Dax – Hält er die vorerst letzte Unterstützungslinie?

XTB: Lufthansa – Gefangen im Abwärtsstrudel

 

Marktlage

Wie sollte es anders sein: Das Thema „Griechenland“ beherrscht auch heute die Märkte. Weltweit leiden die Aktienmärkte unter der Ungewissheit im Schuldenstreit. In den USA schloss der Dow Jones gut einen halben Prozentpunkt im Minus, die asiatischen Märkte schließen sich ihm an. Somit ist es nicht verwunderlich, dass heute Vormittag der Deutsche Leitindex in die gleiche Richtung nachzieht. Konnte sich der Dax gestern noch kurzzeitig bei der wichtigen Marke von 11.000 Punkten halten, notiert er derzeit deutlich darunter.

 

Vom EuGH-Urteil zum OMT-Programm der EZB bleiben die Kurse vorerst relativ unberührt. Vor gut zwei Stunden urteilten die Richter in Luxemburg, dass der Beschluss, im Notfall unbegrenzt Anleihen von Euro-Krisenstaaten aufzukaufen, rechtskonform ist. Bisher wurde diese Finanzierungsart jedoch noch nicht genutzt.

 

Dax

Seit dem Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends am 11. Juni, setzt der Dax seine Abwärtsspirale fort. Mit 10.875 Punkten hat er heute Morgen endgültig die Schwelle bei 11.000 nach unten durchbrochen und kämpft jetzt mit der vorerst letzten Unterstützung bei etwa 10.865 Zählern. Durchbricht er diese auch, würde das den Abwärtstrend bestätigen und ein weiterer Kursrutsch gen Tal wäre immer wahrscheinlicher. Um ein Zeichen in die andere Richtung zu setzen, müsste der Widerstand der SMA [20] Linie überwunden werden und der Kurs den Abwärtstrendkanal verlassen, was ihm in den vergangenen Handelstagen bisher nicht gelang.

 

 

Lufthansa Aktie

Die Lufthansa kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach Pilotenstreik, schlechten Ergebnissen und dem Ärger über die Ankündigung von neuen Zusatzgebühren bei zahlreichen Flugtickets, leidet die Aktie nun unter den Meldungen, dass das zum Jahresende auslaufende Sparprogramm „Score“ die angestrebten Ziele allem Anschein nach nicht erfüllen wird. Begründet wird das Ergebnis mit gestiegenen Treibstoffpreisen und gesunkenen Ticketerlösen. Somit wird das EBIT in diesem Jahr rund 700 Millionen Euro weniger gesteigert werden können als angenommen. Auch die sich von Südkorea aus ausbreitende Mers-Krankheit könnte dem Kranich weiter zu schaffen machen.
Die Aktie fällt heute um gut 1,5% und hat in den letzten 30 Tagen rund 2 Euro an Wert verloren. Es scheint, als würde es in Richtung des Tiefs von Oktober 2014 gehen. Für einen Turnaround müsste sie die derzeit weit entfernte Marke von 13,96€ durchbrechen.

 

 

 

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