Advance Fee Fraud

Bei der Advance Fee Fraud handelt es sich um einen Vorkassenbetrug, der seit den 80er Jahren Verbreitung gefunden hat. Dabei wird das Betrugsopfer mittels Fax, Brief oder E-Mail gebeten, in finanzielle Vorleistung (für Vorausgebühren o.ä.) zu gehen, um im Folgenden an zumeist horrenden Gewinnen beteiligt zu werden. Die eigentliche Leistung, die dem Opfer versprochen wird, wird nach der Vorauszahlung aber nie erbracht.

Als die bekannteste Variante dieser Betrugsart gilt der so genannte Nigerian Letter (Nigerianischer Brief), in dem den Adressaten die Beteiligung an großen Gewinnsummen aus nigerianischen Ölgeschäften versprochen wird, falls diese bspw. Kontoeröffnungsgebühren o.ä. im Vorhinein übernehmen. Nach dem Artikel des nigerianischen Rechts, das diesen Betrug unter Strafe stellt, wird die Betrugsform auch als 419-Betrug bezeichnet.