CAD im Fokus: Aufwärtsdruck durch Zinserhöhung?

  • Die Bank of Canada wird vermutlich diese Woche nach dem atemberaubenden Arbeitsmarktbericht die Zinsen erhöhen
  • Ein wichtiger Test für das Pfund, da die Daten zur Inflation und den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht werden
  • Öl steigt weiter, der wöchentliche DoE-Bericht könnte Bewegung in den Markt bringen

 

XTB: Im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen ist der Montag relativ ruhig. Am interessantesten werden die Veröffentlichungen zur Handelsbilanz aus der Eurozone (11:00 Uhr) und dem Unternehmensvertrauen der neuseeländischen Wirtschaft (22:00 Uhr). Darüber hinaus sollte man sich auf die Tenreyro-Rede von der BoE (19:15 Uhr) konzentrieren, da sie voraussichtlich über die Ursachen und Folgen des Produktivitätsrückgangs sprechen wird.

 

Beachten Sie, dass das Pfund ausnahmsweise bereits bei einer leicht hawkischeren Haltung anfällig für Volatilität sein könnte, was darauf hindeutet, dass möglicherweise eine weitere Verschärfung bevorstehen könnte. Schließlich muss betont werden, dass die US-Märkte aufgrund von Feiertagen am Montag geschlossen bleiben (Martin Luther King Jr. Tag).

 

Worauf sollten Anleger noch einen Blick werfen?

Bislang war der Januar voller Ereignisse, die vor allem für den EURUSD von großer Bedeutung waren. Diesmal werden jedoch andere Märkte im Fokus der Anleger stehen. Einerseits ist es der Ölpreis, der eine wirklich atemberaubend Rallye erlebte. Könnten höhere Lagerbestände dem ein Ende setzen?

 

Zweitens ist es der kanadische Dollar. Die Entscheidung der Bank of Canada könnte den zukünftigen Pfad der Währung bestimmen. Des Weiteren erhalten wir einige wichtige Daten aus Großbritannien.

 

Die Bank of Canada (Mittwoch, 16:00 Uhr):

Die kanadische Zentralbank hatte im letzten Jahr einen großen Einfluss auf den CAD, vor allem im dritten Quartal, als sie die Zinsen zweimal unerwartet erhöhte. Dies führte im letzten Quartal des letzten Jahres bei vielen Investoren zu Unsicherheiten. Aber angesichts der sehr starken makroökonomischen Daten erscheint eine weitere Zinserhöhung durchaus gerechtfertigt.

 

Allerdings ist diese noch nicht vollständig eingepreist (die Märkte sehen eine Wahrscheinlichkeit von 75%), also können wir bei jeder Entscheidung sicher sein, dass es zu einer Volatilität kommt. Betroffene Märkte: USDCAD, EURCAD.

 

Rohöllagerbestände (Donnerstag, 16.30 Uhr):

Bei den Ölpreisen setzt sich die Rallye fort und Brent hat bereits das Schlüsselniveau unterhalb der 70 Dollar je Barrel erreicht. Die Anleger werden insbesondere die US-Lagerbestands- und Produktionsdaten verfolgen, da wir uns in einem Zeitraum befinden, in dem die Lagerbestände aufgrund saisonaler Faktoren steigen könnten (obwohl dies ab der nächsten Woche wahrscheinlicher ist). Händler sollten außerdem bedenken, dass die Daten durch Schneestürme in den USA beeinträchtigt werden könnten. Betroffene Märkte: OIL, OIL.WTI.

 

Inflationsdaten (Dienstag, 10:30 Uhr) und Einzelhandelsumsätze (Freitag, 10:30 Uhr) aus Großbritannien:

Das Pfund konnte sich in diesem Jahr aufgrund der Dollar-Schwäche gegenüber der amerikanischen Währung behaupten, hatte jedoch gegenüber anderen europäischen Währungen zu kämpfen. Die Unsicherheit über den Brexit wird in absehbarer Zeit nicht nachlassen und die Daten sind deutlich schwächer als die aus Europa.

 

Veröffentlichungen zur Inflation und den Einzelhandelsumsätzen werden diese Woche wichtig sein. Die Inflation dürfte aufgrund von Basiseffekten bald nachlassen. Wenn sich die Binnennachfrage nicht verbessert, wird die Zentralbank Schwierigkeiten haben, eine weitere Zinserhöhung zu rechtfertigen. Betroffene Märkte: GBPUSD, EURGBP.

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