Dow Jones: Wo große Kräfte wirken!

Admiral Markets: Wiederholt taucht der Dow in die Tiefzone hinab, bei deren Unterschreitung die übergeordnet trendlose Phase (hier nicht eingezeichnet) in einen Abwärtstrend übergehen könnte. Doch jedes mal werden die Kurse wieder nach oben gepusht. Diese hohe Volatilität ist kundigen Tradern sehr willkommen, gleichzeitig können die damit verbundenen Richtungswechsel mit extrem hohen Punktespannen den einen oder anderen Trading-Neuling in die Verzweiflung treiben.

 

Wie auf dem Wochen-Chart gut zu erkennen ist (siehe dunkelblauer diagonaler Linienverlauf) existiert „untergeordnet" ein intakter Abwärtstrend, der seine Korrektur beendet hat und innerhalb einer neuen Bewegungsphase in Richtung des Zwischentiefs bei der 15.450 verläuft. Knapp unter diesem liegt ein weiteres Tief (15.250), bei dessen Unterschreitung der o.g. große Abwärtstrend ausgebildet werden könnte. Zum Handelsende notierten die Preise „mal wieder" im Bereich der 16.000-Marke, die seit längerer Zeit Ihre Stützungs- und Widerstandsrolle häufig wechselt.

 

Der Tages-Chart, als Abbild der übergeordneten Kursverläufe, zeigt einen klaren, völlig intakten Abwärtstrend (siehe kobaltblauer diagonaler Linienverlauf), welcher in einer Korrekturbewegung nach Norden verläuft und ein erneutes (Zwischen-) Tief bei der 15.500 im Markt zurückgelassen hat.

 

 

Die gestrichelten Pfeillinienverläufe stehen beispielhaft für denkbare Verlaufsformen, wie sie dieser Markt in den nächsten Tagen ausbilden könnte. Aufgrund des intakten Abwärtstrends besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein nochmaliges Heranlaufen zur Tiefzone bei 15.450/15.500/15.250 (siehe rotes Ausrufungszeichen).

 

Die Kombination aus mehreren Tiefs kurz untereinander, sowie des Erreichens der 16.000-Marke, stellt ein markttechnisches Leckerbissen-Signal dar, wenn nach einem Einstieg in Richtung des Trends aus der Korrektur gesucht wird. Ein Abgleich für dieses Short-Setup sollte möglichst über die untergeordnete Zeiteinheit erfolgen und erst dann realisiert werden, wenn eindeutige Signale vorliegen.

 

 

Es sollte also nicht überraschen, falls der Dow im Verlauf der nächsten Handelswoche in Richtung dieser „Bewegungszone" losmarschiert. Hierfür wäre es ideal, wenn sich die Preise unter der 16.000-Marke hielten. Wird selbige nach Norden überschritten, sind weitere Kursanstiege bis in den Bereich 16.600/16.500 denkbar. Hier sollten dann spätestens die Abwärtstrendkräfte wieder nach Süden drücken. Marschieren die Preise weiter nach Norden kommt die 17.000er-Marke erneut ins Spiel.

 

Zusammenfassung wichtiger Preismarken im Dow-Jones:

  • 17.000 große chart-technische Marke/Stützung und Widerstand
  • 16.500-16.600 Stützung/Widerstand untergeordneter Größe
  • 16.000 große chart-technische Marke/Stützung und Widerstand
  • 15.500 Tief untergeordneter Abwärtstrend
  • 15.450 Tief Abwärtstrend (Wochen-Chart)
  • 15.250 aktuelles Tief des großen gebrochenen Aufwärtstrends

 

Beachten Sie bitte folgende Veröffentlichungstermine wichtiger (d.h. marktbewegende, große Nachrichten) Wirtschaftsnachrichten für den US-Amerikanischen Raum. Datum, Uhrzeit sowie der einzelne Termin selbst können kurzfristigen Änderungen und Ergänzungen unterworfen sein. Bitte aktualisieren Sie Ihren Terminüberblick deshalb eigenständig und regelmäßig.

Mittwoch, den 17.02.2016

  • 14.30 Uhr Baugenehmigungen USA
  • 14.30 Uhr Erzeugerpreisindex USA

Donnerstag, den 18.02.2016

  • 14.30 Uhr Philly-Fed-Herstellungsindex USA
  • 17.00 Uhr Erdöl-Lagerbestand USA

Freitag, den 19.02.2016

  • 14.30 Uhr Kern-Verbrauchspreisindex USA

Autor: Jens Chrzanowski

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