Erklärung Abgeltungssteuer: Bei der Abgeltungssteuer (auch Kapitalertragssteuer) handelt es sich um eine Quellensteuer in Höhe von 25 % auf erwirtschaftete Kapitalerträge. Eine darüberhinausgehende Versteuerung im Rahmen der jährlichen Steuererklärung ist dann nicht mehr notwendig. Zusätzlich zur Abgeltungssteuer sind vom Kapitalanleger Solidaritätszuschlag (5,5 % von der Abgeltungssteuer) und gegebenenfalls Kirchensteuer (8-9 % davon) zu entrichten. Jeder…

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Die Verpflichtung des Darlehensnehmers, das vereinbarte Darlehen innerhalb der vertraglich festgeschriebenen Frist in Anspruch zu nehmen und sich den vereinbarten Darlehensbetrag auszahlen zu lassen bezeichnet man als Abnahmeverpflichtung. Die Dauer der Abnahmefrist ist variabel und hängt von den individuellen Konditionen des Darlehens ab.

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Ein Abschlag ist eine Kursnotiz an der Börse. Dieser tritt vor allem als Dividendenabschlag in Kraft. Nachdem die Anleger die Dividende erhalten haben, wird der Aktienkurs um den entsprechenden Betrag reduziert. Daneben gibt es bspw. noch den Bezugsrechtabschlag, den Zinsabschlag, etc.

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Das Hedge Ratio (auch Absicherungsquotient genannt) bestimmt die Anzahl der zur Absicherung einer offenen Kassaposition notwendigen Kontrakte. Die Berechnungsformel lautet: Hedge Ratio = Wert der offenen Kassapositionen / Gesamtwert der Kontrakte. Es zeigt also an, wie viele Optionen bzw. Futures ge- oder verkauft werden müssen, damit eintretende Kursveränderungen der abzusichernden Basiswerte ausgeglichen werden können. Für…

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Das Absicherungsverhältnis gibt an, wie viele (Put-)Optionen für eine bestimmte Anzahl eines bestimmten Basiswerts (z. B. einer Aktie oder eines Index) benötigt werden, um diesen Anteilsbestand gegen Kursverluste abzusichern. Bei der kompletten Absicherung würde der Wert der Optionen um soviel steigen, wie die Basiswerte insgesamt an Wert verlieren. Man spricht hier auch von einem sog.…

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Die Abtretung, häufig auch Sicherungsabtretung genannt, dient der Sicherung eines Kredits bzw. Darlehens. Der Schuldner bzw. Kreditnehmer tritt eigene Forderungen, die er an Dritte hat, an den Kreditgeber ab. Dieser kann sich für den Fall, dass sein Schuldner den Kredit nicht mehr bedienen kann, an diese Dritten wenden und die Ansprüche als Ausgleich für den…

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Erklärung Abwärts Gap: Ein Gap ist eine Lücke im Chart der Aktie. Eine häufige Ursache für das Entstehen eines Gaps ist, dass die Veränderungen einer Aktie im Handel derart starken Schwankungen unterliegen, dass sie im Diagramm nicht dargestellt werden können. Die Folge: Die Kurslinie ist dann unterbrochen. Ein Abwärts Gap bedeutet, dass der Tageshöchstkurs unter dem Tiefstkurs…

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Erklärung Abwärtstrend: In der technischen Chartanalyse unterscheidet man zwischen Abwärts-, Aufwärts- und Seitwärtstrend. Ein Abwärtstrend liegt dann vor, wenn sich die Kurse eines Wertpapiers unter Berücksichtigung von Schwankungen tendenziell nach unten bewegen. Charakteristisch für einen Abwärtstrend sind dementsprechend absteigende Hochpunkte. Es werden also jeweils die Höchstwerte über einen frei gewählten Zeitraum betrachtet. Sinkt der Höchstwert stetig…

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Erklärung Abwärtstrendlinie: Abwärtstrendlinien und Abwärtstrendkanäle helfen dabei, die zukünftige Chart-Entwicklung besser vorhersagen zu können. Das Einzeichnen solcher Abwärtstrendlinien in den Chart funktioniert so, dass man die Trendlinie über den eigentlichen Chart hinaus verlängert. Dadurch lässt sich einerseits erkennen, „woher“ die Kurse kommen, und wohin sie sich entwickeln können. Erkennt man das Ende einer Abwärtstrendlinie, so bietet…

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Als Abwertung bezeichnet man die Verringerung des Wechselkurses einer Währung am Devisenmarkt. Sie bezeichnet die Verringerung des Außenwertes einer Währung im Verhältnis zu einer zweiten, das heißt, dass die Währung an Wert verliert. Eine Abwertung kommt vor allen Dingen der exportierenden Wirtschaft zugute, da Güter für die Devisenländer günstiger werden. Umgekehrtes gilt für die importierende…

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Die finanzwirtschaftliche Abwicklung bezeichnet alle Prozesse und Maßnahmen, welche die nachgelagerte Durchführung und Verwaltung von finanziellen Transaktionen betrifft. Letztendlich zielt die Abwicklung darauf ab, die vertraglich vereinbarte Leistung und Gegenleistung realiter umzusetzen, d. h. beidseitig zu erfüllen. Daneben beinhaltet die Abwicklung auch kontrolltechnische Aspekte.

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Der Abwicklungspreis (auch Settlement-Preis) wird von der Börse am Ende eines jeden Handelstages anhand des Kursbereichs der letzten zwei Handelsminuten zur Kontraktbewertung festgesetzt. Zu diesem Preis werden die Geschäfte dann tatsächlich erfüllt.

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Bei Abzinsungspapieren wird der Nominalwert einer Wertanlage zum Kaufzeitpunkt abgezinst, d.h. es wird der um Zins und Zinseszins verringerte Wert der Anlage ausgezahlt (Kapitalwert). Danach folgen keine regelmäßigen Zinszahlungen bevor der Nominalwert zum Ende der Laufzeit erstattet wird. Beispiele sind Zero-Bonds, bestimmte Sparbriefe und staatliche Schatzbriefe.

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Accepted (auch Akzept) ist ein Wechsel, der vom Hauptschuldner (dem Bezogenen) angenommen/akzeptiert worden ist. Daraus resultiert eine Zahlungsverpflichtung des Bezogenen. Das Gegenstück zum Akzept ist die Tratte.

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Börsennotierte Unternehmen sind nach § 15 des Wertpapierhandelsgesetzes verpflichtet, bedeutsame Abschlüsse und Unternehmenszahlen, die den Aktienkurs erheblich beeinflussen könnten, "ad-hoc" zu veröffentlichen, d.h. unverzüglich und nach Möglichkeit für alle Marktteilnehmer zur gleichen Zeit. Diese Veröffentlichung hat in einem überregionalen Börsenpflichtblatt oder elektronischem Informationssystem zu geschehen und wird von speziellen Ad-hoc-Dienstleistern übernommen.

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Die Ad-hoc Publizität verpflichtet börsennotierte Unternehmen bzw. Unternehmen, die diesen Status anstreben, zur sofortigen und unmittelbaren Veröffentlichung von Ereignissen und Informationen, die Einfluss auf die Bewertung und damit auf den Aktienkurs des Unternehmens haben könnten.

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Der Begriff ‚Additional Margin‘ stammt aus dem Optionen– und Futures-Handel. Er steht für eine zusätzliche Sicherheitsleistung, die der Käufer hinterlegen muss, um auch bei sehr ungünstig verlaufender Kursentwicklung seine Positionen verkaufen bzw. glattstellen und alle anfallenden Kosten begleichen zu können. Das Additional Margin insbesondere bei spekulativen Anlageformen relevant.

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Adjustment ist jener Preis, zu welchem ein Börsengeschäft tatsächlich erfüllt wird (Erfüllungspreis). Bei Termingeschäften wird das Adjustment am letzten Handelstag festgesetzt. Adjustment wird auch Settlement-Preis genannt.

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American Depositary Receipts (kurz: ADRs) bieten amerikanischen Anlegern die Möglichkeit, mit ausländischen Aktien zu handeln ohne an ausländische Börsen gehen zu müssen. ADRs sind von großen US-amerikanischen Banken ausgestellte handelbare Aktienscheine, die wie normale Aktien an amerikanischen Börsen gehandelt werden. Sie dienen zur Erleichterung und Beschleunigung des Handels. In einigen Fällen lassen sich ausländische Aktien…

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ADS sind Aktienersatzscheine, die an den amerikanischen Börsen NYSE und NASDAQ für Stammaktien ausländischer Unternehmen gehandelt werden. Normalerweise können ausländische Unternehmen nur ihre Namensaktien direkt an den amerikanischen Börsen notieren. Stammaktien hingegen können sie nur über die ADS handeln. Ursachen dafür sind bestimmte Börsenhandelsvorschriften für ausländische Aktien auf dem amerikanischen Börsenmarkt.

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Bei der Advance Fee Fraud handelt es sich um einen Vorkassenbetrug, der seit den 80er Jahren Verbreitung gefunden hat. Dabei wird das Betrugsopfer mittels Fax, Brief oder E-Mail gebeten, in finanzielle Vorleistung (für Vorausgebühren o.ä.) zu gehen, um im Folgenden an zumeist horrenden Gewinnen beteiligt zu werden. Die eigentliche Leistung, die dem Opfer versprochen wird,…

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Die Advance/Decline-Linie ist ein mathematisches Instrument zur Trendanalyse an Wertpapiermärkten. Dabei werden bezogen auf einen bestimmten Index und einen bestimmten Zeitraum die Anzahl der im Preis gestiegenen Titel ins Verhältnis mit der Anzahl der im Preis gefallenen Titel gesetzt. Aus diesem Indikator lässt sich die sogenannte ’Breite’ einer Auf- oder Abschwungbewegung ablesen, also ob diese…

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AEX steht als Kurzform für den Amsterdam Exchange Index. Der Aktienindex wird seit 1983 publiziert und errechnet sich aus den 25 wertmäßig größten Aktien, die an der Amsterdamer Börse in den Niederlanden gehandelt werden. Er ist damit vergleichbar dem Deutschen Aktien Index (DAX).

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Der Begriff Agio bezeichnet die Differenz zwischen Nennwert und Kaufwert und wird synonym zu dem Begriff ‚Aufgeld‘ verwendet. Dieser Aufpreis kann absolut oder prozentual angegeben werden. Demgegenüber steht das sog. Disagio als Abschlag oder auch negativer Differenzbetrag.

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AIBD steht für Association of International Bond Dealers (ehemals ISMA – International Securities Market Association). Die AIBD-Rendite ist ein internationales Renditemaß für Anleihen, welches die tägliche Effektivverzinsung beinhaltet. Hierbei werden die täglichen Stückzinsen unabhängig vom Zeitpunkt der Zinsverrechnung dem Kapital zugeschlagen. In Deutschland sind die Bestimmungen zur Effektivzinsberechnung in der Preisangabeverordnung geregelt.

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Ein Airbag-Zertifikat ist ein Zertifikat, das bis zu einem bestimmten Kursniveau vor Kursverlusten schützt, aber dennoch eine in der Regel hohe Partizipationsrate an Kurssteigerungen des zugrunde liegenden Basiswerts gewährleistet. Die Partizipationsrate kann gegebenenfalls jedoch auch unter 100% liegen, um den Schutzmechanismus zu finanzieren. Aus demselben Grund werden auch meistens eventuell anfallende Dividendenerträge einbehalten.

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Ein Airbagzertifikat ist ein von einem Finanzinstitut emittierte, nachrangige Schuldverschreibung, die den Preis eines bestimmten Basiswerts, z. B. einer Aktie, eines Rohstoffs oder eines Index‘ abbildet. Die Besonderheit dieses Zertifikattyps ist eine Absicherungskomponente, die über eine komplexe Kombination von Derivaten erreicht wird und dem Anleger ermöglichen soll, einerseits an Steigerungen des Basiswerts voll teilzunehmen und…

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Der Begriff Akquisition wird als Synonym für die Übernahme eines Unternehms verwendet. Diese Übernahme erfolgt im Regelfall durch den Kauf eines Unternehmens, bei börsennotierten Unternehmen durch den Erwerb der Aktienmehrheit.

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Werden bei Firmenübernahmen Aktien als Zahlungsmittel eingesetzt, so werden diese Aktien als Akquisitionswährung bezeichnet. Bei den Aktien muss es sich um Namensaktien handeln, also Aktien die ein vollständiges Eigentums- und Stimmrecht enthalten. Die meisten großen Firmenzusammenschlüsse werden mit Aktien als Akquisitionswährung abgewickelt.

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Die Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verbrieft. Sie sichert dem Eigentümer bestimmte Mitgliedschafts- und Vermögensrechte. Man unterscheidet zwischen Stammaktien, die dem Besitzer auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung ein Stimmrecht zusichern, und Vorzugsaktien, die eine höhere Dividende ausschütten, dafür aber kein Stimmrecht gewähren.   Weitere Informationen zur Aktie im Finanzwissenbereich: Aktien

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Shares ist die englische Bezeichnung für Aktien. Alternativ werden diese im englischen Sprachgebrauch auch Stocks genannt. Weitere Informationen im Finanzwissen-Special: Aktien

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Die Aktien-Gewinnrendite gibt das Ergebnis je Aktie in Relation zum Kurs der Aktie an. Berechnet wird es durch Division des Gewinns je Aktie durch den jeweiligen Kurs zum Berechnungstag. Diese Kennzahl ist somit der Kehrwert des KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis).

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Das Aktien-Handelskonto erhält man in der Regel bei den meisten Online Broker zu Beginn, da nur rudimentäres Börsenwissen notwendig ist. Mit einem Aktien-Handelskonto können jedoch keine Zertifikate oder Derivate gehandelt werden, da hierfür besonderes Börsenwissen notwendig ist. Bei der Kontoeröffnung sollte darauf geachtet werden, ob lediglich ein Aktien-Handelskonto zur Verfügung gestellt wird, oder ob bei…

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Im Rahmen eines sog. Buy Back werden die Anteile eines Unternehmens von den Inhabern bzw. (Alt-)Gesellschaftern zurückgekauft. Es ist auch eine mögliche Variante des Ausstiegs von Beteiligungsgesellschaften aus einem Unternehmen. Ebenso kann der Aktienrückkauf durch das Unternehmen bzw. durch das Management an der Börse oder von freien Aktionären als Buy Back bzw. Aktien-Rückkauf-Programm bezeichnet werden.

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Offizielle Produktbezeichnung der Commerzbank AG für deren Anleihen, die zusätzlichen mit einer Barriere ausgestattet sind. Die Produkte der PlusPro-Familie ähneln daher einem Bonus-Zertifikat; unterscheiden sich aber dadurch, dass sie wahrscheinlich stetigen Ertrag abwerfen.

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Im Rahmen der Aktienanalyse werden Wertpapiere anhand von fundamentalen und/oder technischen Faktoren bewertet. Die Fundamentalanalyse versucht den „inneren Wert“ einer Aktie zu ermitteln und berücksichtigt dabei eine Vielzahl von Einflussfaktoren (Unternehmensbilanz, Management, Markt, Mitbewerber, etc.). Im Gegensatz dazu untersucht die technische Analyse (auch Chartanalyse genannt) die Kursentwicklung der Vergangenheit und ermittelt daraus Kauf- bzw. Verkaufssignale…

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Eine Aktienanleihe, auch Reverse-Convertible-Bond genannt, ist eine besondere Form der Geldanlage. Dabei behält sich der Emittent vor, ob er am Ende einer vereinbarten Laufzeit dem Käufer den Nominalpreis auszahlt oder ihm eine bestimmte Anzahl von Aktien liefert. Liegt der Kurs am vereinbarten Termin unter dem Nominalpreis werden Aktien geliefert, liegt er höher wird der Nominalpreis…

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Equity-Linked Notes ist der englische Begriff für Aktienanleihen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einer Anleihe mit fester Laufzeit und festem Zinskupon, wobei die Rückzahlung entweder zu 100% des Nennwertes oder durch Lieferung einer anfangs festgelegten Anzahl an Aktien des Basiswerts erfolgen kann. Die Lieferung von Aktien kommt dann zum tragen, wenn der…

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Die Aktienanzahl ist die Summe aller ausgegebenen Aktien eines Unternehmens. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Aktien im Besitz von freien Aktionären oder im Besitz des Unternehmens selbst sind. Die Aktienanzahl kann auch durch verschiedene Kapitalmaßnahmen, wie Kapitalerhöhungen oder Splits, verändert werden.

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Ein Aktienbasket ist ein Korb von Aktien verschiedener Unternehmen. Je nach Definition und Aufbau des Basket sind die einzelnen Aktien innerhalb des Aktienkorbs entweder gleich oder unterschiedlich gewichtet. Die Wertentwicklung der Aktien im Basket wirkt sich auf den Wert des Baskets an sich und auf dessen Kurs aus. Aktienbaskets sind oft Grundlage von Zertifikaten.

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Der Begriff Aktienbuch bezeichnet ein Register, welches alle Inhaber einer Namensaktie mit Namen, Adresse, Geburtsdatum, Stückzahl und ggf. Nennwert verzeichnet. Die Eintragung in das Aktienbuch ist Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme der aus dem Besitz der Aktien resultierenden Rechte, v.a. des Stimmrechts.

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Definition Aktiendepot: Ein Aktiendepot ist ein Konto, auf dem alle Wertpapiere des jeweiligen Inhabers verwahrt werden. Diese liegen nicht in physischer Form bei der depotführenden Bank vor. Stattdessen erwirbt man mit Gutschrift der Aktien in seinem Depot lediglich ein Vermögensrecht. Grundsätzlich ist ein Aktiendepot die Voraussetzung dafür, Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können. Eröffnet werden…

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Der Aktienfonds ist ein Investmentfonds, bei dem die Fondsgesellschaft das eingezahlte Kapital der Anleger hauptsächlich in Aktien investiert. Durch eine große Vielfalt unterschiedlicher Aktien versucht die Fondsgesellschaft das Risiko durch Kursverluste zu minimieren. Was Sie über Aktienfonds wissen sollten…

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Eine Aktiengesellschaft (AG) ist eine Handelsgesellschaft, bei der das Gesellschaftsvermögen in Aktien aufgeteilt ist. Die Aktionäre haben das Recht, den Aufsichtsrat zu wählen. Dieser bestellt den Vorstand. Desweiteren dürfen stimmberechtigte Aktionäre auf einer ordentlichen Hauptversammlung über für das Unternehmen wichtige Fragen abstimmen. Darunter fallen beispielsweise Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat oder die Verwendung des Kapitals.…

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Das Aktiengesetz (AktG) ist die Rechtsgrundlage für Aktiengesellschaften in Deutschland. Darin werden beispielsweise die einzelnen Organe des Unternehmens, wie Vorstand und Aufsichtsrat, sowie die Rechte und Pflichten der Mitglieder geregelt. Auch Details zu Gründung und Auflösung von Aktiengesellschaften, sowie Stimmrechte und die Ausgabe neuer Aktien sind darin geregelt.

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Ein Aktienindex ist eine berechnete Kennzahl, die aggregiert die Kursentwicklung von Aktien verschiedener Unternehmen widerspiegelt.   Die in einem Index zusammengefassten Unternehmen können bspw. demselben Marktsegment angehören, so dass der jeweilige Index als Stimmungsbarometer bestimmter Wirtschaftsbereiche aber auch ganzer Volkswirtschaften dienen kann. Verschiedene Index-Berechnungsverfahren existieren, die sich primär in der Art der Gewichtung der am…

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Das Aktienkapital (oder Grund-, Nenn- oder Nominalkapital bzw. gezeichnetes Kapital) gibt die Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien einer Aktiengesellschaft an. Der Mindestnennwert eines Aktienkapitals beträgt 50.000 EUR und wird in der Bilanz des Unternehmens auf der Passivseite geführt. Gleichzeitig wird durch das Aktienkapital der Anteil am Eigenkapital bezeichnet, auf den sich die Haftung der…

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Aktienkategorien unterteilen Aktien in verschiedene Klassen. Diese können sich z. B. in der Übertragbarkeit der Aktien (Inhaber- oder Namensaktien) und in den Stimm- und Dividendenrechten (Stamm- und Vorzugsaktien) unterscheiden.

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Ein Aktienkorb (oder auch Aktienbasket) ist ein Korb von Aktien verschiedener Unternehmen. Je nach Definition und Aufbau des Basket sind die einzelnen Aktien innerhalb des Aktienkorbs entweder gleich oder unterschiedlich gewichtet. Die Wertentwicklung der Aktien im Basket wirkt sich auf den Wert des Baskets an sich und auf dessen Kurs aus. Aktienbaskets sind oft Grundlage…

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Der Aktienkurs ist der an einer Börse festgestellte Kurs einer Aktiengesellschaft. Der Aktienkurs gibt den Wert einer einzelnen Aktie des Unternehmens wieder. Je nach Handelsaktivität ändert sich dieser Kurs mehr oder weniger häufig, mitunter innerhalb weniger Sekunden. Zu unterscheiden ist beim Börsenhandel der Geld- und Briefkurs des Aktienkurs, also die Kurse zu denen die jeweiligen…

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Im Aktienmarkt findet der Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren statt. Hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander, Kurse werden festgestellt und Kauf- sowie Verkaufsaufträge ausgeführt. Meist findet dies an einer Börse statt, der Handel ist überwacht und unterliegt rechtlichen Bestimmungen und Regulierungen. Zum Aktienmarkt gehören aber auch die außerbörslichen Handelsplätze wie der Telefonhandel und der…

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Eine Aktienoption berechtigt je nach Art zum Kauf oder Verkauf einer Aktie zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu einem bereits zuvor festgelegten Preis.   Eine Aktienoption, die zum Kauf einer Aktie berechtigt, wird Call-Option genannt; die Option, die das Recht zum Verkauf verbürgt, wird als Push-Option gehandelt. Optionen geben dem Optionshalter nur das Recht, nicht…

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In dem so genannten Aktienregister werden alle Inhaber einer Namensaktie eines Unternehmens aufgeführt mit Name, Geburtsdatum und Adresse. Unternehmen, die Namensaktien ausgeben, sind verpflichtet ein solches Register zu führen. Anhand des Aktienregisters lassen sich sowohl die aktuelle Aktionärsstruktur als auch ihre Veränderungen erkennen.

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Der Aktienregisterführer führt das Aktienbuch (auch Aktienregister) einer Aktiengesellschaft. Im Aktienbuch ist jeder Aktionär einer Namensaktie mit Name, Wohnort und Beruf verzeichnet. Alle Emittenten von Namensaktien sind zur Führung eines Aktienregisters verpflichtet. Aktienregisterführer kann die ausgebende Gesellschaft selbst oder eine externe Registrargesellschaft sein.

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Beim Aktienrückkauf kauft eine Aktiengesellschaft die eigenen Aktien von ihren Aktionären zurück. Dies kann im Rahmen des regulären Börsenhandels oder durch Rückkaufangebote an die Aktionäre erfolgen.   Das Unternehmen kann die eigenen Aktien danach beispielsweise für Bonuszahlungen an Mitarbeiter und Optionsprogramme des Managements verwenden, damit Übernahmen finanzieren oder die Aktien auch ganz einziehen, um so…

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Der Vorstand einer Aktiengesellschaft kann durch einen Beschluss der Hauptversammlung Aktien der eigenen Gesellschaft durch ein Aktienrückkaufprogramm erwerben. Es dürfen maximal 10% des Grundkapitals erworben werden, um diese dann für Übernahmen oder Aktienprogramme für Mitarbeiter zu verwenden. Der Beschluss der Hauptversammlung zum Aktienrückkauf gilt für maximal 18 Monate und der Vorstand kann, muss aber nicht,…

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Beim Aktiensplit wird die Anzahl der Aktien eines Unternehmens in einem festen Verhältnis verändert. Die Anzahl der Aktien wird entweder erhöht oder vermindert (Reverse Aktiensplit) und der Kurswert einer Aktie wird entsprechend dem Split-Verhältnis angepasst, so dass sich für die Anleger keine Änderung im Wert des Aktienbestands ergeben. Gründe für Aktiensplits können stark gestiegene Kurse…

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Der Aktientausch ist ein Mittel eines Unternehmens, sich an einem anderen Unternehmen zu beteiligen. Dabei werden die eigenen Aktien als Zahlungsmittel eingesetzt. Das Unternehmen mit Beteiligungsvorhaben bietet Aktionären des Zielunternehmens eigene Aktien im Tausch gegen Anteile des Zielunternehmens an. Wenn zwei Unternehmen Aktien ihrer AG gegenseitig tauschen, spricht man ebenfalls von einem Aktientausch.

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Eine Aktienzusammenlegung (engl. reverse split) ist eine Kapitalmaßnahme einer AG, bei der mehrere alte Aktien zu einer neuen Aktie zusammengelegt werden. Dadurch verteuert sich eine Aktie in ihrem Börsenpreis. Der Gesamtwert des Unternehmens und die Beteiligungsstruktur bleiben von der Maßnahme jedoch unberührt. Für sog. Penny Stocks bietet sich auf diese Weise die Möglichkeit einem Delisting…

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Die Aktion pro Aktie ist eine Aktion führender deutscher Direktbanken: Die comdirect bank, die Consors Bank und ING-DiBa machen sich mit der Aktion pro Aktie stark für eine bessere Aktienkultur in Deutschland. Studien, Bildungsangebote, Veranstaltungen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie der “Tag der Aktie” leisten einen Beitrag dazu, das Thema stärker in den Köpfen der Deutschen zu…

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Definition Aktionär: Ein Aktionär ist eine spezielle Form des Anteilseigners. Es handelt sich um einen Anteilseigner einer Aktiengesellschaft, also um einen Besitzer von Wertpapieren. Dabei ist ein Aktionär je nach seiner prozentualen Beteiligung Miteigentümer, verfügt sowohl über Rechte (u.a. Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimmrecht) als auch über Pflichten (z.B. Zahlung des Nennwertes). Haftbar ist der…

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Mit dem Aktionärsbrief werden die Aktionäre eines Unternehmens über den aktuellen Geschäftsverlauf informiert. Diese regelmäßig erscheinenden Mitteilungen sind ein wichtiges Kommunikationsmittel für börsennotierte Unternehmen. Aktionäre erhalten unterjährig (zwischen den Bilanzen) Informationen zur Lage des Unternehmens.

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Der Shareholder Value (direkt übersetzt als Aktionärsvermögen) ist der Wert des Eigenkapitals am Markt. Er beschreibt damit den Unternehmenswert und den Wert der Anteile. Er dient der Unternehmensführung als ein betriebswirtschaftliches Konzept, langfristig den Kurswert der Aktien und den Marktwert des gesamten Unternehmens zu steigern und zu maximieren. Dies kommt einer langfristigen Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit…

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Die aktiv gemanagten Zertifikate werden von Fonds-, oder wenn man so will Zertifikate-Managern aktiv betreut. Erwirbt man ein aktiv gemanagtes Zertifikat so verbrieft dies die Depotbeteiligung an einem aktiv gemanagten Portfolio, welches u.U. auch vollständig in Zertifikate investiert. Bei dieser Sorte von Zertifikaten fallen i.d.R. jährliche Management-Gebühren an.

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Die Aktivseite der Bilanz – kurz Aktiva – verzeichnet die Vermögenswerte eines Unternehmens. Die Gliederung erfolgt nach dem Grad der Liquidität. Durch Unterteilung in Anlagevermögen, Umlaufvermögen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten und weitere Posten wird die Verwendung der Finanzmittel dargestellt. Das Verhältnis einzelner Aktivpositionen zu den entsprechenden Passivpositionen bzw. zu den Erträgen dient der Beurteilung der Aktiva im…

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Ein aktiver Fonds ist ein aktiv gemanagter Fonds. Das heißt, das Management des Fonds betreut den Bestand der Wertpapiere im Fonds aktiv und entscheidet bewusst über Käufe und Verkäufe von Einzelwerten im Fonds. So soll erreicht werden, dass der Fonds eine bessere Performance entwickelt als sein Vergleichsindex, was in der Praxis freilich nicht immer gelingt.…

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Die Aktivseite der Bilanz – kurz Aktiva – verzeichnet die Vermögenswerte eines Unternehmens. Die Gliederung erfolgt nach dem Grad der Liquidität. Durch Unterteilung in Anlagevermögen, Umlaufvermögen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten und weitere Posten wird die Verwendung der Finanzmittel dargestellt. Das Verhältnis einzelner Aktivpositionen zu den entsprechenden Passivpositionen bzw. zu den Erträgen dient der Beurteilung der Aktiva im…

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Der Akzeptkredit ist ein Mittel zur Finanzierung, oft mit eher kurz- bis mittelfristiger Laufzeit. Sehr gute Bonität vorausgesetzt, zieht der Kunde einen Wechsel auf die Bank, den diese wiederum akzeptiert (sog. Bankakzept). Der Begünstigte ist meist ein Gläubiger des Bankkunden, so dass die Bank gegenüber diesem Gläubiger für die Einlösung des Wechsels haftet. Der Akzeptkredit…

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Der All-Ordinaries-Index (Abkürzung All Ords) ist der wichtigste Index australischer Aktienkurse. Er wird ermittelt aus den Kursen der mehr als 300 umsatzstärksten und aktivsten Unternehmen, die an der australischen Börse notiert sind. Sein Startwert wurde im Jahr 1979 mit 500 festgesetzt.

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Der All-Ordinaries-Index (Abkürzung All Ords) ist der wichtigste Index australischer Aktienkurse. Er wird ermittelt aus den Kursen der mehr als 300 umsatzstärksten und aktivsten Unternehmen, die an der australischen Börse notiert sind. Sein Startwert wurde im Jahr 1979 mit 500 festgesetzt.

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In den Allgemeinen Darlehensbedingungen wird eine Reihe von rechtlichen und verfahrenstechnischen Sachverhalten und Bestimmungen bei der Kreditvergabe zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer geregelt. Sie werden vom Kreditgeber vorgegeben. Grundlage bilden die Bestimmungen des AGB-Gesetzes (AGB = Allgemeine Geschäftsbedingungen). Mit Unterschrift unter den Darlehensvertrag werden diese Darlehensbedingungen von dem Kreditnehmer anerkannt.

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Die AGB sind eine Zusammenfassung wichtiger vorformulierter Vertragsbedingungen für sehr viele Vertragsformen zwischen Vertragspartnern. Sie werden von einer vertragschließenden Seite vorgegeben.   Da sie für eine Vielzahl von Verträgen mit unterschiedlichen Partnern immer in gleicher allgemeiner Weise vorgegeben werden können, erleichtern und standardisieren sie die Verhandlungen vor Vertragsabschluss. Allerdings schränken sie die Vertragsfreiheit weitgehend ein.…

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Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) können in allen Arten von Verträgen zwischen unabhängigen Partnern zur Anwendung kommen. Sie definieren beispielsweise den Vertragsgegenstand, die Vertragspartner, die rechtlichen Grundlagen des Vertrages, das Handeln der Vertragspartner, die Wirkungen des Vertrages in seiner Kausalität oder regeln die Folgen von Vertragsbrüchen.   Außerdem bestimmen sie die zeitliche und örtliche Einordnung der Vertragsbedingungen…

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Erklärung Allokation: Allokation bedeutet die Verteilung bzw. Streuung der vorhandenen Investitionssumme. Möglich ist eine solche Streuung beispielsweise auf unterschiedliche Anlagearten (z.B. Aktien, Rohstoffe, Währungen). Weiterhin ist eine regionale Aufteilung des Kapitals denkbar. Ziel einer Allokation ist die Verlustminimierung durch Risikostreuung. Branchen- oder anlagespezifische Talfahrten können durch eine gute Verteilung des Anlagevermögens so folgenlos wie möglich…

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Ein Allzeithoch, auch ATH (All Time High) im Trader Jargon genannt, bezeichnet den historisch höchsten Kurs, den ein Future, Index oder Wertpapier jemals erzielt hat. In der Regel wird zwischen einem Allzeithoch und einem Allzeithoch-Schlusskurs unterschieden. Bei einem Allzeithoch-Schlusskurs schließt der Future, Index oder das Wertpapier über dem bisherigen Allzeithoch-Schlusskurs. Als Gegensatz zum Allzeithoch wird…

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Alpha ist eine Kennziffer für die Rendite einer Anlage (z.B. Aktien, Fonds) gegenüber einem Benchmark (z.B. Index). Ein positives Alpha kennzeichnet eine bessere Entwicklung der Anlage gegenüber dem Benchmark, ein negatives Alpha eine schlechtere Entwicklung im Vergleich zum Benchmark. Das Alpha gibt somit den Teil der Rendite an, der von der allgemeinen Marktentwicklung unabhängig ist.…

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Auch mit Express-Zertifikaten, wie etwa einem Alpha-Express-Zertifikat, ist es möglich, marktneutral zu investieren! Also bei steigenden, wie auch bei fallenden Kursen gleichermaßen zu profitieren. Die Merkmale des Alpha werden mit der Eigenart eines Express-Zertifikates verbunden. Somit ist nun eine Auszahlung des Bonusbetrags nicht mehr von der absoluten Kursentwicklung des Basiswerts abhängig. Nunmehr entscheidend beim Alpha-Express-Zertifikat…

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Ein Alpha-Zertifikat bietet dem Anleger den Mehrertrag (Überrendite, Alpha) eines Wertpapiers im Vergleich zu einem Referenzwert (beispielsweise einem Index). Auch bei schwankenden Kursen bleibt der Anleger in der Gewinnzone, wenn der AlphaFaktor positiv ist. Insofern sind Alpha-Zertifikate relativ marktneutral und zeichnen sich auch bei stagnierenden oder abwärts tendierenden Börsen als oft überdurchschnittlich entwickelt aus. Natürlich…

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Durch den Alpha-Faktor wird die spezifische Wertpapierentwicklung (Performance) beschrieben, die vom Marktrisiko unabhängig ist und nur das spezifische Wertpapierrisiko wiederspiegelt. Diese Finanztheorie geht davon aus, dass ein positiver Alpha-Faktor für eine am Markt unterbewertete Aktie steht und deshalb eine zusätzliche Rendite erzielbar ist. Der Wert des Alpha-Faktors gibt an, wie sich die Rendite des Wertpapiers…

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Definition Altcoins: Alternative Coins (kurz: Altcoins) sind sozusagen Alternativen zur populären Bitcoin. Häufig basieren Altcoins auf derselben Technologie wie Bitcoin, z.B. der Blockchain, verwenden jedoch einen anderen kryptografischen Algorithmus. Trotzdem wird prinzipiell mit dem gleichen Grundprotokoll gearbeitet. In Bezug auf das Coin-Volumen, die Blocktime oder die Verschlüsselung gibt es allerdings Unterschiede zum Bitcoin-Vorbild. Als prominente Bitcoin-Alternativen sind aktuell…

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Als Alte Aktien werden Wertpapiere einer Aktiengesellschaft bezeichnet, die neue Anteilsscheine herausgegeben hat, die im Gegensatz zu den alten Aktien nicht voll dividendenberechtigt sind. Die Alten Aktien haben an der Börse einen höheren Kurswert als die neu aufgelegten Wertpapiere, die als Junge Aktien bezeichnet werden.

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Opportunitätskosten (oder Alternativkosten) bezeichnen diejenigen Kosten, die aus der Entscheidung über die Verwendung einer nur begrenzt zur Verfügung stehenden Ressource dadurch entstehen, dass durch die getroffene Wahl die Alternativen zu dieser Verwendung ungenutzt bleiben und somit ein Unternehmen seine Möglichkeiten nicht ergebnisoptimal umgesetzt hat. Den Gegensatz dazu bildet der Opportunitätserlös, der die nicht zusätzlich entstehenden…

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Als AS-Fonds (Altersvorsorge-Sondervermögen) werden spezielle Investmentfonds zur Altersvorsorge bezeichnet. Diese Fonds unterliegen bestimmten strengeren Regeln als reguläre Investmentfonds um die Sicherheit als Altersvorsorgeprodukt zu gewährleisten. Allerdings unterliegen die AS-Fonds normalen Wertschwankungen und werden nicht staatlich gefördert. AS-Fonds gibt es seit 1998 in Deutschland und sind als Alternative zur kapitalbildenden Lebensversicherung gedacht.

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Bei Aluminium handelt es sich um ein chemisches Element, das zu den Metallen gehört. Durch seine speziellen Eigenschaften (geringes Gewicht, Korrosionsbeständigkeit) ist es ein in der Industrie häufig verwendeter Werkstoff. Als Industriemetall findet Aluminium deshalb vor allem in der Luftfahrtindustrie und im Fahrezeugbau Anwedung. Doch auch die Elektronikindustrie macht sich die Eigenschaften des Leichtmetalls zu…

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Eine At-the-money-Option ist eine Option, deren Basispreis dem aktuellen Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts entspricht. Die Option ist damit "am Geld". Würde man sie sofort ausüben, wäre ihr Wert gleich Null.

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American Depositary Receipts (kurz: ADRs) bieten amerikanischen Anlegern die Möglichkeit, mit ausländischen Aktien zu handeln ohne an ausländische Börsen gehen zu müssen. ADRs sind von großen US-amerikanischen Banken ausgestellte handelbare Aktienscheine, die wie normale Aktien an amerikanischen Börsen gehandelt werden.   Sie dienen zur Erleichterung und Beschleunigung des Handels. In einigen Fällen lassen sich ausländische…

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ADS sind Aktienersatzscheine, die an den amerikanischen Börsen NYSE und NASDAQ für Stammaktien ausländischer Unternehmen gehandelt werden. Normalerweise können ausländische Unternehmen nur ihre Namensaktien direkt an den amerikanischen Börsen notieren. Stammaktien hingegen können sie nur über die ADS handeln. Ursachen dafür sind bestimmte Börsenhandelsvorschriften für ausländische Aktien auf dem amerikanischen Börsenmarkt.

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Die AMEX liegt direkt am Gelände des ehemaligen World Trade Centers. Hier werden nach der NYSE und NASDAQ die meisten Aktien in den USA gehandelt. Auch viele kleinere Aktiengesellschaften, dei die teuren NYSE-Sitze nicht zahlen können werden hier gehandelt, u.a. auch viele Derivate und ETF Fonds.

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Die American Stock Exchange (AMEX) ist nach der New York Stock Exchange (NYSE) die zweitgrößte Wertpapierbörse New Yorks und der vielfältigste Finanzmarktplatz der USA. Seit mehr als einem Jahrhundert fühlt sich die AMEX verpflichtet, neue Investmentprodukte zu entwickeln und Unternehmen und Investoren innovative Dienstleistungen zu bieten. Tätigkeitsschwerpunkte sind Indexoptionen, Handel kleinere Unternehmen und Börsengänge von…

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Unter Amortisation wird eine planmäßige Tilgung einer Schuld nach einem Tilgungsplan, der im Voraus festgelegt wird, verstanden. Im Speziellen ist Amortisation auch die Rückzahlung von Schuldverschreibungen auf der Basis von Emissionsbedingungen. Außerdem wird als Amortisation auch der Rückfluss investierter Mittel aus den Erträgen einer Investition verstanden, wenn das Volumen der zurückgeflossenen Erträge die Investitionssumme überschritten…

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AEX steht als Kurzform für den Amsterdam Exchange Index. Der Aktienindex wird seit 1983 publiziert und errechnet sich aus den 25 wertmäßig größten Aktien, die an der Amsterdamer Börse in den Niederlanden gehandelt werden. Er ist damit vergleichbar dem Deutschen Aktien Index (DAX).

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Der Amtliche Handel (auch Amtliche Notierung) ist mit den höchsten Anforderungen beim Wertpapierhandel ausgestattet. Der Amtliche Handel nimmt an deutschen Börsen den umfangreichsten Raum ein (ca. 90 Prozent der Börsenumsätze). Es gelten strenge EU-Regeln für den deutschen Börsenmarkt im Amtlichen Handel.   Durch öffentlich-rechtlich bestellte amtliche Makler bzw. die Maklerkammer werden die Kurse bzw. Eröffnungskurse…

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Der Amtliche Handel (auch Amtliche Notierung) ist mit den höchsten Anforderungen beim Wertpapierhandel ausgestattet. Der Amtliche Handel nimmt an deutschen Börsen den umfangreichsten Raum ein (ca. 90 Prozent der Börsenumsätze). Es gelten strenge EU-Regeln für den deutschen Börsenmarkt im Amtlichen Handel. Durch öffentlich-rechtlich bestellte Makler bzw. die Maklerkammer werden die Kurse bzw. Eröffnungskurse amtlich festgestellt.…

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Amtliche Makler oder auch Kursmakler vermitteln Wertpapiergeschäfte an der Börse für die zum Handel zugelassenen Börsenbesucher. Er vermittelt ausschließlich amtlich notierte Wertpapiere und wirkt an der Kursfeststellung mit. Er wird von der Landesregierung unter Mitwirkung von Maklerkammer und Börsenvorstand bestellt und vom Staatskommissar auf seine gewissenhafte Amtsausübung vereidigt.   Der amtliche Makler ist zumeist in…

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Der Amtliche Markt ist ein Segment der Börse, an dem strenge Pflichten für die dort gelisteten Unternehmen gelten. Diese Pflichten beziehen sich z. B. auf die Veröffentlichung von Prospekten, Zwischenberichte und Jahresabschlüsse sowie von Ad-Hoc-Mitteilungen. Die am Amtlichen Markt gelisteten Aktien werden meist durch Makler betreut, so dass eine fortlaufende Kursfeststellung und eine jederzeitige Handelbarkeit…

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Ein Analyst ist ein Wertpapierexperte, der mit professionellen Mitteln versucht, die Entwicklung des Kurses einer Aktie oder eines Börsenindizes möglichst genau vorherzusagen.   Dabei bedient er sich der Fundamentalanalyse (Beobachtung betriebswirtschaftlicher Daten) und/oder Chartanalyse / Technischen Analyse (Beobachtung des Kursverlaufs von Aktien/Indizes) und/oder markttechnischen Analyse (Beobachtung der Finanzmarktteilnehmer).Aufgrund seiner Analyse errechnet er ein Kursziel und…

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Börsennotierte Unternehmen werden ab einer gewissen Größe von Analysten beobachtet (sog. "coverage"). Diese erstellen in regelmäßigten Abständen detaillierte Analysen zu den Unternehmen. Am Ende, quasi als Fazit der Analyse steht das Analysten Rating, dass eine Empfehlung für Anleger abgibt. Die Empfehlungen reichen von sell=verkaufen über hold=halten/beobachten zu buy=kaufen.

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Der Andienungsmonat (auch Kontraktmonat) bezeichnet den Monat, in welchem ein Termingeschäft zum Kassageschäft wird. Der Terminkontrakt läuft in diesem Monat aus und muss angedient (beliefert, bezahlt) werden.

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Der Andienungspreis ist der bei einem Terminkontrakt vom Käufer an den Verkäufer zu zahlende Rechnungsbetrag. Er berechnet sich aus der offiziellen Schlussabrechnung und einem von der Börse für die jeweilige Anleihe ermittelten Preisfaktor sowie zuzüglich der Stückzinsen. Der Andienungspreis ist bei der Lieferung einer Anleihe am Liefertag zu bezahlen.

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Der Begriff Andienungsrecht hat mehrere Bedeutungen:   a) Der Käufer eines Optionsscheins oder einer Option (Put) sichert sich durch Bezahlung der Optionsprämie das Optionsrecht, d.h., das Recht, den zugrunde liegenden Basiswert zu einem festgelegten Preis (Basispreis) am (bzw. bis zum) Laufzeitende der Option zu verkaufen.   b) Bei einem Leasingvertrag hat die Leasinggesellschaft das Recht,…

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Kreditinstitute sind verpflichtet, nach der Preisangabeverordnung bei Krediten als Preis die Gesamtbelastung anzugeben (Angabe pro Jahr p.a. in Prozent). Sind die Kreditkonditionen während der gesamten Laufzeit unverändert, dann heißt dieser Preis effektiver Jahreszins (richtiger: effektiver Jahreszinssatz). Wenn sich jedoch während der Laufzeit des Kredites die preisbestimmenden Faktoren verändern können und dadurch der Zinssatz sich entsprechend…

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Zu Beginn des Börsentages werden für die notierten Werte die so genannten Anfangskurse festgestellt. Diese berücksichtigen nachbörsliche Ereignisse und Transaktionen des vorherigen Börsentages.

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Ask bezeichnet den (niedrigsten) Preis, zu dem ein Anleger bereit ist, ein Wertpapier (Aktie, festverzinsliches Papier), eine Option oder ein Future, Devisen oder Rohstoffe zu verkaufen. Ask wird auch Briefkurs oder Angebot (Offer) genannt. Im elektronischen Handelssystemen wird das Ask in das Orderbuch eingestellt, beim Parketthandel an der Präsenzbörse ausgerufen.

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Der Angebotskurs, auch Briefkurs genannt, ist der Kurs, zu dem ein Marktteilnehmer ein Wertpapier zum Verkauf anbietet.

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Ein Anlageausschuss ist ein Gremium, das die Manager eines Fonds bei der Festlegung einer längerfristigen Anlagestrategie berät. Die Tätigkeit eines Anlageausschusses, dessen Mitglieder von dem Fondsbetreiber bestellt werden, ist bei Fonds, die offen für private Anleger sind, durch die Allgemeinen Vertragsbedingungen vorgeschrieben.

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Um eine Risikostreuung durch eine Varianz in den Anlagen zu gewährleisten, schreibt das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) eine durch den Begriff der Anlagegrenzen bezeichnete Quote vor, bis zu der ein Fonds Anteile des verwalteten Vermögens in Wertpapiere einer einzelnen Adresse bzw. in bestimmte Wertpapierklassen investieren darf. Im Normalfall liegt diese Quote bei maximal fünf Prozent.

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Der Anlagehorizont bezeichnet den Zeitraum, über den ein Investor eine Anlage in seinem Besitz zu halten beabsichtigt, richtet sich also nach dem jeweiligen Anlageziel. Dabei unterscheidet man zwischen kurzfristigen Anlagen (Haltedauer von wenigen Tagen oder Wochen), mittelfristigen (bis zu einem Jahr) und langfristigen Anlagen (länger als ein Jahr).

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Unter einer Assetklasse oder auch Anlageklasse versteht man einen bestimmten Bereich von Anlageobjekten, in die man Geld investiert. Beispiele für Assetklassen sind Aktien, Investmentfonds, Rentenpapiere und Immobilien. Auch die Beteiligung an Unternehmen sowie der Erwerb von Rohstoffen oder Edelmetallen sind Assetklassen. Diese werden alternativ auch als Anlageklassen bezeichnet.

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Anlagekonten, also Sparkonten-, Festgeld-, Tagesgeld– und Termingeldkonten sind Konten ohne Zahlungsverkehrmerkmale (z.B. Fremdüberweisungen). Sie dienen nur der Geldanlage. Diese Konten haben eines gemeinsam: sie benötigen zur vollstänigen Funktion ein Referenzkonto oder Verrechnungskonto. Beachte: Bei Tagesgeldkonten können Ein- und Auszahlungen vom Anlagekonto direkt auf ein festgelegtes Referenzkonto erfolgen. Bei Festgeldkonten ist meist das Verrechnungskonto zwischengeschaltet.

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Unter Anlagepolitik werden alle Maßnahmen verstanden, die festgelegt werden, um ein bestimmtes Ziel einer Anlage (zum Beispiel die Erwirtschaftung einer Rendite, die über einem Referenzwert liegt) zu realisieren.   Dabei wird ein bestimmter Zeitraum unterstellt, in welchem die Parameter wie Auswahl der Wertpapiere, Festlegung der Kauf- und Verkaufszeitpunkte, Bestimmung des Anteils einzelner Wertpapiere an einem…

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Unter Anlagestrategie wird die Zielstellung und die Art der Zielerreichung bei Wertpapieranlagen (Aktien, Anleihen, Fonds, Derivate, Optionen u.a. ) verstanden. Je nach Ausrichtung kann die Strategie konservativ (risikoarm) oder spekulativ (risikoreich) sein. Im Allgemeinen werden dabei verschiedene Finanzwerte und Vermögenswerte in verschiedenen Anlageformen investiert (gestreut). Unter Beachtung der momentanen Marktsituation werden dann bestimmte zeitliche Abläufe…

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Als Anlagetyp werden die Neigungen von Anlegern, die sich in gleicher Weise bei der Auswahl von Kapitalanlageformen verhalten oder motivieren, beschrieben. Besonders Anlageberater nutzen die Definition von Anlagetypen, um bestimmte Finanzprodukte gezielt anbieten zu können. Eine einheitliche Klassifikation der Anlagetypen gibt es dabei nicht.   Im Allgemeinen werden drei Haupt-Anlagetypen unterschieden: konservative (risikoscheue) wachstums- und…

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Für die betriebswirtschaftliche Rechnungslegung ist das Anlagevermögen definiert als Wirtschaftsgüter, die einem Unternehmen langfristig und dauerhaft zur Nutzung dienen, z.B. Maschinen, Gebäude und Grundstücke (§ 247 Abs. 2 HGB). Sie werden in der Bilanz auf der Aktivseite aufgeführt.   Das Anlagevermögen unterliegt bestimmten Aktivierungsgeboten und –verboten und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§238 ff HGB). Die Alternative…

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Anlagezertifikate sind eine Art Schuldverschreibungen und werden von Banken ausgegeben. Allerdings werden Anlagezertifikate nicht mit einem festen Zinssatz und oft auch ohne feste Laufzeit ausgegeben, sondern ihr Wert und dessen Entwicklung bestimmt sich durch die zugrunde liegenden Wertpapiere.   Dieser Wert wird von den ausgebenden Banken garantiert. Die verbreitetste Form sind die Indexzertifikate die einen…

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Anlageziele sind die wesentlichen Motivationen, mit denen Anleger eine Kapitalanlage starten wollen. Es können drei Hauptziele benannt werden: Rentabilität, Liquidität und Sicherheit.   Diese drei Hauptziele sind nicht gleichzeitig erreichbar, da sie sich zum Teil ausschließen. Das Ziel Rentabilität steht dafür, dass eine Geldanlage einen hohen und nachhaltigen Gewinn (Wachstum) bringen soll. Liquidität wird als…

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Als Anleger wird ein Investor bezeichnet, der auf dem Kapitalmarkt Geld anlegt (investiert). Neben den Privatanlegern und dem Berufshandel (Unternehmen) sind auch institutionelle Anleger zu unterscheiden.   Die institutionellen Anleger sind alle juristischen Personen wie Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und Kapitalanlagegesellschaften, die sich im Allgemeinen im großen Umfang an den Geld- und Kapitalmärkten beteiligen. Der Begriff…

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Wertpapieranlage in einer nur irgendwie gearteten Form unterliegt gewissen Regularien des Anlegerschutzes in Deutschland. Das Vermögen von z.B. Wertpapierfonds ist ein Sondervermögen, das nicht für…

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Anleihen sind Schuldscheine mit einem festen Nennwert und einer festen Verzinsung. Sie werden z.B. als Staatsanleihen von der öffentlichen Hand ausgegeben oder als Industrieanleihen von Unternehmen.   Die garantierte Verzinsung macht die Anleihen, auch Rentenpapiere genannt, zu einer sicheren Anlageform, deren Risiko nur durch die Rückzahlungsfähigkeit des Emittenten bestimmt wird. Während ihrer Laufzeit können Anleihen…

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Bei Anleihen unterscheidet man je nach Emittent (Herausgeber) folgende Anleihearten: Staatsanleihen werden von einem Staat emittiert und verfügen dementsprechend über eine hohe Bonität. Industrieobligationen werden von Industriebetrieben ausgegeben; Kommunalobligationen von z.B. Bundesländern und Kommunen. Weiter existieren noch sogenannte Auslandsanleihen, die von ausländischen Emittenten bezogen werden können.

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Wertpapierfonds, die zum großen teil in festverzinslichen Wertpapieren investiert sind – dadurch sind die sog. Anleihenfonds als relativ sichere Wertanlage bekannt.   Mehr zum Thema Fonds!

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Am Anleihenmarkt werden Anleihen gehandelt. Oft ist der Anleihenmarkt ein Teilbereich der Wertpapierbörsen, aufgrund geringerer Liquidität dieses Marktes haben verschiedene Börsen jedoch gesonderte Anleihenhandelsplätze geschaffen.   An vielen Anleihenmärkten gibt es im Gegensatz zu Wertpapierbörsen keine fortlaufenden Kurse; vielmehr werden diese dort nur einmal am Handelstag festgestellt.

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Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen (auch Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen), die dem Gläubiger das Recht auf Rückzahlung bei festem Zinssatz verbriefen. Zum Zeitpunkt der Emission ist der Zinssatz bereits fest vereinbart. Die Zinsauszahlung geschieht kontinuierlich wie bei einer Rentenzahlung, weshalb diese Anleihen auch Rentenwerte genannt werden.   Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren sind die öffentliche Hand (Kommunalobligationen),…

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Als Annuität wird die regelmäßige und gleichbleibende Rückzahlung einer Kreditverbindlichkeit bezeichnet. Die Annuität setzt sich aus einer steigenden Tilgung und einer abnehmenden Zinszahlung zusammen bei gleichbleibender Gesamtbelastung.

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Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen, für das eine regelmäßige, gleichbleibende Rückzahlungssumme vereinbart wurde. So wird im Gegensatz zu einem Tilgungsdarlehen z.B. monatlich oder quartalsweise immer dieselbe Summe beglichen, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Gegen Ende der Laufzeit ist die Tilgungsrate hoch, die Zinsrate entsprechend niedrig.

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Bei Annuitätsanleihen handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere. Die Tilgung von Annuitätenbonds erfolgt periodisch über jeweils gleichbleibende Beträge (Annuität), weil anders als bei Standardanleihen, nicht Zinsen und Nennwert separat bezahlt werden.

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Eine Anschlussfinanzierung wird getätigt, wenn die Zinsbindungsfrist der bestehenden Finanzierung abgelaufen ist. Wenn der Kreditnehmer nach dieser Zeit die restliche Kreditsumme nicht in einer Summe zurückzahlen kann, besteht die Möglichkeit bei seinem oder einem anderen Kreditgeber ein Anschlussdarlehen aufzunehmen. Dies geschieht in der Regel vor Ablauf der Zinsbindungsfrist.

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Unter einem Anteilschein wird ein Wertpapier verstanden, das ein Mitgliedschaftsrecht an einer Gesellschaft oder ein Anteilsrecht an einem Vermögen verbrieft. Der Anteilschein kann dabei auf einen definierten Betrag ausgestellt sein (z. B. Nennwertaktie) oder nennwertlos sein (z. B. Quoten-Aktie, Investment-Zertifikat).   Auch Optionsscheine, Genussscheine, Gewinnanteilscheine oder Zwischenscheine werden als Anteilscheine bezeichnet. Anteilscheine können im Wertpapierhandel…

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Investmentanteile (auch Fondsanteile, Anteilscheine, Investment-Zertifikate genannt) sind Wertpapiere, in welchen das Eigentumsrecht an einem Vermögen eines Investmentfonds verbrieft (beurkundet) ist. Sie sind auf eine quotenmäßige Beteiligung am Fondsvermögen ausgestellt. Der Wert eines Anteils wird ermittelt, indem der Nettowert des Fondsvermögens durch die umlaufenden Anteile dividiert wird.   Dieser Wert wird im Allgemeinen börsentäglich ermittelt und…

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Erklärung Anteilsinhaber: Ein Anteilsinhaber (= Shareholder, Aktionär) ist rechtlicher Eigentümer von Aktienanteilen oder anderen Wertpapieren. Je nachdem in welche Art von Unternehmen der Anteilsinhaber investiert, wird er als Aktionär, Gesellschafter oder Mitunternehmer bezeichnet. Als Anteilsinhaber hat man sowohl Rechte (z.B. auf Gewinnbeteiligung, Stimmrecht) als auch Pflichten (z.B. Treuepflicht). Ist man Inhaber von Stammaktien, verfügt man…

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Die Gesamtsumme aller seit Gründung eines Wertpapierfonds ausgegebenen Anteile, abzüglich der zurückgenommenen Anteile wird als Anteilsumlauf bezeichnet. Durch die einmal tägliche Division des Fondsvermögens durch die umlaufenden Anteile ergibt sich der aktuelle rechnerische Wert eines Anteils.

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Der Anteilswert eines Fonds einer Investmentgesellschaft entspricht dem Rücknahmepreis. Er berechnet sich aus dem Gesamtkapital des Fonds dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen (umlaufenden) Investment-Zertifikate (Anteilscheine). Der Anteilswert wird gewöhnlich bei Publikumsfonds börsentäglich von der Depotbank unter Mitwirkung der Kapitalanlagegesellschaft ermittelt.   Anteilswert und Ausgabepreis werden gleichzeitig veröffentlicht. Angebot und Nachfrage von Anteilscheinen spielen bei…

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Definition Antipodische Währungen: Unter dem griechischen Wort Antipoden versteht man wörtlich so viel wie „Gegenfüßer“. Konkret handelt es sich um die jeweils gegenüberliegende Erdseite aus dem Auge des Betrachters. Demzufolge gelten Neuseeland und Australien als Antipode Europas. Genau genommen ist die Mehrheit der Antipoden allerdings keine Landfläche, sondern ein Ozean. Darüber hinaus spricht man beispielsweise…

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Antizyklische Anleger verhalten sich dem allgemeinen Markttrend entgegengesetzt, eben antizyklisch. Das heißt, sie kaufen bei fallenden und verkaufen bei steigenden (Aktien-)Kursen. Verhält man sich bei Investitionen hingegen marktkonform, spricht man von einer prozyklischen Anlagestrategie.  

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Der Arbeitsmarktbericht des Büros für Arbeitsmarktstatistiken wird immer am ersten Freitag eines Monats veröffentlicht und gibt Aufschluss über die aktuelle Lage der Beschäftigungsstruktur in den USA. Der Bericht beinhaltet Informationen zur Arbeitslosenquote, den durchschnittlichen Stundenlöhnen sowie der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit. Darüber hinaus wird mit den Non-farm Payrolls eine der wichtigsten Indikatoren für die Entwicklung der US-Konjunktur…

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Arbitrage nennt man die Nutzung von Preisdifferenzen eines Gutes (i.d.R. Wertpapiere und Devisen) auf unterschiedlichen Märkten. Durch den Kauf der Ware auf einem Markt und direktem Verkauf auf einem anderen Markt, werden diese Preisunterschiede gewinnbringenden realisiert. Durch die ständige Anpassung auf den unterschiedlichen Märkten bestehen diese Preisunterschiede nur für kurze Zeit.

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Definition Arbitrageliste: Bei einer Arbitrage handelt es sich um ein Börsengeschäft mit Gewinnerzielungsabsicht, bei dem Preisdifferenzen für Wertpapiere an unterschiedlichen Börsen- bzw. Marktplätzen ausgenutzt werden. Dadurch, dass sich die Digitalisierung auch auf den Börsenhandel auswirkt, und die Vernetzung immer weiter zunimmt, stehen die Chancen für eine erfolgreiche Ausnutzung der Preisdifferenzen (= Arbitrage) immer schlechter. Die…

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Ein Arbitrageur ist ein (Börsen-)Händler, der Arbitrage betreibt. Es handelt sich dabei um das Ausnutzen von Preisdifferenzen für ein Gut an verschiedenen Finanzplätzen. So kann man an derjenigen Börse mit dem niedrigsten Preis Aktien kaufen und diese umgehend an der Börse mit dem höchsten Preis wieder veräußern. Dadurch gleichen sich die Kurse der verschiedenen Börsen…

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Der AROON-Indikator ist ein noch relativ neuer Indikator aus dem Bereich der Chart-Analyse. Mithilfe zweier Linien, als AROON-UP und AROON-Down bezeichnet, wird versucht, den aktuellen Markttrend und seinen zukünftigen Verlauf besser einzuschätzen. Der Indikator wird auch verwendet, um Seitwärtstrends von evtl. neu beginnenden Ab- und Aufwärtstrends eines Wertpapiers oder eines Index besser unterscheiden zu können.…

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Von Arrondieren (franz.: Abrunden, Zusammenlegen) wird gesprochen, wenn durch Verkauf oder Zukauf eines bestimmten Wertpapiers die in einem Depot vorhandene Anzahl auf einen glatten (runden) Wert gebracht wurde.

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Als AS-Fonds (Altersvorsorge-Sondervermögen) werden spezielle Investmentfonds zur Altersvorsorge bezeichnet. Diese Fonds unterliegen bestimmten strengeren Regeln als reguläre Investmentfonds um die Sicherheit als Altersvorsorgeprodukt zu gewährleisten. Allerdings unterliegen die AS-Fonds normalen Wertschwankungen und werden nicht staatlich gefördert. AS-Fonds gibt es seit 1998 in Deutschland und sind als Alternative zur kapitalbildenden Lebensversicherung gedacht.

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Ask bezeichnet den (niedrigsten) Preis, zu dem ein Anleger bereit ist, ein Wertpapier (Aktie, festverzinsliches Papier), eine Option oder ein Future, Devisen oder Rohstoffe zu verkaufen. Ask wird auch Briefkurs oder Angebot (Offer) genannt. Im elektronischen Handelssystemen wird das Ask in das Orderbuch eingestellt, beim Parketthandel an der Präsenzbörse ausgerufen.

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Mit Asset wird der gesamte Vermögensbestand (eines Unternehmens) bezeichnet, das in verschiedensten Anlageformen investiert sein kann – zum Beispiel in Aktien, Immobilien oder Wertgegenständen.

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Eine Asset-Backed-Security (ABS) ist ein handelbares Wertpapier, welches durch Vermögensgegenstände unterlegt ist. Unternehmen geben dabei ihre Forderungen an eine eigens für diesen Zweck geschaffene Tochtergesellschaft weiter, welche diese ABS schließlich emittiert. Dabei handelt es sich oft um Forderungen, die in Raten beglichen werden, wie Leasingforderungen oder Autokredite.

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Unter einer Assetklasse versteht man einen bestimmten Bereich von Anlageobjekten, in die man Geld investiert. Beispiele für Assetklassen sind Aktien, Investmentfonds, Rentenpapiere und Immobilien. Auch die Beteiligung an Unternehmen sowie der Erwerb von Rohstoffen oder Edelmetallen sind Assetklassen. Diese werden alternativ auch als Anlageklassen bezeichnet.

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„At the market" ist ein Begriff aus dem Terminhandel. Er wird benutzt, um einen Kauf- oder Verkaufsauftrag zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung bedeutet, dass die Order sofort zum besten aktuell möglichen Preis ausgeführt werden soll.   Siehe auch: Orderart Bestens   Themenbereich: Geschichte zum Terminhandel

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Eine At-the-money-Option ist eine Option, deren Basispreis dem aktuellen Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts entspricht. Die Option ist damit "am Geld". Würde man sie sofort ausüben, wäre ihr Wert gleich Null.

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ATM (Automated Teller Machine) ist die englischsprachige Bezeichnung für Geldautomaten. Die ATM-Karte ist mit vergleichbar mit der deutschen Bank-/EC-Karte.

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ATX bezeichnet den österreichischen Aktienindex der Wiener Börse. Im ATX werden die Aktien der 21 größten Unternehmen aus Österreich abgebildet. Der deutsche Gegensatz dazu heißt Deutscher Aktienindex DAX.

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"au, ausg. (ausgesetzt)" ist ein Kurszusatz, der der Kursnotierung einer Aktie hinzugefügt wird. Er bedeutet, dass mit dem Wertpapier an dem betreffenden Tag kein Handel stattfand, weil die Aktie vom Börsenhandel ausgeschlossen war.

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Aufgeld ist die Differenz, die ein Unternehmen beim Erwerb einer Unternehmensbeteiligung zahlt, zwischen dem Ausgabgepreis und dem Nominalwert, der erhaltenen Anteile, wenn diese aus einer Kapitalerhöhung des erworbenen Unternehmens stammen.

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Der Aufsichtsrat ist ein Organ der Kapitalgesellschaften. Seine Aufgabe ist die Berufung und Kontrolle des Vorstandes und die Interessensvertrettung der Anteilseigner sowie in Deutschland durch die paritätische Mitbestimmung die Interessenvertrettung der Arbeitnehmer.

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Ein Auftrag ist die Anweisung an eine Bank oder einen Börsenhändler, eine bestimmte Menge eines Wertpapiers, einer Option oder eines Futures zu kaufen oder zu verkaufen. Der Auftrag kann zusätzlich mit bestimmten Einschränkungen versehen sein – zum Beispiel für den Kaufpreis, die Frist zur Ausführung des Auftrags oder den gewünschten Handelsplatz. Gleichbedeutend mit dem Wort…

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Erklärung Aufwärts Gap: Kommt es im Chart an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen zu so erheblichen Kurssprüngen, dass der Kurs am zweiten Tag deutlich über bzw. unter der jeweiligen Tagesbandbreite des Vortages liegt, so spricht man von einem Gap, zu Deutsch Lücke. Im Falle einer Aufwärts Gap liegt der Tiefstwert des Kurses vom aktuellen Tag über dem…

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Erklärung Aufwärtstrend: In der technischen Chartanalyse gibt es drei grundsätzliche Tendenzen: Aufwärtstrend, Abwärtstrend und Seitwärtstrend. Im Falle eines Aufwärtstrends bewegt sich die Kursentwicklung auch unter Schwankungen tendenziell nach oben. Grundlage für die Erkennung eines solchen Trends sind in diesem Fall aufsteigende Tiefpunkte. Man betrachtet also die Tiefpunkte über einen frei wählbaren Zeitraum. Steigen diese kontinuierlich an, spricht man von…

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Erklärung Aufwärtstrendlinie: Sowohl Aufwärtstrendlinien und Aufwärtstrendkanäle helfen dem Anleger dabei, zukünftige Kursentwicklungen möglichst zuverlässig prognostizieren zu können. Von einer Aufwärtstrendlinie spricht man, wenn man die Trendinie über den eigentlichen Chart hinaus verlängert und diese ansteigend ist. Ein Aufwärtstrendkanal ermöglicht darüber hinaus die Prognose der Kursbandbreite. Im Falle eines Aufwärtstrendkanals ist eine entsprechend positive Chart-Entwicklung zu prognostizieren.…

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Ein Aufwendungsdarlehen ist ein zinsgünstiger Kredit, den der Staat zur Förderung des Wohnungsbaus vergibt. Die Höhe des gewährten Darlehens richtet sich beispielsweise nach dem Einkommen des Antragstellers und der Größe des geplanten Bauobjekts. Die genauen Regelungen bei der Gewährung eines Aufwendungsdarlehens können sich regional unterscheiden.

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Bei der Aufwertung einer Währung wird deren relativer Wert gegenüber einer anderen Währung erhöht. Dadurch ändert sich das Verrechnungsverhältnis im internationalen Handel und im Zahlungsverkehr. Die Kaufkraft der eigenen Währung wird durch eine Aufwertung gesteigert. Gleichzeitig wird jedoch der Export von Gütern ins Ausland erschwert, weil deren Preis für ausländische Käufer steigt.   Tipp: Währungen…

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Ein Aufzinsungspapier ist ein festverzinstes Wertpapier, bei dem der Anleger die anfallenden Zinsen während der Laufzeit nicht regelmäßig ausbezahlt bekommt. Stattdessen werden die anfallenden Zinsen und Zinseszinsen zusammen mit dem Nennwert des Papiers erst am Ende der Anlagedauer ausgeschüttet. Sowohl der Zinssatz als auch die Laufzeit stehen in der Regel bereits beim Erwerb eines Aufzinsungspapiers…

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Eine Auktion ist ein eine Methode, um den Preis (Kurswert) eines Wertpapiers zu ermitteln. Dabei berücksichtigt man sämtliche Kauf- und Verkaufsaufträge für das Papier. Aus der Gegenüberstellung aller limitierten und unlimitierten Orders bestimmt man den Kurswert so, dass sich daraus der maximal mögliche Umsatz ergibt. Anwendung findet das Prinzip der Auktion beispielsweise bei der Feststellung…

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Über das Auktionsprinzip werden Aufträge der Marktteilnehmer an der Börse zusammengebracht und ausgeführt. Dazu werden möglichst viele Aufträge für denselben Basiswert, z. B. einer Aktie, gesammelt. Dann wird geprüft bei welchem Kurs die meisten der Aufträge ausgeführt werden können. Dieser Kurs wird festgelegt und die Geschäfte getätigt. Die nicht ausgeführten Aufträge, deren Limits nicht zum…

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"Aus dem Geld" ist eine im Optionshandel gebräuchliche Formulierung. Sie ergibt sich aus dem Vergleich des Basispreises der Option mit dem Kurs des Basiswerts, auf den diese sich bezieht – beispielsweise den Kurs einer Aktie. Man bezeichnet eine Call-Option als "aus dem Geld", wenn der Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis der Option liegt. Bei…

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Bei der technischen Analyse nutzt man verschiedene Formationen der technischen Analyse zur Analyse des Trendes. Früher oder später wird der Kurs jedoch nicht mehr in die Formation passen und nach oben (Kursanstieg) oder nach unten (Kursverlust) abweichen. Diese Abweichung nennt man Ausbruch. Liegt beispielsweise die Formation steigendes Dreieck vor, so wird die Fluktuation des Kurses…

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Ein Gap (engl.: Lücke, Abstand) in einem Aktien-Chart kommt zustande, wenn Kurssprünge auftreten und so groß sind, dass sie die Bandbreite des Kurses vom Vortag überschreiten. Sie entstehen nicht aus gehandelten Kursen. Normalerweise sind sie unkritisch und werden schnell wieder ausgefüllt bzw. geschlossen. Jedoch sind sie auch ein Signal für eine Seitwärtsbewegung oder eine mögliche…

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Eine Ausbruchzone bezeichnet einen Bereich, in dem ein Wert aus einem bestehenden Trend ausbrechen kann bzw. ausgebrochen ist. Ausbruchzonen werden häufig als Ziel für einen Pull-Back gesehen und dementsprechend für einen Einstieg in Ausbruchsrichtung verwendet. Bestimmen lassen sich Ausbruchszonen durch die Anwendung der Charttechnik und die Einzeichnung entsprechender Muster und Trends. Auch in Candlestick-Formationen lassen…

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Die Ausführungsgeschwindigkeit ist gerade in besonders schnellen und turbulenten Märkten ein Gradmesser für die Qualität eines Brokers. Besonders im Handel mit Derivaten und Futures darf nicht viel Zeit von Orderaufgabe bis zur Einbuchung der Position verstreichen.   Bei vielen professionellen Online Broker sind das je nach ihrer Anbindung und ihren aufgestellten Hochleistungs-Servern nur minimale Bruchteile…

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Der Ausgabeaufschlag (XTF) ist die Gebühr, die eine Fondsgesellschaft bei dem Verkauf ihrer Fondanteile erhebt. In der Regel wird ein prozentualer Anteil zu dem Ausgabepreis hinzugefügt.

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Der Ausgabekurs (auch Emissionskurs oder Emissionspreis genannt) spielt eine Rolle beim Ersterwerb von Wertpapieren. Er wird börsentäglich ermittelt und in der einschlägigen Presse (Wirtschaftsteil) publiziert. Bei festverzinslichen Wertpapieren entspricht der Ausgabekurs dem Nennwert. Er kann aber auch darüber oder darunter liegen.

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Der Ausgabepreis gibt den Preis an, den Anleger für den Ersterwerb von Anteilen an einem Investmentfonds zu zahlen haben. Die Höhe des Preises ergibt sich aus dem Anteilwert zuzüglich des Ausgabeaufschlags und wird im Normalfall börsentäglich ermittelt.

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Zu den Grundrechten des Aktionärs gehört das Recht auf Auskunft in der Hauptversammlung über wirtschaftliche, finanzielle und personelle Angelegenheiten des Unternehmens, die es ihm ermöglichen, eine sachgemäße Beurteilung über die Tagesordnung der Hauptversammlung zu treffen. Das bezieht auch die rechtlichen und geschäftsmäßigen Beziehungen der Aktiengesellschaft (AG) zu verbundenen Unternehmen ein.   Nach § 131 Aktiengesetz…

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Bei ausländischen Fonds handelt es sich um Fonds, die von Fondsgesellschaften aufgelegt und geführt werden, die ihren rechtlichen Sitz außerhalb von Deutschland haben. Diese Auslandfonds unterliegen bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Auslands-Investmentgesetz festgelegt sind.   Die Genehmigungsverfahren sind mittlerweile innerhalb der EU vereinheitlicht. Aus steuerrechtlichen Gründen werden drei Formen ausländischer Fonds unterschieden: "weiße" Fonds (diese…

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Bei ausländischen Fonds handelt es sich um Fonds, die von Fondsgesellschaften aufgelegt und geführt werden, die ihren rechtlichen Sitz außerhalb von Deutschland haben. Diese Auslandfonds unterliegen bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Auslands-Investmentgesetz festgelegt sind. Die Genehmigungsverfahren sind mittlerweile innerhalb der EU vereinheitlicht.   Aus steuerrechtlichen Gründen werden drei Formen ausländischer Fonds unterschieden: "weiße" Fonds (diese…

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In einigen Ländern außerhalb Deutschlands unterliegen Wertpapiererträge der Quellenbesteuerung des jeweiligen Landes, der ausländischen Quellensteuer. Sofern zwischen Deutschland und einem solchen Land ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht, hat der (deutsche) Anleger die Möglichkeit, bis zu 15 Prozent der im Ausland einbehaltenen Quellensteuer auf die Kapitalerträge im Rahmen seiner Steuerveranlagung in Deutschland anrechnen zu lassen beziehungsweise als Werbungskosten…

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Bei Auslandsanleihen handelt es sich um von ausländischen Emittenten herausgegebene Anleihen, die in Deutschland (bzw. im Euro-Raum) aufgelegt werden. Es gibt dabei Euro-Auslandsanleihen (Denomination, Zins- und Tilgungszahlung in Euro) und Währungsanleihen (Denomination, Zins- und Tilgungszahlung in außereuropäischer Währung).   Aber auch im Inland emittierter Anleihen, die auf eine ausländische Währung lauten, werden als Auslandsanleihen bezeichnet.…

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Investmentfonds, die regelmäßig, meist einmal im Jahr, Erträge ausschütten, werden als ausschüttende Fonds bezeichnet. Die Erträge können sich aus Zinsen und Dividenden aus den Wertpapieren des Fonds (sogenannte ordentliche Erträge) und/oder aus realisierten Kursgewinnen und Verkäufen von Bezugsrechten (sogenannte außerordentliche Erträge) ergeben. Die Ausschüttung der Erträge erfolgt in der Basiswährung des Fonds je Anteil. Dadurch…

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Bei einem Investmentfonds unterscheidet man außerordentliche und ordentliche Erträge. Außerordentliche Erträge sind Kursgewinne. Im Gegensatz dazu gehört die in der Regel jährliche Ausschüttung zu den außerordentlichen Erträgen.   Die Ausschüttung kann mit einer Zinszahlung verglichen werden. Zu einem feststehenden Termin schüttet der Investmentfonds die binnen eines Jahres aufgelaufenen Erträge (z.B. Zinsen) anteilig an die Anleger…

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Ein ausschüttungsgleicher Ertrag wird auch als Thesaurierungsbetrag bezeichnet und betrifft die aus Wertpapiergeschäften erzielten Gewinne, die dem Fondsvermögen einer Investmentgesellschaft wieder zufließen. Diese Erträge werden also nicht an die Kapitalgeber ausgeschüttet, sondern dienen der Wiederanlage.

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Unter außerbörslichen Aktien werden Wertpapiere verstanden, die nicht an der Börse zum Handel zugelassen sind, d.h., nicht notiert sind. Oft beinhalten diese Wertpapierangebote ein überdurchschnittliches Risiko. Auch kann die Preisbildung nicht immer schlüssig nachvollzogen werden. Für "sichere" Anlagen (Kleinanleger, Altersvorsorge) sind sie deshalb in keinster Weise geeignet.

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Der außerbörsliche Handel von Wertpapieren (auch Freiverkehr genannt) findet vor oder nach den offiziellen Börsenzeiten statt. Da keine Börsenmakler beteiligt sind, findet der Handel zwischen den Partnern direkt statt und liegt nicht im Zuständigkeitsbereich einer Börse.   Gleichwohl unterliegt er wie der normale Handel den Bestimmungen des Wertpapierhandelsgesetzes. Der außerbörsliche Handel wird oft in der…

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Außerordentliche Erträge sind Erträge, die nicht zu der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gehören (§ 277 Abs. 4 Satz 1 HGB). Sie beruhen auf außergewöhnlichen Ereignissen, die nicht im normalen Ablauf des Geschäftsjahres auftreten und selten sind; z.B. Gewinne aus der Veräußerung von Grundstücken. Bei Investmentfonds werden außerordentliche Erträge im Allgemeinen einmal jährlich ausgeschüttet.

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Im Gegensatz zu einer i.d.R. jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung, auf der u.a. über die Entlastung des Vorstands und über die Höhe der Gewinnausschüttung zu entscheiden ist, wird eine außerordentliche Hauptversammlung immer dann einberufen, wenn dringende und ungeplante Entscheidungen zu treffen sind. Ein typische Beispiel ist z.B. ein Übernahmeangebot durch ein anderes Unternehmen.

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Treten im Börsenhandel plötzliche Umstände ein, die überdurchschnittlich starke Schwankungen des Börsenkurses zur Folge haben können, so kann die Börsengeschäftsführung für eine vorübergehende Zeit den Wertpapierhandel und damit die Kursnotierung aussetzen (pausieren).   Solche Umstände können vorliegen, wenn ein Emittent eines Wertpapiers die Veröffentlichung wichtiger Informationen ankündigt, die erfahrungsgemäß Einfluss auf den Kursverlauf nehmen (z.…

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Aussie ist der Spitzname der Leitwährung des australischen Kontinents. Der australische Dollar wird im Devisenhandel immer mit dem internationalen Devisenkürzel “AUD” bezeichnet.   Tipp: Zum kostenlosen Währungsrechner  Special zur Währung Australischer Dollar AUD

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Der wichtigste Aktienindex der Wiener Börse ist der Austrian-Traded-Index (ATX). Er wird am größten Handelsplatz der Wirtschaft Österreichs als Kursindex notiert. Er berücksichtigt aktuell Aktien der 21 größten börsennotierten Unternehmen Österreichs.   Den jeweiligen Marktkapitalisierungen der Unternehmen entsprechend erfolgt die Wichtung der Anteile der Aktien am ATX. Der ATX wurde zu Beginn des Jahres 1991…

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Der Begriff Ausübung stammt aus dem Optionsschein-Handel. Wenn der Käufer eines Calls vom Verkäufer die Lieferung des dem Call zugrundeliegenden Basiswerts verlangt, so führt er den Call aus.   Dies ist die Ausübung. Entsprechendes gilt, wenn der Käufer eines Put-Optionsscheins vom Verkäufer die Abnahme des entsprechenden Basiswerts verlangt. Zu welchem Zeitpunkt eine Option ausgeübt werden…

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Mit der Ausübungsanzeige kündigt der Inhaber einer Option bzw. eines Optionsscheins an, dass er sein Recht auf Ausübung der Option auszuführen gedenkt. Je nach Handelsplattform informiert er seine Bank oder die beteiligten Marketmaker über seine Absicht, den Basiswert der Option zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Dort wird dann alles Weitere in die Wege…

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Die Ausübungsfrist bezeichnet den Zeitraum, während dessen Ausübungen von Optionen vorgenommen werden können. Hierbei bezieht sich der Zeitraum auf das jeweilige Clearing-System der Börse, über welche die Ausübung durchgeführt werden soll. Ist die Ausübungsfrist abgelaufen, erlischt damit das Ausübungsrecht an der Option und der Optionsschein ist damit wertlos.

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Der Ausübungspreis ist ein wichtiges Merkmal einer Option bzw. eines Optionsscheins. Er bezeichnet den Preis, zu dem der Inhaber der Option den Basiswert kaufen (Call) oder verkaufen (Put) kann.   Der Ausübungspreis wird oft auch Basispreis oder Strike genannt. Er ändert sich im Regelfall während der Laufzeit der Option nicht, höchstens wenn besondere Kapitalmaßnahmen des…

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Mit dem Auszahlungskurs wird der Teil eines Kredites bezeichnet, der tatsächlich zur Auszahlung gelangt. Dieser beträgt in der Regel 100%. Es ist aber auch möglich, vertraglich eine um ein sog. Disagio reduzierte Summe auszuzahlen. Bei einem Auszahlungskurs von z.B. 95% beträgt das Disagio 5%, der Kreditnehmer würde also in diesem Fall bei einem Kreditbetrag von…

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Authorized Shares (autorisierte Aktien) bezeichnet die maximale Anzahl an Wertpapieren, die ein Unternehmen an der Börse emittieren kann. Die Maximalanzahl der autorisierten Aktien ist in der Gründungsurkunde des Unternehmens festgelegt, kann aber durch die Bewilligung der Aktionäre geändert werden. Normalerweise wird eine weit größere Anzahl an neuen Wertpapieren bei einem IPO zugelassen als letztendlich nachgefragt…

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Der Autokredit definiert einen Kredit, der zweckgebunden, hier für den Kauf eines Autos, eingeräumt wird. Die Kreditsumme ist demnach vom Kreditnehmer nicht völlig frei verwendbar, sondern auf bestimmte Produkte begrenzt. Es kann sogar sein, dass der Kredit nur zum Kauf eines bestimmten Autos oder nur von Autos einer bestimmten Marke gewährt wird.   Beispielsweise wenn…

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ATM (Automated Teller Machine) ist die englischsprachige Bezeichnung für Geldautomaten. Die ATM-Karte ist mit vergleichbar mit der deutschen Bank-/EC-Karte.

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Die automatische Ausübung einer Option stellt sicher, dass der Inhaber eines Optionsscheins an dessen Laufzeitende automatisch einen evtl. positiven Restbetrag gutgeschrieben bekommt. Es ist dann nicht nötig, dass der Anleger den Optionsschein spätestens am letzten Tag der Laufzeit an der Börse verkauft.   Die automatische Ausübung erfolgt, wenn der Optionsschein zu diesem Zeitpunkt noch einen…

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Automatisierter Handel ist das Eröffnen und Schließen von Positionen an den Marktplätzen oder Börsen auf rein elektronischem Weg. Durch diese Form des Handels ist das Verfolgen von verschiedenen Handelsstrategien rein durch Computerprogramme an nahezu allen Märkten möglich.   Der automatisierte Handel operiert mit hoher Geschwindigkeit an den Finanzmärkten, zu einem beträchtlichen Teil auch an den…

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Authorized Shares (autorisierte Aktien) bezeichnet die maximale Anzahl an Wertpapieren, die ein Unternehmen an der Börse emittieren kann. Die Maximalanzahl der autorisierten Aktien ist in der Gründungsurkunde des Unternehmens festgelegt, kann aber durch die Bewilligung der Aktionäre geändert werden. Normalerweise wird eine weit größere Anzahl an neuen Wertpapieren bei einem IPO zugelassen als letztendlich nachgefragt…

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Banken verlangen für die Bereitstellung eines Avalkredits, der z.B. als Sicherheit für angemietete Gewerberäume verwendet werden kann, ohne dass Geld fließen muss, eine Avalgebühr. Diese ist aus Bankensicht eine Provisionseinnahme.

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Ein Avalkredit ist ein Bürgschaftskredit, wobei die kreditgebende Bank als Bürge fungiert.

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