DAX Marktüberblick am 13. Oktober 2022: BASF Quartalszahlen – Energiekrise hinterlässt bereits Spuren

flatex: Der Deutsche Aktienindex ging am Mittwoch mit einem leichten Kursverlust von 0,39 Prozent bei 12.172,26 Punkten aus dem Xetra-Handel hervor.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 2,56 Milliarden Euro.

Auch die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich wiesen durchweg Kursverluste auf.

Der EuroStoxx50 verlor 0,26 Prozent auf 3.331,53 Zähler.

An der Wall Street gingen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit leichten Abgaben aus dem Handel.

Der marktbreite S&P500 verlor darunter mit 0,33 Prozent auf 3.577,03 Punkte am stärksten.

 

BASF Quartalszahlen – Energiekrise hinterlässt bereits Spuren

Blicken wir auf einen DAX-Wert, die Aktie der BASF. Man erkennt anhand des Beispiels BASF wie die Energiekrise bereits Spuren hinterlässt.

Die BASF legte die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal 2022 vor und kündigte ein Kosteneinsparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro an.

Zwar konnte BASF einen Umsatz, ein EBIT vor Sondereinflüssen und ein EBIT leicht oberhalb der Konsensschätzungen abliefern, doch ging es dennoch schon kräftig abwärts.

Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschten Anteil soll bei 909 Millionen Euro liegen. In QIII/2021 waren dies zum Vergleich noch 1,253 Milliarden Euro.

Die nicht zahlungswirksame Wertberichtung aufgrund der Beteiligung an Wintershall Dea schlug mit rund 740 Millionen Euro ordentlich ins Kontor (Wintershall Dea hält die Beteiligung an der Nord Stream AG, die die Nordstream 1 Pipeline betreibt, was ja nach neuestem Stand ein desaströses Geschäft darstellt).

Das EBIT wird voraussichtlich in QIII/2022 bei 1,348 Milliarden Euro liegen, in QIII/2021 waren es noch 1,822 Milliarden Euro.

Dennoch behält die BASF den Ausblick bei und geht für das Gesamtjahr 2022 von einem EBIT vor Sondereinflüssen in einer Spanne von 6,8 bis 7,2 Milliarden Euro aus.

 

 

Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

Aus den USA wurden um 14:30 Uhr die Erzeugerpreise für den Monat September ausgewiesen. Die Erzeugerpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat saisonal adjustiert um 0,4 Prozent an. Hier erwartete man den Konsensschätzungen der Analysen zufolge nur ein Plus von 0,2 Prozent.

Auf Sicht der letzten zwölf Monate kletterten die Erzeugerpreise saisonal nicht adjustiert um 8,5 Prozent. Insgesamt auf 12-Monatssicht war dies dennoch der dritte Rückgang in Folge, denn im Juni lag das Plus noch bei 11,3 Prozent.

Die heute um 14:30 Uhr anstehenden September-Verbraucherpreise dürften den Markt stärker bewegen. Der Konsens geht von einem Plus von 8,1 Prozent auf Sicht der letzten 12 Monate aus.

Nebst aller volkswirtschaftlicher und auch politischer Entwicklungen richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer in den USA nun langsam auf die beginnende US-Berichtssaison.

Blicken wir also auf den ersten großen US-Wert, das Wertpapier von PepsiCo. Der Konzern legte am Mittwoch die neuesten Quartalszahlen vor und übertraf sowohl bei Gewinn als auch beim Umsatz die Erwartungen der Analystenschar.

PepsiCo wies einen Quartalsgewinn je Aktie von 1,97 US-Dollar und einen Quartalsumsatz von 21,97 Milliarden US-Dollar aus.

 

Wirtschaftsdaten

Am heutigen Donnerstag wurden neben den deutschen September-Verbraucherpreisen um 08:00 Uhr auch Schweizer Erzeuger- und Importpreise für den September um 08:30 Uhr veröffentlicht.

Parallel zu den US-September-Verbraucherpreisen um 14:30 Uhr werden noch die Erstanträge und fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe und um 16:30 Uhr die Rohöllagerbestandsdaten der Woche veröffentlicht.

Von der Unternehmensseite berichten unter anderen die Konzerne BlackRock, Commercial Metals, Delta Air Lines, Dominos´s Pizza, Fastenal, Infosys, Progressive Corporation, Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und Walgreens Boots Alliance von den aktuellen Quartalsergebnissen.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen kurz vor dem jeweiligen Handelsschluss mehrheitlich Kursverluste auf.

Die US-Futures konnten seit der asiatischen Handelszeit mehrheitlich leicht zulegen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 12.146 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Mittwoch via Xetra mit einem Kursverlust von 0,39 Prozent bei 12.172,26 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 04. Oktober 2022 von 12.673,35 Punkten bis zum jüngsten Zwischentief des 11. Oktober 2022 von 12.097,68 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände wären bei 12.234/12.318/12.386/12.453/12.537 und 12.673 Punkten zu ermitteln.

Bei der Marke von 12.098 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 11.962/11.878/11.742 und 11.522 Punkten lägen die nächsten Unterstützungsbereiche bereit.

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