B.A.W. Konditionen gelten z. B. für Überziehungszinsen bei Girokonten. Das heißt, die Konditionen gelten nur bis auf weiteres (B.A.W.). Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, kann das Kreditinstitut diese jederzeit anpassen. Änderungen betreffen vor allem den Kreditzinssatz, man spricht dann von einem variablen Zins. Vergleich von Girokonten

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Das Kürzel B2B – ausgesprochen: "Bi tu Bi" – steht für die englische Formulierung Business to Business. Diese beschreibt Handelsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen. B2B unterscheidet sich dadurch beispielsweise von B2C, was die Kurzform von Business to Consumer ist, also dem Geschäft zwischen einem Unternehmen und seinen Privatkunden (Consumer).

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Das Kürzel B2C steht für den englischen Begriff Business-to-Consumer. Er bezeichnet Geschäfte zwischen einem Unternehmen (Business) und einem Endverbraucher (Consumer). Beispiele dafür sind alle Einkäufe, die man als Privatperson bei einem Handelsunternehmen oder direkt beim Hersteller eines Produkts tätigt – etwa der Kauf eines Autos, eines Elektrogeräts oder von Lebensmitteln. Im Gegensatz dazu wird bei…

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Im Rahmen von Backtesting (Rückvergleich) werden Anlagestrategien (z.B. Value Investing oder Technische Analyse) anhand historischer Kursdaten auf ihre Profitabilität überprüft. Das Backtesting kann dazu verwendet werden, Trefferquote und Erfolgswahrscheinlichkeit einer Strategie zu bestimmen. In der Regel werden die zu überprüfenden Strategien in eine Software einprogrammiert, die anhand von historischen Daten die Kursentwicklung simuliert. Ein Vorteil…

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Backwardation ist ein Begriff aus dem Terminhandel. Er wird für Waren benutzt, deren aktueller Spotpreis am Terminmarkt höher liegt als der für die Zukunft vereinbarte Terminpreis. Eine Backwardation kann zum Beispiel auftreten, wenn momentan nur knappe Vorräte der betreffenden Ware verfügbar sind oder wenn die Händler mit künftig fallenden Preisen rechnen. Das Gegenteil von Backwardation…

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Als Bagatellkredit bezeichnet man im Bankwesen salopp einen Kredit über einen sehr geringen Geldbetrag. Üblicherweise wird die Grenze bei einem Betrag von 200 Euro gezogen. Das heißt: Kredite mit einem Umfang von weniger als 200 Euro gelten als Bagatellkredite.

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Unter einer Baisse versteht man Zeiten fallender Börsenkurse. In einem Baisse-Markt sind Investoren typischerweise pessimistisch eingestellt. Es werden Wertpapiere verkauft, in der Hoffnung auf billigere Kurse und Leerverkäufe werden vorgenommen. Konsequenterweise fallen in einem Baisse-Markt Kurse über lange Zeiträume hinweg. Der Gegensatz dazu ist die Hausse.

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Bei einem Baisse Spread wird durch gleichzeitige Käufe oder Verkäufe von kurz- und langlaufenden Futures auf fallende Kurse des Basiswerts spekuliert. Der Gewinn entsteht aus der unterschiedlichen Entwicklung der kurz- und langlaufenden Optionen, wenn der erwartete Kursverfall des Basiswerts tatsächlich eintritt. Der Baisse Spread wird auch Bear Spread genannt.

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Derivatives Finanzprodukt, dessen Inhaber innerhalb einer festgelegten Bandbreite (Range oder Kursspanne) überproportional von der Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basisobjekts profitieren kann. Die jeweilige Bandbreite ist durch eine Start- und eine Stopp-Marke begrenzt. Notiert der Kurs des Basisobjekts (Underlying) am Bewertungsstichtag niedriger als die Startmarke, so bildet das Zertifikat die tatsächliche Wertentwicklung des Underlyings ab.   Notiert…

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Die Bank of England (BoE) ist die Zentralbank des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, mit Sitz in London. Sie bestimmt über die Geld- und Währungspolitik im Vereinigten Königreich und entscheidet in Angelegenheiten des Pfund Sterlings. Zu ihren Aufgaben gehört beispielsweise die Banknotenausgabe, weiterhin fungiert die BoE als Bank der Banken, administriert die Devisen– und Goldbestände…

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Bankanleihen sind Schuldverschreibungen, die von Banken emittiert werden. Häufig haben sie eine lange Laufzeit und gelten als sichere Anlageinstrumente. Dennoch ist vom Anleger auf die Details zu achten, da es beispielsweise auch sog. nachrangige Anleihen gibt, bei denen der Käufer im Konkursfall nachrangig behandelt und ausbezahlt wird.

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Buchgeld (auch Giralgeld, Depositengeld, Bankengeld) ist im Gegensatz zu Bargeld (Münzen, Geldscheine) das in den Büchern der Banken notierte Guthaben (Sichteinlagen) von Kunden auf Giro- oder Kontokorrentkonten, über das die Kunden verfügen können. Im bargeldlosen Geldverkehr kann durch Überweisung oder Schecks über das Buchgeld verfügt werden.   Obwohl sich alle Kunden jederzeit ihre Guthaben in…

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Als Bär-Zertifikat wird ein Indexzertifikat (Wertpapier) bezeichnet, das auf fallende Kurse setzt. Je stärker der Kursabfall ist, umso höher ist der Wert der Bär-Zertifikate, da sie einen hohen Basispreis haben und ihr Wert sich aus der gewichteten Differenz zum aktuellen Indexstand bestimmt. Eine Hebelwirkung ist für Anleger nicht vorgesehen.

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Ein Barausgleich wird häufig bei Optionen und Zertifikaten in den Bedingungen definiert. Dabei wird festgelegt, dass der Anleger am Ende der Laufzeit, oder wenn er eine Option ausführt, nicht den Basiswert erhält, sondern der positive Differenzbetrag als Gewinn ausbezahlt wird. Statt einer Sachlieferung oder der Einlieferung eines Wertpapiers erhält der Anleger also eine Geldgutschrift. Dies…

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Cashpositionen, Bargeldbestände, liquide Mittel – eine Bezeichnung eines Zustandes in einem Portfolio aus Aktien, Derivaten, Rohstoffen, Anleihen usw. – der jeweilige Investor oder Manager hält je nach Marktsituation einen gewissen Teil seines Portfolios in Barmitteln.

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Als Bardividende wird die von der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft (AG) beschlossene Ausschüttung aus den Bilanzgewinn bezeichnet. Vor ihrer Auszahlung muss die Quellensteuer (Kapitalertragssteuer – 30 Prozent – und Solidaritätszuschlag) abgezogen werden.   Steuerpflichtige erhalten allerdings eine Steuergutschrift auf die Bardividende, die sie als Steuervorauszahlung geltend machen können. Wenn die Aktien zum Vermögen von Investmentfonds gehören,…

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Im Börsenjargon werden für tendenziell fallende Kursentwicklungen, Spekulationen auf fallende Preise und Aktienkurse oder Börsianer, die von einer pessimistischen Marktentwicklung ausgehen, verschiedene Begriffe verwendet, die alle auf den Begriff ‚Bär‘ zurückgehen, da Bären mit der Pranke von oben nach unten schlagen, was die fallenden Kurse versinnbildlichen soll. Als Bären werden die Anleger und Börsenteilnehmer bezeichnet,…

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Ein hauptsächlich unter Tradern sehr bekannter Begriff. Eine Bärenfalle, in die der mit fallenden Kursen rechnende Anleger, der hauptsächlich auch sehr technisch orientiert handelt hineininvestiert und dann auf der falschen Seite des Marktes kalt erwischt wird. Siehe auch Bullenfalle/Bärenfalle in der Rubrik Technische Analyse!  

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"Barrel" ist eine Maßeinheit, die insbesondere bei der Erdölförderung von Bedeutung ist. Ein Barrel Rohöl (WTI Öl oder Rohöl Brent) sind 42 US-Gallonen oder 159 Liter. Die Abkürzung bbl kommt von blue barrel (blaues Fass).

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Eine Barriere – auch Absicherungsniveau genannt – kommt aus der Welt der Bonus-Zertifikate. Eine Barriere ist ein bei Emission festgelegtes Kursniveau. Dieses darf zu keinem Zeitpunkt von der zugrunde liegenden Aktie unterschritten werden, um die Bonus-Rückzahlung zu gewährleisten.

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Als Basis wird die Differenz zwischen Kassapreis und Futures Preis bezeichnet (Kassa – Future = Basis). Die Basis ist normalerweise negativ, der Futures-Kurs liegt also über dem Kassakurs.

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Ein Basispunkt (auch engl. basis point genannt) ist die international übliche kleinste Maßeinheit bei Rendite- und Zinsangaben. Ein Basispunkt entspricht dabei 1/100 Prozentpunkt (= 0,01 Prozent). Oft wird diese Bezeichnung auch für Unterschiede bzw. Veränderungen von Kursen, Preisen oder Renditen eines Finanzinstrumentes angegeben. Eine Renditedifferenz von zum Beispiel 23 Basispunkten entspricht 0,23 Prozent.

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Die Basisfinanzierung beschreibt den Grundstock eines größeren Finanzierungspaketes. D.h. bei einem Hauskauf erfolgt die Basisfinanzierung bspw. mittels eigener Finanzmittel während der Hausumbau über Hauskredite/ Kredite / Fremdmittel finanziert wird.

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Als Basishandel wird ein außerbörsliches Geschäft (Futures Handel) bezeichnet, bei dem gleichzeitig ein Future und das dem Future zugrunde liegende Basisinstrument (Basis) am Kassamarkt gekauft und verkauft werden. Es handelt sich um eine Kombination aus Anleihen und Future-Kontrakten, die einen eigenen Preis besitzen.   Beim Kauf der Basis wird eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren erworben.…

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Das Basisinstrument ist der Gegenstand, auf den sich ein Optionsgeschäft bezieht. Das kann zum Beispiel ein Wertpapier wie eine Aktie sein oder eine bestimmte Menge an Rohstoffen, Energie oder Devisen. Eine Option verbrieft dem Käufer das Recht, dieses Basisinstrument zu einem bestimmten Termin und zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Statt…

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Als Basispreis/Basiskurs wird der Preis oder Kurs bezeichnet, der bei Abschluss eines Optionsgeschäftes (Optionsscheine, Optionen, Zertifikate) vereinbart wird. Meist ist es der Tageskurs oder aus Standardisierungsgründen ein runder Kurs in der Nähe des Tageskurses zum Abschlusstermin des Optionsvertrages. Der Basispreis legt fest, zu welchem Preis später die Option (Kauf oder Call, Verkauf oder Put) ausgeübt…

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Als Basispreis wird der Preis oder Kurs bezeichnet, der bei Abschluss eines Optionsgeschäftes (Optionsscheine, Optionen, Zertifikate) vereinbart wird. Meist ist es der Tageskurs oder aus Standardisierungsgründen ein runder Kurs in der Nähe des Tageskurses zum Abschlusstermin des Optionsvertrages.   Der Basispreis legt fest, zu welchem Preis später die Option (Kauf oder Call, Verkauf oder Put)…

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Ein Basispunkt (auch engl. basis point genannt) ist die international übliche kleinste Maßeinheit bei Rendite- und Zinsangaben. Ein Basispunkt entspricht dabei 1/100 Prozentpunkt (= 0,01 Prozent). Oft wird diese Bezeichnung auch für Unterschiede bzw. Veränderungen von Kursen, Preisen oder Renditen eines Finanzinstrumentes angegeben. Eine Renditedifferenz von zum Beispiel 23 Basispunkten entspricht 0,23 Prozent.

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Bei einem Basistender handelt es sich um ein Refinanzierungsgeschäft einer Zentralbank, welches einmal pro Monat mit einer Laufzeit von drei Monaten angeboten wird. Da es den Diskontkredit nicht mehr gibt, der mit der Einführung des Eurosystems abgeschafft wurde, wird der Basistender verwendet.   Er wird mit der Zielsetzung der Bereitstellung von längerfristiger Liquidität, auf die…

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Der Basiswert ist das Objekt, z.B. das Wertpapier, der Kontrakt oder jegliche Form einer Ware, auf die sich ein Derivat wie ein CFD, Zertifikat oder weitere bezieht. Kauft man eine Option auf Aktien der BMW AG, so ist der basiswert die Aktie der BMW AG. Bei Futures über Rohstoffe ist der Basiswert dann z.B. Blei…

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Der Basiszinssatz (auch Prime Rate) ist ein häufig von der Zentralbank eines Landes festgelegter Leitzins, an dem sich alle anderen Zinssätze orientieren. In Deutschland wird der Basiszins durch die Deutsche Bundesbank am ersten Kalendertag jedes Halbjahres bekanntgegeben, wobei als Bezugsgröße für die Veränderung die jüngste Hauptrefinanzierungsoperation der Europäischen Zentralbank dient (geregelt nach § 247 BGB).

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Aus mehreren verschiedenen Aktien zusammengestellter „Korb“, der als Basisinstrument eines Basket Warrant oder eines Basket-Zertifikats dient.

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Durch ein Basket-Zertifikat kann ein Anleger an der Wertentwicklung einer Zusammenstellung wichtiger Aktien teilnehmen. Die Zusammenstellung geschieht wie in einem Wertpapierkorb (Basket) und ist meist sortiert nach Branchen oder Regionen. Durch die Streuung der Aktien im Basket wird eine Minderung von Kursrisiken erreicht. Allerdings sinkt der Wert des Basket-Zertifikates signifikant, wenn alle Aktien des Basket…

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Das Bausparen ist eine von Bausparkassen (erstmals 1775 in England) angebotene spezielle Form des gemeinschaftlichen Zwecksparens, dessen Ziel in einer zinsgünstigen Finanzierung von Bau, Kauf oder Renovierung eines Wohneigentums besteht. Der Bausparprozess teilt sich dabei auf in die Sparphase (Sammlung von Geld auf einem Bausparkonto, unterstützt durch Zinsen und staatliche Förderung), die Zuteilung (Auszahlung des…

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Es handelt sich bei der Bezeichnung bB um einen Kurszusatz, der angibt, dass die zum Kurs limitierten Verkaufsaufträge nicht vollständig ausgeführt wurden, da noch weitere Angebote, jedoch keine Nachfrage, bestanden. Die zum Kurs unlimitierten Verkaufsaufträge und unter dem Kurs limitierte Verkaufsaufträge wurden alle ausgeführt. Die Kurszusätze sind Erläuterungen über die Marktlage der einzelnen Werte und…

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Bei einem Baisse Spread wird durch gleichzeitige Käufe oder Verkäufe von kurz- und langlaufenden Futures auf fallende Kurse des Basiswerts spekuliert. Der Gewinn entsteht aus der unterschiedlichen Entwicklung der kurz- und langlaufenden Optionen, wenn der erwartete Kursverfall des Basiswerts tatsächlich eintritt. Der Baisse Spread wird auch Bear Spread genannt.

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Der Bear-Call-Spread bezeichnet eine vor allem bei der Erwartung niedriger Kurse gewinnbringende Optionsstrategie, die in einem gleichzeitigen Kauf eines Calls mit hohem Ausübungs-/Basispreis und Verkauf eines Calls mit geringerem Basispreis besteht. Beide Calls haben dabei denselben Basiswert und dasselbe Verfallsdatum und unterscheiden sich lediglich hinsichtlich ihres Ausübungspreises.

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Der Bear-Put-Spread bezeichnet den Kauf eines Puts mit hohem Basispreis und den gleichzeitigen Verkauf eines Puts mit niedrigerem Basispreis, wobei die Puts die gleiche Laufzeit aufweisen und sich nur hinsichtlich ihres Basispreises unterscheiden. Ein solcher Spread sollte bei der Erwartung fallender Kurse eingegangen werden.

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Von den meisten Kreditinstituten und Finanzdienstleistern wird für die Bearbeitung von Krediten eine Bearbeitungsgebühr erhoben. Sie ist von der Höhe der Kreditsumme abhängig und beträgt meist 3 Prozent. Da die Bearbeitungsgebühr in die monatliche Berechnung der Rate einfließt, muss sie auch bei der Berechnung und Angabe des effektiven Jahreszinses durch das Kreditinstitut beachtet werden. Die…

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Im Börsenjargon werden für tendenziell fallende Kursentwicklungen, Spekulationen auf fallende Preise und Aktienkurse oder Börsianer, die von einer pessimistischen Marktentwicklung ausgehen, verschiedene Begriffe verwendet, die alle auf den Bären zurückgehen (aus dem Englischen: bear; der Bär schlägt mit der Pranke von oben nach unten – die Kurse fallen). Pessimistische Anleger und Börsenteilnehmer erwarten also fallende…

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Definition: Beim Bearish Engulfing (wörtlich: bärisches Versinken) handelt es sich um eine charttechnische Formation bei sogenannten Candlestick-Charts. Diese Formation soll dabei eine negative Trendumkehr, also einen Abwärtstrend, einleiten. Erkennbar ist die Formation an einem weißen Kerzenkörper und einen darauffolgenden schwarzen Kerzenkörper. Voraussetzung für das Bearish Engulfing ist, dass der schwarze Kerzenkörper nach beiden Seiten länger…

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Leitindex der belgischen Börse in Brüssel / Euronext-BEL20

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Belegschaftsaktien sind das Angebot einer Aktiengesellschaft an ihre Mitarbeiter, Aktien des eigenen Unternehmens zu einem vergünstigten Preis zu erwerben. In der Regel sind diese Aktien mit einer Sperrfrist von bis zu fünf Jahren belegt und können erst nach Ablauf dieser Frist veräußert werden. Durch den Erwerb der Aktien werden die Mitarbeiter unmittelbar an dem wirtschaftlichen…

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Eine wichtige Größe bei der Ermittlung der Sicherheiten im Kreditwesen ist die Beleihungsgrenze. Sie stellt den Prozentwert des Verkehrs- bzw. Marktwertes einer Sicherheit dar. Die Höhe von Beleihungsgrenzen ist allgemein definiert und reicht beispielsweise bei Kontoguthaben bis zu 100 Prozent; bei Lebensversicherungen bis 90 Prozent des Rückkaufwertes; bei Hypotheken bis 60 Prozent des Immobilienverkehrswertes; bei…

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Als Beleihungsobjekt wird ein gegenständliches Wertobjekt bezeichnet, das als (dingliche) Sicherheit für eine Finanzierung dient. Bei einer Immobilien- oder Baufinanzierung kann dies ein Grundstück, ein Haus oder bspw. eine Eigentumswohnung sein. Auf das Beleihungsobjekt wird dann ein Grundpfandrecht (Grundschuld) eingetragen.

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Definition / Erklärung: Benchmark (wörtlich Maßstab) ist sowohl eine Methode zur Beurteilung der zeitlichen Entwicklung einer Größe (Benchmarking), als auch ein konkreter Vergleichswert zu einer bestimmten Zeit bzw. für eine bestimmte Aussage.   Er dient an der Börse vor allem zur Beurteilung des Anlageerfolgs und wird deshalb bereits zu Beginn des Anlageprozesses festgelegt. Fondsmanager richten…

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Um Börsenkurse im Zeitablauf miteinander vergleichen zu können, findet eine Bereinigung um wertverändernde Maßnahmen statt, wie z.B. Dividenden- und Bezugsrechtabschläge. Nur so kann die wahre Kursentwicklung wiedergegeben werden. Zum Beispiel können die Aktienkurse zweier Aktiengesellschaften nicht sinnvoll miteinander verglichen werden, wenn die eine Gesellschaft gerade Dividenden ausgeschüttet hat, während bei der anderen die Dividendenzahlung noch…

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Gläubiger verlangen von Schuldnern Bereitstellungszinsen im Rahmen von Darlehensverträgen, wenn Anteile der Darlehenssumme nach einer gewissen Frist nach Abschluss des Vertrages (noch) nicht abgerufen wurden. Der genaue Zeitpunkt variiert nach Verhandlung und Vertrag. Für den Gläubiger fallen ab Vertragsbeginn Kosten an, da dieser bereits eine Refinanzierung durchgeführt hat. Die Bereitstellungszinsen können bis zu 0,25% der…

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Berichtigungsaktien (auch: Gratisaktien) entstehen durch eine Erhöhung des Grundkapitals aus der Wandlung offener Rücklagen einer Aktiengesellschaft. Bilanziell wird von einem Passivtausch gesprochen. Da sich durch die Erhöhung des Grundkapitals die Anteilsverhältnisse der Aktionäre verringern, werden zum Ausgleich kostenlose Berichtigungsaktien ausgegeben. Die Vermögen von Gesellschaft und Aktionär ändern sich dabei nicht. Durch die Kapitalerhöhung verringert sich…

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Berufsunfähigkeitspolicen decken den finanziellen Schaden einer Berufsunfähigkeit ab. Diese tritt ein, wenn der Versicherungsnehmer dauerhaft (in vielen Fällen länger als sechs Monate) seinen Beruf nur eingeschränkt oder gar nicht verrichten kann. Tätigkeiten, die der Ausbildung ähneln, werden häufig dazu gezählt. Berufsunfähigkeitspolicen sind Risikoversicherungen, die im Schadensfall in Höhe der vertraglich vereinbarten (meist monatlichen) Versicherungssumme entschädigen.

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“Bestens” ist ein Zusatz, mit dem man eine unlimitierte Verkaufsorder für Aktien versehen kann. Er bedeutet, dass der mit der Ausführung der Order beauftragte Händler die Wertpapiere zum höchsten derzeit am Markt erzielbaren Preis verkaufen soll. Der entsprechende Zusatz für einen Kaufauftrag ist “billigst” – das heißt: die georderten Aktien sollen zum niedrigstmöglichen Preis erstanden…

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Die Kennzahl Beta misst die Volatilität einer Aktie im Vergleich zu der Bezugsgröße (Benchmark) eines Marktes, Teilmarktes oder einer Branche und dient als Risikoindikator. Ein Beta-Wert, der größer als Eins ist, besagt somit, dass diese Aktie stärker als der Markt schwankt, während Aktien mit einem Beta-Faktor von weniger als Eins weniger volatil im Verhältnis zu…

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Der Beta-Faktor zeigt, wie stark die Kursentwicklung einer Aktie von der Veränderung des Index-Standes abhängt. Ist der Beta-Faktor größer als Eins, schwankt der Kurs der Aktie stärker als der Markt, während Aktien mit einem geringeren Beta-Faktor im Verhältnis zum Index weniger stark schwanken.

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Bei dem so genannten Beta-Hedging wird versucht, das Marktrisiko (Beta) für die Entwicklung einer Aktie auszuschalten. Dazu kauft man die Aktie und verkauft gleichzeitig durch eine Put-Option auf Termin den für sie maßgeblichen Index. Auf diese Weise fokussiert man sich auf die erhoffte bessere Kursentwicklung des Wertpapiers gegenüber dem Vergleichsindex. Das Gesamtrisiko der Anlage wird…

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In den Satzungen von Fondgesellschaften wird in der Regel vertraglich die Mindestzeichnungssumme (Beteiligungsbetrag) bestimmt, mit der sich ein potenzieller Anleger mindestens am Eigenkapital der Fondsgesellschaft beteiligen muss. Diese Größe ist auch im Verkaufsprospekt ersichtlich. Dies gilt stets für die Ersteinlage. Bei bestimmten Fonds kann im Laufe langfristiger Sparpläne dann aber auch in beliebigen Schritten die…

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Als Beteiligungsgesellschaft bezeichnet man eine Gesellschaft, deren Geschäftsmodell überwiegend darauf basiert, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu halten. Dazu zählen beispielsweise Holdings und Investmentgesellschaften. Alternativ wird die Bezeichnung Beteiligungsgesellschaft mitunter auch – genau umgekehrt – für Gesellschaften verwendet, an denen andere Unternehmen Anteile besitzen.

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Durch den Kauf eines Beteiligungspapiers erwirbt der Anleger ein Anrecht auf einen Anteil an dem Unternehmen, das das Papier veräußert. Typische Beteiligungspapiere sind Aktien. Beim Kauf von Fondsanteilen partizipiert man an dem in den Wertpapieren des Fonds investierten Vermögen der Investmentgesellschaft.

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Die Betriebliche Altersvorsorge (bAV) gilt neben der gesetzlichen Rente als „zweite Säule“ der Alterssicherung. Die betriebliche Altersvorsorge wird entweder durch den Arbeitgeber oder durch den Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) finanziert. Auf die Entgeltumwandlung hat der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch. Es werden fünf Arten der bAV unterschieden, die so genannten Durchführungswege. Dies sind die Direktversicherung, die Direktzusage, die Pensionskasse,…

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Betriebliche Erträge sind solche Einnahmen eines Unternehmens, die mit dessen eigentlichem Geschäftszweck direkt in Zusammenhang stehen, wie bspw. der Warenumsatz eines Handelskonzerns. Davon abzugrenzen sind beispielsweise betriebsfremde Einnahmen wie Steuerrückzahlungen o.ä.

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Gibt eine Aktiengesellschaft neue Aktien heraus, macht sie ihren bisherigen Aktionären ein Bezugsangebot. Die Anleger erhalten dadurch das Recht, einen Teil der neuen Wertpapiere zu erwerben. Das Angebot wird im Bundesanzeiger bzw. im Börsenblatt veröffentlicht. Anleger, deren Aktien in einem Bankdepot verwaltet werden, bekommen eine Benachrichtigung ihres Kreditinstituts. Die Bank kann die Bezugsrechte derjenigen Kunden,…

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Aktionäre, die ein Bezugsangebot für neue Aktien erhalten, können das dadurch gewährte Bezugsrecht nur während einer bestimmten Zeitspanne ausüben. Diese Zeitspanne heißt Bezugsfrist. Sie muss mindestens zwei Jahre betragen. Nutzt ein Aktionär seine Bezugsrechte innerhalb der Bezugsfrist nicht, verfallen sie.

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Der Bezugskurs bezeichnet den Kurs (Preis) zu dem neue (junge) Aktien, z.B. bei einer Kapitalerhöhung, erworben werden können. Der Bezugskurs entspricht mindestens dem Nennwert der Aktie.

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Der Bezugspreis bezeichnet den festgelegten Preis zu dem der Basiswert einer Option gekauft bzw. verkauft werden kann.

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Unternehmen, die neue Aktien herausgeben, gewähren in der Regel ihren bestehenden Aktionären einen Anspruch auf den Bezug eines Teils der so genannten jungen Aktien. Dieser Anspruch wird Bezugsrecht genannt. Wie viele neue Aktien einem Altaktionär angeboten werden, hängt von dessen bisherigem Anteil am Grundkapital des Unternehmens ab. Wer ein Bezugsrecht nicht selbst nutzen möchte, kann…

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Altaktionäre erhalten bei Kapitalerhöhungen Bezugsrechte für neu auszugebende Aktien. Diese werden auch gehandelt. Wenn ein Unternehmen eine Kapitalerhöhung vornimmt, erhalten die Aktionäre Bezugsrechte zum Erwerb von neuen Aktien zum festgelegten Preis in der Summe der Altaktien – 100 Altaktien = 100 Bezugrechte. Durch diese Verfahren wird dem Altaktionär bei Annahme zugesichert (Vorkaufsrecht), den prozentualen Anteil…

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Bezugsrechte können auch an andere Investoren verkauft werden – den Erlös aus diesem Verkauf sind die Bezugsrechterlöse

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Bei der Herausgabe neuer (junger) Aktien, im Rahmen einer Kapitalerhöhung, durch eine Aktiengesellschaft, stehen den Aktionären Bezugsrechte für den Erwerb dieser neuen Aktien zu. Diese Bezugsrechte muss der Aktionär aber nicht ausüben, sondern er kann die Bezugsrechte über die Börse veräußern. Diesen Vorgang nennt man Bezugsrechtehandel.

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Das Bezugsverhältnis ist eine Maßzahl, die wichtig ist, wenn eine Aktiengesellschaft – zum Beispiel im Rahmen einer Kapitalerhöhung – neue Wertpapiere herausgibt. Es gibt an, wie viele Aktien ein Altaktionär bereits besitzen muss, um eine neu herausgegebene Aktie beziehen zu dürfen. Das Bezugsverhältnis entspricht damit dem Quotienten aus dem bestehenden Grundkapital des Unternehmens und der…

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“bG (bezahlt Geld)” ist ein Kurszusatz, mit dem die Kursnotierung einer Aktie versehen werden kann. Er bedeutet, dass zu dem genannten Kurs alle unlimitierten Aufträge sowie alle zum ermittelten Kurs oder niedriger limitierten Verkaufsaufträge ausgeführt wurden. Ebenso wurden alle Kaufaufträge ausgeführt, die auf einen höheren Kurs limitiert waren. Zum festgestellten Kurs limitierte Kaufaufträge wurden dagegen…

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Das englische Wort Bid ist gleichbedeutend mit dem deutschen Begriff Geldkurs. Es gibt an, welchen Preis ein Anleger – beispielsweise für Aktien, Devisen oder Edelmetalle – zu bezahlen bereit ist. Das Pendant zum Bid ist das so genannte Ask oder der Briefkurs, das heißt, der Preis zu dem ein Anleger bereit ist, zu verkaufen.

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Der „Bid“ (Briefkurs) bezeichnet den Kurs, zu dem ein Marktteilnehmer ein Wertpapier kaufen möchte, im Gegensatz zum „Ask“ (Geldkurs), der den Kurs angibt, zu dem ein Marktteilnehmer verkaufen möchte. Bei Kursangaben, die beide Preisangaben beinhalten, geht der i.d.R. niedrigere „Bid“-Preis dem höheren „Ask“-Preis voran. Die Preisdifferenz wird als bid-ask-spread (Geld-Brief-Spanne) bezeichnet.

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Die Bilanz dient in vereinfachter Form der Darstellung des ökonomischen Erfolgs eines Unternehmens. Die Bilanz wird in zwei Bereiche aufgeteilt dargestellt: Die Aktivseite erfasst die Mittelverwendung des Unternehmens wie Geschäftsausstattung, Forderung gegenüber Dritten oder Geldmittel. Die Passivseite erfasst die Mittelherkunft des Unternehmens wie Fremd- und Eigenkapital. Erfasst werden dabei nur die Gesamtwerte der Vermögens- und…

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Die Bilanzanalyse (auch Jahresabschlussanalyse) ist ein Instrument der Unternehmensbewertung, das versucht anhand eines Jahresabschlusses, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang, Erkenntnisse über die derzeitige und zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zu gewinnen. Die aus dem Jahresabschluss gewonnenen Daten müssen zu vergleichbaren Kennzahlenwerten umgegliedert und umbewertet werden, um eine…

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Der Begriff Bilanzgewinn bezeichnet den von einer Kapitalgesellschaft in der Jahresabschlussbilanz angegebenen absoluten Gewinn. Er berechnet sich aus der Addition des Jahresüberschusses, dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie der Entnahme aus den Kapital- und Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag aus dem Vorjahr und Einstellungen in die Gewinnrücklagen.

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Nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) muss eine unternehmerische Bilanzierung in einer bestimmten Form erfolgen. Demnach stehen auf der Aktivseite der Bilanz das Anlagevermögen, das Umlaufvermögen und so genannte Rechnungsabgrenzungsposten. Zum Anlagevermögen gehören Sach- und Finanzanlagen sowie nicht materielle Vermögensgegenstände, das Umlaufvermögen umfasst Wertpapiere, Vorräte wie Roh- und Betriebsstoffe sowie Forderungen. Auf der Passivseite der Bilanz…

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Der Bilanzkurs ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen dem bilanzierten Eigenkapital sowie dem gezeichneten Kapital [Bilanzkurs = (bilanziertes Eigenkapital / gezeichnetes Kapital) x 100] und ist eine unternehmensbewertende Kennzahl aus der Bilanzanalyse. Die Aussagekraft dieser Kennzahl ist jedoch begrenzt, da eventuell vorhandene stille Reserven nicht in die Rechnung mit einfließen. Daher wird diese bei der…

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Die Bilanzsumme ist die Summe aller Aktiv-Posten als auch der Passiv-Posten der Bilanz. Beide Seiten der Bilanz müssen die gleiche Summe aufweisen. Dazu zählen Anlage- und Umlaufvermögen als Aktivposten, Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten als Passivposten sowie auf beiden Seiten der Bilanz gegebenenfalls vorhandene Rechnungsabgrenzungsposten.

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Einen Kauf- oder Verkaufauftrag für Wertpapiere nennt man billigst, wenn er mit keinem Limit versehen ist. Der Auftraggeber erklärt sich in diesem Fall bereit, jeden Preis für die Aktie zu akzeptieren, der zum Zeitpunkt der Ausführung der Order ermittelt wird. An den Börsen in Deutschland werden billigst erteilte Aufträge vorrangig vor limitierten Ordern erledigt.

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Der Zeitraum in dem eine juristische Person oder auch natürliche Person an vorher festgelegte Fristen gebunden is, wie z.B. Haltefristen an Unternehmensanteilen oder Optionen – auch Lock-up genannt.

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Als Biotechs bezeichnet man Aktien von Unternehmen, die der Biotechnologiebranche angehören. Häufig sind das relativ junge, kleine und stark wachsende Unternehmen, die viel Geld in Forschung und Entwicklung investieren, allerdings noch keinen oder kaum Gewinn erzielen.

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Erklärung Bitcoin: Bitcoin (englisch für “digitale Münze”, BTC) ist die größte und bekannteste Kryptowährung. Sämtliche Aktivitäten basieren auf eine Rechner-zu-Rechner-Verbindung. Es ist also keine dritte Partei (z.B. Bank) zwischengeschaltet. Um Bitcoins zu erhalten, gibt es zwei Möglichkeiten: Einerseits das Erzeugen durch Bereitstellen von Rechenleistung (Mining) und zum anderen das Erwerben von Bitcoins auf einem Marktplatz. Hier…

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Definition Bitcoin Cash: Bitcoin Cash (BCC oder BCH) ist eine weitere Kryptowährung und entstand am 1. August 2017 durch eine Abspaltung vom ursprünglichen Bitcoin (BTC). Grund für die Abspaltung war eine Erhöhung der Blockgröße (Teil auf dem die Blockchain basiert), was zugleich die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Transaktionen innerhalb der Blockchain erhöhte und damit die Kosten reduzierte.…

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Definition Bitcoin Future: Im Dezember 2017 wurde mit dem Bitcoin Future der erste Terminkontrakt zur populären Kryptowährung eingeführt. Federführend ist hier die Terminbörse von Chicago (CME). Der Bitcoin Future basiert auf dem Referenzkurs CME CF Bitcoin Reference Rate (BRR), der bereits ein Jahr zuvor getestet wurde. Die zuständige Aufsichtsbehörde CFTC hat dem Bitcoin Future kurz zuvor grünes…

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Definition Bitcoin Gold: Bei Bitcoin Gold handelt es sich nach Bitcoin Cash bereits um die zweite Abspaltung der Bitcoin-Blockchain in einem Zeitraum von wenigen Monaten. Entwickelt wurde diese Kryptowährung nicht etwa als Konkurrenz, sondern vielmehr als Ergänzung zum originären Bitcoin. Trotzdem orientiert sich der Entwicklungscode weitestgehend an dem Bitcoin-Vorbild. Schon kurz nach der Veröffentlichung im November 2017…

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Wird auch das wirtschaftliche Umfeld (Kurs des Basiswertes, Basispreis, Restlaufzeit, Zinssatz, erwartete Kursvolatilität des Basispreises) in das Modell zur Bewertung von Optionspreisen und Optionsscheinpreisen neben den paritätsbezogenen Kennzahlen einbezogen, so spricht man vom Black-Scholes-Modell (entwickelt 1973). Es geht davon aus, dass Preisgleichheit für zwei Anlageinstrumente existiert, wenn für jeden möglichen Marktzustand identische Zahlungsströme garantiert sind.…

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Der Leerverkauf einer Aktie ist eine meist an amerikanischen Börsen durchgeführte Methode zur Erwirtschaftung von Kursgewinnen, ohne zu Beginn eines Geschäftes im Besitz der Wertpapiere zu sein. Bei diesem (auch als Blankoverkauf, Short Sale oder Verkauf à découvert bezeichneten) Verkauf von Aktien besitzt der Verkäufer bei Geschäftsabschluss die Wertpapiere (noch) nicht. Er spekuliert aber darauf,…

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Das Metall Blei ist relativ leicht verformbar und besitzt einen geringen Schmelzpunkt. Deshalb wurden aus diesem Rohstoff früher Kugeln für Gewehre in kurzer Zeit hergestellt. Als Industriemetall findet Blei vor allem bei der Herstellung von Autobatterien und Akkumulatoren, bei Achsenlagern von Eisenbahnen und für Buchdruckplatten Anwendung. Zudem werden unter anderem Kabel mit einer Blei-Kupfer-Legierung ummantelt.…

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englischer Begriff für Hammer oder Knüller, im Pharmabereich z.B. gilt ein Medikament, das nachweislich einem großen Markt haben wird nach erfolgreich abgelegten Test und Durchlaufen der Zulassungsstufen als Blockbuster für das Unternehmen, da es Milliarden damit erwirtschaften wird, solange das Patent nicht ausläuft.

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Unter einer Blockchain wird eine Datenbank verstanden, deren Integrität durch Speicherung der Prüfsumme (Hashwert) des vorangehenden Datensatzes im jeweils nachfolgenden, also durch kryptographische Verkettung, gesichert ist. Die Blockchain ist die technische Basis für Kryptowährungen, bei denen sämtliche Transaktionen in der Blockchain gespeichert sind. Beim Mining von digitalen Währungen werden Rechnerkapazitäten zur Verfügung gestellt, welche die…

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Als Blue Chip bezeichnet man äußerst umsatzstarke Aktien von Aktiengesellschaften, die einen hohen Börsenwert besitzen. Sie sind im Allgemeinen identisch mit den Aktien großer, international agierender Unternehmen, die weltweit an allen wichtigen Börsen notiert sind und bedeutende Aktienindizes dominieren. Der Ursprung des Begriffs geht auf die blauen Jetons in dem Casino von Monte Carlo zurück,…

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Als Standardwerte bezeichnet man Aktien sehr großer und sehr bekannter Unternehmen. Standardwerte haben eine hohe Marktkapitalisierung und sind häufig in großen und bekannten Aktienindizes wie beispielsweise dem DAX, dem EuroStoxx oder dem Dow Jones enthalten. Werte wie Siemens, Deutsche Bank, Allianz oder IBM sind beispielsweise solche Standardwerte. Sie werden häufig auch als Blue Chips bezeichnet.…

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Der Bond-X ist ein Segment des Anleihehandels an der Stuttgarter Wertpapierbörse EUWAX. Während der Handelszeit der Börse werden dort – innerhalb enger Preisspannen – verbindliche An- und Verkaufspreise für Anleihen gestellt.

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Bonds sind Anleihen, die beispielsweise von staatlichen Institutionen oder Unternehmen herausgegeben werden. Sie garantieren dem Käufer einen Anspruch auf feste Zinsen und ein Rückzahlungsrecht. Die Zahlungen für Bonds haben Vorrang vor allen anderen Dividendenverpflichtungen. Anders als beim Kauf einer Aktie wird man durch den Erwerb eines Bonds nicht Miteigentümer an einem Unternehmen, sondern dessen Gläubiger.

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Der Begriff Bonität ist gleichbedeutend mit Kreditwürdigkeit. Er dient etwa für Banken als Grundlage für die Beurteilung, ob und in welcher Höhe der durch die Bonität bewerteten Person oder dem bewerteten Unternehmen ein Kredit gewährt werden soll. Je höher die Bonität, desto einfach ist es in der Regel, einen Kredit zu bekommen. Zur Beurteilung der…

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Bei der Bonitätsprüfung wird eine Analyse der Kreditwürdigkeit etwa eines Unternehmens oder einer Privatperson erstellt. Von ihrem Resultat hängt es ab, wie leicht das Unternehmen oder die Person einen Kredit erhält. Dabei gilt: Je höher die Bonität, desto höher die Kreditwürdigkeit. Angefertigt wird die Bonitätsprüfung entweder vom möglichen Kreditgeber selbst, etwa einer Bank, oder von…

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Der vom lateinischen bonus (gut) abstammende Begriff “Bonus” bezeichnet eine einmalige Vergütung von Leistungen mittels Geld oder sonstigen Werten (z.B. Aktien).

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Bezeichnung für ein Zertifikat, an dessen Laufzeitende der Inhaber einen Bonus in Form einer vom Emittenten garantierten Verzinsung erhält. Die Bonuszahlung erfolgt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass der Kurs des Underlying – also der Aktie oder des Index, auf die sich das Zertifikat bezieht – während der gesamten Laufzeit ein bestimmtes Kursniveau (Knock-out-Schwelle) nicht…

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Bonus-Zertifikate bieten meist eine 1-zu-1-Partizipation zum zugrundeliegenden Basiswert, z.B. Aktien oder einem Index. Sie sind obendrein mit einem Risikopuffer oder besser Verlustpuffer ausgestattet. Auf diese Weise haben Anleger die Chance auf die Auszahlung eines festen Bonusbetrages, wenn der Basiswert während der Laufzeit nicht unter eine vorher vom Emittent bestimmte Barriere ausgehend vom Anfangsniveau fällt. Beim…

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Bonus-Zertifikate ohne Cap bieten meist eine 1-zu-1-Partizipation zum zugrundeliegenden Basiswert, z.B. Aktien oder einem Index. Sie sind obendrein mit einem Risikopuffer oder besser Verlustpuffer ausgestattet. Auf diese Weise haben Anleger die Chance auf die Auszahlung eines festen Bonusbetrages, wenn der Basiswert während der Laufzeit nicht unter eine vorher vom Emittent bestimmte Barriere ausgehend vom Anfangsniveau…

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Der Begriff Bonusaktie wird als Synonym für Gratisaktie oder auch Zusatzaktie verwendet. Er bezeichnet eine (zusätzliche) Aktie, die dem Aktieninhaber zur Verfügung gestellt wird.

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Ein Bonuszertifikat erlaubt einem Anleger selbst dann eine zusätzliche Rendite zu erreichen, wenn sich die Aktienmärkte kaum bewegen. Es verspricht dem Anleger am Laufzeitende nämlich eine Rückzahlung mindestens zum Bonuslevel. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Basiswert zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit eine bei der Emission festgelegte Kursschwelle (Barriere) erreicht oder unterschritten hat.

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Das Bookbuilding-Verfahren ist ein aus Amerika stammendes Verfahren im Rahmen des sog. IPO (Initial Public Offering) zur Ermittlung eines marktgerechten Ausgabepreises für eine neue Aktie. Während bei alternativen Festpreisverfahren bereits zu Beginn ein fixer Kurs veröffentlicht wird, gibt das Bookbuilding-Verfahren nur eine Preisspanne an. Innerhalb dieser Preisspanne können von potentiellen Investoren Angebote abgegeben werden. Anhand…

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Hochkonjunktur (auch als Boom bezeichnet) ist die Endphase eines wirtschaftlichen Aufschwungs. Sie ist gekennzeichnet durch den Höhepunkt innerhalb eines Konjunkturzyklus und beschreibt eine hohe Auslastung von Produktionskapazitäten, hohe Beschäftigung, eine hohe Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und meist auch steigende Preise. Außerdem sind starke Kurssteigerungen der börsennotierten Wertpapiere zu verzeichnen. An der Börse wird auch…

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Als Börse wird allgemein ein Handelsplatz für Waren und Dienstleistungen verschiedenster Art bezeichnet. Im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff vor allem organisierte und regulierte Marktplätze für Aktien, Anleihen und Devisen. Die Preisbildung erfolgt dabei durch das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage.

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Eine Börsen-Rallye (auch kurz Rally oder Rallye genannt) bezeichnet eine Phase starker Kursanstiege, die durch nur kleinere Korrekturen unterbrochen wird. Oft wird eine Börsen-Rallye auch als Boom-Phase bezeichnet, in der die Kurse beständig über dem Durchschnitt der vergangenen 200 Tage liegen. In der Vergangenheit gab es zwei große Boom-Phasen, einmal von 1982 bis 1990 und…

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Um den verschiedenen Anlageobjekten gerecht zu werden, unterscheidet man eine Reihe verschiedener “Spezial”-Börsen. Zu ihnen gehören: Effektenbörsen (Wertpapiere), Terminbörsen, Devisenbörsen (Währungen) und Produktenbörsen. Insbesondere bei den Produktenbörsen existieren eine Reihe weiterer, noch differenzierterer Börsen, z.B. für Kakao und andere Rohstoffe.

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Die Börsenaufsicht ist eine Behörde, die kontrolliert, ob die gesetzlichen Vorschriften und Anordnungen zur korrekten Abwicklung der Handelsgeschäfte an den Börsen eingehalten werden. Sie kann zudem auch selbst Regeln für den Börsenhandel erlassen. Alle am Aktienhandel Beteiligten sind dazu verpflichtet, der Börsenaufsicht Auskünfte zu erteilen und die von der Behörde gewünschten Unterlagen zur Einsicht zur…

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Die Börsenaufsichtsbehörde ist für die Einhaltung der börsenrechtlichen Vorschriften und die Überwachung des Handels und der Handelsabwicklung zuständig. Die Börsenaufsicht handelt auf Grundlage der Börsengesetze und ist eine Landesbehörde. Sie übt die Rechtsaufsicht über die Selbstverwaltung der Börse aus.

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Unter einem Börsenhype wird eine zeitliche Phase stark steigender Aktienkurse verstanden. Es werden dafür auch die Begriffe Börsenhausse, Börsenboom oder Bullenmarkt verwendet.

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Fällt an der Börse innerhalb kurzer Zeit ein Großteil der Aktienkurse sehr stark, spricht man salopp von einem Börsencrash. Spektakuläre Börsencrashs ereigneten sich zum Beispiel am 24. Oktober 1929 – bekannt als “Schwarzer Freitag” -, am 19. Oktober 1987 (“Schwarzer Montag”) sowie nach den Terroranschlägen auf das New Yorker World Trade Center am 11. September…

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Der Börsengang bezeichnet das erstmalige Emmittieren von Anteilsscheinen (Aktien). Die Vorbereitung und Durchführung des Börsengangs erfolgt im Regelfall durch große Investmentbanken, dem sogenannten Konsortium.

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Ein Börsengeschäft bezeichnet eine Handlung, die auf den Kauf bzw. Verkauf eines an der jeweiligen Börse handelbaren Objekts abzielt. Börsengeschäfte können sowohl persönlich (auf eigene Rechnung) oder im Auftrag Dritter durchgeführt werden. Sie unterliegen im allgemeinen verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen.

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Die Aufgabe der Börsengeschäftsführung ist die Leitung der Börse gemäß der Börsenordnung. Dies umfasst im Wesentlichen die Zulassung zur Teilnahme am Börsenhandel bzw. der Ausschluss vom Handel, die Sicherstellung des Geschäftsablaufs sowie die Organisation des Handels. Zudem kann die Geschäftsführung den Handel aussetzen. Börsenrat und Börsenaufsicht bestellen die Börsengeschäftsführung, längstens für fünf Jahre.

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Das deutsche Börsengesetz trat bereits am 1. Januar 1897 in Kraft und regelt den geschäftlichen Verkehr einer Börse. Es gilt für alle Börsen, unabhängig der gehandelten Objekte. Durch seine Ausgestaltung enthält das Börsengesetz mehr verwaltungsrechtliche als handelsrechtliche Vorschriften.

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Börsenhändler sind Angestellte von zum Börsenhandel zugelassen Unternehmen (zum Beispiel Banken). Sie sind berechtigt, für das Unternehmen Auftrags- und Kundengeschäfte abzuschließen. Somit sind sie professionelle Vermittler von Börsengeschäften. Die Zulassungskriterien eines Händlers zum Börsenhandel sind in § 16 Absatz 6 des Börsengesetzes geregelt. Hierzu zählen besonders berufliche Eignung und Zuverlässigkeit. Außerdem müssen Börsenhändler in einer…

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Unter einem Börsenhype wird eine zeitliche Phase stark steigender Aktienkurse verstanden. Es werden dafür auch die Begriffe Börsenhausse, Börsenboom oder Bullenmarkt verwendet.

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Unter einem Börsenhype wird eine zeitliche Phase stark steigender Aktienkurse verstanden. Es werden dafür auch die Begriffe Börsenhausse, Börsenboom oder Bullenmarkt verwendet.

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Der Begriff Börsenkapitalisierung bezeichnet den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens. Er errechnet sich aus der Multiplikation des Aktienwertes mit der Gesamtzahl aller ausgegebenen Aktien und dient zur Bewertung des Unternehmens-Erfolgs.

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Der Begriff Börsenkurs bezeichnet den aktuellen Marktwert eines gehandelten Objekts (z.B. eines Wertpapiers) in der landestypischen Währung.

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Börsenmakler sind Händler, die Wertpapiergeschäfte an der Börse vermitteln. Um an einem Markt als Makler tätig sein zu dürfen, benötigt man eine Zulassung durch den Vorstand der betreffenden Börse. Durch das Vermitteln der Wertpapiertransaktionen bestimmen Börsenmakler die Kurse der Aktien.

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Während der Börsenzeit erfolgt börsentäglich durch Kursmakler (vereidigte Börsenmakler) unter Mitwirkung des Börsenvorstandes die Kursfestsetzung der zum amtlichen Handel freigegebenen Wertpapiere. Die Kursfestsetzung wird im Kursblatt der Börse und auch in der Tageszeitung veröffentlicht. Man bezeichnet die Feststellung der Kurse auch als Börsennotierung.

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Gemäß §13 des Börsengesetzes ist jede Börse verpflichtet, eine eigene Börsenordnung durch den Börsenrat zu erlassen. Sie enthält dem Gesetz nach mindestens den Geschäftszweig der Börse, die Organisation der Börse, die Handelsarten, die Veröffentlichung der Preise sowie der ihnen zugrunde liegenden Umsätze. Zu beachten ist ferner die erforderliche Genehmigung der Börsenordnung durch die Börsenaufsicht.

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Als Börsenorgane bezeichnet man die einzelnen Institutionen, die zu einem funktionierenden, rechtmäßigen Betrieb einer Börse erforderlich sind. Zu ihnen gehören der Börsenrat, die Börsengeschäftsführung sowie die Handelsüberwachungsstelle.

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Der Begriff Börsenplatz bezeichnet den geografischen Standort einer Börse. Aktuell existieren in Deutschland acht Börsenplätze für den Handel mit Wertpapieren. Diese befinden sich in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Der richtige Börsenplatz für Ihre Geschäfte…

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Als Börsenpreis wird der Preis eines Wertpapiers bezeichnet, der sich aus Angebot und Nachfrage an der Börse ergibt. Vor der Änderung des Börsengesetzes durch das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz (FiMaFöG) 2002 war der Begriff Börsenkurs gleichbedeutend mit dem heutigen Börsenpreis. Umgangssprachlich wird teilweise Börsenkurs gleichbedeutend mit Börsenpreis weiterverwendet.

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Ein Börsenprospekt, auch Emissions- oder Verkaufsprospekt genannt, muss aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von Unternehmen veröffentlicht werden, wenn diese ihre Zulassung an der Börse beabsichtigen. Der Börsenprospekt muss Informationen zum Unternehmen, zu den Produkten, zum Geschäftsverlauf in der Vergangenheit und zu den zukünftigen Erwartungen an die Unternehmensentwicklung beinhalten. Der Börsenprospekt kann, bei falschen Angaben, die Grundlage für…

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Der Börsenrat gehört zu den drei Börsenorganen. In seinen Aufgabenbereich fallen grundsätzliche Entscheidungen über den Börsenhandel, beispielsweise der Erlass einer Börsen- und Gebührenordnung, Bestellung und Abberufung der Geschäftsführer sowie deren Kontrolle. Dem Börsenrat gehören 24 ehrenamtliche Mitglieder an.

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Der Begriff Börsensaal-Broker (auch Floor Broker) bezeichnet einen Börsenhändler (Makler), der im Auftrag Dritter Börsengeschäfte ausführt. Gelegentlich wird ebenfalls der Begriff Pit-Broker in Anlehnung an die achteckigen Börsentische gebraucht.

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Ein Börsensegment ist ein Teil der Börse, an dem bestimmte Arten von Wertpapieren gehandelt werden. Das können etwa Aktien, Anleihen oder Optionsscheine sein. Welche Wertpapiere zu einem Börsensegment gehören, wird durch gesetzliche Regelungen festgelegt. An der Deutschen Börse gibt es die beiden Segmente Regulierter Markt und Open Market. Weitere Segmente existieren an Regionalbösen: zum Beispiel…

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Der Begriff Börsentendenz beschreibt die allgemeine, nicht auf einzelne Wertpapiere spezifizierte Lage des Marktes. Zu den bekannten und geläufigen Beschreibungen gehören: freundlich, fest, behauptet, widerstandsfähig, nachgebend, schwach. Verfestigt sich eine Börsentendenz über einen längeren Zeitraum spricht man von einem Börsentrend.

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Der Begriff Börsentendenz beschreibt die allgemeine, nicht auf einzelne Wertpapiere spezifizierte Lage des Marktes. Zu den bekannten und geläufigen Beschreibungen gehören: freundlich, fest, behauptet, widerstandsfähig, nachgebend, schwach. Verfestigt sich eine Börsentendenz über einen längeren Zeitraum spricht man von einem Börsentrend.

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Als Börsenumsatz bezeichnet man den Gesamtbetrag oder die Gesamtsumme der Geschäfte, die in einem Wertpapier- oder am Gesamtmarkt zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums abgeschlossen werden. Der Börsenumsatz kann in Stückzahlen oder als Eurobetrag ausgedrückt werden, also z. B. als Tagesumsatz in Euro aller heute ausgeführten Aufträge (Stückzahl multipliziert mit dem jeweiligen…

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Die Börsenumsatzstatistik gibt die Anzahl der gehandelten Stücke eines Wertpapiers innerhalb eines Zeitraums wieder. Der Zeitraum kann sich dabei z. B. auf einen Tag oder einen Monat beziehen. Die Statistik enthält neben der Gesamtzahl der gehandelten Wertpapiere oft auch die Gesamtsumme in der jeweiligen Handelswährung, sowie die erzielten Höchst- und Tiefstkurse.

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Auf den Umsatz aus dem Handel mit Wertpapieren wird als Kapitalverkehrssteuer die Börsenumsatzsteuer erhoben. Als Wertpapiere in diesem steuerrechtlichen Sinn sind Schuldverschreibungen (festverzinsliche Wertpapiere), Aktien sowie Investmentzertifikate (Investmentsparen) zu verstehen. Dies trifft in Deutschland seit 1991 nicht mehr zu, da diese Börsenumsatzsteuer abgeschafft wurde. In den USA und in anderen Ländern gibt es die Börsenumsatzsteuer…

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Der Begriff Börsenwert hat zwei Bedeutungen: Zum einen handelt es sich um ein Wertpapier, das zum Börsenhandel zugelassen ist. Zum anderen ist der Börsenwert eines Unternehmens das Produkt aus Aktienkapital (Zahl der ausgegebenen Aktien) und Aktienkurs. Dieser Begriff wird auch als Marktkapitalisierung oder Börsenkapitalisierung bezeichnet. Beispielsweise hat ein Unternehmen, das 100.000 Aktien zum aktuellen Börsenkurs…

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Die Börsenzulassung ist die Voraussetzung für die Notierung eines Wertes an der Börse. Die Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich von Börse zu Börse und werden von den jeweiligen Zulassungsgremien geprüft.

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Der Versuch, das Ende eines Abwärtstrends (Kursverlust von mindestens 50 Prozent) von Aktien zu finden und diese gefallenen Aktien aufzusammeln (Aktien “vom Boden aufzufischen”) wird als Bottom Fishing bezeichnet. Das Ende des Abwärtstrends ist gekennzeichnet durch einen beginnenden Aufwärts- oder Seitwärtstrend. Meist findet das Drehen des Kurstrends noch vor der wirtschaftlichen Erholung des betreffenden Unternehmens…

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Bottom-Down ist ein vorab festgelegter, unterer Schwellenwert für einen Optionschein (Bottom-Down-Schein). Der Besitzer eines Bottom-Down-Scheins erhält einen vorher festgelegten Betrag zurück, sollte der Optionschein während der Laufzeit unter einem festgelegten Schwellenwert bleiben. Steigt der Bezugskurs während der Laufzeit über den festegelegten Schwellenwert, verfällt der Bottom-Down-Optionschein als wertlos. Das Gegenstück ist, mit einem festgelegten oberen Schwellenwert,…

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Bottom-Up ist ein Begriff aus der Finanzmarkt-Analyse. Er beschreibt das Vorgehen, wenn Analysten einen Markt von unten nach oben analysieren, also zuerst interessante Einzelwerte auswählen um diese anschließend hinsichtlich ihrer jeweiligen Branche und sonstigen wirtschaftlichen Einflüssen zu bewerten.

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Bouhmidi-Bänder-Indikator: Anstatt Widerstände und Unterstützungen nur auf Basis charttechnischer Kriterien ausfindig zu machen, kann durch die Berücksichtigung der Bouhmidi-Bänder die implizite Volatilität…

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Als Branchen-Fonds werden Fonds bezeichnet, die ausschließlich Wertpapiere von Unternehmen bestimmter Branchen, Wirtschafts- oder Industriezweige enthalten. So ist beispielsweise der Fonds Adiverba auf Banken und Versicherungen zugeschnitten. Es gibt aktuell eine Vielzahl von Branchen-Fonds, beispielsweise der Telekommunikation, Biotechnologie, Pharmaindustrie, Energiesektor, Rohstoffe.Mit Brief wird ein Kurs bezeichnet, zu dem ein Marktteilnehmer den Verkauf eines Wertpapiers anbietet.…

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Mit einem Branchenindex wird die Wertentwicklung aller Unternehmen einer Branche abgebildet. Die deutsche Börse ordnet alle Unternehmen im Primestandard einer von 18 Branchen zu und berechnet für jede Branche einen eigenen Index. Die Basis für die jeweiligen Branchenindizes ist der 31.12.1987 mit einem Wert von 100.

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Ähnlich wie bei Branchenfonds wird bei Branchenzertifikaten in Aktien eines bestimmten Wirtschaftszweiges investiert. Im Gegensatz zu Fondsanteilen ist jedoch in den Emissionsbedingungen des Zertifikats genau festgelegt, in welche Titel investiert wird und unter welchen Bedingungen einzelne Aktien ausgetauscht werden.ats genau festgelegt, in welche Titel investiert wird und unter welchen Bedingungen einzelne Aktien ausgetauscht werden.

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Die Brazilian Merc. & Futures Exchange ist die viertgrößte Börse auf dem Amerikanischen Kontinent nach der NYSE, Nasdaq und der TSX Toronto Stock Exchange. Außerdem steht sie an Platz 13 weltweit nach ihrem Börsenwert. Am 08. Mai 2008 schloss sie sich mit der São Paulo Stock Exchange (Bovespa) zusammen. Sie ist auch mit den anderen…

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Bei einem Betrieb bzw. Unternehmen bestimmen Kosten und Einnahmen den Gewinn. Sobald die Schwelle erreicht ist, bei dem die Einnahmen höher liegen als die Kosten, ist der sog. Break-even-Point erreicht (auch ‚bep‘ genannt).

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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein internationales Währungssystem installiert, das auf der Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen 1944 in Bretton Woods (New Hampshire, USA) vereinbart wurde. Hauptmerkmal war die Festlegung fester Wechselkurse, die vom goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung abhingen. Das versprach derzeit Kalkulationssicherheit und internationale Vergleichbarkeit. Die Organisatoren des Bretton-Woods-Systems waren die…

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Brasilien, Russland, Indien und China sind die so genannten BRIC-Staaten. Diese Länder weisen überdurchschnittliche Wachstumsraten und Zukunftsaussichten auf. BRIC-Fonds sind Investmentfonds, die ihr Kapital ausschließlich in diesen vier Ländern investieren, um von dem zu erwartenden, überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum zu profitieren.

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Mit Brief wird ein Kurs bezeichnet, zu dem ein Marktteilnehmer den Verkauf eines Wertpapiers anbietet. Kommt ein Verkauf nicht zustande, weil keine Nachfrage besteht, wird der Kurs durch den nachgestellten Zusatz B (Brief) kenntlich gemacht. Sind Teilverkäufe getätigt worden, aber noch Angebote vorhanden, so wird der Kurszusatz bB (bezahlt Brief) verwendet.

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Der Briefkurs gibt an, zu welchem Preis der Verkäufer bereit ist, Wertpapiere zu veräußern. Der Briefkurs sagt auch aus, welchen Preis der Kaufinteressent für dieses Wertpapier bezahlen muß. Der Briefkurs liegt immer über dem Geldkurs, da der Verkäufer das Wertpapier teurer verkaufen möchte, als er es eingekauft hat bzw. einkaufen kann.  

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Ein Broadening Top bezeichnet eine Chartformation, bei der die Trendlinien divergieren und ein Bild formen, das aussieht wie ein sich erweiterndes Dreieck. Sie kann somit auch als eine umgekehrte oder rückwärts gerichtete Dreieckformation bezeichnet werden. Das Broadening Top besteht aus drei ansteigenden Gipfeln und zwei fallenden Tälern. Die Formation trifft am häufigsten an bedeutenden Gipfeln…

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Broker ist die Bezeichnung des Wertpapierhändlers an der Börse. Im Prinzip sind sie Vermittler, die im Auftrag (auf fremde Rechnung) gegen eine Gebühr Wertpapiergeschäfte tätigen.

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Erklärung Brokervergleich: Ein Broker ist ein Vermittler, der eingehende Orderaufträge seiner Kunden über die Börse abwickelt. Er handelt demzufolge nicht auf eigene Rechnung, sondern nur im Auftrag des Anlegers. Dieser trifft die alleinige Anlageentscheidung. Ohne Broker kann der Kunde dabei keine Finanzprodukte kaufen oder verkaufen (Ausnahme: Direkthandel). Ein Broker kann dabei ganz unterschiedliche Produkte zum Handel anbieten…

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Brutto bezeichnet eine Gesamtmenge, in der “alles enthalten ist”. Beispielsweise ist das Bruttogewicht eines verpackten Gegenstandes die Summe aus Nettogewicht (Gewicht des unverpackten Gegenstandes) und Tara (Gewicht der Verpackung). In der Finanzwelt ist es analog: Brutto bezeichnet einen Gesamtwert einer Leistung. Beispielsweise enthält das Bruttogehalt als Arbeitsentgelt Steuern und Sozialabgaben. Das Nettogehalt ergibt sich erst…

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Die Bruttodividende ist die Dividende vor Abzug der Kapitalertragssteuer und inklusive der Körperschaftssteuer-Gutschrift.

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Der Bruttogewinn bezeichnet den Verkaufserlös ohne Abzug der Verkaufskosten. Dieser Bruttogewinn gibt nur eine Aussage darüber, wie profitabel allein der Verkauf war, ohne Berücksichtigung aller möglichen Kostenbestandteile. Erst nach Berücksichtigung von Kosten (z.B. Verwaltungs- und Vertriebskosten) kann eine Aussage über den effektiven Gewinn (oder Verlust) gemacht werden.

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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) umfasst den Wert sämtlicher Produkte und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Land hergestellt bzw. erbracht wurden. Es ist ein Maß für die ökonomische Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Zum BIP zählen nicht nur von inländischen Unternehmen und Personen erbrachte Güter – auch die Leistungen im Inland arbeitender oder produzierender Ausländer tragen dazu…

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Gross Margin ist der angelsächsische Ausdruck für Bruttomarge. Marge bezeichnet die Differenz zwischen dem An- und Verkaufspreis eines Wertpapiers. Gross Margin ist ebenso eine Kennziffer zur Beurteilung der Kosteneffizienz. Es wird damit der prozentuale Anteil des Umsatzes des Unternehmens, der nach Abzug der Kosten übrigbleibt, beziffert. Prinzipiell steht eine höhere Bruttomarge für besseres Wirtschaften. Jedoch…

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Die Bruttomarge (Gross Margin), die auch als Bruttoumsatzrendite bezeichnet wird, misst den prozentualen Anteil des Bruttogewinns am Umsatz eines Unternehmens. Der Bruttogewinn errechnet sich als Differenz von Umsatz und Herstellungskosten. An der Bruttomarge lässt sich ablesen, wie profitabel ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums produziert hat – ohne, dass dabei andere Kosten als die Herstellungskosten…

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Das Kürzel BSP steht für Bruttosozialprodukt, das eine veraltete Bezeichnung für den moderneren Begriff Bruttonationaleinkommen. Dieses gibt die Summe der Einkommen aller in einem Land lebenden Staatsbürger an. Dazu zählen die Gehälter von Angestellten ebenso, wie Unternehmens- und Vermögenseinkommen.

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Die Bruttorendite ist der Ertrag, den man aus einer Geldanlage, zum Beispiel in Wertpapieren oder Immobilien, zieht – ohne dass Abzüge und Steuern berücksichtigt werden.

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Das Kürzel BSP steht für Bruttosozialprodukt, das eine veraltete Bezeichnung für den moderneren Begriff Bruttonationaleinkommen. Dieses gibt die Summe der Einkommen aller in einem Land lebenden Staatsbürger an. Dazu zählen die Gehälter von Angestellten ebenso, wie Unternehmens- und Vermögenseinkommen.

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Durch das BSP werden zyklisch (meist jährlich) alle Einkommen aus Erwerbstätigkeiten und Vermögen erfasst. Das BSP entspricht dabei dem (Markt-)Wert aller Sachgüter und Dienstleistungen, die im Inland produziert wurden zuzüglich der Leistungen von Inländern im Ausland, aber abzüglich der Leistungen von Ausländern im Inland. Somit ist das BSP ein Maß für die Leistung einer nationalen…

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Die Bruttomarge (Gross Margin), die auch als Bruttoumsatzrendite bezeichnet wird, misst den prozentualen Anteil des Bruttogewinns am Umsatz eines Unternehmens. Der Bruttogewinn errechnet sich als Differenz von Umsatz und Herstellungskosten. An der Bruttomarge lässt sich ablesen, wie profitabel ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums produziert hat – ohne, dass dabei andere Kosten als die Herstellungskosten…

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Bei dem Vergleich von Renditen verschiedener Anlagealternativen wird als Kennziffer die Bruttovergleichsrendite herangezogen. Es handelt sich um die Rendite vor Abzug der Steuern, die ein Anleger alternativ mit festverzinslichen Papieren erzielen müsste, um die gleiche Rendite der zu vergleichenden Anlage nach Abzug der Steuern zu erhalten.

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Das Kürzel BSP steht für Bruttosozialprodukt, das eine veraltete Bezeichnung für den moderneren Begriff Bruttonationaleinkommen. Dieses gibt die Summe der Einkommen aller in einem Land lebenden Staatsbürger an. Dazu zählen die Gehälter von Angestellten ebenso, wie Unternehmens- und Vermögenseinkommen.

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Bubills bezeichnen unverzinsliche Schuldverschreibungen des Bundes und der Länder. Bubills haben meist eine Laufzeit von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Die Verzinsung ergibt sich aus der Differenz von Nennwert und Kaufpreis. Bubills richten sich vorrangig an institutionelle Investoren.

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Buchgeld (auch Giralgeld, Depositengeld, Bankengeld) ist im Gegensatz zu Bargeld (Münzen, Geldscheine) das in den Büchern der Banken notierte Guthaben (Sichteinlagen) von Kunden auf Giro- oder Kontokorrentkonten, über das die Kunden verfügen können. Im bargeldlosen Geldverkehr kann durch Überweisung oder Schecks über das Buchgeld verfügt werden. Obwohl sich alle Kunden jederzeit ihre Guthaben in Bargeld…

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Die Differenz zwischen dem Restwert (= Buchwert) eines Vermögensgegenstandes in einem Unternehmen nach Abschreibungen und dem beim Verkauf erzielten Erlös. Ist der Erlös höher als der Restwert, so entsteht ein Buchgewinn. Das Gegenteil wäre ein Buchverlust.

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Der Buchwert bezeichnet im Wesentlichen, das in einer Bilanz festgeschriebene Anlagevermögen, was laut § 266 HGB die immateriellenVermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen beinhaltet. Diese einzelnen Wirtschaftsgüter haben Anschaffungskosten, von denen im handelsrechtlichen Sinne die Abschreibungen als Wert abgezogen werden. Dieser ermittelte Buchwert entspricht nicht dem tatsächlichen Wert des Wirtschaftsgutes, da dieser Berechnungsweg rechtlich vorgegeben ist.

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Mit dem Buchwert je Aktie wird der bilanzielle Wert des Unternehmensteils bezeichnet, der dem Anleger durch Eigentum von Aktien gehört. Er ist eine Orientierungsgröße bei der Bewertung eines Unternehmens und zeigt an, wie hoch die Substanz einer Aktiengesellschaft gemessen an der Höhe des Eigenkapitals pro Aktie ist.

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Bulle oder engl. Bull wird an der Börse als Synonym für einen Optimisten verwendet, der mit steigenden Kursen rechnet. Der Begriff “Bullenmarkt” wird an der Börse für steigende Kurse verwendet; das Gegenstück für sinkende Kurse ist der “Bärenmarkt”. Ist die Stimmung an der Börse optimistisch, und wird mit steigenden Kursen gerechnet, dann ist sie “bullish”;…

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Zur Beschreibung des Verhaltens des Preises eines Fondsanteils in steigenden Märkten wird das Bull Beta (positive Regressionsgerade) herangezogen. Es zeigt die Elastizität des Fondspreises. Dabei wird die Veränderung des Ertrages der Investition relativ zur positiven Veränderung eines Vergleichsmaßstabes (Benchmark, Referenzindex) gemessen. Ist das Bull Beta positiv, wird ein Anstieg des Fondspreises als Reaktion auf den…

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Im Börsenjargon werden für tendenziell steigende Kursentwicklungen, Spekulationen auf steigende Preise und Aktienkurse oder Börsianer, die von einer optimistischen Marktentwicklung ausgehen, verschiedene Begriffe verwendet, die alle auf das Tier ‚Bulle‘ zurückgehen (aus dem Englischen: bull; an den New Yorker und Londoner Börsen verwendet; der Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben – Kurse…

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Beim Bull Spread wird ein bald fälliger Future gekauft und ein erst in fernerer Zukunft fälliger Future auf denselben Basiswert verkauft. Der Anleger spekuliert auf einen baldigen und möglichst großen Kursanstieg des Basiswerts, so dass der kurzfristige Future entsprechend stark reagiert und aus der Differenz ein Gewinn entsteht.

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Ein Bull-Call-Spread ist ein Optionsgeschäft, das sich aus zwei verschiedenen Aktivitäten zusammensetzt: Man kauft einerseits eine Call-Option mit einem niedrigen Basispreis und verkauft gleichzeitig einen Call mit höherem Basispreis, aber demselben Verfallstermin. Wer einen Bull-Call-Spread tätigt, spekuliert auf einen Kursanstieg des Basiswerts des Optionsscheins (Bull = Bulle; steht als Synonym für steigende Aktienkurse). Das Gegenteil…

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Ein Bull-Put-Spread ist ein kombinierter Handel mit Put-Optionen: Man kauft eine Put-Option (Verkaufsoption) mit einem niedrigen Basispreis und verkauft gleichzeitig einen Put mit höherem Basispreis, aber identischem Verfallstermin. Auf diese Weise kann man als Anleger auf einen steigenden Kurs des dem Optionsschein zugrunde liegenden Wertpapiers setzen. Das Gegenteil eines Bull-Put-Spreads ist ein Bear-Put-Spread, mit dem…

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Ein hauptsächlich unter Tradern sehr bekannter Begriff. Eine Bullenfalle, in die der mit steigenden Kursen rechnende Anleger, der hauptsächlich auch sehr technisch orientiert handelt hineininvestiert und dann auf der falschen Seite des Marktes kalt erwischt wird.   Tipp der Redaktion: Mehr zur Bullenfalle im Fachbereich der technische Analyse!  

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Wenn an der Börse steigende Kurse erwartet werden, spricht man von einem so genannten „Bullenmarkt“. Die zugrunde liegende Stimmung wird als „bullish“ bezeichnet. Der Bulle ist das Symboltier für steigende Aktienmärkte. Eine Erklärung für diesen Sprachgebrauch liegt in der Ausrichtung der Hörner eines Bullen, die nach oben zeigen. Der Gegensatz zu einem Bullenmarkt ist der…

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“Bullish” bezeichnet die Stimmung an der Börse wenn mit steigenden Kursen gerechnet wird (Bullenmarkt).

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Definition: Beim Bullish Engulfing (wörtlich: bullisches Versinken) handelt es sich um eine charttechnische Formation in der „Candlesticks-Lehre“. Diese soll eine positive Trendumkehr (= Aufwärtstrend) vorhersagen. Charakterisiert wird diese zunächst durch einen schwarzen und sich anschließenden weißen Kerzenkörper. Entscheidend ist, dass der weiße Kerzenkörper nach beiden Seiten länger sein muss als der vorherige Schwarze. In diesem…

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Ein Bund-Future ist ein Termingeschäft (Börsenterminkontrakt) auf eine langfristige Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland (Bundesanleihe). Die Laufzeit beträgt zwischen achteinhalb und zehneinhalb Jahren. Die Verzinsung ist fest mit sechs Prozent. Der Kontraktwert beträgt 100.000 Euro. Bund-Futures werden an der Terminbörse EUREX gehandelt.

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Der Begriff Bund-Future-Optionen bezeichnet eine Anlageform, deren Grundlage eine mögliche (fiktive) Verschuldung des Bundes in der Zukunft bildet.

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Bundesanleihen sind mit einem festen Zinssatz verzinste Wertpapiere, die vom Bund herausgegeben werden. Sie werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Die Laufzeit einer Bundesanleihe beträgt 10 bis 30 Jahre. Die Verwahrung des Wertpapiers übernimmt in der Regel eine Bank oder die Deutsche Finanzagentur. Die Zinsen auf die Geldanlage in einer Bundesanleihe werden jährlich ausbezahlt…

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) wurde 2002 durch die Vorgabe des Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz gegründet. Diese Behörde untersteht direkt dem Bundesfinanzministerium und hat die Aufgabe der gesamten Finanzaufsicht in der Bundesrepublik Deutschland. Hierzu zählen die Aufsicht über alle Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungsunternehmen und Wertpapierhandelsunternehmen. Unter anderem überwacht die BaFin auch das Verbot von ungedeckten Leerverkäufen in Aktien und…

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Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) ist seit 2002 neben den Bundesaufsichtsämtern für Wertpapierhandel und Versicherungswesen Teil der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BAFin. Hauptaufgabe des BAKreds ist die Kontrolle und Überwachung von über 4000 deutschen Kredit- und Finanzleistungsinstituten. Die wichtigsten Handlungsrichtlinien nach denen das BAKred operiert, bilden das Kreditwesengesetz (KWG) sowie diverse Spezialgesetze.

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Die Aufgaben des ehemaligen BaWe werden als Sektor Wertpapieraufsicht/Asset-Management der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) fortgeführt. Im Mittelpunkt der Arbeit dieses Aufsichtssektors stehen die Funktionsfähigkeit der Märkte für Wertpapiere und Derivate.   Einer besonderen Funktion zum Schutz der Anleger, zur Sicherung der Markttransparenz und Marktintegrität ist diese Aufsichtsbehörde verpflichtet. Grundlage des Handelns in Deutschland bilden das…

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Bundesobligationen sind eine Form von Wertpapieren (Schuldverschreibungen), welche in Deutschland seit 1979 vom Bund herausgegeben werden. Sie haben einen festen Nominalzins und eine Laufzeit von fünf Jahren. Bei Erstemission können Bundesobligationen nur von natürlichen Personen oder gemeinnützigen Einrichtungen erworben werben. Sobald jedoch eine Serie von Obligationen geschlossen ist, erlischt diese Bestimmung. Die Obligationen werden an…

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Ein Bundesschatzbrief ist ein vom Bund herausgegebenes Wertpapier mit von einer beim Kauf festgelegten Verzinsung. Angeboten werden zwei unterschiedliche Arten von Bundesschatzbriefen: Beim Typ A mit einer Laufzeit von sechs Jahren werden die Zinsen jährlich ausgeschüttet. Sie können danach in neue Bundesschatzbriefe angelegt werden. Beim Typ B werden alle während der siebenjährigen Laufzeit angefallenen Zinsen…

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Bundesschätzscheine sind Wertpapiere, die vom österreichischen Staat herausgegeben werden. Sie haben meist eine Laufzeit von maximal fünf Jahren. Der Zinssatz für einen Bundesschätzschein ist variabel und wird jährlich an das aktuell übliche Zinsniveau angepasst. Die Zinsen werden jährlich ausbezahlt, der Anlagebetrag muss ein ganzzahliges Vielfaches von 1000 Euro sein. Ein Bundesschätzschein wird oft auch als…

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Bundesschätzscheine sind Wertpapiere, die vom österreichischen Staat herausgegeben werden. Sie haben meist eine Laufzeit von maximal fünf Jahren. Der Zinssatz für einen Bundesschätzschein ist variabel und wird jährlich an das aktuell übliche Zinsniveau angepasst. Die Zinsen werden jährlich ausbezahlt, der Anlagebetrag muss ein ganzzahliges Vielfaches von 1000 Euro sein. Ein Bundesschätzschein wird oft auch als…

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Die Bundeswertpapieraufsicht (Abk. BWA) überwachte den Börsenhandel in Österreich. Ihre Aufgabe wurde im Jahre 2002 durch die Finanzmarktaufsicht (Abk. FMA) übernommen.

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Als Bundeswertpapiere bezeichnet man allgemein Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland herausgegeben werden. Dazu zählen zum Beispiel Bundesanleihen, Bundesschatzbriefen, Bundesobligationen und Bundeskassenscheine. Die einzelnen Papiere haben unterschiedlich lange Laufzeiten und bieten verschiedene Varianten für die Verzinsung. Bundeswertpapiere mit kurzer oder mittlerer Laufzeit werden ständig neu emittiert und können über eine Bank oder an der Börse…

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Im Gegensatz zu herkömmlichen Anleihen ist der Anleger (Gläubiger) bei Bunny-Anleihen nicht an eine bestimmte Rückzahlungsart gebunden. Er kann nach Ablauf der Laufzeit entscheiden, ob er eine Rückzahlung in bar oder in neuen Anleihen bevorzugt.

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Der Begriff Bürgschaft bezeichnet nach deutschem Recht einen einseitig-verpflichtenden Vertrag zur Sicherung eines Geschäftes. Dabei verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger bei Nichterfüllung des Vertrages für die Schulden eines Dritten einzutreten. Besonders häufig werden Bürgschaften bei Kreditverträgen abgeschlossen.

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Die Malayan Stock Exchange wurde 1960 gegründet. Sie ging formal aus der 1930 gegründeten Singapore Stockbrokers’ Association hervor. Neben Aktien, Anleihen usw. werden auch Derivate/Futures gehandelt. Derzeit werden folgende Produkte an der MDEX angeboten: KLCI (FKLI) Futures, KLCI (OKLI) Options, 3 Mth Month Kuala Lumpur Interbank Offered Rate interest rate (FKB3) Futures, Crude Palm Oil…

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Der Begriff Business Angel bezeichnet i.d.R. einen Unternehmer oder leitenden Angestellten, der einen Existenzgründer in der Startphase des Unternehmens mit Kapital und/ oder Beratungsleistungen unterstützt.

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Das Kürzel B2B – ausgesprochen: “Bi tu Bi” – steht für die englische Formulierung Business to Business. Diese beschreibt Handelsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen. B2B unterscheidet sich dadurch beispielsweise von B2C, was die Kurzform von Business to Consumer ist, also dem Geschäft zwischen einem Unternehmen und seinen Privatkunden (Consumer).

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Das Kürzel B2C steht für den englischen Begriff Business-to-Consumer. Er bezeichnet Geschäfte zwischen einem Unternehmen (Business) und einem Endverbraucher (Consumer). Beispiele dafür sind alle Einkäufe, die man als Privatperson bei einem Handelsunternehmen oder direkt beim Hersteller eines Produkts tätigt – etwa der Kauf eines Autos, eines Elektrogeräts oder von Lebensmitteln. Im Gegensatz dazu wird bei…

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Der Businessplan ist der Geschäftsplan eines Unternehmens, der Vorhaben und Ziele definiert, aber auch die Wege aufzeigt, um diese zu erreichen. Insofern handelt es sich um ein Geschäfts- und Unternehmenskonzept. Besonders durch Angaben zu Investitions-, Finanzierungs- sowie Liquiditätsplänen und der Rentabilitätsvorschau kann er zur Bewertung der Geschäftsidee und des Entwicklungspotenzials bei Eigen- und Fremdkapitalgebern dienen.…

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Erklärung "Buy and hold": Bei der "Buy and hold"-Strategie handelt es sich um eine passive, langfristig ausgerichtete Anlagestrategie mit niedrigen Kosten. Diese zielt darauf ab, gekaufte Wertpapiere möglichst lange im Depot zu halten. Dadurch profitiert der Anleger nicht nur von geringeren Ordergebühren, sondern meist auch von einer anlegerfreundlichere Besteuerung. Beim „Buy and hold“ wird damit auf…

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„Buy on bad news“ ist eine Börsenweisheit, die empfiehlt, bei schlechten Unternehmensnachrichten die Aktien zu kaufen. Diese, dem üblichen Trend entgegengesetzte und damit antizyklische Handlungsweise, setzt auf einen guten Einstieg durch fallende bzw. niedrigere Kurse.

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Buy-out-Fonds finanzieren die Übernahme eines Unternehmens mit Hilfe des bestehenden Managements. Diese Fonds aus dem Private Equity Bereich sind häufig an mehreren Übernahmen verschiedener Unternehmen beteiligt. Meist ist die Beteiligung des Fonds nur für eine bestimmte Zeit geplant. Häufig und üblich sind Zeiträume von einigen Jahren, dann wird die Beteiligung wieder abgegeben, zum Beispiel durch…

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Die Buy-Side bezeichnet die Käufer von Aktien und Wertpapieren, die von Investment-Banken angeboten werden. Die Banken werden entsprechend als Sell-Side bezeichnet.

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Als Buy-the-Dip-Verhalten wird ein Anlageverhalten bezeichnet, bei dem stärkere Kursrücksetzer zum Kaufen genutzt werden. Die Anleger gehen dabei in der Regel davon aus, dass einem starken Preisverfall ein Kursanstieg folgt. Problematisch stellt sich dabei die Bestimmung der Tiefpunkte dar. So kann sich ein vermeintliches Schnäppchen oft als Verlusttrade entpuppen. Buy-the-Dip-Anleger stehen zudem im Wettbewerb zu…

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Im Rahmen eines sog. Buy Back werden die Anteile eines Unternehmens von den Inhabern bzw. (Alt-)Gesellschaftern zurückgekauft. Es ist auch eine mögliche Variante des Ausstiegs von Beteiligungsgesellschaften aus einem Unternehmen. Ebenso kann der Aktienrückkauf durch das Unternehmen bzw. durch das Management an der Börse oder von freien Aktionären als Buy Back bzw. Aktien-Rückkauf-Programm bezeichnet werden.

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Der BVI – Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaften ist ein 1970 in Frankfurt am Main gegründetes Unternehmen, dessen Geschäftstätigkeit die Interessensvertretung des Investmentbranche gegenüber Politik und Öffentlichkeit darstellt. Seine Rechtsform ist der eingetragene Verein.

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Mithilfe der BVI-Methode lässt sich die Wertentwicklung eines Investmentfonds während eines bestimmten Zeitraums abschätzen. Dabei geht man davon aus, dass das von den Anlegern eingesetzte Kapital vollständig im Fonds angelegt bleibt, Abzüge für Gebühren oder Spesen bleiben unberücksichtigt. Ausgehend von dieser Annahme ermittelt man zunächst, wie stark sich die Zahl der Anteile eines Anlegers bis…

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