Skip to content
MENUMENU

Der starke deutsche Mittelstand

Deutschland ist das einwohnerstärkste Land der Europäischen Union. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist Deutschland das größte Zugpferd (nicht nur wegen des deutschen Mittelstand).

Wir blicken auf eine lange Historie wirtschaftlichen Schaffens und unternehmerischer Glanzleistungen zurück. In Deutschland ist die erste Eisenbahn gefahren. Deutsche haben das Auto erfunden. Auch der erste Computer moderner Bauart wurde von einem Deutschen gefertigt.

 

Deutschland Erfinderland. Deutschland Exportweltmeister. Deutschland Wirtschaftswunderland. Das sind nur einige der Schlagzeilen, die die deutsche Wirtschaftsgeschichte begleiten. Wir haben tatsächlich Großes geleistet.

Ausschlaggebend hierfür sind und waren die Rahmenbedingungen, die den Unternehmergeist seit jeher förderten. Aus manch bahnbrechender Idee wurden große Konzerne geformt. Doch große Konzerne werden nicht einfach geboren, sie müssen erst einmal dahin wachsen. Jeder hat einmal klein angefangen.

Die Geschichte des deutschen Mittelstandes

 

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs befand sich Deutschland in der nicht zu Unrecht als solche bezeichneten Stunde Null. Das Land war zerstört, in jeglicher Hinsicht. Bis auf die Menschen gab es kaum mehr etwas, das richtig funktionierte. Die Zukunft war unsicher.

Nach und nach kehrte Ordnung ein. Es wurde aufgeräumt. Die Zigarettenwährung und der Schwarzmarkt wurden von der D-Mark wieder in geordnete Bahnen gelenkt. Die Bundesrepublik wurde gegründet. Ein Parlament wurde gewählt.

 

Nach der Demilitarisierung und der Demontage befand sich auch die deutsche Wirtschaft am Nullpunkt. Von hier aus setzte jedoch eine steile Karriere ein. Die anschließende Epoche findet sich heute unter dem Begriff Wirtschaftswunder in den Geschichtsbüchern.

Es war eine Zeit, von welcher wir heute rein zahlenmäßig nur träumen können. Es gab keine staatliche Verschuldung, keine Arbeitslosigkeit. Es wurden sogar Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben, um den Konjunkturmotor beim Laufen zu halten. Die Wachstumsraten der Wirtschaft waren entsprechend hoch.

 

Träger des Aufschwungs waren die vielen kleinen Unternehmen, die damals ihre Aktivitäten aufnahmen. Viele dieser kleinen Unternehmen sind heute weltweite Marken geworden.

Schuhmacher Adi Dassler montierte bei der WM 1954 in der Schweiz noch per Hand die Schraubstollen auf die Schuhe der siegreichen deutschen Elf, bevor sich sein Unternehmen adidas bis zum heutigen Weltrang im Sportartikelbereich empor schwang.

 

Die als Bayerische Flugzeugwerke gegründete BMW AG baute wieder Autos und erzielt heute einen weltweiten Umsatz von über 50 Milliarden Euro.

Im Essen der Nachkriegszeit eröffneten die Brüder Karl und Theo Albrecht einen Gemischtwarenladen. Heute gibt es über 8.000 Aldi-Filialen in der Welt. Auch im Laufe der Zeit gesellten sich einige heute große Namen dazu.

 

1968 wurde beispielsweise die Touristik Union International GmbH und Co. KG gegründet, heute besser bekannt als TUI AG. Und dann gab es noch die fünf jungen Herren, die 1972 im baden-württembergischen Weinheim die Systemanalyse und Programmentwicklung GbR gründeten. Heute ist die SAP AG der größte europäische Softwarehersteller und die ehemaligen Gründer vertreiben sich die Zeit mit der Förderung der Wissenschaften oder der TSG 1899 Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga.

Vom Nebenwert zum Global Player

 

Festzuhalten bleibt, dass auch an der Börse die Karrieren der aufsteigenden Unternehmen abgebildet wurden. Der Börsenwert eines Unternehmens korreliert stark mit dessen Umsatz. Wenn ein Unternehmen wächst, so wirkt sich dies auch auf den Börsenkurs aus.

Investoren der frühen Stunde wurden seit jeher reich belohnt. Wer mit einer bescheidenen Summe in den Aufstieg der deutschen Wirtschaft per kluger Anlageentscheidungen in aufstrebende Firmen investierte, der wird heute Multi-Millionär sein.

 

Gerade jetzt, nach der Finanzkrise der zurückliegenden Jahre, zeichnet sich einmal mehr ab, dass die deutsche Wirtschaft der Konjunktur der krisengebeutelten EU ist. Der Trend setzt sich fort.

Auch am Aktienmarkt warten kleine und mittelgroße Unternehmen darauf, die Erfolgsstories von Morgen zu schreiben. Wer selektiv und geschickt vorgeht, kann hier einige lohnende Investments landen. Der Insider-Alarm kann hier als Beispiel herangezogen werden. Einige Nebenwerte wurden hier in den letzten Monaten gehandelt und bescherten Renditen von bis zu 200 Prozent.

 

Lesen Sie hier weiter: