Definition Tageschart: Allgemein gesagt werden in einem Chart die Entwicklungen eines Kurses (z.B. Aktien, Indizes, Branchenindizes) in einer grafischen Darstellung zur Verfügung gestellt. Der Betrachtungszeitraum kann dabei flexibel gewählt werden. Möglich sind zum Beispiel folgende Zeiträume: Intraday, eine Woche, ein Monat, sechs Monate, ein Jahr. Abhängig davon, welchen Beobachtungszeitraum man gewählt hat, erhält man Tageszahlen bzw. längerfristige…

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Das Tagesgeldkonto ist ein Sparkonto, dass mit einem Tagesgeldzins ausgestattet ist. Im Unterschied zu einem Girokonto können auf Tagesgeldkonten keine Überweisungen zu Drittkonten vorgenommen werden. Das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto ist jedoch täglich abrufbar. Zinsen werden bei Abruf entsprechend gutgeschrieben.

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Unter Tagesgeldzinsen versteht man einen Guthabenzins, der tagesweise abgerechnet wird beziehungsweise werden kann. Zur Geltung kommt dieser insbesondere auf so genannten Tagesgeldkonten, deren Guthaben täglich abrufbar ist. Geld, das dort eingezahlt gewesen ist, wird in der Regel bis zum Tage des Abhebens tagesgenau verzinst. Haben Sie zum Beispiel vier Prozent Zinsen pro Jahr und lassen…

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Definition Tageshoch: Das Tageshoch beschreibt den höchsten Kurs, zu dem der Börsenwert am jeweiligen Tag gehandelt wurde. Je kürzer der Betrachtungszeitraum bei der technischen Chartanalyse, desto schwankungsanfälliger können die Kurse sein. Demzufolge ist bei der Betrachtung des Tageskurses innerhalb weniger Stunden eine sehr dynamische Entwicklung möglich. Der Tageschart startet mit dem Tageseröffnungskurs. Im Laufe des Tages werden…

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Definition Tagesschlusskurs: Der Tagesschlusskurs ergibt sich wie jeder andere Kurs an der Börse aus Angebot und Nachfrage. Konkret handelt es sich beim Tagesschlusskurs um den letzten Kurs eines Wertpapiers, der im variablen Handel ermittelt wird. Die Aktualisierung des Kurses erfolgt erst mit Beginn des darauffolgenden Handelstages. So lange bleibt der Tagesschlusskurs unverändert stehen. Der Tagesschlusskurs wird regelmäßig…

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Definition Tagestief: Beim Tagestief handelt es sich um ein negatives Extremum in der täglichen Chartanalyse. Es ist der niedrigste Kurs, zu dem die ausgewählte Position am Börsentag gehandelt wurde. Die Betrachtung in der Tageschart erfolgt grundsätzlich im stündlichen Rhythmus. Charakteristisch für das Tagestief ist im Regelfall das rote "T". Natürlich kann sich das Tagestief im Verlauf des…

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Der Erneuerungsschein ist Teil des sog. Bogens, der den Inhaber eines Wertpapiers zum Erhalt von Dividenden oder Zinszahlungen ermächtigt. Sind alle Dividenden- oder Zinsscheine eines Bogens aufgebraucht kann der Anleger durch Vorlage des Erneuerungsscheins einen neuen Bogen einfordern. In der Praxis ist das nur relevant, wenn die Wertpapiere als effektive Stücke vorliegen und vom Anleger…

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Definition Target2: Target2 steht für Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System. Dabei handelt es sich um ein Zahlungsverkehrssystem, über das sowohl innerstaatliche als auch innereuropäische Zahlungen abgewickelt werden.   Bei jeder über das System abgewickelten Zahlung ist sowohl die Europäische Zentralbank als auch die Zentralbank der jeweiligen Länder involviert. Bei Target2-Transaktionen fließt physisch…

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Das ‘Ebitda’ ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und dient vor allem der Schaffung einer möglichst transparenten Vergleichbarkeit von Unternehmen oder Unternehmenseinheiten, so genannten ‘Profit Centern’. Statt auf die buchhalterische Gewinn- und Verlustrechnung wird dabei auf die sogenannte Cash-Flow-Rechnung zurückgegriffen, also auf Erträge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. In der englischen Langfassung ist die Kennzahl als ‘earnings…

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Die "Technische Analyse" ist der Oberbegriff für Ansätze des finanzanalytischen Verfahrens und beschäftigt sich größtenteils mit Charts. Neben der Charttechnik, die auf technischen Indikatoren bzw. mathematischen Rechengrößen basiert, gibt es noch die markttechnische Analyse, die das unterschiedliche Verhalten der Marktteilnehmer berücksichtigt. In der modernen Finanzwelt ist die "Technische Analyse" fest verankert. Bei jedem gängigen Broker…

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Technische Indikatoren sind die wichtigsten Bestandteile aus dem Bereich der Technischen Analyse. Mit technischen Indikatoren sollen Kapitalanleger den optimalen Zeitpunkt für Kauf bzw. Verkauf besser bestimmen können. Die Indikatoren zielen nämlich darauf ab, mechanisch Kauf- bzw. Verkaufssignale anzeigen zu können. Es handelt sich dabei um Instrumente der Aktienanalyse. Zu den Grundprinzipien gehört hierbei, dass ausschließlich…

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Die Abkürzung CTO steht für den englischen Ausdruck Chief Technical Officer und bezeichnet eine Person, die für die technische Entwicklung und Forschung eines Unternehmens verantwortlich zeichnet. Im Deutschen entspricht diese Bezeichnung in etwa der des Technischen Leiters.

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Wird eine Order beispielsweise bei einem Online Broker in Auftrag gegeben, so ist es möglich, dass diese Order nicht auf das entsprechende Gegenangebot an der Börse trifft. Kurz gesagt: Man möchte etwas kaufen, aber niemand möchte die gesamte gewünschte Menge verkaufen oder man möchte etwas verkaufen, aber niemand möchte die gesamte gewünschte Menge kaufen. Das…

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Teilschutz-Zertifikate sichern den Schutz des eingesetzten Kapitals zu, wenn bestimmte Ereignisse nicht eintreten, z.B. zum Laufzeitende wird das eingesetzte Kapital vollständig zurückgezahlt, wenn während der Laufzeit eine bestimmte Untergrenze nicht berührt oder unterschritten wurde.

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Unter den Bereich der Telekommunikation fällt nicht nur die Festnetz- bzw. die mobile Kommunikation, sondern auch angegliederte Bereiche wie Anbieter von Telekommunikationslösungen, Hersteller von Mobiltelefonen oder Unternehmen, die Telekommunikationsinfrastruktur produzieren. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung der Gesellschaft steigt weltweit die Nachfrage nach besseren Möglichkeiten der – vor allem mobilen – Kommunikation sowie nach einer besseren Infrastruktur…

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Erklärung Terminbörse: An einer Terminbörse werden Terminkontrakte (z.B. Futures) auf verschiedene Finanzprodukte, Waren oder Rohstoffe gehandelt. Genutzt werden Terminbörsen von Händlern und Hedgern. Während die Händler spekulieren, nutzen die Hedger Terminkontrakte, um sich gegen Kursverluste abzusichern. Zu den Hedgern gehören zum Beispiel Fluglinien, die sich durch Hedging Kerosin zu möglichst günstigen Preisen sichern wollen. An Terminbörsen können…

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Themen-Zertifikate sind in der Regel echte “Schönwetterprodukte”. Eine Branche, ein Trend ist gerade in und lässt sich deshalb gut verkaufen. Emittenten nutzen ausgewählte Branchen, Themen, etc. und bündeln diese unterlegt mit Basiswerten aus den besagten Branchen zu einem “Themen-Zertifikat” – z.B. ein “Automotive-Recovery-Zertifikat”, das auf die Erholung der Autobranche abzielt und in einem Korb die…

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Leverage ist die Bezeichnung für den theoretischen Hebel (Verstärkungsfaktor, Omega), welcher die Höhe der Veränderung des Anlagevermögens bei einem eingesetzten Kapital beschreibt. Es handelt sich…

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Ein ausschüttungsgleicher Ertrag wird auch als Thesaurierungsbetrag bezeichnet und betrifft die aus Wertpapiergeschäften erzielten Gewinne, die dem Fondsvermögen einer Investmentgesellschaft wieder zufließen. Diese Erträge werden also nicht an die Kapitalgeber ausgeschüttet, sondern dienen der Wiederanlage. Ein Beispiel für die Ertragsthesaurierung sind thesaurierende Aktienfonds.

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Das Theta gehört zur Gruppe der “Griechen” und erfasst den Zeitwertverfall eines Optionsscheins. Das Theta beschreibt die Veränderung des Optionsscheinpreises in Abhängigkeit von der Veränderung der Restlaufzeit. Das Theta gibt den Einfluss der Laufzeitverringerung um einen Tag auf den Preis des Optionsscheins an und wird in Prozent oder als absolute Zahl angegeben. Ein Theta von…

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Tick-Charts geben jede neue Kursstellung als neuen Punkt in einem Linien-Chart wider. Im Gegensatz zu zeitbasierten Charts besitzen Tick-Charts eine nicht-lineare Zeitachse, da sich pro Zeiteinheit unterschiedlich viele Ticks ergeben können. Die Anzahl der Ticks ist abhängig davon, wie oft eine Aktie in dem jeweils betrachteten Zeitraum gehandelt wird. Bei einem zeitbasierten Chart wird der…

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Wird ein zu schuldender Geldbetrag zurück gezahlt, dann spricht man in der Regel von einer Tilgung der Schuld. Diese Tilgung kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Einerseits kann die Tilgung des gesamten Betrages erfolgen, sodass keine Schulden mehr bestehen. Ebenfalls möglich und mittlerweile oft genutzt ist eine ratenweise Tilgung einer Schuld, etwa bei Krediten,…

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Werden Optionsscheine mit gleichem Ausübungspreis so kombiniert, dass ein Optionsschein mit nahem Verfalldatum verkauft und ein anderer mit späterem Verfalldatum gekauft wird, so handelt es sich hierbei um einen horizontalen Spread. Ein horizontaler Spread wird auch Calendar Spread oder Time Spread genannt.

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Definition Todeskreuz: Ein Abwärtstrend der Aktienmärkte (z.B. DAX, Dow Jones) hat zur Folge, dass von einem sogenannten "Todeskreuz" gesprochen wird. Grundlage für eine solche Bewertung ist die Darstellung zweier Durchschnittslinien im Tageschart. Konkret werden hier die zwei gleitenden Durchschnitte, die 200-Tage-Glättungslinie und der 50-Tage-Durchschnitt dargestellt. Von einem "Todeskreuz" spricht man, sobald die kürzere 50-Tage-Linie die…

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Die “Total Expense Ratio” (TER), oder zu deutsch “Gesamtkostenquote” gibt dem Investor die Möglichkeit auf den ersten Blick die jährlichen Kosten eines Fonds oder eines ETFs zu vergleichen. Zu beachten gilt dabei, das in der TER nur interne Kosten, wie  Verwaltungskosten oder Depotgebühren, enthalten sind. Der Ausgabeaufschlag eines Fonds oder die Transaktionskosten Ihres Brokers werden…

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Ein Trading Robot ist ein codiertes Skript mit automatisierten Handelsstrategien. Diese automatisierten Handelsstrategien werden dann, je nach Einstellung, im jeweiligen Handelskonto beliebig oft während des Handelstages in einem oder mehreren Basiswerten ohne persönliches Eingreifen gehandelt. Ein Trading Robot ist ein Expert Advisor (EA), der besonders auf Grund technischer Indikatoren (z.B. MACD oder RSI) Positionen eröffnet…

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Definition Trading Zone: Signifikant für das Trading ist der ständige Wechsel von Unterstützung zu Widerstand. Um seine Trading-Ergebnisse verbessern und bedeutsame Marken im Chart identifizieren zu können, gibt es verschiedene Trading Zonen. Da wäre zum einen die Unterstützungs- und zum anderen die Widerstandszone als Trading Zone. Eine Unterstützung ist dabei definitionsmäßig der Tiefpunkt eines Kursverlaufs. Dementsprechend…

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Eine Transaktionsnummer, kurz TAN genannt, ist ein einmaliges Passwort, das für den Internet-Finanzverkehr verwendet wird. Hauptsächlich wird die Transaktionsnummer für das Online-Banking und Trading verwendet und besteht üblicherweise aus 6 Ziffern. Bei dem klassischen TAN-Verfahren erhält man von der Bank eine Liste mit Transaktionsnummern, die man beliebig für die Anweisung von Transaktionen verwenden kann. Dieses…

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Der Transaktionsnummern-Generator, kurz TAN-Generator gennant, ist ein Gerät zur Erweiterung des üblichen TAN-Verfahrens. Dabei soll die Sicherheit durch den Umstand erhöht werden, dass zur Ermittlung einer Transaktionsnummer mehrere Komponenten benötigt werden. Dies ist besonders wichtig für Online Broker, da hier oft mit großen Geldbeträgen gehandelt wird. Für den TAN-Generator werden derzeit diverse TAN-Verfahren angeboten, bei…

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Wenn man in der charttechnischen Anlyse einen Trend visualisieren will, so zeichnet man mit dem Chart-Tool eine Trendlinie in das Chartbild ein. Trendlinien verdeutlichen graphisch einen Trend und einen Trendwechsel. In vielen Märkten kommt der Trendlinie auch eine indikative Bedeutung hinzu. Berührt oder durchbricht z.B. ein Kurs Trendlinien, so sind weitreichende Folgen für den jeweiligen…

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Als Triple Witching Day (großer Verfallstag) wird der letzte Handelstag von Termingeschäften bezeichnet, an dem Futures und Optionen auf europäische Stoxx-Indizes und den Dax sowie Aktienoptionen auslaufen. Dieser (auch als Dreifacher Hexensabbat oder im Englischen als Triple-Witching-Day bezeichnete) Handelstag ereignet sich vier Mal im Jahr und zwar jeweils am dritten Freitag im März, Juni, September…

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Turbo Open End ist ein Hebel-Zertifikat, das oft von Hypovereinsbank onemarkets angeboten wird, und bietet dadurch hohe Gewinnchancen bei gleichermaßen hohem Risiko. Meist ist eine Aktie oder ein Aktienindex Bezugsgröße bei einer festgelegten Laufzeit, Basispreis und einer Knock Out Barriere. Knock Out Barriere sowie Basispreis werden bei Emission des Zertifikats festgelegt. Wird die Knock Out…

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Turbo Open End Bear ist ein Turbo Open End Hebelprodukt, bei dem auf einen Kursverlust gesetzt wird. Eine ausführlichere Erklärung von Turbo Open End Zertifikaten finden Sie hier.

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Turbo Open End Bull ist ein Turbo Open End Hebelprodukt, bei dem auf einen Kursgewinn gesetzt wird. Eine ausführlichere Erklärung von Turbo Open End Zertifikaten finden Sie hier.

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Hebelzertifikate, die auch als Turbozertifikate, Waves, LIF oder LSF bezeichnet werden, verhalten sich in ihrer Kursentwicklung wie ihr Basiswert, bilden also dessen Bewegung linear ab. Der Kapitaleinsatz ist aber geringer als bei einem direkten Erwerb des Basisinstruments (beispielsweise einer Aktie). Die Hebelzertifikate unterliegen dabei einem geringen Volatilitätseinfluss. Durch den Hebeleffekt kann mit geringem Kapitaleinsatz ein…

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Bei Twin Win-Zertifikaten hat der Anleger die Chance aus positiven oder auch negativen Entwicklungen eines Basiswertes eine positive Rendite zu realisieren. Die Höhe des Wertzuwachses des Zertifikates richtet sich dabei nach der absoluten Bewegung des Basiswertes unabhängig von der Richtung der Kursbewegung, solange eine bestimmte Barriere während der Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird. Andernfalls…

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