DAX Marktüberblick am 12. Januar 2023: News zu Bayer reißen nicht ab

flatex: Der DAX holt offenkundig die verpatzte Jahresendrallye nach.

Am Mittwoch war mit dem Tageshoch von 14.965,47 Punkten sogar die Marke von 15.000 Punkten zum Greifen nah.

Zum Xetra-Handelsschluss wurde es ein respektables Plus von 1,17 Prozent und eine Schlusskurs von 14.947,91 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 3,55 Milliarden Euro.

Der DAX klettert demnach mit einem schrittweise anziehenden Handelsvolumen weiter die Leiter nach oben.

Auch die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich konnten durchweg Zugewinne verbuchen.

Der EuroStoxx50 beendete den Handelstag mit einem Kursplus von 1,04 Prozent bei 4.099,76 Zählern.

Die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 schlossen am Mittwoch dennoch allesamt mit Kursgewinnen.

Am stärksten konnte einmal mehr der NASDAQ100 zulegen, der um 1,76 Prozent auf 11.402,52 Zähler anzog.

 

 

News zu Bayer reißen nicht ab

Zurück zum DAX: Der Newsflow für die Bayer-Aktie bleibt unter Feuer – so auch der Kurs. Die Aktie ging via Xetra mit einem Kursplus von 3,61 Prozent und 55,91 Euro aus dem Handel.

Am Mittwoch wurde via Bloomberg bekannt, dass ein weiterer aktivistischer Investor namens „Blue Bell Capital“ bei Bayer eingestiegen ist.

Man habe Bloomberg zufolge sogar mehrfach mit dem Bayer-Aufsichtsrat gesprochen und eine Unternehmensaufspaltung gefordert – also die Abspaltung der Agrarchemie vom Pharmageschäftsbereich.

Auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden will man offenbar von seinem Posten vertreiben, denn man fordert einen Wechsel.

 

Vonovia profitiert von steigenden Mieten

Der Blick auf den DAX-Tagessieger: Das Wertpapier von Vonovia katapultierte es um 6,55 Prozent auf 26,86 Euro.

Der Immobilienkonzern profitiert weiterhin von steigenden Mieten und das obwohl die Häuserpreise bereits fallen.

Der Mietmarkt bleibt hart umkämpft und mit den steigenden Baukosten wird die Situation im Bauwesen und auf dem Wohnungsmarkt mit Sicherheit nicht sonderlich besser.

Eine recht gute Ausgangslage für Vonovia, jedoch schlecht für Wohnungssuchende.

 

Auch RWE unter den DAX-Gewinnern

Eine weitere DAX-Aktie stand am Mittwoch im Mittelpunkt des Interesses und das war das Papier von RWE.

Die Räumung von Lützerath nimmt Form an und dies mit wenigen Ausnahmen sogar recht friedlich.

Das Dorf gehört der RWE bereits – nach der Räumung kann wie geplant dann Braunkohle zur Verstromung abgebaggert werden.

Die RWE-Aktie schloss via Xetra mit einem Plus von 2,41 Prozent und 40,40 Euro.

 

 

Wirtschaftsdaten

An der Wall Street hat man seit Tagen die heute um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung anstehenden US-Verbraucherpreise für den Monat Dezember auf der Uhr.

Mit einer sich abschwächenden Inflation kommt auch die Hoffnung der Marktteilnehmer daher, die Zinsen würden von Fed nicht mehr so stark angehoben oder gar noch Ende des Jahres etwas abgesenkt. Darauf sollte man sich besser nicht verlassen.

Mit zum Beispiel wieder teurer werdenden Energiekosten wären die Inflationsraten wieder auf dem aufsteigenden Ast und schon wäre die Erholung an den Aktienmärkten wieder dahin.

Es ist derzeit auch nicht wirklich vorstellbar, dass die Fed ihre aktuelle Zinspolitik adhoc beenden würde – im Gegenteil.

Die Marktteilnehmer wären gut beraten, sich auf das gegenwärtige Zinsniveau oder gar darüber locker bis 2024 einzustellen.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Mittwoch mehrheitlich Kursgewinne auf.

Die US-Futures konnten durchweg zulegen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 14.994 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Mittwoch via Xetra mit einem Kursplus von 1,17 Prozent und 14.947,91 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Rekordhoch des 18. November 2021 von 16.290194 Punkten bis zum letzten Verlaufstief vom 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten, wären die nächsten übergeordneten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände wären bei den Marken zur Oberseite von 15.245 und 16.290 Punkten zu ermitteln.

Bei den Marken von 14.599/14.077 und 13.554 Punkten wären die nächsten Unterstützungsbereiche auszumachen.

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