsmarktbehörde BLS erhoben und wird vor allem von der amerikanischen Federal Reserve (= Zentralbank) sehr genau beachtet. Inhalt des JOLTS-Reportes ist primär die Anzahl der offenen Stellen, für die keine geeigneten Bewerber gefunden werden können. Die Daten werden auf Grundlage…

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Als Jumbo-Bonds werden Anleihen (festverzinsliche Wertpapiere) bezeichnet, die ein Emissionsvolumen von mindestens 500 bis etwa 1.000 Millionen Euro haben. Das Konsortium umfasst mindestens drei Banken. Die Anleihe-Bedingungen unterscheiden sich aber nicht grundsätzlich von denen anderer Anleihen. Als Emittenten von Jumbo-Bonds treten vor allem Staaten und internationale Großunternehmen auf.

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Werden zum Zwecke einer Kapitalerhöhung von einer Aktiengesellschaft (AG) neue Aktien emittiert, so werden diese als junge Aktien bezeichnet. Bisherige Gesellschafter der AG haben in Abhängigkeit ihrer alten Aktien einen grundsätzlichen Anspruch auf den Bezug dieser jungen Aktien, um ihren prozentualen Anteil am Grundkapital der AG auch nach der Kapitalerhöhung auf gleichem Niveau zu halten.…

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Junk Bonds sind Anleihen von Emittenten, deren Qualität und Bonität schlecht ist oder zumindest als sehr fragwürdig eingeschätzt wird. Diese Anleihen haben i.d.R. ein schlechtes Rating, da die Rückzahlung des Kapitals an die Anleger unsicher bzw. das Ausfall- und Konkursrisiko des Emittenten relativ hoch ist. Die Emittenten dieser Anleihen müssen dafür meist einen überdurchschnittlich hohen…

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