DAX Morgenanalyse: Fraport sticht hervor – Konjunktursorgen belasten Stimmung
Der Xetra-DAX ging am Dienstag, den 17. März 2026 mit einem Kursgewinn von 0,71 Prozent und 23.730,92 Punkten aus dem Handel. Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 4,25 Milliarden Euro.
Die führenden europäischen Aktienindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich konnten wie bereits am Vortag durchweg Zugewinne erzielen und damit an die Vortagesgewinne anknüpfen. Der Euro Stoxx50 gewann ebenfalls hinzu und schloss mit einem Kursplus von 0,53 Prozent und 5.769,25 Punkten.
An der Wall Street konnten die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 einen weiteren Handelstag allesamt hinzugewinnen (wenn auch nur leicht) – darunter gewann der NASDAQ100 mit 0,51 Prozent am stärksten hinzu und schloss mit 24.780,42 Punkten.
Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Mittwoch mehrheitlich starke Kursgewinne auf. Der Kospi in Seoul legte zum Beispiel über 5 Prozent zu. Die US-Futures gewannen in der asiatischen Handelszeit durchweg hinzu. Die ersten DAX-Indikationen lagen in einer Spanne von 23.890 bis 23.909 Punkten.
Fraport kündigt Dividende an – Aktie legt deutlich zu
Positiv für die Aktionäre: In 2024 gab es noch keine Dividende, für 2025 soll je Anteilsschein 1,00 Euro Dividende angewiesen werden. Das Passagierwachstum in Frankfurt lag bei 2,6 Prozent – es wurden 63.186.114 Passgiere in „FRA“ abgefertigt. Die Aktie von Fraport schloss via Xetra mit einem Kursplus von 5,86 Prozent und 75,85 Euro.
Fraport Aktie Chart
ZEW-Erwartungen brechen im März deutlich ein
Am Dienstag am Vormittag publizierte das „ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim“ die ZEW-Konjunkturerwartungen für den Berichtsmonat März. Die ZEW-Konjunkturerwartungen wiesen einen erheblichen Einbruch auf – es ging gegenüber dem Vormonat Februar um 58,8 Punkte auf ein Minus von 0,5 Punkten. Die Konjunkturelle Lage wird indes mit einem Stand von -62,9 Punkten bewertet, was 3,0 Punkte oberhalb des Wertes vom Februar liegt.
Die Gründe für die neuen Sorgen sind schnell ausgemacht – die befragten Experten sehen massiv steigende Energiepreise, Inflationsdruck und kein schnelles Ende rund um die Kriegsschauplätze im Nahen Osten und Mittleren Osten, wie man ZEW-Präsident Wambach zitieren kann. Auch für die Eurozone fielen die ZEW-Konjunkturerwartungen massiv – es ging gegenüber dem Februar um 47,9 Punkte auf -8,5 Punkte abwärts und auch die Bewertung der Lage hat sich von um 16,3 Punkte auf -29,9 Punkte verschlechtert.
Inflationssorgen lassen Zinserwartungen wieder steigen
Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage stiegen auch die Renditen der Bundesanleihen an – seit dem Monatsbeginn März klettere die Rendite für Bundesanleihen mit einer zehnjährigen Laufzeit von rund 2,70 auf zeitweise über 2,95 Prozent. Dies hat direkte Auswirkung auf den deutschen Hypothekarzins und verteuert die Finanzierungen und ganz besonders die Refinanzierung von Immobilienfinanzierungen.
Quartalszahlen
Am heutigen Mittwoch berichten unter anderem die Konzerne Body Group Services, General Mills, H World Group Limited, Jabil, Kanzhun Limited, Macy´s, Sailpoint, Weibo, Williams-Sonoma, DLocal Limited, Equipment Share..com, Five Below und Micron Technology von ihren jeweils aktuellen Quartalszahlen.
Am Morgen publizierten Aumovio, Hello Fresh, Tag Immobilien, Talanx, Eni und Verbund AG bereits ihre Jahreszahlen.
DAX Kursziele
Der Xetra-DAX bildete am Dienstag im Vergleich zum Vortag ein höheres Tief und auch ein höheres Hoch aus. Aus diesem Grund hat die Analyse vom Rekordhoch des 13. Januar 2026 von 25.507,79 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstief des 09. März 2025 von 22.927,55 Punkten weiter Bestand, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ermitteln zu können.
- Die Widerstände kämen weiterhin bei den Marken von 23.913/24.218/24.522/24.899 und 25.508 Punkten in Betracht.
- Die Unterstützungen wären nach wie vor bei der Marke von 23.536 und 22.928 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 22.319/21.942 und 21.333 Punkten zu ermitteln.
DAX – Chart

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