DAX bullisch trotz Iran-Krieg und Trump-NATO-Kritik

Bullen-Power zum Wochenstart: DAX trotzt dem Kriegs-Dilemma

Erfreulicher Montag für die Anleger und Investoren im DAX! Der Leitindex startete sichtlich freundlich in die wohl wichtigste Handelswoche des Quartals. Mit einem Schlusskurs von 23.564,01 Punkten konnte sich das Barometer stabilisieren und ein wichtiges Ausrufezeichen setzen. Es scheint, als erweise sich die Statistik erneut als verlässlicher Ratgeber: Historisch betrachtet ist es oft ein strategischer Vorteil, die Aktienmärkte unmittelbar vor einer Fed-Entscheidung zu kaufen. Die Marktteilnehmer setzen darauf, dass die Federal Reserve am Mittwoch die wirtschaftliche Entwicklung der USA stützt – und durch die enge Korrelation profitieren wir hierzulande direkt von diesem Optimismus.

Pulverfass Golfregion: Trumps NATO-Kritik verschärft die Lage

Geopolitisch sieht es hingegen weniger rosig aus. Nichts deutet aktuell darauf hin, dass der Iran-Krieg ein schnelles Ende finden wird. Die anhaltenden Nadelstiche Teherans und die selektive Blockade der Straße von Hormus zeigen deutlich, dass der Hebel am globalen Energiekreislauf weiterhin als Waffe genutzt wird. Besonders brisant: US-Präsident Donald Trump fordert immer lauter internationale Unterstützung zur Sicherung der Meerenge ein und spart dabei nicht mit scharfer Kritik an den NATO-Partnern. Diese wachsende Unsicherheit und die Drohung Trumps, NATO-Länder bei „mangelnder Begeisterung“ im Stich zu lassen, bleiben das Damoklesschwert über den Finanzmärkten.

ZEW-Index im Fokus: Stimmungscheck am Vormittag

Am heutigen Dienstag richten sich alle Augen auf den ZEW-Index, der um 11 Uhr veröffentlicht wird. Als Frühindikator bildet er die Einschätzung institutioneller Investoren zur aktuellen Lage und vor allem zum wirtschaftlichen Ausblick ab. Zwar kann es bei der Veröffentlichung zu kurzfristigen Ausschlägen kommen, doch in der aktuellen Gemengelage dürfte der Index nicht die Kraft haben, die übergeordnete Marktrichtung zu kippen. Entscheidend ist hier weniger die nackte Zahl, sondern das Delta: Sind die Profis optimistischer oder pessimistischer als die Prognosen?

Charttechnisches Fazit: Der 24.000er-Marke entgegen?

Technisch hat der DAX zwar einen grünen Tag aufs Parkett gelegt, doch der Angriff auf das Hoch vom Freitag blieb zunächst aus.

Diese Zurückhaltung zeigt, dass die Hürde im Bereich der 23.700 Punkte (SMA200) massiv bleibt.

Gelingt es dem DAX jedoch, diese Marke nachhaltig zu knacken, steht einem Anstieg bis auf 24.000 Punkte kaum noch etwas im Weg – vorausgesetzt, es kommen keine neuen Hiobsbotschaften vom Golf oder aus dem Weißen Haus.

 

DAX Chart

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