DAX Morgenanalyse: Rekordhoch bei 25.261 Punkten – Berichtssaison startet

Dax Chart
Der Xetra-DAX schloss am Freitag, den 09. Januar 2026 mit einem Kursgewinn von 0,53 Prozent und 25.261,64 Punkten. Ein weiterer neuer Rekord für den Xetra-DAX, der intraday auf 25.281,18 Punkte anzog. Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 4,08 Milliarden Euro.
Die führenden europäischen Aktienindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich konnten am Freitag allesamt Zugewinne erzielen. Auch der Euro Stoxxx50 gewann hinzu und beendete den Handelstag mit einem kräftigen Kursplus von 1,58 Prozent du 5.997,47 Punkten (intraday wurde mit 5.998,48 Punkten ein neues Rekordhoch aufgestellt). Auch an der Wall Street legten die führenden Indizes zu – der Dow Jones gewann um 0,48 Prozent auf 49.504,07 Punkte, der NASDAQ100 zog um 1,02 Prozent auf 25.766,26 Punkte an und der S&P500 schloss mit einem Kursplus von 0,65 Prozent und 6.966,28 Punkten.
Der S&P500 konnte intraday mit 6.978,36 Punkten einen neuen Rekordwert erreichen.
Vier Werte konnte im S&P500 sogar prozentual zweistellig zulegen.
Die Pole Position holte sich das Wertpapier von Sandisk – es ging an der NASDAQ um 12,82 Prozent auf 377,41 US-Dollar hinauf. Auch Builders First Source, Intel und Vistra legten stark zu. Besonders Intel wäre einen Blick wert – die Aktie konnte sich seit August 2025 im Wert mehr als verdoppeln. Seit die US-Regierung ihre Beteiligung an Intel bekanntgegeben hat zog der Kurs immens an. Trotz der erfreulichen Kursanstiege und vor allem Rekorde an der Wall Street, sorgten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump einmal mehr für Verunsicherung.
Nach Äußerungen in Bezug auf die Rüstungsindustrie, doch auf Dividenden, jegliche Formen von Ausschüttungen oder auch auf Aktienrückkaufprogramme zu verzichten und doch diese Mittel besser in die Produktion von Rüstungsgütern zu stecken, kam nun der nächste Vorschlag in Richtung zahlreiche Kreditinstitute. Genauer gesagt dürften Kreditkartenunternehmen und Kreditkarten ausgebenden Instituten geringere Einnahmen drohen bzw. diese eine schlechtere Entwicklung ihrer Kreditbücher hinnehmen müssen. Präsident Trump will die wucherartigen Zinsen von Kreditkartenunternehmen drücken. Trump kündigte eine Obergrenze in Höhe von 10 Prozent für Kreditkartenzinsen an – die Maßnahme soll ab dem 20. Januar 2026 in Kraft treten und zahllose Amerikaner vor Wucherzinsen schützen, die sich teils bis auf 20 und gar 30 Prozent belaufen. Auch eine weitere Maßnahme zielt auf das Senken von Hypothekenzinsen ab – US-Präsident Trump autorisierte die beiden großen US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac dazu, 200 Milliarden US-Dollar in Hypothekenanliehen zu investieren. Schon im Vorfeld begannen die Hypothekenzinsen auf rund 5,7 Prozent zu sinken.In der nun angelaufenen Börsenwoche beginnt die neue US-Berichtssaison.
Am morgigen Dienstag beginnt der Zahlenreigen mit den neuesten Quartalsergebnissen von Bank of New York Mellon, Delta Air Lines und J.P. Morgan Chase & Co., am Mittwoch folgen Bank of America, Citigroup und Wells Fargo & Company, am Donnerstag liefern Black Rock, Goldman Sachs und Morgan Stanley ab und am Freitag zum Beispiel PNC Financial Services und State Street. Mit der neuen Berichtssaison dürfte es auch volatiler zugehen. Für News-Trader sicherlich Hochsaison.
Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte stiegen zum Wochenbeginn mehrheitlich. Die US-Futures wiesen kurz vor dem Beginn der europäischen Handelszeit durchweg höhere Kursverluste auf. Die ersten DAX-Indikationen lagen in einer Spanne von 25.216 bis 25.221 Punkten.
DAX Kursziele
- Die Widerstände kämen bei den Projektionen zur Oberseite von 25.470/25.901 und 26.600 Punkten in Betracht.
- Die Unterstützungen wären bei den Projektionsstufen von 25.203/25.038 Punkten, sowie bei den Marken von 24.771/24.340/24.073 und 23.857 Punkten zu ermitteln.
DAX – Chart
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