Chancen und Risiken des Devisenhandels

Am Devisenmarkt können mit kleinen Einsätzen unglaubliche Summen bewegt werden. So können Sie sogar das 100-fache Ihres eingesetzten Kapitals bewegen. Die beiden Faktoren, die dabei eine entscheidende Rolle spielen, sind die Margin und der Hebel.

Bei der Margin handelt es sich um eine beim Broker zu hinterlegende Sicherheitsleistung. Abhängig vom gewählten Hebelverhältnis kann der Trader mit einem Vielfachen der hinterlegten Sicherheit handeln.

Beispiel:
Bei einer hinterlegten Margin von 1.000 Euro und einem Hebelverhältnis von 1:100 lassen sich 100.000 Euro handeln. Die Fremdfinanzierung wird in diesem Fall vom jeweiligen Broker übernommen.

Finanzierungskosten und Hebel

Wird eine Position über Nacht gehalten, verbucht der Trader, abhängig vom Währungspaar und dem Unterschied zwischen den Zinssätzen der beiden Währungen, einen Zinsverlust oder Zinsgewinn.

Ein zu großer Hebel kann aber auch gefährlich werden, wenn der Kurs gegen Sie läuft.

 

Ein hoher Hebel ermöglicht zwar hohe Gewinne, aber im ungünstigen Fall auch hohe Verluste, welche auch die hinterlegte Margin übersteigen können. Dann kommt der "Anruf" des Forex Brokers, der so genannte Margin Call!

==> Achten Sie daher immer auf ein angemessenes Hebelverhältnis und setzen Sie einen Stop Loss. Denn um einen Verlust von 50 Prozent auszugleichen, ist ein Gewinn von 100 Prozent nötig.