Risikoprämie

Viele Kredite oder Investitionen sind mit einem hohen unternehmerischen Risiko behaftet. Wird Kapital von außen beschafft, um das Unternehmen zu finanzieren, so muss der Unternehmer eine höhere Rendite anbieten als bei sicheren Investitionen, um Geldmittel zu erhalten. Die Differenz zwischen erwarteter Rendite bei wagnisreichen Investitionen und Rendite bei sicheren Anlageformen nennt man Risikoprämie. Die Risikoprämie wird auch in der Versicherungswirtschaft angewendet, z.B. bei Abschluss einer Lebensversicherung trotz eventuell lebensverkürzender Krankheiten.