Einnahmen der Jugendlichen deutlich gestiegen

comdirect: 362 Euro: So viel haben Jugendliche und junge Menschen in Deutschland durchschnittlich pro Monat zur Verfügung. Das sind 13 Prozent mehr als noch im Jahr 2016. Zu diesem Ergebnis kommt die comdirect Jugendstudie. Im Januar 2019 wurden dafür 1.600 Bundesbürger im Alter von 16 bis 25 Jahren befragt.

Einkommen variiert je nach Alter und Bundesland
Vor allem den 16- bis 18-Jährigen steht monatlich deutlich mehr Geld zur freien Verfügung als noch 2016: Mit 239 Euro pro Monat haben sie im Schnitt 79 Euro mehr in der Tasche als noch 2016 – das ist ein Plus von fast 50 Prozent. 22- bis 25-Jährige können monatlich im Durchschnitt 418 Euro ausgeben oder sparen; 2016 waren es noch 406 Euro.

Die Summe der durchschnittlichen Einnahmen schwankt von Bundesland zu Bundesland: Jugendliche in Bremen und Baden-Württemberg verfügen mit mehr als 400 Euro im Monat über das meiste Geld. Bei den Schlusslichtern Bayern und Sachsen-Anhalt ist es mit 322 Euro bzw. 303 Euro monatlich etwa ein Drittel weniger.

 

 

Haupteinnahmequelle: eigener regelmäßiger Verdienst
Bei den meisten Befragten (43 Prozent) resultiert das verfügbare Kapital aus einem eigenen regelmäßigen Verdienst wie einer Festanstellung oder Ausbildung. Insbesondere in Hessen und Sachsen haben viele Jugendliche ein festes Einkommen; hier liegt der Anteil bei über 50 Prozent.

Ein eigener regelmäßiger Verdienst nimmt naturgemäß mit dem Alter der Umfrageteilnehmer zu: Von den 16- bis 18-Jährigen verfügt knapp ein Viertel über ein festes Einkommen, bei den 19- bis 21-Jährigen sind es schon 43 Prozent und bei den 22- bis 25-Jährigen 55 Prozent.

Gegenüber 2016 hat sich diese Einnahmequelle vor allem bei den Jüngeren erhöht: bei den 16- bis 18-Jährigen um vier Prozentpunkte und bei den 19- bis 21-Jährigen sogar um sechs Prozentpunkte.

„Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene beziehen ein festes Einkommen. Offenbar legen viele von ihnen Wert darauf, schon früh finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Umso wichtiger ist es, den Umgang mit Finanzen rechtzeitig zu vermitteln, etwa durch mehr finanzielle Bildung an den Schulen“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect.

Taschengeld bezieht ein Drittel der Jugendlichen – das ist deutlich weniger als noch 2016, wo es mit 44 Prozent die Haupteinnahmequelle war. Der Anteil nimmt mit steigendem Alter ab: Bei den 16- bis 18-Jährigen ist das Taschengeld für mehr als jeden Zweiten das wesentliche Einkommen, bei den 22- bis 25-Jährigen nicht einmal mehr für jeden Fünften. Die meisten Taschengeldbezieher leben in Schleswig-Holstein und Berlin.

Stark abgenommen gegenüber 2016 hat auch der Nebenjob als Einnahmequelle: Nur noch 27 Prozent der Jugendlichen beziehen daraus ihre Haupteinkünfte, 2016 waren es 39 Prozent. Die meisten Nebenjobber leben in Bremen und Nordrhein-Westfalen, während in Sachsen-Anhalt die wenigsten Jugendlichen ihr Einkommen mit Nebenjobs erwirtschaften.

 

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