DAX Ausblick: 16.000 Punkte im Blick- Jackson Hole ante portas

IG: Der Deutsche Leitindex (DAX) ist mit einem leichten Plus in Höhe von 0,23 Prozent oder 37 Zähler in die neue Handelswoche gestartet. Am Nachmittag notiert das Frankfurter Börsenbarometer zwar wieder bei 15.845 Punkten, aber immer noch deutlich unter der psychologischen respektive Tausendermarke in Höhe von 16.000 Einheiten.

Im Blick behalten indes Börsianer in dieser Woche zahlreiche Konjunkturdaten, welche ein wichtiges Stimmungsbild über den Gesundheitszustand der Konjunktur abgeben. Nicht zuletzt dem am Donnerstag startende Notenbank-Treffen in den Rocky Mountains dürften Anleger entgegenfiebern.

Offensichtlich haben sich die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks von dem jüngsten Zinsschock aus vergangener Woche zunächst erholen können. Die sogenannten Fed-Protokolle hatten am vergangenen Mittwoch signalisiert, dass man möglicherweise noch in diesem Jahr eine Zinswende einläuten könne.

Die monatlichen Anleihekäufe in voller Höhe von 120 Milliarden Dollar stehen damit auf tönernen Füßen. Das im Fachjargon sogenannte „Tapering“ sieht ein Abschmelzen respektive eine Drosselung des Tempos vor.

Unter Börsianern führt diese Entwicklung jedoch zu Unmut, zumal ein Ende der Ära „des billigen Geldes“ den Aktienanlegern nicht in die Karten spielt. Gleichzeitig dürfte eine hawkishe Haltung der US-Notenbanker die Weltreserverwährung, den US-Dollar, stärken.

Am kommenden Freitagnachmittag dürften Investoren gespannt den Worten des Fed-Chefs Jerome Powell lauschen, welcher bei einer Ansprache in Jackson Hole (Wyoming) Rede und Antwort stehen wird.

 

DAX 4-Stundenchart; Quelle: IG Handelsplattform

DAX 4-Stundenchart; Quelle: IG Handelsplattform

 

Einkaufsmanager für verarbeitendes Gewerbe enttäuschen – ifo-Index zur Wochenmitte

Die bereits am heutigen Morgen veröffentlichten Einkaufsmanager zum verarbeitenden Gewerbe haben enttäuscht. Mit 62,70 Einheiten notiert der Wert 2,30 Punkte niedriger als erwartet. Im vergangenen Monat konnten noch 65,90 Zähler ausgewiesen werden.

Insgesamt sind hier neben der schwelenden Delta-Variante des Coronavirus auch der Chipmangel in der Automobilindustrie als Gründe anzuführen.

Zur Wochenmitte sollten Anleger Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex auf dem Schirm haben, welcher eine Verschlechterung um 0,40 Einheiten auf 100,40 Zähler vorsieht.

Besagter Index fungiert als vielerorts beachteter Indikator für das wirtschaftliche Stimmungsbild in der Bundesrepublik.

 


 

DAX Ausblick: Jackson-Hole-Konferenz dürfte schon bald Schatten vorauswerfen

Das jährliche Notenbanker-Treffen in Jackson Hole könnten bereits ab morgen mehr oder weniger schon seine Schatten vorauswerfen, auch wenn die geldpolitischen Führungsetagen erst am Donnerstag zusammenkommen.

Solange die Notenbanker in puncto US-Geldpolitik im Nebel stochern, dürften die Anleger im Niedrigzinsumfeld noch einen Nährboden finden. Tendenziell dürften sich Börsianer mit Engagements aber zurückhalten, je näher die Konferenz rückt.

Als Highlight vermag die Rede Jerome Powells am Freitagnachmittag zu fungieren.

Insgesamt bleibt ein Herantasten an die 16.000er-Marke weiterhin möglich. Auf der Unterseite sollten Börsianer die technische Supportmarke von 15.600 Punkten im Auge behalten.

Steht man auf der Verkäuferseite (Put) und meint, dass der DAX in Zukunft fällt, könnten Turbozertifikate von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 16.000 Punkten interessant werden.

Bullisch eingestellte Trader (Call) hingegen könnten in umgekehrter Weise Knock-out-Level unterhalb von 15.733 Punkten im Blick behalten.

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