Börse Stuttgart: Handelsvolumen an der Börse Stuttgart steigt im September auf rund 7 Milliarden Euro

Börse Stuttgart: Starke Zuwächse im Anleihenhandel / Handel mit Aktien und Exchange Traded Products legt ebenfalls zu Im September 2013 setzte die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 7 Milliarden Euro um, dies ist eine Steigerung von mehr als 7 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte der Handel mit verbrieften Derivaten. In dieser Anlageklasse belief sich das Handelsvolumen auf rund 3 Milliarden Euro.
Der Umsatz mit Hebelprodukten lag im September bei rund 1,2 Milliarden Euro. Anlageprodukte trugen rund 1,8 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei. Der Umsatz im Anleihenhandel belief sich im September auf knapp 2 Milliarden Euro. Damit stieg das Handelsvolumen gegenüber August um rund 23 Prozent. Zuwächse konnten unter anderem Emerging Market Bonds verzeichnen. Das Handelsvolumen lag hier bei 85,3 Millionen Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu verdreifacht.
Im Aktienhandel wurden rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt – eine Steigerung von über 13 Prozent gegenüber dem Vormonat. Dabei entfielen rund 1 Milliarde Euro auf Inlands- und über 280 Millionen Euro auf Auslandsaktien. Der Fondshandel trug im September über 713 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei. Der Löwenanteil von rund 636 Millionen Euro wurde im Handel mit Exchange Traded Products (ETPs) erzielt. Damit konnte er im Vergleich zum Vormonat um rund 23 Prozent zulegen.

Hinweise zur Monatsstatistik:
Die Monatsstatistik der Börse Stuttgart wird auf Basis des Orderbuchumsatzes ausgewiesen. Damit werden alle Umsätze der gehandelten Wertpapiere für jeden Handelstag nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert. Die Erfassung der Wertpapiergeschäfte nach Orderbuch wird von allen intermediär gestützten deutschen Börsenplätzen angewendet und dient als Vergleichsbasis der Handelsumsätze. Für die Anlageklasse der verbrieften Derivate ermittelt die Börse Stuttgart zudem die Handelsumsätze nach ausgeführtem Kundenordervolumen und übermittelt diese an den Deutschen Derivate Verband (DDV). Damit ist die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Handelsplätze auch bei verbrieften Derivaten gewährleistet.

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