DAX Marktüberblick am 12. Oktober 2023: Studienerfolg von Novo Nordisk belastet Fresenius-Aktien

flatexDer Deutsche Aktienindex beendete den Mittwoch via Xetra mit einem weiteren Kursgewinn von 0,24 Prozent und 15.460,01 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug 2,87 Milliarden Euro.

Die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes schlossen mit gemischten Ergebnissen: Während der AEX-Index in Amsterdam, der FTSE100 in London und der CAC40 in Paris zurückfielen, konnten der Madrider Ibex35, der FTSE MIB in Mailand und der SMI in Zürich Zugewinne erzielen.

Der EuroStoxx50 wies einen leichten Abschlag von 0,11 Prozent auf und ging mit 4.200,80 Zählern aus dem Handel.

An der Wall Street gingen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Zugewonnen aus dem Handel.

Die beste Performance konnte der NASDAQ100 erreichen, der um 0,72 Prozent auf 15.241,12 Zähler anstieg.

 

Studienerfolg von Novo Nordisk belastet Fresenius-Aktien

Zurück zu DAX und zur Aktie von „Fresenius SE“, die am Mittwoch die rote Laterne gereicht bekam: Der Erfolg eines Unternehmens kann zum Misserfolg eines anderen Unternehmens werden.

Neue Wege, neue Ideen, neue Produkte, neue Therapien, neue Erfindungen – in jeder Branche kann eine neue Lösung eines Konzerns das wirtschaftliche Aus eines anderen Unternehmens werden oder zu herben Umsatz- und Ertragseinbußen führen.

Der dänische Pharmakonzern „Novo Nordisk“ jedenfalls belastete mit seinem Studienerfolg die Dialyse-Tochter von „Fresenius SE“, die „Fresenius Medical Care“. Letztere ist in der zweiten Börsenliga, dem MDAX beheimatet. Die „Fresenius SE“ ist im DAX40 zu finden.

„Novo Nordisk“ konnte mit einer nun frühzeitig beendeten Studie die Wirksamkeit eines Antidiabetikums bei chronischen Nierenpatienten nachweisen.

Für die Dialysepatienten dürfte dies ein Grund zur Freude sein, die reine Anzahl der Dialysepatienten für die die „Fresenius Medical Care“ könnte dies aber sichtlicher schmälern und damit zu Umsatz- und Gewinnschwund führen.

Die Aktie der „FMC“ crashte via Xetra und sackte um 17,45 Prozent auf 32,74 Euro ab. Das Wertpapier der Konzernmutter „Fresenius SE“ verlor via Xetra um 7,84 Prozent auf 25,51 Euro.

 

 

Birkenstock geht an die NYSE, Kurs startet unter Ausgabepreis

An der New Yorker Wertpapierbörse „NYSE“ (New York Stock Exchange) ist nun die Aktie von „Birkenstock“ gelistet (Symbol: BIRK).

Vor dem IPO war in einem Bericht via Reuters von einer Bewertung von bis zu 9,3 Milliarden US-Dollar die Rede.

Insgesamt wurden 32,258 Millionen Aktien platziert, die beim Ausgabereis von 46 US-Dollar einen Erlös von 1,484 Milliarden US-Dollar bedeuteten.

„Birkenstock“ gehört seit dem Jahr 2021 der Private-Equity-Gesellschaft L Catterton, ein Private-Equity-Unternehmen, dass Bernard Arnault (LVMH) zuzuordnen ist.

L Catterton versilbert mit dem IPO von „Birkenstock“ lediglich 17 Prozent seiner Anteile, man bleibt mit den restlichen 83 Prozent investiert.

Man darf gespannt sein, wie sich die Aktie im Verlauf der nächsten Wochen in einem nicht ganz einfachen Börsenumfeld entwickelt.

Die „Süddeutsche Zeitung“ titelte: „Birkenstock latscht an die Börse“. Der erste Kurs lag mit 41,00 US-Dollar deutlich unter dem Ausgabepreise – „Birkenstock“ stolpert demnach an die Börse.

Die Story allein klingt ohnehin nicht gerade nach einer großen Tanzveranstaltung an der Börse.

„Birkenstock“ ist nun als „Birkenstock Holding Plc“ gelistet und hat eine ISIN mit der Kennzeichnung „JE“, also von den britischen Kanalinseln.

Zum Handelsende notiert die Aktie mit 40,20 US-Dollar. Das Tageshoch lag nur bei 42,505 US-Dollar.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte und auch die US-Futures legten am Donnerstag mehrheitlich zu und setzten die Erholung damit fort.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 15.528 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch via Xetra mit einem weiteren Kursgewinn von 0,24 Prozent und 15.460,01 Punkten aus dem Handel.

Aufgrund des höheren Zwischenhochs im Vergleich zum Vortag, wäre am Kursverlauf vom Rekordhoch des 31. Juli 2023 von 16.528,97 Punkten bis zum jüngsten Zwischentief des 04. Oktober 2023 von 14.948,08 Punkten festzuhalten, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ableiten zu können.

Die Widerstände kämen unverändert bei den Marken von 15.552/15.739/15.925/16.156 und 16.529 Punkten in Betracht.

Bei den Marken zur Unterseite von 15.321 und 14.948 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 14.717/14.575/14.344 und 13.971 Punkten wären nach wie vor die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

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