Apple steigt ins 5G-Netz ein – Aber die preiswerte Konkurrenz ist schon drin!

CMC Markets: Die vergangenen Monate waren für Apple vor allem durch gerichtliche Auseinandersetzungen um seine Praktiken im App-Store geprägt. Kartellrechtliche Prüfungen und ein Rechtsstreit mit dem Fortnite-Hersteller Epic Games trübten die Stimmung.

Gestern nun sollten diese negativen Schwingungen beiseitegeschoben werden. Eine große Bühne und reichlich Medienpräsenz gab dem neuen iPhone den perfekten Rahmen für den Launch.

Bei allem Gerede über Apples Umstellung auf Dienstleistungen und Abonnements ist das Geschäft des Technikgiganten nach wie vor von seinen Kern-Hardwareprodukten und nicht zuletzt vom Erfolg jeder neuen iPhone-Generation abhängig. Ein Flop darf sich der Liebling der Investoren hier nicht leisten.

Gleich vier neue iPhone-Modelle unterschiedlicher Größe mit 5G-Konnektivität sowie einem wieder leicht veränderten Design stellte der Konzern aus Cupertino gestern vor. Investoren allerdings zeigten sich zunächst etwas enttäuscht, die Aktie verlor im Verlauf der 70-minütigen Veranstaltung rund drei Prozent.

 


 

Wie lange hält der Image-Vorteil?
Marke, Prestige und Kundenbindung sind immer noch ein nicht zu unterschätzender Marketing-Vorteil für Apple, aber die Konkurrenz holt mehr und mehr auf. Der chinesische Handyhersteller Xiaomi zum Beispiel will bis zum Jahresende mindestens zehn 5G-Smartphones auf dem Markt haben. Und hier liegt der Vorteil ganz klar im Preis.

Während Apple und Samsung teilweise 1.000 Euro und mehr für ihre Geräte verlangen, verkauft Xiaomi seine Poco-Modelle für deutlich unter 500 Euro. Für die Kunden ist dies ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zum Jahresende soll das neue Poco C3 vorgestellt werden. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von sogar unter 100 Euro könnte das Gerät zum absoluten Kassenschlager werden.

Wird das iPhone 12 zum Ladenhüter?
Investoren müssen darauf hoffen, dass die wahren Apple-Fans ungeachtet der Konkurrenz auch die neuen iPhones zu einem Blockbuster-Erfolg werden lassen und ihre Geräte in die nächste Generation “upgraden”.

Ein weiterer Ultra-Zyklus wie vor zwei Jahren, als die Verbraucher die neue Kamera des iPhones X feierten, dürfte es in den nächsten zwei bis drei Jahren allerdings nicht geben. Grund ist vor allem der schleppende Ausbau von 5G-Netzen. Die Netzbetreiber hinken hier deutlich hinterher. Und die vielen günstigeren Alternativen mit 5G-Fähigkeit könnten die neuen iPhones durchaus zu einem Ladenhüter werden lassen.

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