comdirect weiter auf Wachstumskurs

comdirect: Die comdirect Gruppe ist mit 128 Tausend Netto-Neukunden im ersten Halbjahr 2019 stark gewachsen und hat mit 41,5 Millionen Euro ein solides Vorsteuerergebnis erzielt. „comdirect ist eine profitable Wachstumscompany. Vor gut einem Jahr haben wir uns entschieden, uns auf das Kerngeschäft zu fokussieren, den Verkauf von ebase beschlossen und verstärkt in Wachstum und technologische Weiterentwicklung investiert. In diesen 12 Monaten haben wir über 260 Tausend Neukunden gewonnen“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG.

„Um weitere Menschen für comdirect zu begeistern und bestehende Kunden an uns zu binden, arbeiten wir stetig daran, das Kundenerlebnis zu verbessern. Als smarter Finanzbegleiter fügen wir uns in das Leben unserer Kunden ein und machen Banking und Brokerage so einfach und bequem wie möglich.“

Kundenzahl und Kundenvermögen auf Höchststand
Die Kundenzahl im Kerngeschäft B2C belief sich zum Ende des ersten Halbjahres 2019 auf 2,65 Millionen. Mit 128 Tausend Netto-Neukunden liegt das Wachstum deutlich über dem Vorjahreszeitraum (100 Tausend). Auch die Zahl der Depots legte mit einem Plus von 98 Tausend auf 1,48 Millionen kräftig zu. Die Zahl der Girokonten erhöhte sich um 77 Tausend auf 1,65 Millionen.

Das betreute Kundenvermögen nahm von 62,1 Milliarden Euro zum Jahresende um 17 Prozent auf 72,6 Milliarden Euro zu.

 


 

Gründe für den hohen Anstieg sind der Nettomittelzufluss in Höhe von 5,6 Milliarden Euro und positive Effekte durch Kursgewinne an den Börsen. Walter: „Die Zahlen zeigen: comdirect wächst nicht nur mit neuen Kunden, die Kunden vertrauen uns auch ihr Vermögen an. Mit 5,6 Milliarden Euro ist der Nettomittelzufluss, also der Zufluss an neuen Kundengeldern, auf einem Höchststand.“

 

Solides Ergebnis trotz verstärkter Investitionen in Wachstum und Technologie 
Das Vorsteuerergebnis der comdirect Gruppe lag im ersten Halbjahr 2019 trotz gestiegener Investitionen in Wachstum und technologische Weiterentwicklung sowie eines schwierigen Marktumfelds bei soliden 41,5 Millionen Euro (Vorjahr: 48,0 Millionen Euro).

Die Gesamterträge im Kerngeschäft B2C beliefen sich nach den ersten sechs Monaten auf 176,6 Millionen Euro (Vorjahr: 171,6 Millionen Euro). Die Anzahl der ausgeführten Orders widersetzte sich, insbesondere durch zunehmende Sparplanausführungen, dem allgemeinen Trend niedriger Handelsaktivitäten deutscher Privatkunden. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 11,6 Millionen Trades ausgeführt (Vorjahreszeitraum: 10,9 Millionen). Mit 103,9 Millionen Euro lag der Provisionsüberschuss, unter anderem wegen wachstumsbedingt erhöhten Provisionsaufwendungen, dennoch leicht unter dem Vorjahreswert (107,9 Millionen Euro).

 

Dies konnte jedoch durch den gestiegenen Zinsüberschuss überkompensiert werden, der trotz des nun deutlich negativen Zinsumfelds von im Vorjahr 56,5 Millionen Euro auf 62,8 Millionen Euro (nach Risikovorsorge) gesteigert wurde.

 


 

Die Verwaltungsaufwendungen im Kerngeschäft B2C haben sich von 130,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 145,7 Millionen Euro wachstumsbedingt erhöht. Neben den höheren Sachaufwendungen infolge zusätzlicher Vertriebsaktivitäten und einem Zuwachs im Personalaufwand stiegen erneut auch die Pflichtbeiträge für den Einlagensicherungsfonds.

 

Verkauf der ebase im Juli abgeschlossen
Das Ergebnis im Kerngeschäft (aus fortgesetzten Aktivitäten) lag im ersten Halbjahr 2019 bei 30,9 Millionen Euro vor Steuern (Vorjahr: 41,4 Millionen Euro). Die nicht fortgesetzten Aktivitäten (ebase) erzielten mit 10,6 Millionen Euro ein Ergebnis vor Steuern über Vorjahr (6,5 Millionen Euro). Hauptgrund für den Anstieg sind reduzierte Verwaltungsaufwendungen, da nach IFRS 5 im Zuge eines eingeleiteten Unternehmensverkaufs keine planmäßigen Abschreibungen mehr vorgenommen werden dürfen.

Der Verkauf der Tochtergesellschaft ebase an die FNZ Group war im Jahr 2018 vereinbart und Mitte Juli 2019 nach Genehmigung der Aufsichtsbehörden vollzogen worden. Aus den nicht fortgesetzten Aktivitäten wird daher für das Gesamtjahr mit einem Ergebnisbeitrag in Höhe von etwa 110 Millionen Euro vor Steuern gerechnet. Die Ergebniserwartung für die fortgesetzten Aktivitäten liegt für das Gesamtjahr 2019 bei mehr als 60 Millionen Euro vor Steuern, was einem erwarteten Ergebnis für die comdirect Gruppe insgesamt von mehr als 170 Millionen Euro vor Steuern entspricht.

 

Innovative Lösungen konsequent aus dem Kundenbedürfnis entwickelt
Als smarter Finanzbegleiter hat comdirect im ersten Halbjahr 2019 weitere innovative Lösungen für ein besseres Kundenerlebnis auf den Markt gebracht. Ein Beispiel dafür ist die comdirect App, die im ersten Halbjahr gleich mehrfach prämiert wurde. Neben dem German Design Award, dem German Innovation Award und dem German Brand Award wird sie auch von Nutzern in den Stores hervorragend bewertet.

In der App wurden Standardprozesse im Banking und Brokerage auf das für den Kunden Wesentliche reduziert. Ob Überweisung oder Wertpapierorder: Bankgeschäfte können mit der comdirect App so einfach und bequem durchgeführt werden wie eine Konversation über WhatsApp.

Neben der Überweisung per Foto oder QR-Code ist jetzt auch die Postbox in der App enthalten. Walter: „Mit all diesen Funktionen in der comdirect App sind wir eine full mobile bank. Mit comdirect als Bank im Handy sind Bankgeschäfte zu jeder Zeit, an jedem Ort und vor allem schnell und einfach zu erledigen.“

 


 

 

Besseres Kundenerlebnis und erhöhte Skalierbarkeit durch Einsatz neuer Technologie 
Zahlreiche Prozesse an der Kundenschnittstelle wurden im ersten Halbjahr durch den Einsatz neuer Technologien verbessert.

Dazu gehören neben der nur noch wenigen Minuten dauernden, vollständig digitalen Depoteröffnung ein intelligentes Sprachdialogsystem, das bei telefonischen Anfragen unterstützt, ein hybrider Chatbot, der den Kundenbetreuern im Kundenchat hilft und Robotic Process Automation (RPA) zur automatisierten Bearbeitung von Standardprozessen.

Walter: „Die effizienteren Arbeitsabläufe sorgen dafür, dass das Kundenanliegen noch schneller bearbeitet wird. Für comdirect als Bank sind sie die Basis für das künftige effiziente Wachstum und die Skalierung des Geschäftsmodells.“

 

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