DAX mit Schwung aus der Bärenfalle – Geldpolitische Tauben über Sintra gesichtet

CMC Markets: Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, ließ heute im portugiesischen Sintra die geldpolitischen Tauben fliegen. Damit ist ein gehöriges Maß an Optimismus an die Börsen zurückgeströmt. Dieser katapultierte den Deutschen Aktienindex auch gleich mal über die Marke von 12.300 Punkten, nachdem der Markt kurz vor der Rede noch die 12.000 Punkte einem Belastungstest unterzogen hatte.

Die Aussicht auf noch mehr billiges Geld nährt die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung irgendwann in der zweiten Jahreshälfte. Für die hoch bewerteten Aktien ist es wichtig, dass sich die Gewinne der Unternehmen stabilisieren. Denn bei aller geldpolitischen Schützenhilfe sollte eine mögliche Eskalation des Handelsstreits nicht außer Acht gelassen werden.

In diesem Fall ist es fraglich, ob die Notenbanken immer noch das Gaspedal so durchdrücken können und werden, wie es nötig ist, um die wirtschaftlichen Schäden auf allen Seiten in Grenzen zu halten.

 


 

Die Bärenfalle im DAX heute Morgen und die daraufhin stattfindende gewaltige Kursreaktion könnte sich in den kommenden Tagen fortsetzen, wenn auch die amerikanische Notenbank ins gleiche Horn bläst, wie es heute Mario Draghi getan hat. Die Hoffnung ist jetzt, dass es die Fed der EZB gleichtut.

Aus technischer Sicht ist es für den DAX wichtig, dass die Unterstützungen bei 12.026 und 12.077 Punkten auch weiterhin verteidigt werden. Denn der Start in den heutigen Handelstag hat gezeigt, in welcher Geschwindigkeit Anleger noch bereit waren, unter diesen Marken ihre Aktien auf den Markt zu werfen.

 


 

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