Merkel verliert Wahl in Niedersachsen, USD steigt

XTB:

  • Das Wahlergebnis der CDU ist das schlechteste in Niedersachsen seit 1959
  • Euro schwächelt leicht, deutsche 10j-Bundesanleihen steigen
  • Verbraucherpreisindex und Erzeugerpreisindex in China übertreffen Markterwartungen

Nach dem Sieg der Bundestagswahlen vor drei Wochen, musste Angela Merkel am Sonntag bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen eine Niederlage akzeptieren.

Für die CDU ist es das schlechteste Ergebnis seit 1959. Das Scheitern könnte sich negativ auf Merkels Position auswirken und somit möglicherweise auch auf die Koalitionsverhandlungen, die diese Woche beginnen sollen.

Die SPD, die momentan mit den Grünen regiert, hat bei den Wahlen am Sonntag mit knapp 37% besser abgeschnitten als die CDU. Die Reaktionen an den Devisenmärkten waren jedoch relativ gedämpft. Der Euro ist etwas schwächer und die 10j-Bundesanleihen stiegen um über einen Basispunkt an.

Das schlechte Wahlergebnis könnte unter anderem negative Auswirkungen auf den Automobilkonzern Volkswagen haben, da dieser seinen Hauptsitz in Niedersachsen hat. Folglich wird die VW-Aktie heute unter besonderer Beobachtung stehen.

Im großen Ganzen macht das Wahlergebnis am Sonntag der CDU einen Strich durch die Rechnung, da diese Woche die Koalitionsverhandlungen beginnen.


Der EUR/USD  ist aufgrund der Kommunalwahl in Niedersachsen leicht zurückgegangen und an der Widerstandslinie bei 1.1880 abgeprallt. Sollten die Bewegungen weiter nach unter verlaufen, ist ein Rückgang bis 1,1700 nicht auszuschließen. Quelle xStation5

Außerdem sind die Daten zur chinesischen Inflation für September relativ gut ausgefallen. Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich auf 1,6% (vorher 1,8%) und konnte somit die Markterwartungen erfüllen. Im Gegenzug stieg der Erzeugerpreisindex im Jahresvergleich sogar von 6,3% auf um 6,9% an.

Sollte der Trend weiter anhalten könnte es zu neuen Preissteigerungen für Konsumgüter und Dienstleistungen kommen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die chinesische Wirtschaft ihre Deflation nicht mehr exportieren kann, das als Signal für einen weltweiten Anstieg der Inflation interpretiert werden könnte.

Wenn man einen Blick auf den Devisenmarkt wirft, ist zu erkennen, dass der USD unter den G10-Währungen am besten performt. Andererseits erhöht sich der Druck auf den NZD, da in Neuseeland diese Woche eine neue Regierung gebildet werden soll.

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