Gold: Zentralbanken setzen auf stabilen Währungsanker statt Gewinnmitnahme
Eine Reihe von Notenbanken haben kürzlich Gold verkauft, vor allem die Zentralbank von Russland und auch die Zentralbank der Türkei fielen im ersten Quartal 2026 auf.
Diese beiden Zentralbanken dürften die Verkäufe in erster Linie aufgrund von Versuchen zur Stabilisierung der Landeswährung (Rubel und Lira) und nicht einfach zur bloßen Gewinnmitnahme.
Die Analysten von Deutsche Bank Research hoben in einem aktuellen Research die Verdopplung des Anteils von Gold an den Zentralbankreserven hervor.
Das ist nicht einfach nur eine Spekulation auf weiter ansteigende Goldnotierungen, sondern einfach das Ersuchen nach einem tatsächlichen und verlässlichen Stabilitätsanker.
Es dürfte nicht nur Diskussion stehen, Gold nun plötzlich reihenweise zu veräußern.
Auch die Debatte um etwaige Verkäufe der Bundesbank dürfte alles andere als zielführend sein.
Gold befindet sich in den Bilanzen der Notenbanken, um zu bleiben und diese nicht einfach nur mit Spekulationsgewinnen aufzuhübschen.
Zuletzt handelte Gold im Bereich rund um die 4632,14 US-Dollar Marke.
Gold Charttechnik
Kaum Bewegung vor dem FOMC-Zinsentscheid am Mittwoch um 20:00 Uhr.
- An der Analyse vom Verlaufstief des 23. März 2026 von 4.094,40 US-Dollar bis zum jüngsten Zwischenhoch des 17. April 2026 von 4.891,45 US-Dollar wäre unverändert festzuhalten, um die nächsten Widerstände bei den Marken von 4.703 und 4.891 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 5.080/5.196 und 5.384 US-Dollar ermitteln zu können.
- Die Unterstützungen wären nach wie vor bei den Marken von 4.587/4.493/4.399/4.282 und 4.094 US-Dollar abzuleiten.

Gold Chart
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