Der L-DAX ist der sogenannte Late-DAX. Er dient als Indikator für die Kursentwicklung zwischen 17:30 Uhr (Handelsschluss im XETRA) und 20.00 Uhr und wird im Minutentakt berechnet. Basis dafür sind die Kurse der Dax-Unternehmen im Parketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der L-DAX dient jedoch lediglich als Indikator und liegt nicht abgeleiteten Finanzprodukten wie Anleihen, Zertifikaten,…

Weiterlesen

Das Vega gibt die Veränderung der Schwankungsintensität (Volatilität) des dem Optionsschein zugrundeliegenden Basiswertes auf die Optionsscheinprämie an. Das Vega zeigt, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich die Volatilität des Basiswerts um 1 Prozent ändert. Beispiel: Steigt die Volatilität der X-Aktie um einen Prozentpunkt, so würde bei einem Vega von 0,3…

Weiterlesen

Eine Länderanleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, welches von einem Bundesland herausgegeben wird. Mithilfe von Länderanleihen können die Länder größere Investitionen tätigen, die aus dem normalen Haushalt heraus nicht gedeckt werden können. Neben Bundes- und Kommunalanleihen stellen sie eine besonders sichere, da festverzinste, Investitionsform dar.

Weiterlesen

Investmentfonds können je nach Reglement das gebündelte Geld ihrer Anleger in bestimmten Vermögens- oder Assetklassen, z. B. Aktien, Anleihen oder Immobilien, anlegen und/oder nach regionalen bzw. thematischen Gesichtspunkten bei den Anlagen vorgehen. In letztere Klasse gehören Länderfonds, die das Fondsvermögen fast ausschließlich in vorab definierte Länder oder Regionen investieren. Je nach Größe, Struktur, Konjunktur und…

Weiterlesen

Mit Einführung der D-Mark nahmen die Landeszentralbanken die geldpolitische Administration auf Länderebene in der Bundesrepublik Deutschland wahr. Sie waren zwar formal selbständig, waren jedoch an die geldpolitischen Entscheidungen des Zentralbankrates der Bank deutscher Länder (BdL) bzw. später der Bundesbank (Bbk), gebunden. Im Zentralbankrat hatte die BdL bzw. Bbk stets die Stimmenmehrheit. Mit der Einführung des…

Weiterlesen

Ein Langläufer ist eine Anleihe mit großer Restlaufzeit. So spricht man bei einer Restlaufzeit von manchmal 10, i. d. R aber von 15 Jahren von einem Langläufer.

Weiterlesen

börsengelistete Unternehmen, die eine hohe Marktkapitalisierung aufweisen, meist auch in den großen Leitindices Mitglied

Weiterlesen

Der letzte Handelstag, Last Trading Day, ist der letzte Tag, an dem auslaufende Terminkontrakte (Futures und Optionen) gehandelt werden können. In der Regel handelt es sich um den dritten Freitag eines Monats, wenn die Option oder das Future am Ende desselben Monats ausläuft. Kontrakte, die zu diesem Termin nicht gehandelt werden, müssen erfüllt werden.

Weiterlesen

Der L-DAX ist der sogenannte Late-DAX. Er dient als Indikator für die Kursentwicklung zwischen 17:30 Uhr (Handelsschluss im XETRA) und 20.00 Uhr und wird im Minutentakt berechnet. Basis dafür sind die Kurse der Dax-Unternehmen im Parketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der L-DAX dient jedoch lediglich als Indikator und liegt nicht abgeleiteten Finanzprodukten wie Anleihen, Zertifikaten,…

Weiterlesen

Durch die Angabe der Late-Indizes (L-Dax, L-MDax, L-SDax, L-TecDax) wird den Börsianern im Abendhandel (Parketthandel) an der Frankfurter Wertpapierbörse eine Information über die weitere Marktentwicklung der Werte gegeben, die im Xetra-Handel um 17.30 Uhr endeten. In der Zusammensetzung entsprechen diese Late-Indizes den auf Xetra-Basis berechneten Original-Indizes, dienen aber nur als Richtwerte. Das heißt, dass diese…

Weiterlesen

Einen Großteil ihrer Gewinne oder Verluste erwirtschaften Banken im Kreditgeschäft, also der Weiterreichung von Zinsmargen. Diese Zinserträge werden den laufenden Erträge hinzugerechnet, die sich aus den weitestgehend unternehmerischen Beteiligungen der Banken ergeben. Diese sind im Gegensatz zu den Zinserträgen weniger gut kalkulierbar und konjunkturbedingt schwankungsanfälliger.

Weiterlesen

Das Laufende Guthaben in der Bilanz eines Versicherungsunternehmens entspricht dem Umlaufvermögen eines Industriebetriebs. Gemeint sind dabei alle Kassenbestände, Guthaben bei Banken und Schecks. Laufende Guthaben werden auf der Aktivseite einer Bilanz geführt und sind die liquiden Mittel eines Versicherungsunternehmens.

Weiterlesen

Die Laufzeit einer Anleihe ist der Zeitraum von der Herausgabe des Papiers bis zum letzten Tag, an dem mit ihm gehandelt wird. An diesem Tag erfolgt die Tilgung der Anleihe.

Weiterlesen

Die Laufzeit einer Option ist der Zeitraum zwischen dem aktuellen Datum und dem Tag, an dem man die Option letztmalig ausüben kann. Grundsätzlich gilt: Je kürzer die Laufzeit, desto empfindlicher reagiert eine Option auf Kursschwankungen des Wertpapiers, auf das sie sich bezieht.

Weiterlesen

Laufzeitfonds sind eine besondere Form für Investmentsparer. Die Zeichnungsfrist ist bei Laufzeitfonds oft kurz bemessen. Sie werden von vorneherein mit einer begrenzten Laufzeit (von in der Regel wenigen Jahren) aufgelegt. Obwohl das investierte Vermögen bis zum Laufzeitende im Fonds verbleibt, können Anleger auch während der Laufzeit ihre Fondsanteile börsentäglich verkaufen. Zum Fälligkeitstag wird der Fonds…

Weiterlesen

Leasingfonds sind ein spezielle Gattung innerhalb der geschlossenen Fonds. Dabei wird eine bestimmte Summe Anlegergelder eingeworben, die zur Anschaffung eines oder mehrerer, meist hochpreisiger, Wirtschaftsgüter eingesetzt wird. Diese wurden meist vorab an entsprechend interessierte Wirtschaftsunternehmen verleast, was die Mittelrückflüsse und Rendite gut kalkulierbar macht. Eine beliebte Variante der Leasingfonds sind Flugzeugfonds.

Weiterlesen

Ein Leasinggeber ist eine natürliche oder juristische Person, die nach dem Abschluss eines Leasingvertrages ein Leasinggut dem Leasingnehmer zur Nutzung überlässt. Ähnlich einem Mietvertrag werden dabei i.d.R. Ratenzahlungen vereinbart, die der Leasingnehmer zu entrichten hat. Im Unterschied zu einem Vermieter bei einem eingegangen Mietverhältnis muss allerdings nicht der Leasinggeber, sondern der Leasingnehmer für Wartungs- und…

Weiterlesen

Der Begriff Leasingobjekte (auch Leasinggut) bezeichnet Investitionsgüter, z.B. Fahrzeuge, Maschinen und Geschäftsausstattung, deren Besitz und Nutzungsrecht vorübergehend – i.d.R. gegen Entgelt – einem Dritten übertragen wurde. Zu beachten ist, dass es bei einem Leasingvertrag nicht zu einem Eigentumswechsel kommt.

Weiterlesen

Der Leasingnehmer ist eine natürliche oder juristische Person, die ein Investitionsobjekt, das sogenannte Leasingobjekt vom Leasinggeber gegen Zahlung (Leasingentgelt) zur Nutzung überlassen bekommt. Dies ist vertraglich im Leasingvertrag geregelt. Im Gegensatz zum Mieter muss der Leasingnehmer für Wartungs- und Instandhaltungskosten aufkommen.

Weiterlesen

Der Begriff Leasingobjekte (auch Leasinggut) bezeichnet Investitionsgüter, z.B. Fahrzeuge, Maschinen und Geschäftsausstattung, deren Besitz und Nutzungsrecht vorübergehend – i.d.R. gegen Entgelt – einem Dritten übertragen wurde. Zu beachten ist, dass es bei einem Leasingvertrag nicht zu einem Eigentumswechsel kommt.

Weiterlesen

Leasingraten sind die i.d.R. monatlichen Zahlungen des Leasingnehmers an den Leasinggeber für die Nutzung eines Leasingobjektes. Ihre Höhe wird im Leasingvertrag festgesetzt, der als Grundlage für das Leasing dient.

Weiterlesen

Leasingverträge sind eine spezielle Form der Mietverträge (engl:. to lease = mieten, pachten), die einer Finanzierung dienen. Dabei werden Anlagegüter (z.B. Fahrzeuge) oder Immobilien einem Leasingnehmer von einem Leasinggeber bereitgestellt. Der Leasingnehmer zahlt als Ausgleich eine sogenannte Leasingrate. Im Gegensatz zu “normalen” Mietverträgen wird hierbei dem Leasingnehmer das Preisrisiko, die Wartungsleistung und ein Kaufrecht abgetreten.…

Weiterlesen

Auf dem Lebensversicherungs-Zweitmarkt (auch LV-Zweitmarkt) werden Lebensversicherungen noch zur Laufzeit gehandelt. Meist übernehmen Investoren durch Kauf alle Ansprüche einer Police. Für die Verkäufer ist dies besonders dann lukrativ, wenn der Investor einen höheren Betrag zahlt, als der vom Versicherungsunternehmen bestimmte Rückkaufwert. Bestehende Lebensversicherungen finden sich besonders oft in Fonds wieder.

Weiterlesen

Als Leerverkauf wird der Verkauf von Wertpapieren, Optionen, Futures, Waren oder Devisen bezeichnet, die der Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht besitzt. Bis zum Liefertermin versucht der Verkäufer, diese billiger zu erwerben als er sie (bereits) verkauft hat. Die Differenz ist dann sein Gewinn (Differenzgeschäft).   Hat der Verkäufer zum Liefertermin jedoch die Vertragsgegenstände…

Weiterlesen

Der Leerverkauf einer Aktie ist eine meist an amerikanischen Börsen durchgeführte Methode zur Erwirtschaftung von Kursgewinnen, ohne zu Beginn eines Geschäftes im Besitz der Wertpapiere zu sein. Bei diesem (auch als Blankoverkauf, Short Sale oder Verkauf à découvert bezeichneten) Verkauf von Aktien besitzt der Verkäufer bei Geschäftsabschluss die Wertpapiere (noch) nicht. Er spekuliert aber darauf,…

Weiterlesen

Bei einem Leerverkauf einer Option gelten die gleichen Bedingungen wie bei einem Leerverkauf an sich. Der Verkäufer verkauft den Basiswert einer Option, indem er eine Put-Option kauft oder eine Call-Option verkauft. Aus der Kursdifferenz der Basiswerte am Verkaufs- und Liefertag leitet sich der Gewinn bzw. Verlust des Leerverkaufs ab.

Weiterlesen

Aktien, die einen niedrigen Kurswert haben, werden als leichte Aktien bezeichnet. Für Anleger scheinen leichte Aktien wegen des geringen Kurswertes zunächst attraktiv. Die Ursachen können ungünstige Marktbewertung oder eine hohe Stückelung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft sein. Im Ausland kommen diese, auch Penny Stocks genannten, leichten Aktien mit niedrigem Kurswert häufig vor, da kein Mindestnennwert je…

Weiterlesen

Der Kurs einer Leitbörse beeinflusst die Preisentwicklung anderer Börsen maßgeblich; es handelt sich folglich um die weltweit wichtigsten Börsen. Als wichtigste Leitbörse wird der New York Stock Exchange betrachtet. Weitere Leitbörsen sind Tokio, London und Frankfurt.

Weiterlesen

Der Leitkurs ist das Wechselkursniveau einer Währung innerhalb eines Wechselkurssystems fixer Wechselkurse. Der Wechselkurs darf dabei nur um eine gewisse Bandbreite vom Leitkurs abweichen.

Weiterlesen

Der Begriff Leitzinsen bezeichnet die von einen Zentral- bzw. Notenbank (bspw. der EZB oder FED) festgelegten Zinsen, zu denen Banken bei den Zentralbanken Geld leihen bzw. anlegen können. Der Leitzins hat großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung und ist damit ein bedeutsames finanzpolitisches Steuerungsinstrument.

Weiterlesen

Phänomen an der Börse zum Thema Psychologie der Massen. Die Masse an Marktteilnehmern folgt anderen Investoren ohne jegliche fundamentale Information

Weiterlesen

Bei dem Termin- und Optionskontrakthandel wird der Börsentag, bis zu dem Handel in einer Kontraktfälligkeit (bestimmter Andienungsmonat) stattfinden kann, als letzter Handelstag bezeichnet. An diesem Tag haben Marktteilnehmer zum letzten Mal Gelegenheit, offene Positionen bei Options- und Futurekontrakten durch entsprechende Gegengeschäfte glattzustellen. Außerdem ist der letzte Handelstag an der Terminbörse (Eurex) zugleich der Anzeigetag (Notification…

Weiterlesen

An der Börse wird der zuletzt festgestellte Kurs als letzter Preis bezeichnet. Üblicherweise ist dies der Kurs, zu welchem Handel stattgefunden hat, also ein Geschäft zustande gekommen ist. Ausnahmsweise kann es sich dabei um Taxen handeln. Über Kurszusätze wird der Interessent informiert, wie der letzte Preis zustande gekommen ist.

Weiterlesen

Leverage ist die Bezeichnung für den theoretischen Hebel (Verstärkungsfaktor, Omega), welcher die Höhe der Veränderung des Anlagevermögens bei einem eingesetzten Kapital beschreibt. Es handelt sich um eine statistische Kennzahl, die die prozentuale Veränderung des Preises von Optionen bzw. Optionsscheinen angibt, wenn sich der Kurs des Basiswertes um einen Prozentpunkt ändert. Die Berechnungsformel lautet: theoretischer Hebel…

Weiterlesen

Kann ein Anleger Fremdkapital zu günstigeren Kosten aufnehmen als die Investition Rendite erzielt, so wird eine Hebelwirkung auf die Eigenkapitalrendite erzielt. Kurz gesagt: Je höher in diesem Fall die Fremdkapitalquote ist, desto höher liegt die Eigenkapitalrendite. Unter Einbeziehung des Ratings bedeutet dies, durch die hohe Eigenkapitalrendite sinken die Fremdkapitalkosten, hierdurch steigt wiederum die Eigenkapitalrendite, oder…

Weiterlesen

Der Leverage-Effekt bezeichnet die Hebelwirkung beim Einsatz bestimmter spekulativer Finanzinstrumente, beispielsweise Optionen. Diese Hebelwirkung kann die Gewinnchancen ebenso vervielfachen wie die Risiken und ggf. auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Der Hebel kann beispielsweise bewirken, dass sich bei Änderung eines Aktienkurses um nur wenige Prozentpunkte der Kurs einer Option auf diese Aktie um ein…

Weiterlesen

Der Begriff Leveraged-Buy-out bezeichnet die Übernahme eines Unternehmens, welche überwiegend durch Fremdkapital finanziert wird. Gängige Methoden der Kapitalbeschaffung sind dabei Bankdarlehen und Unternehmensanleihen. In die Kritik geraten ist dieses Instrument vor allem durch die Praxis, die zur Übernahme notwendigen Verbindlichkeiten auf das übernommene Unternehmen umzulegen.

Weiterlesen

LIBOR ist die Abkürzung für die London Interbank Offered Rate. Es handelt sich um den kurzfristigen (Referenz-)Zinssatz, zu dem ausgewählte, englische Referenzbanken anderen Banken Geld leihen (Interbankenhandel). Der LIBOR wird meist für Drei- und Sechs-Monats-Termingelder benannt. Er bildet sich grundsätzlich frei am Geldmarkt, also ohne den Einfluss einer staatlichen Zentralbank.

Weiterlesen

Liffe ist die führende internationale Derivatebörse der NYSE Euronext Gruppe, die sich aus NYSE und Euronext seit 2007 zusammensetzt. LIFFE bietet regulierten Handel in Amsterdam, Brüssel, Lissabon, Paris und New York an. Täglich werden derzeit mehrere Billionen US-Dollar an Handelsvolumina im Derivate-Bereich rund um die Welt gehandelt. Zinsderivate, Aktienderivate, Indices, Staatsanleihen, Agrarrohstoffe, Rohstoffe, Edelmetalle, Wetterkontrakte…

Weiterlesen

Der Begriff Limit bzw. Limitierung bezeichnet die Höchstgrenze eines Betrages. Üblich sind solche Limits beispielsweise bei der Vergabe von Krediten oder auch bei der Beleihung von Immobilien.

Weiterlesen

Der Begriff Limitorder bezeichnet Betragsober- bzw. –untergrenzen, die bei einer Transaktion nicht über- bzw. unterschritten werden dürfen. Gängig sind solche Modelle beispielweise beim Kauf (buy limit order) bzw. Verkauf (sell limit order) von Wertpapieren oder Rohstoffen. Orderarten und Orderzusätze

Weiterlesen

Der Begriff Liquidationswert bezeichnet den (theoretischen) Betrag, der bei der Veräußerung aller Unternehmensgegenstände erzielt werden würde. Er setzt sich zusammen aus dem Gesamterlös des Verkaufes, plus/minus den Verbindlichkeiten, plus/minus den verpflichtenden Rückstellungen sowie plus/minus den Kosten für die Liquidation.

Weiterlesen

Die liquiden Mittel eines Unternehmens umfassen die Kassenbestände, Bankguthaben sowie alle weiteren sofort liquidierbaren, d.h. gegen Zahlungsmittel eintauschbare sprich verkaufbare, Vermögensbestände, wie bspw. Wertpapiere.

Weiterlesen

Der Begriff Liquider Markt bezeichnet die problemlosen Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten von gehandelten Gütern. Der Begriff steht damit im Gegensatz zum Engen Markt, der sich durch erhebliche Beschaffungs- oder Absatzprobleme auszeichnet.

Weiterlesen

In seiner allgemeinen Bedeutung bezeichnet Liquidität die Fähigkeit, ein Wirtschaftsgut zeitnah gegen ein anderes eintauschen zu können. Abgesehen vom Tauschmarkt, auf dem Waren gegeneinander getauscht werden, ist dabei i.d.R. der Eintausch eines Gutes gegen ein Zahlungsmittel gemeint. In der Betriebswirtschaftslehre wird mit Liquidität die Fähigkeit eines Unternehmens beschrieben, fällige Verbindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können.

Weiterlesen

Liquiditätsgrade stellen das Verhältnis zwischen liquiden Mitteln verschiedener Ordnung und der Zahlungsdringlichkeit dar, sie ist der wichtigste Indikator für eine Bank/Unternehmen der Zahlungsdringlichkeit

Weiterlesen

Management in Banken / Liquiditätsrisiken beruhen primär auf Refinanzierungsrisiken. Wenn langfristige Kredite im Rahmen der positiven Fristentransformation kurzfristig refinanziert werden, so kann es bei knappem Marktangebot zu Liquiditätsengpässen kommen.

Weiterlesen

Hebelzertifikate, die auch als Turbozertifikate, Waves, LIF oder LSF bezeichnet werden, verhalten sich in ihrer Kursentwicklung wie ihr Basiswert, bilden also dessen Bewegung linear ab. Der Kapitaleinsatz ist aber geringer als bei einem direkten Erwerb des Basisinstruments (beispielsweise einer Aktie). Die Hebelzertifikate unterliegen dabei einem geringen Volatilitätseinfluss. Durch den Hebeleffekt kann mit geringem Kapitaleinsatz ein…

Weiterlesen

Hebelzertifikate, die auch als Turbozertifikate, Waves, LIF oder LSF bezeichnet werden, verhalten sich in ihrer Kursentwicklung wie ihr Basiswert, bilden also dessen Bewegung linear ab. Der Kapitaleinsatz ist aber geringer als bei einem direkten Erwerb des Basisinstruments (beispielsweise einer Aktie). Die Hebelzertifikate unterliegen dabei einem geringen Volatilitätseinfluss. Durch den Hebeleffekt kann mit geringem Kapitaleinsatz ein…

Weiterlesen

Definition Litecoin: Litecoin (Abk. LTC) ist ein sogenanntes Altcoin zur Kryptowährung Bitcoin. Die Funktionsweise ist nahezu vollständig dem Bitcoin-Vorbild nachempfunden. Damit ist Litecoin ebenfalls ein globales und offenes Zahlungsnetzwerk, was frei von Behörden vollständig dezentral organisiert ist. Auch hier ist das „Finden“ eines Hashs möglich und wird wie bei Bitcoin als „Mining“ bezeichnet. Veröffentlicht wurde Litecoin am…

Weiterlesen

Die Wertpapier-Konten/Depots der Kunden können bei diversen Brokerhäusern auch durch einen Abschluss einer Versicherung bis zu 30 Mio. US-Dollar (bzw. 1 Mio. US-Dollar für Termingelder oder sonstige Geldmarktanlagen inkl. Kontengeldern) von Lloyds´s of London zusätzlich geschützt sein. Alle Wertpapiere gleich welcher Währung und welchen Typs sind dadurch abgesichert. Futures hingegen und Optionen und einzelne Futures…

Weiterlesen

Loan Participation Notes (LPN) sind eine besondere Vertragsbeziehung bei der Emission und Vermittlung der Zahlungsströme dieser speziellen Anlageform. Der Emittent gewährt für die Überlassung des Kapitals in regelmäßigen Abständen eine Zinszahlung. Am Ende der Laufzeit wird die Anleihe zum Nominalwert zurückbezahlt. Für den Anleger erscheint eine Bank als rechtlicher Emittent. Das Kapital fließt jedoch einer…

Weiterlesen

Definition Lock-up-Periode: Die Lock-up-Periode ist eine Sperrfrist, die aus dem Bereich der Neuemissionen stammt. Genauer gesagt verpflichten sich hier Altaktionäre nach einem Going Public vorrübergehend keine Aktien zu verkaufen. Dieser Zeitraum ist in Deutschland meist zwischen 6 und 18 Monaten festgelegt. Zweck dieser Sperrfrist ist es, neu einsteigende Aktionäre unmittelbar nach Börsengang vor Kurseinbrüchen zu…

Weiterlesen

Lokomarkt (auch Spotmarkt, Cashmarkt oder Kassamarkt genannt) ist ein Teilmarkt einer Börse, an welchem Waren bei kurzfristiger oder sofortiger Lieferung und sofortiger Zahlung gehandelt werden (reine Kassageschäfte). In Deutschland beträgt der Zeitraum zwischen Lieferung, Abnahme und Bezahlung maximal zwei Börsentage. Der Lokomarkt wird sowohl an der Präsenzbörse als auch im elektronischen Handel Xetra der Frankfurter…

Weiterlesen

Der Begriff Lombardgeschäft bezeichnet einen Darlehensvertrag zwischen Banken, der sich durch einen kurzfristigen Zeitraum und einen festgelegten Betrag auszeichnet. Ein Lombardgeschäft gilt als besonders sicher, da hierfür marktübliche Sicherheiten, z.B. Wertpapiere, Darlehen, etc. hinterlegt werden.

Weiterlesen

Durch die Lombardpolitik greift die Zentralbank in eine Volkswirtschaft ein, um die Geldmenge (im Sinne der Geldschöpfung) zu beeinflussen. Dabei wird der Lombardsatz variiert: Ein höherer Lombardsatz verteuert für Banken die Liquiditätsversorgung. Sie können so weniger Kredite vergeben und die Geldschöpfung (aus Kreditgeschäften) wird geringer. Die Senkung des Lombardsatzes stellt eine Möglichkeit der Erhöhung der…

Weiterlesen

Der Begriff Lombardsatz bezeichnet den von der Zentralbank festgesetzten Zinssatz, zu dem sich Banken bei den Zentralbanken Geld leihen können. Im Gegenzug übereignen die Banken der Zentralbank Wertpapiere als Sicherheit. Nach der Gründung der EZB wurde der Lombardsatz durch den Spitzenrefinanzierungssatz ersetzt.

Weiterlesen

LIBOR ist die Abkürzung für die London Interbank Offered Rate. Es handelt sich um den kurzfristigen (Referenz-)Zinssatz, zu dem ausgewählte, englische Referenzbanken anderen Banken Geld leihen (Interbankenhandel). Der LIBOR wird meist für Drei- und Sechs-Monats-Termingelder benannt. Er bildet sich grundsätzlich frei am Geldmarkt, also ohne den Einfluss einer staatlichen Zentralbank.

Weiterlesen

Vor über 130 Jahren gegründet und im Herzen von London gelegen verkörpert die LME London Metals Exchange die weltweit erste Buntmetallbörse (Buntmetalle sind die Gruppe der Metalle außer Eisen, wie Kupfer, Nickel, …usw.). Die LME bietet Futures– und Optionenkontrakte für z.B. Aluminium, Kupfer, Nickel, Zinn, Zink, Blei usw. Außerdem kam im Jahre 2005 die weltweit…

Weiterlesen

Die London Stock Exchange (LSE) ist, gemessen der Kapitalisierung der gelisteten Werte, die größte Börse in Europa und die viertgrößte weltweit. An der LSE werden neben Aktien auch Anleihen (Professional Securities Market) und Fonds (Specialist Fund Market) gehandelt. Als Derivatebörse dient die EDX London.

Weiterlesen

Long bezeichnet eine Position eines Marktteilnehmers, der Wertpapiere oder Waren gekauft hat und die sich in seinem Besitz befinden. Dies ist bei den meisten Privatanlegern der übliche Fall. Auch bei dem Kauf von Terminkontrakten entsteht eine Longposition. Es wird auf steigende Kurse spekuliert.   Das Gegenteil von long ist short (Short Position).

Weiterlesen

Long bzw. Short Equity sind Managementbegriffe im Zusammenhang mit Anlagestrategien von zum Beispiel Hedge-Fonds. Long bezeichnet dabei das Auffinden und Kaufen von unterbewerteten Aktien, um von dem erwarteten Wertanstieg zu profitieren. Sind Aktien dagegen überbewertet, soll durch eine Short Positionierung von dem erwarteten Kursrückgang Nutzen gezogen werden. Dabei werden diese Aktien zunächst geliehen und zum…

Weiterlesen

Long Hedge ist die Form einer Absicherung eines Verlustrisikos am Börsenmarkt. Verlustrisiken können Zins- oder Wechselkursrisiken bzw. Risiken sein, die aus der Kursentwicklung herrühren. Dabei wird eine Short Position auf dem Kassamarkt dadurch gesichert, dass eine Long Position auf dem Terminmarkt eingegangen wird. Hierzu werden Termin- oder Optionskontrakte an den jeweiligen Märkten gekauft.

Weiterlesen

Als Long-Spread bezeichnet man eine besondere Situation in der Spread-Anlagestrategie. Dabei werden gleichzeitig Optionen gekauft und verkauft. Ist der Optionskauf teurer als der Optionsverkauf, so muss eine Nettoprämie bezahlt werden. Gründe für die unterschiedlichen Preise können beispielsweise unterschiedliche Basispreise und/oder unterschiedliche Verfallsdaten der Optionen sein.

Weiterlesen

Ein Long-Trigger bezeichnet ein Signal für eine Long-Bewegung, beispielsweise am Ende einer Korrektur. Long-Trigger bzw. Bereiche möglicher Long-Trigger können aus Chartformationen, Candlestick-Formationen oder durch andere technische Indikatoren bestimmt werden. Ein Beispiel stellt der Moving-Average-Convergence-Divergence (kurz MACD) dar. Schneidet der MACD seine Signal-Line (trigger) von unten nach oben, wird ein Kaufsignal generiert. In der Chart-Analyse werden…

Weiterlesen

Als Longposition bezeichnet man eine (relativ) sichere Anlagestrategie. Der Besitzer von Wertpapieren geht dabei von steigenden Kursen aus. Beim Kauf eines bisher noch nicht im Besitz befindlichen Wertpapiers bzw. einer Option (zum Beispiel Call) hat der Käufer eine Longposition in diesem Papier.

Weiterlesen

Bei einem Lookback-Optionsschein wird der Basispreis des Basiswerts nicht gleich bei der Emission des Scheins, sondern erst während oder zum Ende der Laufzeit festgelegt. Für den Lookback-Call wird der niedrigste Kurs des Basiswerts als Basispreis gewählt, bei einem Lookback-Put ist es der jeweils höchste. Evtl. erfolgt diese Anpassung des Basispreises mehrmals während der Laufzeit des…

Weiterlesen

Bezeichnung im Devisenhandel für den Kanada-Dollar mit dem internationalen Devisenkürzel "CAD". Der Name Loonie gilt stellvertretend für die gesamte Kanadische Währung – ursprünglich galt sie nur der 1-Dollar-Münze mit dem Eistaucher/ gemeinen Seetaucher (englisch: loon) auf der Rückseite der Münze.  

Weiterlesen

LPN steht für Loan Participation Notes und beschreibt eine besondere Vertragsbeziehung bei der Emission und Vermittlung der Zahlungsströme dieser speziellen Anlageform. Der Emittent gewährt für die Überlassung des Kapitals in regelmäßigen Abständen eine Zinszahlung. Am Ende der Laufzeit wird die Anleihe zum Nominalwert zurückbezahlt. Für den Anleger erscheint eine Bank als rechtlicher Emittent. Das Kapital…

Weiterlesen

Die London Stock Exchange (LSE) ist, gemessen der Kapitalisierung der gelisteten Werte, die größte Börse in Europa und die viertgrößte weltweit. An der LSE werden neben Aktien auch Anleihen (Professional Securities Market) und Fonds (Specialist Fund Market) gehandelt. Als Derivatebörse dient die EDX London.

Weiterlesen

Auf dem Lebensversicherungs-Zweitmarkt (auch LV-Zweitmarkt) werden Lebensversicherungen noch zur Laufzeit gehandelt. Meist übernehmen Investoren durch Kauf alle Ansprüche einer Police. Für die Verkäufer ist dies besonders dann lukrativ, wenn der Investor einen höheren Betrag zahlt, als der vom Versicherungsunternehmen bestimmte Rückkaufwert. Bestehende Lebensversicherungen finden sich besonders oft in Fonds wieder.

Weiterlesen