Überproportional von Seitwärtsbewegungen profitieren

Société Générale legt erstmals Inline-Optionsscheine auf

Viele Aktienindizes verzeichnen seit Monaten einen volatilen Seitwärtstrend. Der DAX bewegt sich zum Beispiel seit Mitte Oktober in einem Kurskorridor zwischen knapp 4.014 und 5.300 Punkten. Ähnlich sieht die Entwicklung beim DJ Euro STOXX 50 aus, der in diesem Zeitraum zwischen rund 2.080 und 2.750 Punkten notiert hat. Anleger, die davon ausgehen, dass sich der volatile Seitwärtstrend kurzfristig fortsetzt, können mit Inline-Optionsscheinen überproportional davon profitieren. Aufgrund der hohen impliziten Volatilität ermöglichen die Produkte derzeit attraktive Konditionen. Erstmals bietet nun auch die Société Générale Inline-Optionsscheine an – jeweils neun Produkte auf den DAX und den DJ Euro STOXX 50 sind ab heute an der Börse gelistet.

Inline-Optionsscheine bieten Anlegern die Möglichkeit, innerhalb von wenigen Wochen und Monaten hohe zwei- oder dreistellige Renditen zu erzielen. Das Prinzip der Produkte ist relativ einfach. Bei Fälligkeit erhält der Investor eine Rückzahlung in Höhe von 10 Euro, sofern der Basiswert einen festgelegten Kurskorridor während der Laufzeit nicht verlässt. Weil die Emissionspreise von 3,50 bis 9,88 Euro zum Teil deutlich unter dem maximalen Auszahlungsbetrag liegen, ergibt sich ein hoher Hebeleffekt. “Vor diesem Hintergrund können Inline-Optionsscheine eine Alternative zu klassischen Korridor Bonus-Zertifikaten sein”, erklärt Sebastian Bleser, Zertifkate-Experte bei Société Générale. “Der Anleger braucht bei Inline-Optionsscheinen nur einen wesentlich geringeren Betrag zu investieren, hat aber dasselbe Exposure”, so Bleser. Anleger sollten dabei beachten, dass ein Inline-Optionsschein wertlos wird, falls die obere oder die untere Schwelle des Kurskorridors während der Laufzeit berührt oder durchbrochen wird.

“Angesichts der hohen impliziten Volatilität sind die Konditionen der Inline-Optionsscheine derzeit allerdings äußerst attraktiv”, sagt Sebastian Bleser. “Die hohe erwartete Schwankungsbreite ermöglicht es den Emittenten, die Spanne zwischen der oberen und der unteren Barriere ungewöhnlich breit zu fassen.” Ein Beispiel: Beim Inline-Optionsschein auf den DAX mit der WKN SG01JB, einer Laufzeit bis zum 17. April 2009 und einem Emissionspreis von 7,48 Euro liegen die obere Barriere und die untere Barriere jeweils rund 26 Prozent über beziehungsweise unter dem Ausgangsniveau. Sinkt der DAX innerhalb von rund zweieinhalb Monaten also nicht auf 3.200 Punkte oder steigt auf 5.500 Punkte, erhält der Anleger eine Rückzahlung von 10 Euro und hat somit die Chance auf eine Rendite von knapp 34 Prozent.

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