DAX nach Gegenbewegung wieder auf dem Rückzug – ​​​​​​​Das Weiße Haus als „Anlageberater“

CMC Markets: Die weltweiten Aktienmärkte setzen zu einer Gegenbewegung an. Nach einem Ausverkauf wie dem gestrigen, in dem etwa der Dow Jones über 1.000 Punkte nachgab und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr, ist es normal, dass es zu einer solchen Reaktion an den Börsen kommt.

Und die Aktienkurse sind zumindest in den USA zu einem politischen Thema geworden. Wie wichtig die Kursentwicklung im Dow Jones für den US-Präsidenten ist, zeigt seine Reaktion gestern: Er bezeichnete die Virus-Situation in USA unter Kontrolle und schrieb auf Twitter: “Der Aktienmarkt sieht langsam wieder sehr gut für mich aus!”

Sein Berater Kudlow, Direktor des Wirtschaftsrats im Weißen Haus, wies auf die fundamentale Gesundheit der US-Wirtschaft hin und riet sogar zum Einstieg, Anleger sollten “ernsthaft erwägen, Rücksetzer bei Aktien zu kaufen”.

Auch Loretta Mester von der Notenbank in Cleveland meldete sich zu Wort und bezeichnete den Einbruch am US-Aktienmarkt zu Wochenbeginn als “einmalige” Aktion.

 


 

Auf der Unternehmensseite klingt die Stimmungsmache im Wahlkampf ganz anders:  United Airlines meldete sich ebenfalls zu Wort und kassierte alle Ziele für 2020, beklagte einen Totalausfall bei Flügen nach und aus China und einen Einbruch um 75 Prozent bei der Nachfrage nach transatlantischen Flügen. Derzeit sei das Geschäft nicht mehr planbar.

Auch Mastercard sprach eine Umsatzwarnung wegen des Virus für das erste Quartal aus.

Allerdings fielen beide Aktien nachbörslich nur moderat, die schlechten Nachrichten könnte in den Kursen also größtenteils eingepreist sein.

Beim Deutschen Aktienindex geht es zunächst weiter um die Marke von 13.041 Punkten. Fällt diese, könnte sich die Schwäche des gestrigen Handelstags fortsetzen.

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