Commerzbank: Sonderertrag durch Abspaltung

Commerzbank AG: Wie in der Mitteilung vom 21. August 2017 veröffentlicht, hat sich die Commerzbank mit der BNP Paribas Personal Finance S. A. auf die Abspaltung und Übertragung des Unternehmensbereiches Banking von ihrem gemeinsamen Joint Venture "Commerz Finanz GmbH" mit Sitz in München auf die Commerzbank geeinigt.

 

Ratenkredite an BNP Paribas verkauft

Der Unternehmensbereich Banking enthielt die von der Commerzbank vermittelten Ratenkredite. Mit der Abspaltung wurde das Joint Venture beendet. Im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs sind rund 300.000 Kundenverträge mit einem Ratenkreditportfolio von insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro von der "Commerz Finanz GmbH" auf die Commerzbank übergegangen. Die Transaktion wurde in enger Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden mit Wirkung vom 18. August 2017 vollzogen.

Mit der Mitteilung informiert die Commerzbank ergänzend über die finanziellen Effekte der Transaktion. Der im dritten Quartal 2017 anfallende außerordentliche Ertrag, der sich insbesondere aus der im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses nach IFRS 3 erforderlichen Fair Value-Bewertung des 49,9% Anteils an dem Joint Venture im Vergleich zum bisherigen IFRS-Buchwert ergibt, beträgt brutto 176 Mio. Euro.

 

Einmalertrag
Die im Rahmen der sogenannten Purchase Price Allocation (PPA) zu ermittelnden Fair Value- Bewertungsdifferenzen der übernommenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind über deren Restlaufzeiten zu amortisieren. Unter Berücksichtigung dieser Amortisationen für das dritte und vierte Quartal 2017 in Höhe von minus 16 Mio. Euro bzw. minus 28 Mio. Euro beläuft sich der saldierte Einmalertrag auf 132 Mio. Euro für die zweite Jahreshälfte 2017.

Ein Update auf die bereits in den Veröffentlichungen des zweiten Quartals genannten Sondereffekte für die zweite Jahreshälfte sowie weitere Details insbesondere zu der Auflösung des Joint Venture „Commerz Finanz GmbH“ sind im Internet zu finden.

 

 

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