VaR ist die Abkürzung des Begriffs Value-at-Risk, was so viel wie "riskierter Betrag" bedeutet. Bereits in den achtziger Jahren bei Großbanken eingeführt, findet es heute breite Anwendung in allen Bereichen des modernen Finanzwesens. Es beschreibt, welchen Teil eines betrachteten Vermögens ein Anleger mit einer angegebenen Wahrscheinlichkeit in einem festgelegten Zeitraum höchstens verliert.   VaR ist…

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Das Vega gibt die Veränderung der Schwankungsintensität (Volatilität) des dem Optionsschein zugrundeliegenden Basiswertes auf die Optionsscheinprämie an. Das Vega zeigt, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich die Volatilität des Basiswerts um 1 Prozent ändert. Beispiel: Steigt die Volatilität der X-Aktie um einen Prozentpunkt, so würde bei einem Vega von 0,3…

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Bei Risikokapital, auch Venture Capital oder Wagniskapital genannt, handelt es sich um eine private Finanzierung insbesondere von Unternehmensneugründungen oder risikoreichen Ausbauvorhaben. Es stellt Eigenkapital oder eigenkapitalähnliches Kapital dar. Meist erwirbt der Kapitalgeber große Anteile am Unternehmen, um die Entwicklung neuer Technologien oder deren Vermarktung zu finanzieren. Ziel ist dabei das kurzfristige Engagement, die Anteile sollen…

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Sparer mit einem Tagesgeldkonto können jedes beliebige Girokonto als Referenzkonto für Ein- und Auszahlungen angegeben. Bei Festgeldkonten wird oft ein Verrechnungskonto zwischengeschaltet. Von diesem Verrechnungskonto wird der jeweilige Anlagebetrag eingezogen. Am Ende der Laufzeit wird der Anlagebetrag plus Verzinsung auf das Verrechnungskonto ausgezahlt. Die Kombination aus Anlagekonto, Verrechnungskonto und Auszahlungskonto unterscheidet Festgeldkonten von Tagesgeldkonten. Das…

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Der Leerverkauf einer Aktie ist eine meist an amerikanischen Börsen durchgeführte Methode zur Erwirtschaftung von Kursgewinnen, ohne zu Beginn eines Geschäftes im Besitz der Wertpapiere zu sein. Bei diesem (auch als Blankoverkauf, Short Sale oder Verkauf à découvert bezeichneten) Verkauf von Aktien besitzt der Verkäufer bei Geschäftsabschluss die Wertpapiere (noch) nicht. Er spekuliert aber darauf,…

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Ein Short-Hedge ist eine Absicherungsstrategie für den Käufer einer Long-Position. Diese bestehende Long-Position wird durch den parallelen Verkauf des Short-Kontrakts abgesichert. Short-Hedge wird auch als Verkaufsabsicherung oder als Ersatzverkauf bezeichnet.

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Ein Put ist eine Verkaufsoption. Sie gibt dem Besitzer das Recht, einen so genannten Basiswert zu einem bestimmten Termin zu einem vorher festgelegten Preis zu verkaufen. Der Basiswert kann beispielsweise eine Aktie oder ein bestimmter Betrag an Devisen sein. Der Käufer eines Puts hat keine Verpflichtung, den Verkauf zum vereinbarten Termin tatsächlich abzuwickeln. Der Verkäufer…

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Ein Börsenprospekt, auch Emissions- oder Verkaufsprospekt genannt, muss aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von Unternehmen veröffentlicht werden, wenn diese ihre Zulassung an der Börse beabsichtigen. Der Börsenprospekt muss Informationen zum Unternehmen, zu den Produkten, zum Geschäftsverlauf in der Vergangenheit und zu den zukünftigen Erwartungen an die Unternehmensentwicklung beinhalten. Der Börsenprospekt kann, bei falschen Angaben, die Grundlage für…

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Bei einem Short-Spread wird eine positive Nettoprämie realisiert, indem gleichzeitig eine Option gekauft und eine andere verkauft wird. Ist die Prämie für die verkaufte Option höher als die Prämie der gekauften Option, liegt ein Short-Spread vor. Ein Short-Spread wird auch als verkaufter Spread bezeichnet.

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Vermögenswirksame Leistungen sind vertraglich vereinbarte Geldleistungen von Arbeitgebern an Arbeitnehmer, ähnlich dem Lohn. Allerdings sind sie steuerrechtlich abzugrenzen. Sie werden per Arbeitnehmersparzulage staatlich gefördert und sind zweckgebunden zu investieren, um als solche gelten zu können. Vermögenswirksame Leistungen können so beispielsweise zum Aufbau einer Altersvorsorge genutzt werden.

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Vertical Spread bezeichnet eine richtungsneutrale Handelsstrategie, bei der mehrere Optionen auf denselben Basiswert, aber mit unterschiedlichen Ausübungspreisen gleichzeitig gehandelt werden. Dabei wird ein Gewinn aus der Differenz der Entwicklung der gehandelten Optionen generiert. Bei einem Vertical Spread kann zwischen Bull und Bear sowie zwischen einem Put und einem Call-Spread unterschieden werden. Somit ergeben sich vier…

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“Delayed Opening” bedeutet auf Deutsch “verzögerte Eröffnung”. Dies bezeichnet eine Regelung an den Börsenplätzen der USA, die bei größeren Kursschwankungen in Kraft treten kann. Hierbei wird im Falle von großen Unterschieden von Kauf- oder Verkaufsordern der Börsenhandel erst eröffnet, wenn diese Unstimmigkeiten beseitigt sind.

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Definition VIX: Der Volatilitätsindex VIX prognostiziert die Intensität der Schwankungen des S&P 500 über einen Zeitraum von 30 Tagen. Diese implizite erwartete Volatilität lässt sich in einem Volatilitätsindex zusammenfassen und z.b. mithilfe eines Chart auslesen. Im S&P 500 Aktienindex sind die 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen gelistet. Relevant für den CBOE Volatility Index (VIX) sind die…

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Voice Banking steht für das Erledigen von Bankgeschäften (Überweisungen, Daueraufträge, Kontostandabfragen etc.) via Sprachbefehl. Hierbei werden vor allem bereits weit verbreitete Sprachsysteme wie Siri (Apple), Alexa (Amazon) oder Google Assistent mit Banksystemen gekoppelt. Für den Bankkunden soll es dadurch noch einfacher werden, Bankgeschäfte bequem und zeitsparend durchzuführen. Einer der wichtigsten Aspekte für Banken und die…

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Der Begriff Vola-Surface ist wohl am besten mit dem Verb "to surface" (englisch für: zum Vorschein kommen) zu erklären. Man hat sich finanzmathematisch und im Rahmen der Finanzinformatik damit befasst die Implizite Volatilität in einem Modell zu veranschaulichen. Dies funktioniert bei Aktien, Plain-Vanilla-Optionsscheinen oder auch Zertifikaten. Anhand des Modells lassen sich z.B. Ablauf/Fälligkeit eines Optionsscheins…

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Die Volatilität ist ein technischer Indikator und kann beim Erkennen von sogenannten "Reversals" eine Hilfe sein. Generell sind starke Aufwärtstrends mit einer Abnahme der Volatilität zu erklären, starke Abwärtsbewegungen führen zu einer Verstärkung der Volatilität. Ein Volatilitätsindex kann die Volatilität abbilden und somit einen Gradmesser für Angst und Sorglosigkeit sein.   Mehr zum Thema Volatilität…

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Ein Volatilitätsindex wie der VDAX misst die implizite Volatilität, also die in den DAX-Optionen implizierte, für die nächsten Tage erwartete Preisschwankung des DAX-Index. Die Deutsche Börse berechnet den VDAX auf Grundlage der an der Eurex handelbaren DAX Futures und Optionen sowie dem momentanen Indexstand des DAX. Die Volatilität eines Marktes kann durch die Bildung eines…

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Jedes Land bzw. jede Volkswirtschaft stellt in der Regel zu bereits vorher festgelegten Zeiten oder in einem bestimmten Turnus Daten für die weltweite Anlegergemeinschaft bereit. Diese Daten geben Auskunft über die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Neben allgemeinen Daten wie z.B. Handelsbilanzen, Produktivitäts- und Arbeitsmarktdaten, gibt es auch eine Reihe von Indizes, wie z.B. Verbraucherindizes oder Zentralbankerhebungen.…

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Der Abkürzung CEO steht für den englischen Ausdruck Chief Executive Officer. Er bezeichnet den alleinigen Vorstand bzw. den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens. Im Zuge der Globalisierung wird der Begriff zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verwendet. Er hat rechtlich allerdings keinerlei Bedeutung und ersetzt nicht den Ausdruck Geschäftsführer bzw. Vorstand.

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Der Abkürzung CEO steht für den englischen Ausdruck Chief Executive Officer. Er bezeichnet den alleinigen Vorstand bzw. den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens. Im Zuge der Globalisierung wird der Begriff zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verwendet. Er hat rechtlich allerdings keinerlei Bedeutung und ersetzt nicht den Ausdruck Geschäftsführer bzw. Vorstand.

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