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MENUMENU

Vergleich Market Maker und Non-Dealing-Desk Broker

Market Maker:
Dealing-Desk Broker, im allgemeinen auch als Market Maker bezeichnet, stellen eigene Kurse für Währungspaare, da sie Orders nicht am Interbankenmarkt ausführen, sondern intern Käufer und Verkäufer zusammenbringen oder die Position des Kunden absichern (hedgen). Die von den Dealing-Desks gestellten Kurse können mitunter stark von den am Interbankenmarkt gestellten Kursen abweichen.

Non-Dealing-Desk Broker:
Die Non-Dealing-Desk Broker erhalten ihre Devisenkurse von über den Interbankenmarkt angebundenen Partnerbanken, wobei jede dieser Banken eigene Kurse stellt und der Broker seinen Kunden den jeweils günstigsten Kurs anbietet (siehe auch No Dealing Desk).

STP Broker vs. ECN Broker

Bei den Non-Dealing-Desk Brokern ist noch zwischen STP-Brokern (Straight Through Processing) und ECN-Brokern (Electronic Communications Network) zu unterscheiden. Beide Broker beziehen zwar die Kurse vom Interbankenmarkt, allerdings verdienen STP-Broker am Spread wohingegen ECN-Broker eine fixe Kommission pro Order verlangen.

 

STP Broker:
Unter den STP-Brokern gibt es Broker mit fixem Spread unter normalen Marktbedingungen, also z.B. EUR/USD 2 Pips und Broker mit variablem Spread, also z.B. Interbank-Spread + X Pips.

ECN-Broker:
Die ECN-Broker bieten immer variable Spreads an, da diese direkt vom Interbankenmarkt stammen. Ein echter ECN-Broker bietet auch immer einen Einblick in die Markttiefe - so sehen Sie direkt, welche anderen Positionen zu welchem Kurs im Markt befindlich sind.

Beispiel:
Der beste Kurs für EUR/USD steht am Interbankenmarkt bei 1,17083/1,17087 - der Spread beträgt also 0,4 Pips. Diesen Kurs würden Sie bei einem ECN-Broker so handeln können und lediglich eine Kommission von z.B. 4 US-Dollar pro 100.000er Lot zahlen.

Da sich der STP-Broker über den Spread finanziert, wird dieser angepaßt, bevor er Ihnen angezeigt wird, so daß Sie - um bei obigen Beispiel zu bleiben - einen Kurs von 1,17078/1,17092 angezeigt bekommen würden. Der Spread beträgt nunmehr 1,4 Pips. Für den Broker würde das einen Umsatz von 10 US-Dollar pro 100.000er Lot bedeuten.

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