DAX: Anleger ziehen Köpfe ein

IG: Am Donnerstag dürfte es auf dem Frankfurter Börsenparkett spannend werden. An diesem Tag könnte der EZB-Chef Mario Draghi die Geldschleusen weiter öffnen. Viele Marktteilnehmer rechnen mit einem solchen geldpolitischen Schritt. Daher ist der Erwartungsdruck auf die Europäische Zentralbank recht groß. Im Vorfeld halten sich die Anleger hierzulande auch heute zurück und drücken den Verkaufsknopf. Ein Grund für die mögliche schwache Handelseröffnung sind Konjunkturdaten aus China. Die Exporte aus dem Reich der Mitte gingen im Februar um 25% zurück. Marktteilnehmer hatten mit einem halb so starken Einbruch gerechnet.

 

Charttechnik

Der deutsche Leitindex kommt wenige Tage vor der EZB-Entscheidung am Donnerstag unter Druck. Noch vor kurzem sah es nach einem schnellen Erreichen der psychologischen Marke bei 10.000 Punkten aus. Nun könnte es in Richtung des exponentiellen 38-Tage-Durchschnitts bei aktuell 9.577 Zählern gehen. Sollte Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank die Geldpolitik weiter lockern, könnte doch noch die 10.000-Punkte-Region das charttechnische Ziel sein. Knapp darüber liegt im Tageschart der fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei momentan 10.095 Zählern.

 

Rohstoffe

Der Rohölpreis der Sorte WTI hat erst kürzlich das erste charttechnische Kursziel erreicht. Ende der vergangenen Woche schlossen die Notierungen des schwarzen Goldes oberhalb der Schiebezone bei 35,38/35,71 USD. Damit war die Reise gen Norden aber noch nicht beendet. Zurzeit nähert sich der Ölpreis dem fallenden exponentiellen 200-Tage-Durchschnitt bei momentan 41,14 USD. In diesem Bereich liegt im Tageschart bei 41,25/40,65 USD ein weiterer Widerstandsbereich.

 

  • Der DAX baut zur Stunde seine Kursverluste aus und notiert mit 9.627 Punkten um 1,5% im Minus.
  • Der EUR-USD liegt aktuell wieder oberhalb der Marke bei 1,1000 USD. (Umrechnen Euro Dollar )
  • Auch Gold verteuert sich um mehr als 0,5% auf 1.274 USD je Feinunze. (Goldpreisrechner )

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