Der G-Mind ist ein Stimmungsbarometer für den Finanzmarkt in Deutschland. Er wird im Auftrag der Wirtschaftsnachrichtenagentur Vereinigte Wirtschaftsdienste (vwd) regelmäßig ermittelt und veröffentlicht. Der G-Mind kommt zustande, indem etwa 350 institutionelle deutsche Kapitalanleger über ihre Erwartungen zur künftigen Marktentwicklung befragt werden. Dazu zählen Kreditinstitute, Versicherungen sowie etliche große Industrieunternehmen. Der G-Mind bildet die Stimmungslage der…

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Gamma ist eine Kenngröße, die in der Analyse von Optionsscheinen verwendet wird. Sie beschreibt, wie stark sich eine Kursveränderung des der Option zugrunde liegenden Basiswerts auf das Delta der Option auswirkt. Delta wiederum kennzeichnet die Stärke der Kopplung zwischen Basiskurs und Preis bzw. Prämie des Optionsscheins: Je größer Delta, desto stärker wirkt sich eine Änderung…

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Das Gamma gehört zur Gruppe der “Griechen”. Es ist eine dynamische Kennzahl. Das Gamma gibt die Veränderung des Deltas an, wenn sich der Kurs des Basisinstruments um einen Einheit verändert. Es misst damit die Sensitivität des Optionsscheins gegenüber größeren Kursschwankungen des Basisinstruments. Ein Gamma von fünf Prozent z.B. bedeutet, dass sich bei einer Kursänderung des…

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Die dynamische Kennzahl Gamma gibt die Veränderung des Deltas an, wenn sich der Basiswertkurs (Kurs eines Basisinstruments) um eine Einheit verändert. Somit wird durch den Gamma-Faktor die Empfindlichkeit eines Optionsscheinpreises gegenüber Kursschwankungen des Basisinstruments darstellbar. Mathematisch entspricht der Gamma-Faktor der zweiten Ableitung des Optionsscheinpreises bezüglich des Basiswertkurses. Der Gamma-Faktor kann auch als Geschwindigkeitsindikator der Delta-Veränderungen…

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Wird durch Kombination mehrerer Optionspositionen erreicht, dass sich bei Veränderung der zugehörigen Basiswertkurse die gewichtete Summe der Deltas der Optionspositionen nicht ändert, also der Gesamt-Gamma-Faktor gleich Null ist, so ist ein Gamma-Hedge erreicht. Hier bedeutet Gamma-Hedge dann ein “abgesichertes” Gesamtergebnis dieser Kombination hinsichtlich der Kursschwankungen der Basiswerte.

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Ein Gap (wörtlich übersetzt: Lücke, Abstand) in einem Aktien-Chart kommt zustande, wenn Kurssprünge auftreten und so groß sind, dass sie die Bandbreite des Kurses vom Vortag überschreiten. Sie entstehen nicht aus gehandelten Kursen. Normalerweise sind sie unkritisch und werden schnell wieder ausgefüllt bzw. geschlossen. Jedoch sind sie auch ein Signal für eine Seitwärtsbewegung oder eine…

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Kann sich der Index im Durchschnitt nicht positiv entwickeln, dann sorgt die 100-prozentige Kapitalgarantie für die vollständige Rückzahlung des Nominalwertes der Anleihe. Die Garantie soll das Kursrisiko von Aktienmärkten begrenzen, kann in neuerdings kreierten Produkten auch noch obendrauf das Emittentenrisiko ausschalten. Die genauen Inhalte sind dem Prospekt des jeweiligen Produktes zu entnehmen.

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Zertifikat, bei dem in den Emissionsbedingungen die Rückzahlung des zum Emissionszeitpunkt eingesetzten Kapitals zu 100 Prozent oder zu einem geringeren Teil garantiert ist. Steigt der Kurs des dem Zertifikat zugrundeliegenden Basisobjekts über das Garantieniveau hinaus, dann erhalten die Zertifikateinhaber in den meisten Fällen am Fälligkeitstermin eine höhere Auszahlung und partizipieren somit an der positiven Kursentwicklung.…

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Bei einem Garantie-Zertifikat auf einen Aktienindex garantiert der Emittent eine teilweise oder vollständige Rückzahlung des eingesetzten Kapitals. Als Ausgleich für diese Sicherheit profitieren Garantie-Zertifikate von Kurssteigerungen des Basiswerts gegenüber einem Direktinvestment oft nur unterproportional. Ein Absicherung kostet den Anleger in diesem Fall Performance ? bietet jedoch Sicherheit.

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Ein Garantiefonds ist ein offener Investmentfonds, der seinen Anlegern zum Ende der Fondslaufzeit eine Garantiezahlung bietet und so ganz oder teilweise vor Wertverlust schützt. So kann beispielsweise ein Mindestkurs bzw. eine Mindestrückzahlung an einem bestimmten Termin in der Zukunft garantiert werden. Oder die einbezahlten Beträge des Anlegers werden zu einem bestimmten Prozentsatz garantiert, so dass…

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Finanzderivat, das eine spezielle Ausprägung eines Garantie-Zertifikats darstellt. Die Garantiepflicht des Emittenten entfällt, falls der Kurs des Underlyings ein bestimmtes Niveau unterschreitet. Die Garantiespanne wird in der Regel in Prozentpunkten festgelegt. Innerhalb dieser Spanne wird die volle Garantie gewährleistet. Sinkt der Kurs jedoch so stark, dass die Spanne nach unten verlassen wird, entfällt die Garantie…

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Garantiezertifikate sind Finanzinstrumente, bei denen der Herausgeber dem Käufer garantiert, dass er am Ende der Laufzeit sein investiertes Geld wieder zurückbekommt. Außerdem erhält der Anleger bei dieser Zertifikateart einen von vornherein fest zugesicherten Zinssatz auf sein investiertes Kapital sowie eine bestimmte Beteiligung an einer Wertsteigerung des Papiers. Die hohe Sicherheit solcher Anlagen ist allerdings mit…

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Die Abkürzung GDP steht für den englischen Begriff Gross Domestic Product. Dieser entspricht dem deutschen Bruttoinlandsprodukt. Das GDP gibt also den Wert sämtlicher Waren und Dienstleistungen an, die in einer Volkswirtschaft während eines bestimmten Zeitraums produziert bzw. erbracht wurden. Es ist eine wichtige Maßzahl für die wirtschaftliche Stärke eines Landes.

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In der Gebührenordnung der Börse ist zusammengefasst, für welche Dienstleistungen der Börse welche Gebühren zu bezahlen sind. Der Umfang und die Höhe der fälligen Abgaben werden vom Börsenrat festgesetzt und müssen von der zuständigen Aufsichtsbehörde genehmigt werden, bevor sie Gültigkeit erlangen. Gebühren fallen an der Börse beispielsweise dafür an, dass ein Anleger Aktien kauft oder…

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Eine gedeckte Position kann ein Verkäufer von derivaten Finanzinstrumenten einnehmen, vorausgesetzt, er besitzt den Basiswert, den er auf Termin verkauft hat bzw. die Barmittel für den Basiswert, den er auf Termin gekauft hat. Das Gegenteil ist die wesentlich riskantere ungedeckte Position, bei der die Barmittel bzw. der Basiswert erst zu einem späteren Zeitpunkt beschafft werden…

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Ein gedeckter Optionsschein ist ein Optionsschein, bei dem der Emittent den entsprechenden Basiswert in seinem Wertpapierbestand hält. Dieser Emittent ist meist eine Bank oder ein bankähnliches Institut. Durch die Deckung mit dem Basiswert ist der Emittent in der Lage, dem Käufer des Optionsscheins den entsprechenden Basiswert zu liefern, falls dieser sein Optionsrecht ausübt. Gedeckte Optionsscheine…

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Die Geld-Brief-Spanne ist definiert als die Spanne zwischen dem aktuellen Kauf- und Verkaufskurs eines Wertpapiers und kann sowohl absolut als auch prozentual angegeben werden. Dabei bezeichnet der Geldkurs die aktuell vorliegenden Nachfragekurse bzw. Kaufwünsche, der Briefkurs entsprechend die Angebotskurse bzw. Verkaufswünsche. Je niedriger die Geld-Brief-Spanne, desto einheitlicher ist die Einschätzung der Marktteilnehmer bezüglich des Wertpapiers,…

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Als Investment bezeichnet man eine Geldanlage mit dem Ziel, nach einer bestimmten Anlagedauer eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Das kann etwa eine Anlage in Aktien, Fonds oder Rentenpapiere sein.

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Als Geldentwertung wird der Verlust an Kaufkraft einer Währung in Relation zu bestimmten Gütern innerhalb einer bestimmten Periode bezeichnet. Hierzu orientieren sich Statistiker meist an einem Warenkorb, der fest definierte Waren und Dienstleistungen beinhaltet und deren Marktpreise je Periode die Geldentwertung messbar machen. Allerdings ist die Zusammensetzung, Justierung und Anpassung des Warenkorbs nicht unproblematisch und…

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Der englische Begriff Cash-Flow bezeichnet im deutschen den Ausdruck Kassengewinn. Er beschreibt dabei die Differenz (Saldo) zwischen Erträgen und Aufwendungen, die im gleichen Zeitraum zahlungswirksam verwendet, d.h. zu Ein- bzw. Auszahlungen führen. Er dient häufig als Messgröße für die Zahlungskraft und die finanzielle Integrität eines Unternehmens.

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Der Geldkurs bezeichnet die aktuell vorliegenden Nachfragekurse bzw. Kaufwünsche nach einem Wertpapier an einer Börse. Die dem Geldkurs gegenüber stehenden Angebotskurse bzw. Verkaufswünsche werden als Briefkurs bezeichnet. Aus der Relation beider Größen lässt sich die so genannte Geld-Brief-Spanne ermitteln.  

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Streng genommen handelt es sich beim Geldmarkt um die Institution zum Handel mit Bar- und Zentralbankgeld einer Volkswirtschaft. Marktteilnehmer sind neben der Zentralbank die Geschäftsbanken und gegebenenfalls Versicherungen und Großunternehmen. Ziel ist es dabei, Geldüberschüsse bzw. Geldunterdeckungen einzelner, institutioneller Marktteilnehmer zum Ausgleich zu bringen. Umgangssprachlich wird unter dem Geldmarkt auch der Markt für kurzfristige Geldanlagen…

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Ein Geldmarktfonds ist ein Investmentfonds, der in relativ sichere und liquide Anlageformen investiert. Hierzu zählen insbesondere Spar- und Termineinlagen sowie kurzlaufende Wertpapiere hoher Bonität. Geldmarktfonds eignen sich insbesondere für Anleger, die kurzfristig verfügbares Geld zu einem höheren Zinssatz als z. B. bei Sparguthaben anlegen möchte.  

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Geldmarktpapiere sind verzinsliche Wertpapiere mit einer kurzen Restlaufzeit. Ausgegeben werden sie insbesondere von institutionellen Emittenten und dienen der Beschaffung kurzfristig benötigter Liquidität. Der Handel mit Geldmarktpapieren erfolgt dabei am Geldmarkt, Käufer sind entsprechend Marktteilnehmer mit temporärem Geldüberschuss.

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Der Geldmarktzinssatz wird am Geldmarkt durch Angebot und Nachfrage erzeugt und ist zusätzlich von der Laufzeit abhängig.  

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Als Geldmenge bzw. Geldumlauf wird das einer Volkswirtschaft zur Verfügung stehende Geldvolumen bezeichnet, welches nicht in Banken gebunden ist. Dabei werden drei Arten (M1, M2, M3 – durch die Bundesbank bzw. Zentralbank definiert) unterschieden: M1 = Bargeldumlauf ohne inländische Bankbestände sowie Giroguthaben bei Kreditinstituten; M2 = Termingelder mit Laufzeiten bis zu vier Jahren bei inländischen…

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Die Geldpolitik ist derjenige Teil der Wirtschaftspolitik, der durch die Zentralbank wahrgenommen wird. Die Geldpolitik bezieht sich dabei immer auf die Ausweitung bzw. Verknappung bestimmter, fest definierter Geldvolumina. Als Mittel stehen der Zentralbank insbesondere die Zinspolitik, die Festlegung der Leitzinsen, und die Offenmarktpolitik, also der Kauf und Verkauf, vor allem aber die Beleihung von Wertpapieren,…

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Der Geldwert ist definiert als der Nominalwert einer Währung, also der Kraft Gesetz bzw. Zentralbank definierten Geldgröße. Im Gegensatz dazu definiert der Marktwert einer Währung deren reale Kaufkraft pro nominale Einheit. Der Geld- bzw. Nominalwert ist dann der Maßstab zur Preisdefinition innerhalb des jeweiligen Währungsraumes.

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Die österreichischen Volksbanken halten seit Jahrzehnten eine der gesetzlichen Einlagensicherung vorgelagerte Haftungseinrichtung, den Gemeinschaftsfonds. Der Gemeinschaftsfonds schützt ein Mitglied (einzelne Volksbank) vor einem Konkurs. Der Gemeinschaftsfonds geht über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus, die erst nach Eintritt einer Insolvenz tätig zu werden beginnt. Bei diesem Vorgang führt die gesetzliche Einlagensicherung die von einer Bankpleite betroffenen Kunden…

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Ein Mischfonds oder auch gemischter Fonds ist ein Investmentfonds, der gemäß seiner Statuten nicht nur in eine, sondern in mehrere, meist fest definierte, Anlageklassen investieren darf. Oft soll auf diese Weise das Risiko minimiert bzw. die Rendite optimiert werden, was bei Abbildung einer einzigen Anlageklasse so nicht möglich ist. Klassische Anlageklassen sind dabei Aktien, Anleihen,…

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Der General Standard ist das Segment der Deutschen Börse, das gemäß den (EU-)gesetzlichen Mindestanforderungen des Regulierten Marktes organisiert ist. Der Regulierte Markt ist dabei zwar ein privatrechtlich organisiertes Börsensegment, das allerdings, anders als der Open Market, gesetzlich geregelt (reguliert) ist.

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Der General Standard-Index ist ein Börsenindex der Deutsche Börse AG. Er bildet 200 umsatzstarke Werte aus dem Börsensegment des General Standards ab. Dadurch ist er ein sehr breit aufgestellter Index, der einen großen Teil des deutschen Aktienmarktes abdeckt. Er wird börsentäglich fortlaufend berechnet und veröffentlicht.

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Eine Genussaktie ist ein Genussschein, der mit einem Stimmrecht ausgestattet ist. Sie garantiert dem Besitzer die Rechte am anteiligen Vermögen und Mitsprache an dem die Genussaktie ausgebenden Unternehmen. Zudem kann eine Genussaktie dem Aktionär den Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung oder auf Auszahlung einer bestimmten Summe einräumen. Im Gegensatz zu einer ‚normalen‘ Aktie hat sie jedoch…

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Ein durch einen Genussschein verbrieftes Genussrecht gewährt dem Käufer das Recht auf Anteile an Vermögenswerten des Herausgebers. Das können zum Beispiel Rechte am Gewinn oder an einem Liquidationserlös sein – im Gegensatz zu Aktienanteilen, wird mit einem Genussschein allerdings kein Stimmrecht erworben.

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In einem Genussschein wird dem Eigentümer das Genussrecht, dass heißt, das Recht auf Anteile an Vermögenswerten, verbrieft.

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Der geregelte Freiverkehr ist eine der Wurzeln des Freiverkehrs, der seit 1988 als separates Börsensegment besteht. Im Freiverkehr handeln Freimakler mit Wertpapieren, die nicht zum amtlichen Handel, geregelten Markt oder IBIS (Integriertes Börsenhandels- und Informationssystem) zugelassen sind.

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Im geregelten Markt werden, wie im amtlichen Handel, Aktien und Rentenpapiere gehandelt. Allerdings sind die Bestimmungen für die Marktzulassung und die Regelungen zur Publizierungspflicht weniger streng als im amtlichen Handel. Die Feststellung der Wertpapierpreise im geregelten Markt nehmen Makler vor , diese sind jedoch nicht amtlich.

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Der Germany 30 (auch Germany30 geschrieben) ist ein Index, der im Grunde den DAX nachstellt und z.B. von CFD Brokern wie CMC Markets oder IG Markets verwendet wird. So können Anleger den DAX als CFD traden. Der Germany 30 wird in Euro ausgewiesen.

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Eine Gesamtaktie, auch Globalaktie oder Gesamttitel, ist ein Dokument, das ein Aktienpaket einer Aktiengesellschaft bündelt. Dieses Instrument wird vor allem von Großaktionären genutzt, um Verwaltungs- und Verwahrkosten zu sparen. Im Gegensatz zur Einzelaktie kann die Gesamtaktie jedoch nicht ohne weiteres an einer Wertpapierbörse zum Verkauf angeboten werden.

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Die Gesamtkapitalrendite gibt an, welchen prozentualen Anteil das eingesetzte Gesamtkapital erwirtschaftet hat. Daran kann man ablesen, wie lohnenswert der Kapitaleinsatz in eine bestimmte Investition innerhalb eines bestimmten Zeitraumes war. Die Gesamtkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis von Gewinn und Fremdkapitalzinsen einerseits sowie dem Gesamtkapital andererseits.

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Als Gesamt- oder Kollektivkurs wird der Preis für ein Wertpapier bezeichnet, zu dem gleichzeitig mehrere Kaufaufträge realisiert werden. Dieser Preis wird nach dem Meistausführungsprinzip gebildet, d. h. es wird derjenige Wertpapierkurs festgesetzt, bei dem einerseits der größte Umsatz und andererseits der geringste Angebots- bzw. Nachfrageüberhang auf Grundlage der vorliegenden Order besteht.

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Der Geschäfts- oder Firmenwert (Bilanz) ist der Mehrwert eines Unternehmens, der über den Wert von dessen Vermögensgegenständen abzüglich der Schulden hinausgeht. Dabei werden unter anderem Erwartungen an die künftigen Erträge und Wertsteigerungen des Unternehmens berücksichtigt. In der Bilanz taucht der Geschäfts- oder Firmenwert auf der Passivseite auf, als Teil des Eigenkapitals.

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Der Geschäftsbericht dient dazu, Anleger und Öffentlichkeit über die Aktivitäten eines Unternehmens zu informieren und Rechenschaft über dessen Geschäfte und seine Bilanz abzulegen. Der Bericht bezieht sich jeweils auf das zuvor abgelaufene Geschäftsjahr. Alle Kapitalgesellschaften in Deutschland sind dazu verpflichtet, innerhalb einer Frist von acht bis elf Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres bestimmte Zahlen vorzulegen…

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Der Abkürzung CEO steht für den englischen Ausdruck Chief Executive Officer. Er bezeichnet den alleinigen Vorstand bzw. den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens. Im Zuge der Globalisierung wird der Begriff zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verwendet. Er hat rechtlich allerdings keinerlei Bedeutung und ersetzt nicht den Ausdruck Geschäftsführer bzw. Vorstand.

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Das Geschäftsjahr wird in § 242 Handelsgesetzbuch (HGB) als der Zeitraum definiert, zu dessen Beginn und Ende ein dazu verpflichteter Kaufmann bzw. ein solches Unternehmen eine Bilanz aufzustellen hat. Ferner ist jeweils zum Schluss eines Geschäftsjahres für die abgelaufene Periode eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bilden zusammen den Jahresabschluss.…

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Geschlossene Fonds sind eine Form von Investmentfonds. Dabei investieren mehrere Anteilseigner in den Fond, der meist als GmbH & Co KG firmiert und in größerem Maße in ein Projekt investiert. Das Fondvolumen ist begrenzt; bei Erreichen des Limits wird der Fond geschlossen, ein Beitritt ist dann nicht mehr möglich. Was Sie über geschlossene Fonds wissen…

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Ein geschlossener Investmentfonds ist eine Kapitalsammelstelle, die das Geld der Anleger in ein von vorne herein feststehendes Anlageobjekt für eine begrenzte Zeit, meist nicht länger als die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer, anlegt. Bevorzugte Anlageobjekte sind daher Großprojekte mit gut kalkulierbarem Geldrückfluss wie z. B. Immobilien, Schiffe und Flugzeugen jedoch werden auch riskantere Fonds, z. B. zur Wagniskapitalfinanzierung,…

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Ein geschlossener Immobilienfonds ist eine Form der geschlossenen Kapitalanlage, bei der das Geld der Anleger, gegebenenfalls ergänzt um Fremdmittel, für eine bestimmt Laufzeit in Immobilienprojekte investiert wird. Bei den Objekten handelt es sich meist um Büroimmobilienkomplexe, jedoch erlangen zunehmend Sonderimmobilien wie z.B. Lagerhäuser Beachtung als Investitionsziele. Der Nachteil dieser Fonds ist die schlechte Handelbarkeit, in…

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Als Anleger wird ein Investor bezeichnet, der auf dem Kapitalmarkt Geld anlegt (investiert). Neben den Privatanlegern und dem Berufshandel (Unternehmen) sind auch institutionelle Anleger zu unterscheiden. Die institutionellen Anleger sind alle juristischen Personen wie Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und Kapitalanlagegesellschaften, die sich im Allgemeinen im großen Umfang an den Geld- und Kapitalmärkten beteiligen. Der Begriff Anleger…

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Die gesetzliche Rentenversicherung wurde 1891 gegründet. Sie ermöglicht mit Ihren Leistungen den Mitgliedern eine soziale Absicherung im Alter, bei Erwerbsunfähigkeit und bei Tod des Mitglieds eine Absicherung der Hinterbliebenen. Die Rentenversicherung finanziert sich hauptsächlich aus Beiträgen der Mitglieder über den so genannten Generationenvertrag. Das bedeutet, dass heutige Arbeitnehmer für die momentanen Rentner aufkommen. Da der…

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Durch den Kurszusatz “gestrichen” zur Notierung einer Aktie wird angezeigt, dass an dem Handelstag kein Kurs des Wertpapiers festgestellt worden ist. Dafür können unterschiedliche Gründe vorliegen: Möglich ist, dass weder Kauf- noch Verkaufsaufträge mit vertretbarer Limitierung für die Aktie vorlagen und deshalb kein Handel zustande kam. Die Streichung kann aber auch durch die Zulassungsstelle der…

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Eine gestrichene Order bezeichnet einen Börsenauftrag, der vom Auftraggeber noch vor seiner Ausführung wieder storniert (gestrichen) wurde und somit nicht zur Ausführung kommt. Eine erteilte Order kann im Regelfall jederzeit während der regulären Handelszeit der Börse wieder storniert werden, wobei aber je nach Bank bzw. je nach Depotstelle evtl. eine zusätzliche Gebühr fällig wird.

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Eine gestrichene Taxe ist ein Kurshinweis. Er besagt, dass zu diesem Kurs kein tatsächlicher Handel stattfand und dass der Kurs somit vom Makler lediglich geschätzt werden konnte.

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Gewinn ist die Differenz zwischen Einnahmen (dem Ertrag) und Ausgaben (dem Aufwand) gemessen über eine bestimmte Zeitperiode. Die reine Aussage des Gewinns lässt keinen direkten Rückschluss auf den Erfolg eines Unternehmens zu. Erst im Verhältnis zu anderen Größen, wie z.B. dem eingesetzten Eigenkapital, kann man eine solche Aussage treffen, wie bspw. die Rendite bestimmen.

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Mit Gewinn je Aktie wird angegeben, wie viel des Gewinns eines Unternehmens auf eine Aktie entfällt. Dies dient der Beurteilung der Ertragskraft des Unternehmens und wird speziell in Amerika als wichtige Kennzahl betrachtet. Diese Kennzahl dient auch der Berechnung des “Kurs-Gewinn-Verhältnisses” (KGV).

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Das Kürzel EpA (Ergebnis pro Aktie) bezeichnet eine grundlegende Kenngröße, um den Wert einer Aktie zu analysieren und zu beurteilen. Zu seiner Berechnung teilt man den gesamten von dem betreffenden Unternehmen erzielten Jahresgewinn durch die Zahl der ausgegebenen Aktien. Grob gesprochen gilt: Je größer das EpA, desto “wertvoller” ist die Aktie und desto mehr Potenzial…

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Bei dem Gewinn vor Steuern handelt es sich um die Darstellung des Gewinns, bevor die Steuern abgezogen werden – und somit um eine theoretische Größe, die aber als Kennzahl einen Vergleich ermöglicht. Zum einen lassen sich so die verschiedenen Geschäftsjahre des Unternehmens direkt vergleichen (ohne dass steuerliche Änderungen berücksichtigt werden müssen), andererseits können so auch…

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Die Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) ist die auf einen bestimmten Zeitraum – in der Regel auf ein Geschäftsjahr – bezogene Gegenüberstellung sämtlicher Aufwendungen und Erträge eines Unternehmens. Sie ist damit ein Maß für den wirtschaftlichen Erfolg, den das Unternehmen während der betrachteten Periode erzielt hat. Alle Unternehmen, die publikationspflichtig sind (z. B. Aktiengesellschaften oder GmbHs),…

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Der Dividendenschein ist ein Teil des Bogens einer Aktie. Dieser, auch als Coupon bezeichnete Gewinnanteilsschein, berechtigt zum Bezug der Dividende.

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Bei der Dividende handelt es sich um eine Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre. Über die Höhe der Dividende wird im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung entschieden.

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Die Gewinnmarge, auch Umsatzrendite genannt, ist eine Kennzahl, die den Anteil des Gewinns am Umsatz eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums darstellt. Die Gewinnmarge wird in Prozent angegeben und zeigt an, wie profitabel das Unternehmen arbeitet (je höher desto besser).

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Die Realisierung von Kursgewinnen wird auch als Gewinnmitnahme bezeichnet. Voraussetzung dafür ist, dass der aktuelle Kurs gegenüber dem Einstandskurs gestiegen ist. Vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen unterliegen Kursgewinne der Abgeltungssteuer und müssen mit mindestens 25% (zugüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) besteuert werden.  

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Die Realisierung von Kursgewinnen wird auch als Gewinnrealisierung bezeichnet. Voraussetzung dafür ist, dass der aktuelle Kurs gegenüber dem Einstandskurs gestiegen ist. Vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen unterliegen Kursgewinne der Abgeltungssteuer und müssen mit mindestens 25% (zugüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) besteuert werden.  

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Bei der Gewinnschuldverschreibung handelt es sich um eine Anleihe. Sie gewährt dem Inhaber das Recht auf eine Beteiligung an dem Gewinn eines Aktienunternehmens. Es handelt sich hierbei um eine festverzinsliche Unternehmensanleihe. Das Risiko steckt in einem teilweisen oder vollständigen Ausfall, der eintreten kann, wenn das Unternehmen keinen Gewinn erwirtschaftet.

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Die Gewinnschwelle, auch als Break-Even-Point bezeichnet, wird erreicht, sobald die Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens gleich hoch sind. Sobald diese Schwelle überschritten wird, erarbeitet das Unternehmen Gewinn. Wird die Schwelle unterschritten, wird mit Verlust produziert. Das Gleiche kann auch für einzelne Produkte eines Unternehmens berechnet werden. Somit kann deren Rentabilität gemessen werden.

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Das Gewinnwachstum wird in Prozent angegeben und berechnet sich aus dem aktuellen Jahresgewinn und dem Vorjahresgewinn: ((Aktueller Jahresgewinn – Vorjahresgewinn) / (Vorjahresgewinn)) x 100. Damit beschreibt es die aktuelle Gewinnentwicklung im Vergleich zum Vorjahr.

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Der § 15 Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet börsennotierte Unternehmen dazu, erwartete und wesentliche Verfehlungen prognostizierter Erwartungen unverzüglich mitzuteilen. Die Erwartungen beziehen sich in der Regel auf die oft quartalsweise, mindestens jedoch jährlich, publizierten Unternehmensdaten und -ausblicke. Die Mitteilung über einen geringeren Gewinn bzw. höheren Verlust wird auch als Gewinnwarnung bezeichnet. Ob und wie sich das auf den…

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Unter einem gewöhnlichen Gap (engl. Lücke, Sprung) wird eine Kurslücke verstanden, die in einem Seitwärtstrend oder durch geringe Umsätze entsteht. Ursächlich können sie von unterschiedlichen Bewertungen der Marktteilnehmer herrühren, die unterschiedliche Informationen über ein Unternehmen angenommen haben. Innerhalb der technischen Analyse für Kurstrendaussagen sind sie wenig relevant. Üblicherweise werden gewöhnliche Gaps geschlossen, da Kurse festgestellt…

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Das gezeichnete Kapital einer Kapitalgesellschaft entspricht dem nominalen Eigenkapital, auf welches die Haftung der Anteilseigner gegenüber den Gläubigern des Unternehmens beschränkt ist (§ 272 Handelsgesetzbuch). Das gezeichnete Kapital einer Aktiengesellschaft wird auch als Grundkapital bezeichnet und lässt sich aus dem Nennwert der Aktie durch Multiplikation mit der Anzahl der ausstehenden Aktien errechnen. Bilanziell ist das…

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Der GfK-Konsumklimaindex ist ein wichtiger Sentimentindikator für die Konsumneigung der Privathaushalte in Deutschland. Er basiert auf rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission monatlich durchgeführt werden. Der Index fasst die Konjunktur- und Einkommenserwartung für den jeweils nächsten Monat zusammen. Darüber hinaus gibt er Aufschluss über die Anschaffungsneigung der Verbraucher. Eine positive Entwicklung des GfK-Konsumklimas…

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Buchgeld (auch Giralgeld, Depositengeld, Bankengeld) ist im Gegensatz zu Bargeld (Münzen, Geldscheine) das in den Büchern der Banken notierte Guthaben (Sichteinlagen) von Kunden auf Giro- oder Kontokorrentkonten, über das die Kunden verfügen können. Im bargeldlosen Geldverkehr kann durch Überweisung oder Schecks über das Buchgeld verfügt werden. Obwohl sich alle Kunden jederzeit ihre Guthaben in Bargeld…

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Das Girokonto ist ein von der Bank im Kundenauftrag geführtes Konto für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Dieser wird durch Gutschriften (Zugänge) und Lastschriften (Abgänge) von Beträgen geregelt. Überdies sind Einzahlungen und Abhebungen von Bargeld möglich.

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Glattstellung ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem Handel mit Derivaten und Futures stammt. Durch die Glattstellung wird eine bislang noch offene Position geschlossen, indem ein entsprechendes Gegengeschäft getätigt wird. Beispielsweise wird bei einer offenen Short-Position eine Long-Position auf denselben Basiswert mit derselben Fälligkeit eingegangen. Beide Positionen gleichen sich miteinander aus. Private Anleger und Day-Trader…

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Bei einer Glattstellungstransaktion wird eine bestehende Position (Short- oder Long-Position) durch eine entsprechende Gegentransaktion (Long- oder Short-Position) glattgestellt. Die Gegenposition bezieht sich dabei auf denselben Basiswert und hat dieselbe Fälligkeit. Der Begriff stammt aus dem Futures-Handel und wird auch als Glattstellungsgeschäft bezeichnet.

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Bei einer Glattstellungstransaktion wird eine bestehende Position (Short- oder Long-Position) durch eine entsprechende Gegentransaktion (Long- oder Short-Position) glattgestellt. Die Gegenposition bezieht sich dabei auf denselben Basiswert und hat dieselbe Fälligkeit. Der Begriff stammt aus dem Futures-Handel und wird auch als Glattstellungsgeschäft bezeichnet.

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Der Gläubiger nimmt in schuldrechtlichen Vertragsverhältnissen die Gegenposition zum Schuldner ein. Während letzterer eine bestimmte Leistung, meist in Geld, schuldet, hat der Gläubiger einen Anspruch auf Erfüllung, den er gegebenenfalls im Zwangsvollstreckungsverfahren durchsetzen kann. Etymologisch leitet sich Gläubiger aus dem lateinischen credere, glauben ab, bezeichnet also eine Person, die an die Leistungsfähigkeit und -willigkeit des…

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Gläubigerschutz im deutschen Sprachgebrauch definiert ein ganzes Bündel von Maßnahmen, die der Sicherheit des Gläubigers bzw. der in Zeit und Höhe vertraglich fixierten Andienung von Forderungen im Rahmen privatrechtlicher Schuldverhältnisse dienen. So kennt das Handelsgesetzbuch z. B. das Niederstwertprinzip, welches Unternehmen verpflichtet, ihr Vermögen zu Anschaffungspreisen oder, sofern niedriger, zum aktuellen Marktwert zu bewerten, um…

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Die gleitende Durchschnittslinie ist die Visualisierung mehrerer arithmetischer Mittelwerte. Dabei wird auf eine Datenreihe zurückgegriffen, deren Einzeldaten sukzessive addiert und durch die Anzahl der zusammengefassten Punkte geteilt werden. Somit ergibt sich ein Glättungseffekt, der starke Schwankungen eliminiert. Eine bekannte gleitende Durchschnittslinie im Börsenbereich ist die 200-Tage-Linie, bei der dem Tageskurs eines Wertpapiers der gemittelte Kurs…

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Der Gleitende Durschnitt ist das arithmetische Mittel mehrerer Kurswerte in einem bestimmten Zeitraum; meist 200 Tage bei Langzeitcharts bzw. 90 Tage bei Kurzzeitcharts. Sinn des Gleitenden Durchschnitts ist es, Trends anhand von Charts zu erkennen, in denen zufällige Schwankungen (z.B. aufgrund eines schlechten Börsentages) ausgeklammert sind.

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Global Depositary Receipt (häufig abgekürzt: GDR) heißt übersetzt “Hinterlegungsschein für ausländische Aktien”. Dies sind Zertifikate, die eine bestimmte Zahl von Aktien eines Unternehmens an den Inhaber verbriefen. Möchte das Unternehmen in einem anderen Land gelistet werden, dann emittiert das Unternehmen meist die GDRs anstatt Aktien. GDRs können sich auf mehrere, einzelne oder auch auf nur…

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In einer Globalaktie sind mehrere Aktienrechte vereint. So können Großaktionäre ihre Aktien in einer Globalaktie verbriefen. Die Vorteile einer Globalaktie sind die vereinfachte Verwaltung und Verwahrung, als Nachteil erweist sich die eingeschränkte Fungibilität. Vom Börsenhandel sind Globalaktien ausgeschlossen.

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Die Abkürzung GNP steht für den englischen Begriff Gross National Product, der dem deutschen Bruttosozialprodukt entspricht. Dieses ermittelt die Summe sämtlicher innerhalb einer Volkswirtschaft erbrachten Wirtschaftsleistungen. Dazu zählen etwa der Wert der im Land hergestellten Güter und der erbrachten Dienstleistungen. Das GNP misst damit den durchschnittlichen Wohlstand der Menschen in einer Volkswirtschaft. Inzwischen wurde es…

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Zieht sich eine Aktiengesellschaft von der Börse zurück, indem es seine Aktien von den Aktionären zurückkauft, spricht man von einem Going Private. Der Grund dafür kann eine Firmenübernahme oder eine wirtschaftlich schwierige Situation sein, die eine Sanierung des Unternehmens erforderlich macht. Häufig wird nach einem Going Private die rechtliche Form des Unternehmens geändert – zum…

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Wird ein zuvor nicht an der Börse notiertes Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die Aktien zum Handel an der Börse ausgibt, spricht man von einem Going Public. Hintergrund für einen Börsengang können bspw. der Bedarf an frischen Finanzmitteln sein, die Hoffnung nach einem höheren Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit oder steuerliche Vorteile.

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Das wohl bekannteste Edelmetall Gold ist ein weicher Rohstoff, der nahezu ausschließlich für die Herstellung von Schmuck verwendet wird. Zwar kommt Gold auch in technischen Bereichen, etwa für Leiterplatten und Schaltkontakte in der Elektroindustrie, in der Medizin als Zahnersatz oder beim Vergolden von Gegenständen zum Einsatz, doch wird das Metall vorrangig als Währung und Wertanlage…

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Die Goldparität gibt den Wert einer Währung im Vergleich zum Goldpreis an. Das heißt, sie entspricht der Menge an Gold in Gramm, die man für eine Einheit der Währung erhalten würde.

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Ein Good-till-cancelled-Auftrag (auch GTC-Auftrag genannt) ist ein uneingeschränkt limitierter Auftrag an einer Terminbörse zur Durchführung eines Optionsgeschäfts (Termingeschäft). Ein GTC-Auftrag besitzt solange Gültigkeit, bis er storniert bzw. widerrufen wird. Diese Auftragsart wird nur an der elektronischen Handelsbörse Xetra erteilt.

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Ein Good-till-date-Auftrag (auch GTD-Auftrag genannt) ist ein uneingeschränkt limitierter Börsenauftrag, der nur bis zu einem bestimmten Datum gültig ist. Der Anleger legt dieses Ablaufdatum bei Erteilung der Order fest, und die ausführende Bank übergibt es zusammen mit der Order an die Börse. Diese Auftragsart wird nur an der elektronischen Handelsbörse Xetra erteilt.

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Die Goodwill-Abschreibung bezeichnet die Abschreibung von Firmenwerten nach Übernahmen, wenn für die erworbene Firma eine Summe bezahlt wurde, die den aktuellen Zeitwert übersteigt. Dieser Aufschlag, auch Goodwill genannt, ist abschreibungsfähig und wird in der Bilanz als Vermögensposten aufgeführt. Der englische Begriff “Amortisation” ist mit der Goodwill-Abschreibung gleichzusetzen.

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Die Goodwill-Abschreibung bezeichnet die Abschreibung von Firmenwerten nach Übernahmen, wenn für die erworbene Firma eine Summe bezahlt wurde, die den aktuellen Zeitwert übersteigt. Dieser Aufschlag, auch Goodwill genannt, ist abschreibungsfähig und wird in der Bilanz als Vermögensposten aufgeführt. Der englische Begriff “Amortisation” ist mit der Goodwill-Abschreibung gleichzusetzen.

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Eine Gratisaktie ist eine Berichtigungsaktie die bei einer Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft aus Gesellschaftsmitteln emittiert wird. Dabei werden die Rücklagen des Unternehmens in dividendeberechtigtes Grundkapital umgewandelt. Der Aktionär erhält diese Bonusaktie kostenlos, da sie durch seine Kapitaleinlage bereits abgedeckt ist.

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Kapitalberichtigungsaktien werden von der Kapitalgesellschaft in einem festgelegten Verhältnis an die Aktionäre ausgegeben. Beispielsweise im Verhältnis 10:1, dann bekommen die Aktionäre für jeweils 10 Aktien eine weitere Aktie hinzu. Erforderlich ist die Ausgabe solcher Aktien, wenn Rücklagen oder Gewinne des Unternehmens in zusätzliches Grundkapital umgewandelt werden und somit neue Aktien emittiert werden. Die Kapitalberichtigungsaktien wirken…

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Grauer Kapitalmarkt nennt man den Teil des Kapitalmarktes, der keinen offiziellen Regeln und gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Gehandelt werden dort keine Aktien, Optionsscheine oder andere Wertpapiere, sondern Werte, die an den geregelten Märkten nicht gehandelt werden. Beispiele hierfür sind Beteiligungen an Immobilien und Spekulationsgeschäfte. Die Geschäfte am grauen Kapitalmarkt werden meist direkt zwischen Unternehmen und Privatpersonen…

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Am Graumarkt werden neu ausgegebene Aktien bereits vor ihrer ersten Börsennotierung gehandelt. Der Handel erfolgt durch Abschließen von Termingeschäften: Der Käufer verpflichtet sich dabei gegenüber dem Verkäufer, die Aktien zu einem festen Preis abzunehmen, sobald sie im offiziellen Handel zu haben sind. Die am Graumarkt ausgehandelten Preise spiegeln eine Einschätzung der Anleger über den voraussichtlichen…

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Kurse werden noch vor der Erstnotiz ermittelt – sie unterliegen nicht der Börsenaufsicht.

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Greenback ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für die US – amerikanischen Banknoten (US-Dollar), der sich aus der grünen Farbe der Geldscheine ableitet.  

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Greenshoe bezeichnet eine Reserve an Wertpapieren, die bei stark überzeichneten Neuemissionen zusätzlich ausgegeben werden kann. Diese zusätzlichen Aktien stammen entweder aus dem Bestand des Emittenten oder werden ggf. auch von den Altaktionären zur Verfügung gestellt. Die Greenshoe-Option wird im Regelfall nur ausgeübt, wenn die Nachfrage nach einem neuen Wertpapier so groß ist, dass das ursprüngliche…

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Kennzahlen im Optionshandel/Optionsscheinehandel werden auch oft mit dem Synonym “Die Griechen” bezeichnet. Grund sind die aus der griechischen Sprache genutzten Begriffe Delta, Gamma, Kappa, Rho, Theta und Vega. Sie geben an, wie empfindlich der Optionspreis einer/s Option/Optionsscheins auf die Veränderung einer bestimmten Einflussgröße reagiert.

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Die Abkürzung GDP steht für den englischen Begriff Gross Domestic Product. Dieser entspricht dem deutschen Bruttoinlandsprodukt. Das GDP gibt also den Wert sämtlicher Waren und Dienstleistungen an, die in einer Volkswirtschaft während eines bestimmten Zeitraums produziert bzw. erbracht wurden. Es ist eine wichtige Maßzahl für die wirtschaftliche Stärke eines Landes.

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Gross Margin ist der angelsächsische Ausdruck für Bruttomarge. Marge bezeichnet die Differenz zwischen dem An- und Verkaufspreis eines Wertpapiers. Gross Margin ist ebenso eine Kennziffer zur Beurteilung der Kosteneffizienz. Es wird damit der prozentuale Anteil des Umsatzes des Unternehmens, der nach Abzug der Kosten übrigbleibt, beziffert. Prinzipiell steht eine höhere Bruttomarge für besseres Wirtschaften. Jedoch…

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Die Abkürzung GNP steht für den englischen Begriff Gross National Product, der dem deutschen Bruttosozialprodukt entspricht. Dieses ermittelt die Summe sämtlicher innerhalb einer Volkswirtschaft erbrachten Wirtschaftsleistungen. Dazu zählen etwa der Wert der im Land hergestellten Güter und der erbrachten Dienstleistungen. Das GNP misst damit den durchschnittlichen Wohlstand der Menschen in einer Volkswirtschaft. Inzwischen wurde es…

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Als großer Verfallstag wird der letzte Handelstag von Termingeschäften bezeichnet, an dem Futures und Optionen auf europäische Stoxx-Indizes und den Dax sowie Aktienoptionen auslaufen. Dieser (auch als Dreifacher Hexensabbat oder im Englischen als Triple Witching Day bezeichnete) Handelstag ereignet sich vier Mal im Jahr und zwar jeweils am dritten Freitag im März, Juni, September und…

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Growth-Aktien (auch Wachstumsaktien genannt) sind Aktien von Unternehmen, die langfristig positiv bewertet werden und bei denen überdurchschnittliche Wachstumsraten erwartet werden. Dies bezieht sich vor allem auf das Wachstum der Umsätze, Gewinne und Investitionen. Die positive Bewertung dieser Unternehmen schlägt sich dann in hohen Kursen der Growth-Aktien nieder. Besonders in den Technologie-Branchen der Elektrotechnik, Elektronik, pharmazeutischen…

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Als Growth-Fonds werden Wachstumsfonds bezeichnet, bei denen die Wachstumsaussichten der Unternehmen im Fokus stehen. Wachstum wird hierbei gleichgesetzt mit der Tatsache, dass Gewinn, Umsatz oder Cash-Flow pro Aktie schneller wachsen als bei Konkurrenzunternehmen der gleichen Branche. Da Aktien von Wachstumswerten (zum Beispiel Technologie-Aktien) meist ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis haben, sind sie aber auch mit einem erhöhten…

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Ein Grundbuch ist ein von Gerichten oder Behörden geführtes Verzeichnis von Grundstücken. Darin sind die Eigentumsverhältnisse der Grundstücke ebenso aufgelistet wie die damit verbundenen Rechte und Lasten, also beispielsweise besondere Nutzungsrechte wie Erbbaurecht, Weiderecht und Wohnrecht sowie Hypotheken. Grundbücher werden entweder als reale Druckwerke oder in elektronischer Form geführt. Änderungen von Grundbucheinträgen – etwa nach…

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Wer ein Grundstück kauft, ist in Deutschland zur Zahlung der Grunderwerbsteuer verpflichtet. Sie wird fällig, sobald ein rechtswirksamer Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben ist. Die Höhe der zu entrichtenden Grunderwerbsteuer hängt vom Wert der Gegenleistung beim Kauf bzw. Verkauf ab – neben dem Kaufpreis können dazu beispielsweise vom Käufer übernommene Darlehensverbindlichkeiten gehören. Die Einkünfte aus…

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Defintion Grundkapital: Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft ist der in Aktien zerlegte Teil ihres Eigenkapitals. Es berechnet sich durch Multiplikation des Nennwerts einer Aktie mit der Zahl der insgesamt ausgegebenen Anteilsscheine. Das Grundkapital, das bei der Gründung einer Aktiengesellschaft eingebracht werden muss, muss mindestens 50.000 Euro betragen. Bei Unternehmen in Form einer GmbH entspricht das Grundkapital…

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Um ihr Eigenkapital zu vermehren, kann eine Aktiengesellschaft eine Grundkapitalerhöhung durchführen. Dazu werden neue Aktien ausgegeben. Jedem Aktionär, der bereits Anteile an dem Unternehmen hält, steht dabei gesetzlich ein Bezugsrecht für die neuen Wertpapiere zu. Eine Grundkapitalerhöhung kann auch aus vorhandenen Mitteln des Unternehmens heraus erfolgen, zum Beispiel durch die Umwandlung von finanziellen Rücklagen in…

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Eine Kapitalherabsetzung ist die Verminderung des Eigenkapitals einer Aktiengesellschaft. Der Grund hierfür kann sein, dass ein nicht mehr benötigter Teil des Kapitals an die Aktionäre zurückgezahlt werden soll. Auch um eine Unterbilanz auszugleichen, kann eine Aktiengesellschaft ihr Kapital herabsetzen. Der Beschluss zu einer Kapitalherabsetzung muss auf einer Hauptversammlung mit mindestens 75 Prozent der Stimmenmehrheit getroffen…

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Man unterscheidet am Markt zwei Arten von Grundpositionen. Bei einer Long-Position geht der Investor eine Kaufposition ein, bei einer Short-Position handelt es sich um eine Verkaufsposition.

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Ein Good-till-cancelled-Auftrag (auch GTC-Auftrag genannt) ist ein uneingeschränkt limitierter Auftrag an einer Terminbörse zur Durchführung eines Optionsgeschäfts (Termingeschäft). Ein GTC-Auftrag besitzt solange Gültigkeit, bis er storniert bzw. widerrufen wird. Diese Auftragsart wird nur an der elektronischen Handelsbörse Xetra erteilt.

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Ein Good-till-date-Auftrag (auch GTD-Auftrag genannt) ist ein uneingeschränkt limitierter Börsenauftrag, der nur bis zu einem bestimmten Datum gültig ist. Der Anleger legt dieses Ablaufdatum bei Erteilung der Order fest, und die ausführende Bank übergibt es zusammen mit der Order an die Börse. Diese Auftragsart wird nur an der elektronischen Handelsbörse Xetra erteilt.

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Der Guarantee Fund for Depositors and Investors (the ”Guarantee Fund”) zu deutsch: der Garantiefonds ist eine private und unabhängige Institution, die durch den Act of Parliament (dänischer Parlamentsakt) gegründet wurde. Der Aufsichts- und Verwaltungsrat des Institus, der vom dänischen Wirtschaftsministerium bestellt und einberufen wird, wird von Repräsentanten des gesamten dänischen Finanzsektors geleitet. Das Statut des…

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