Aufflammende Rezessionsängste leiten Korrektur ein

ActivTrades: Da ist sie nun die Korrektur an den europäischen Aktienmärkten. Nach wochenlanger Party muss unter anderem der deutsche Leitindex 1,68% nachgeben und schließt den gestrigen Handelstag bei rund 14.340 Punkten. Im nachbörslichen Handel legt der DAX weiter den Rückwärtsgang ein, so dass der DAX am heutigen Mittwoch zur Markteröffnung tiefer erwartet wird.

Darauf deuten auch die ersten vorbörslichen Handelsaktivitäten am frühen Mittwoch hin.

Die Sorgen der Anleger erklären sich nach wie vor mit der unsicheren konjunkturellen Lage.

Berichte aus China zeigen, dass Exporte wie auch Importe stärker erwartet zurückgegangen sind.

Das sehen auch die renommierten Banken Morgan Stanley, J.P. Morgan und Goldman Sachs ähnlich.

 

Etablierte Bankenhäuser heben warnend den Zeigefinger

Pünktlich zum Einsetzen der Korrektur blasen die angesehenen Finanzhäuser ins gleiche Horn und warnen vor einem “ekligen” 2023. Veröffentlichte Meinungen beider Banken gehen dahin, dass im Jahr 2023 eine starke Rezession einzusetzen droht.

Diese Meldungen treiben Anlegern und Investoren hinsichtlich der bevorstehenden FED-Sitzung kommende Woche möglicherweise Sorgenfalten auf die Stirn.

Stecken hinter diesen Aussagen direkt hinein die sogenannte Quiet Period (FED-Mitglieder haben Interviewverbot) vor der FED-Sitzung kommende Woche etwa Kalkül?

 

 

Interessanterweise hat sich an der wirtschaftlichen Situation seit Wochen nichts verändert und trübe Ausblicke helfen möglicherweise dabei, die FED dabei zu unterstützen, die sehr straffe Zinspolitik zu lockern.

Es muss angemerkt werden, dass eben nicht nur die Wirtschaft unter den starken Zinsanstiegen leidet sondern auch die staatlichen Haushalte.

Die Zinszahlungen für die aufgenommenen Schulden könnten demzufolge derart rasant ansteigen, dass Staaten in Liquiditätsprobleme kommen und im schlimmsten anzunehmenden Fall temporär zahlungsunfähig sind.

 

Inverse Zinskurve als Vorbote der Rezession?

Hat die FED demzufolge überhaupt eine andere Wahl, als die aggressive Zinspolitik bedeutend zurückzufahren?

Die FED betont dabei immer auf Zahlen, Daten und Fakten zu schauen, um dann ihre Entscheidungen auf dieser Basis zu fällen.

Ebenso die Daten sprechen eine immer düstere Sprache hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die viel beachtete Zinskurve nimmt mittlerweile eine deutlich warnende, fast schon bedrohliche, inverse Haltung ein, wie sie zuletzt vor der Finanzkrise 2007/2008 zu sehen war.

 

 

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