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EUR/CHF: Zurück Richtung Normalität

Im Spätsommer diesen Jahres müssen die Alarmglocken in der Schweiz noch mindestens eine Stufe höher gestanden haben. Die Ökonomie des friedfertigen Alpenlandes geriet unter Druck, da der Außenwert der Heimwährung Franken stetig zunahm und sich auch durch vielerlei Bemühen der Notenbanker nicht aufhalten ließ. Dies drückte aufgrund der Ängste auch den Leitindex SMI nach unten. Doch nun scheint das Schlimmste vom Tisch. Zumindest vorläufig.

Der harte Franken

Zugegeben, ein bewegtes Jahr an den Devisenmärkten liegt schon hinter uns. Euro und Franken handeln einander in eher unspektakulären Bahnen, aber in 2010 ist teilweise richtig Zug dahinter gewesen. Die Nachfrage nach Franken aus dem Euroraum ist zeitweise enorm hoch gewesen, da Anleger um die Stabilität der Gemeinschaftswährung fürchteten und im Franken ihr Heil suchten.

Zudem gab es Rückflüsse aus Fremdwährungskreditgeschäften. In den Jahren vor der Krise wurde man auf der Suche nach günstigen Kreditzinsen in der Schweiz fündig. Der Schweizer Leitzins lag niedriger als in Euroland oder Ländern wie Ungarn. Nachdem derzeit aber Kredite überall um den Globus billig zu haben sind, ist die Nachfrage nach Schweizer Krediten stark rückläufig. Die Raten werden trotzdem bezahlt. All dies ließ den Franken ordentlich aufwerten.

Exportmargen geschrumpft

So ordentlich, dass die exportlastige Schweizer Industrie schon berechtigte Angst um Ihre Margen bekam. Anhand des Chartverlaufs des SMI können Sie das exemplarisch ablesen. Von dem Einbruch im Sommer konnte er sich zwar mittlerweile erholen, das Jahreshoch wird er dabei in diesem Jahr aber nicht mehr toppen können. Es zeigt jedoch, dass der Wechselkurs die Wirtschaft in extremen Phasen arg bedrängen kann.

Lage entspannt

Nun hat sich die Lage entspannt. Der Euro ist aufgrund der an Stabilität orientierten Politik der EZB stärker geworden, vor allem gegenüber dem US-Dollar. Von Eurokrise spricht derzeit niemand mehr und somit wird auch wieder von Franken in Euro umgeschichtet. Seit dem Tief Anfang September konnte sich der Euro schon um 10 Rappen erhöhen und ist wieder in Richtung stabilierer Niveaus unterwegs. Auch der Schweizer Börse tut das gut.

Der Euro-Franken-Wechselkurs ist ein absoluter Nebenkriegsschauplatz im Kampf der großen Währungen. Die Amerikaner genießen dieser Tage alle Aufmerksamkeit, da es dem Rest der Welt langsam ungemütlich wird, dabei zuzusehen, wie jeden Monat Hunderte von Milliarden von Dollars nachgedruckt werden, um die Märkte zu fluten.

Fazit und Ausblick

Aus dem Gröbsten ist man aber auch hier nicht heraus. Zugegeben, der Wind weht gerade günstig. Im Chart hat sich ein Aufwärtstrend etabliert, der gerade neuen Schwung sucht. Noch oberhalb der 1,35 könnte der Kurs drehen und es dann mit den Widerstandszonen bis in Richtung 1,40 aufnehmen. Das wird keine leichte Aufgabe. Ab 1,40 sieht es dann wieder leicht besser aus für die Schweiz und deren Wirtschaft. Aktuell sollten die Eidgenossen aber auch schon mit diesen Kursen zufrieden sein. Es könnte schlimmer kommen, wenn man z.B. auf das Währungspaar USD/JPY blickt und damit auf Japan!

EUR/CHF im Langzeitchart seit 1991 mit RSI, MACD und PivotpunktenKlicken Sie hier, um eine grafische Darstellung zu erhalten:

EUR/CHF im Langzeitchart seit 1991 mit RSI, MACD und Pivotpunkten

Wie sieht es derzeit bei EUR/CHF technsich betrachtet aus?

Zum Zeitpunkt der Analyse kostet EUR/CHF 1,3543.

Der RSI notiert mit einem Wert von 37,2434 auf Basis des Monats-Charts im neutralen Bereich.

EUR/CHF-

handelt zum Zeitpunkt in einer Tagesspanne von 112 pips vom Tageshoch 1,3634 zum Tagestief bei 1,3522.

EUR/CHF generiert dabei die folgenden Unterstützungen S1/S2/S3 1,3415/1,3102/1,3415 und Widerstände R1/R2/R3 1,3889/1,4050/1,4363.

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