Dax – Terroranschlag in Brüssel

XTB: Märkte heute Morgen unter Druck, aber Rebound gestartet!

Marktlage:
USA: Es scheint, als ob die Rally in den USA sich zum Dauerläufer entwickelt. Gestern schloß der Dow Jones den siebten Tag in Folge im Plus. Zwar konnte der Index nur noch um +0,12% auf 17.623,87 Zähler zulegen und auch die anderen Indizes wie S&P 500 und Nasdaq 100 zogen nur noch marginal mit +0,09% und +0,36% höher, aber jede Gewinnserie reißt einmal ab. Die Entwicklungen in Brüssel könnten heute für Gewinnmitnahmen sorgen. Mehr dazu weiter unten. Grundsätzlich ist der Anstieg  – wie schon mehrfach erläutert – geprägt von einer großen Marktpartizipation sowie einem "Buy the Dip"-Verhalten der Marktteilnehmer. Das bedeutet, dass kleine Kursschwächen zum Einstieg genutzt werden. Darüber hinaus schließen die Kurse an den Tageshochs oder nahe der Tageshochs, sodass die Gewinne gehalten werden, was Vertrauen in die Rally ausdrückt. Haupttreiber dieser Entwicklung dürfte die US-Notenbank sein, die sich auf maximal zwei Leitzinserhöhungen festgelegt hat. Gleichzeitig ist keine  unmittelbare Rezessionsgefahr in den USA nicht zu erkennen. Für Aktien ist dies aktuell ein "Sweet Spot". Ob die Märkte aber die Kraft haben auf neue Allzeithochs auszubrechen, werden wir wahrscheinlich im April sehen.

 

Asien: Die meisten asiatischen Aktienmärkte sind zu Handelsende mit roten Vorzeichen versehen. Der Shanghai Composite verliert -0,64% auf 1.999,36 Punkte und der Hang Seng schließt wie auch gestern fast unverändert (-0,08% auf 20.666,75 Zähler). Nachdem der Nikkei gestern feiertagsbedingt geschlossen war, konnte sich der Index mit +1,94% zurückmelden. Die schwächeren Produktionsdaten und enttäuschenden Exportzahlen haben zu eine etwas schwächeren Yen geführt, was die Börse stützte.

 

Europa: Das Börsengeschehen in Europa ist durch eine wahrscheinliche Anschlagsserie in Brüssel überschattet. Mehrere Explosionen am Flughafen und in einer Metrostation in der Innenstadt sorgen für eine unsichere Situation zu Handelsbeginn. Der DAX stürzt um über -1,7% ebenso wie andere europäische Indizes ab, kann sich aber wieder fangen und holt einige Verluste auf. So schlimm es für die Opfer und deren Familien ist, handelt die Börse solche Ereignisse nach eigenen Regeln. Da sie normalerweise keinen nachhaltigen  Charakter aufweisen, werden entstandene Verluste schnell wieder aufgeholt. Aktuell ist dies zu beobachten. Im aktuellen Fall kommt aber die charttechnische Lage des DAX hinzu. Der Index konsolidiert seit einigen Tagen zwischen der 10.000 Punktemarke, die gestern erneut nicht herausgenommen werden konnte, und der Nackenlinie der inverse SKS-Formation. Je länger die Konsolidierung dauert, umso höher steigt das Risiko, dass sich ein Umschwung nach unten entfaltet. Eine Entscheidung dürfte bald erfolgen. Die Situation sollte genau beobachtet werden.

Im Chart ist die Situation noch einmal zusammengefasst. Betrachtet man die anderen Anlageklassen, verliert der Euro aktuell -0,406% , stabilisiert sich aber aktuell, während Gold als "Safe Haven" in der Spitze über +1% klettern konnte, aber mittlerweile wieder etwas zurückfällt. Höchstwahrscheinlich wird dieses Ereignis das Börsengeschehen nur begrenzt beeinflussen.
 

 

Wichtige Termin:

Uhrzeit

Wirtschaftsregion

Indikator

Prognose

Zuletzt

10:00  Uhr

Deutschland

Ifo-Geschäftsklimaindex Mrz.

106,0

105,7

10:00 Uhr

Eurozone

Gesamt-Einkaufsmanagerindex Mrz.

53,0

53,0

14:00 Uhr

USA

Hauspreisindex m/m Jan.

0,5%

0,4%

14:45 Uhr

USA

Markit Einkaufsmanagerindex Produktion Mrz.

51,8

51,3


DAX im Tageschart

AUTOR: Jörg Rohmann
 

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