Marktkommentar: Märkte erhoffen sich mehr Klarheit über US-Geldpolitik

XTB: Die heute beginnende halbjährliche Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Kongress wird von Anlegern mit Spannung erwartet, da sie die Erwartungen an das Juli-Treffen des FOMC setzen könnte. Laut dem CME FedWatch Tool ist eine Zinssenkung von 25 Basispunkten vollständig eingepreist, andererseits herrscht weiterhin Unsicherheit über den bislang schwammigen geldpolitischen Ausblick bis zum Jahresende.

„Aber wenn man bedenkt, dass es eine große Reihe von Kürzungen gibt, die danach kommen, muss man an einen ernsthaften wirtschaftlichen Abschwung glauben und das ist nicht klar – besonders nach den Arbeitsmarktdaten vom Juni” sagte Kit Juckes, Stratege bei der Société Générale in London. Die Märkte benötigen die Bestätigung einer lockeren Geldpolitik oder einen etwas weniger dovischen Ton, um die Aktienrallye aufrechtzuerhalten.

Der marktbreite S&P 500 setzte am Dienstag im vorbörslichen Handel seine jüngst eingeleitete Abwärtsbewegung fort, konnte sich jedoch pünktlich zur US-Eröffnung fangen und den Kurs wieder leicht in die Gewinnzone (+012%) bringen. Am Mittwoch erhöhen die Bären während der Asien-Sitzung den Druck, da bei den Futures erneut Rückgänge zu beobachten sind.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass zum ersten Mal seit dem verkündeten „Waffenstillstand” zwischen den USA und China am Dienstag hochrangige Beamte per Telefon die Gespräche wieder aufgenommen haben. US-Wirtschaftsberater Larry Kudlow bezeichnete diese als „konstruktiv”, nähere Details zum weiteren Verlauf der Verhandlungen oder einer möglichen Deadline für ein Abkommen wurde nicht gekannt gegeben.

 


 

Nachdem die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union entschieden haben, Christine Lagarde zum Chef der Europäischen Zentralbank zu ernennen, wird auch für sie eine Nachfolge gesucht. Lagarde wird ihre im Jahr 2021 auslaufende Amtszeit vorzeitig beenden, um im Herbst diesen Jahres EZB-Präsident Mario Draghi zu ersetzen.

Der derzeitige Gouverneur der Bank England, Mark Carney, könnte wiederum den Posten an der Spitze des IWF übernehmen, diese Option soll aus informellen Gesprächen beim EU-Gipfel hervorgegangen sein.

Die französische Regierung wies jedoch einen Zeitungsbericht zurück, in dem behauptet wurde, dass Deutschland und Frankreich sich für Carney als IWF-Direktor einsetzen wollen.

Der DE30 setzte am Dienstag seine jüngste Korrektur fort, wobei der gegen Mittag begonnene Erholungskurs in einem langen unteren Schatten bei der Tageskerze resultierte und einigen Anlegern sicherlich Hoffnung gemacht haben dürfte.

 

 

Im heutigen frühen Handel setzen die Bären zu einem erneuten Angriffsversuch an, der jedoch schnell unterbunden werden konnte. Ob das Gegensteuern nachhaltig ist, wird sich am Vormittag zeigen.

Um 11:00 Uhr notiert der deutsche Leitindex bei 12.380 Punkten.

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