EUR/USD – Inflationsdruck treibt Rohöl und Gas nach oben
An der Terminbörse „ICE“ (Intercontinental Exchange) kletterte der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent am Mittwoch zeitweise auf über 95 US-Dollar je Fass. Der Preis für Erdgas in Europa stieg ebenfalls weiter an – eine MWh (Megawattstunde) wurde am Mittwoch an der ICE mit fast 63 Euro im August-Kontrakt gehandelt und damit sogar oberhalb des März-2026er-Hochs. Die höheren Energiepreise schlagen auf die Realwirtschaft und den Verbraucher durch. Eine Zinserhöhung der EZB dürfte zwar heute nicht beschlossen werden, doch für den September wird eine Erhöhung bereits am Terminmarkt ausreichend hoch eingepreist.
Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,14 Marke.

EUR/USD Charttechnik
Die Analyse vom Vortag hat unverändert ihre Gültigkeit.
Am Anlagepunkt vom Verlaufstief des 13. März 2026 von 1,1410 bis zum Zwischenhoch des 17. April 2026 von 1,1849 gibt es schließlich keinerlei Änderung.
- Die nächsten Widerstände wären nach wie vor bei den Marken von 1,1514/1,1578/1,1630/1,1681/1,1745 und 1,1849 abzuleiten.
- Die Unterstützungen kämen weiterhin bei den Projektionen zur Unterseite von 1,1306/1,1242 und 1,1139 in Betracht.
EUR/USD Chart
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