DAX: Erneuter Schwächeanfall

IG: Die Anleger hierzulande wurden kurz nach Handelsauftakt auf dem falschen Fuß erwischt. Nachdem der deutsche Leitindex kurzzeitig über die Marke bei 9.100 Punkte lugte, kam das böse Erwachen. Enttäuschende Quartalsberichte der DAX-Mitglieder Linde und Lufthansa wurden als Übeltäter für den neuerlichen Schwächeanfall identifiziert. Zudem sorgten Äußerungen des Chefs der Europäischen Bankenaufsicht (Eba), Andrea Enria, für ordentlichen Abgabedruck bei den europäischen Bankaktien. Demzufolge dürfen sich die Kreditinstitute, die jüngst den Stresstest bestanden haben, nicht allzu sicher fühlen.

 

In den späten Nachmittagsstunden erholte sich der DAX wieder. Hilfreich könnten auch Konjunkturdaten gewesen sein. In der Eurozone hat sich die Wirtschaftsstimmung überraschend aufgehellt. Erfreuliches gab es auch aus den USA zu berichten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist trotz Sommerflaute nicht so stark gesunken wie befürchtet. Zudem war die Zahl der wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nur minimal gestiegen.

 

Zeitweise rutschte der DAX heute unter die Marke bei 8.900 Zählern. Anschließend konnte das heimische Börsenbarometer einen Teil der Verluste wieder gut machen. Zur Stunde notiert der DAX wenige Punkte über den Preisbereich bei 9.000 Punkten. Ebenfalls deutlich unter Druck geriet der EUR-USD, der im Handelsverlauf annähernd bis 1,25 USD fiel. Auch hier hat sich die Lage mittlerweile wieder beruhigt. Im Minus ist auch der Goldpreis. Das gelbe Edelmetall nähert sich momentan wieder dem Level bei 1.200 USD.

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