Aktienmärkte: Die Stimmung verbessert sich wieder

  • DAX® hat zusammen mit anderen europäischen Indizes höher eröffnet
  • Die wichtige Unterstützungszone scheint zu halten, Verkäufer könnten dennoch den Druck erhöhen
  • Infineon Technologies steigt nach einer Aufstufung durch Goldman Sachs

XTB: Die europäischen Aktienmärkte haben den heutigen Handelstag höher begonnen, da diese den Entwicklungen in den USA und Asien folgten. Nach der gestrigen trüben Sitzung hat sich die Stimmungslage zu Beginn des Handels trotz der anhaltend starken Gemeinschaftswährung deutlich verbessert.

In der Zwischenzeit wurde ein Datenpaket aus China veröffentlicht, das die erste Beschleunigung in 2017 seit 2010 aufzeigt (wir werden später eine ausführliche Analyse zu diesem Thema veröffentlichen). Als Reaktion auf ein anständiges Wirtschaftswachstum in China hat der heimische Aktienmarkt kurz vor dem Handelsschluss einen Anstieg von fast 2% erreicht.

Aus technischer Perspektive ist die Situation nur schwer einschätzbar, auch wenn es so scheint, dass die Bullen den entscheidenden kurzfristigen Unterstützungsbereich erfolgreich verteidigt haben. Beachten Sie jedoch, dass das bullische Momentum in letzter Zeit schwach war, dies spiegelt sich in den zwei niedrigeren Hochs wider. In diesem Kontext sollten bärische Impulse daher nicht ausgeschlossen werden.

In diesem Stadium könnte man zwei mögliche Szenarien betrachten: Das erste ist ein Durchbruch bei 13.150 Punkten nach unten, was den Weg für einen längeren Pullback sogar in Richtung 12.820 Punkte ebnen würde. Auf der anderen Seite könnte es zu Kursanstiegen kommen, sobald die Käufer in der Lage sind das alte Hoch bei etwa 13.340 Punkten zu überwinden. Angesichts der guten Stimmung an den weltweiten Märkten könnte man jedoch vermuten, dass ein bullisches Szenario am wahrscheinlichsten ist.

Bedenken Sie jedoch, dass nächste Woche ein EZB-Treffen auf der Agenda steht, was weitere Gewinne am europäischen Aktienmarkt bremsen könnte. Grund hierfür sind die Erwartungen an den EZB-Rat, der ab der Sitzung im März vermutlich eine hawkischere Kommunikation verfolgen wird.

Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die asiatische Sitzung werfen, die sich doch als sehr positiv herausstellte. Den eindrucksvollsten Gewinn verbuchte der Hang Seng (CHNComp), da dieser seinen Anstieg nach dem höher als erwartet ausgefallenen BIP-Wachstum für das Gesamtjahr in China beschleunigen konnte. Der Index schloss mit 1,76% in der Gewinnzone und ließ andere Indizes auf dem Kontinent deutlich hinter sich.

Ansonsten stieg der Shanghai Composite um fast 0,9%, während der australische Index (AUS200) nahezu unverändert blieb. Der einzige Verlierer war der japanische NIKKEI (JAP225), der um mehr als 0,4% an Wert verlor. Der Rückgang könnte auf einige Gespräche unter BoJ-Mitgliedern zurückgeführt werden, da einige von ihnen auf die Notwendigkeit von zukünftigen Normalisierungsgesprächen hinwiesen.

Auch wenn sie immer noch in der Minderheit sind, könnte dies Streitigkeiten innerhalb der japanischen Zentralbank auslösen, wenn es um die Verlängerung des derzeitigen Konjunkturprogramms geht. Diese Unsicherheiten könnten Anleger möglicherweise davon abhalten, japanische Aktien zu kaufen.

In Europa haben wir eine lebhafte Eröffnung gesehen, aber die optimistische Stimmung ist seither in gewissem Maße verschwunden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analyse liegt der DE30 mit 0,2% in der Gewinnzone, der französische CAC40 (FRA40) und der EuroStoxx50 (EU50) bleiben nahezu unverändert, während die Aktienmärkte in Italien (ITA40) und Großbritannien (UK100) an Dynamik verlieren.

Unternehmensnachrichten
Infineon Technologies ist im heutigen DE30-Vergleich die Aktie mit der am Abstand besten Performance, da diese von einer Aufstufung durch zwei bekannte Banken profitieren konnte. Die Aktie wurde von Goldman Sachs aufgestuft, während die Société Générale gar eine Kaufempfehlung aussprach.

Die Analysten von Goldman Sachs berichteten von einem starken Engagement in den schnell wachsenden Segmenten der Halbleitertechnik, fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen und Elektrofahrzeugen. Infolgedessen hob die Bank ihre Bewertung von “Neutral” auf “Kaufen” an.

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