DAX®: Politische Unsicherheit in Italien hält an

XTB: Die US-Aktienmärkte wiesen leichte Kursrückgänge auf, nachdem die Fed ein etwas hawkischeres Sitzungsprotokoll veröffentlichte und die Spannungen um den Chemieangriff in Syrien verstärkt wurden. Ähnliche Entwicklungen waren auch bei der Sitzung in Asien zu beobachten, wobei die chinesischen Märkte Verluste aufwiesen. Nur der Hang Seng (CHNComp) konnte den Handelstag mit einem Gewinn von 0,4% beenden.

Die Aktienmärkte in Australien und Japan erwiesen sich als widerstandsfähiger, zeigten jedoch nach wie vor einen leichten Abwärtstrend auf. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) fiel um 0,23% und der japanische Nikkei (JAP225) um 0,12%.

Die globalen Spannungen führten zu einer gemischten Eröffnung in Europa, wobei die wichtigsten Indizes sich um den gestrigen Schlusskurs bewegten. Des Weiteren konnte sich der russische Aktienindex etwas von seinem jüngsten Abverkauf erholen. Europäische Banken und Raffinerien gehören heute im frühen Handel zu den größten Gewinnern, während die Medienunternehmen am meisten hinterherhinken.

In Italien herrscht weiterhin politische Unsicherheit, die durch das unschlüssige Ergebnis der letzten Wahlen ausgelöst wurde. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass diese Situation noch weiter anhält. Grund hierfür sind die Vertreter der Demokratischen Partei, da diese sagten, dass ihre Gruppe nicht daran interessiert sei mit der Fünf-Sterne-Bewegung eine Regierung zu bilden. Ettore Rosato, der Kandidat für den Parteichef nach dem Rücktritt von Matteo Renzi, sagte sogar, dass die Demokratische Partei einige Zeit in der Opposition verbringen sollte.

Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass der Präsident Sergio Mattarella dem Vorsitzenden der Mitte-Rechts-Koalition, Matteo Salvini, ein vorläufiges Mandat zur Bildung der Regierung geben könnte, um zu sehen, ob dies unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen möglich ist. Nach der ersten Handelsstunde wird der DAX® (DE30) ebenso wie der französische CAC 40 (FRA40) und der britische FTSE 100 (UK100) flach gehandelt. Russlands RTS (RUS50) legt bis zu 2,52% zu.


Der DE30 nähert sich langsam dem 33er EMA. Quelle: xStation 5

Der DE30 zog sich gestern unter die 12.355 Punkte-Marke zurück, was darauf hindeutet, dass die Erholung möglicherweise noch nicht stattfindet. Sollte die Abwärtsbewegung fortgesetzt werden, könnte der Kurs möglicherweise im 4-Stundenchart in Richtung des 33er EMA zurückfallen. Zum Zeitpunkt des Schreiben ist dies der Bereich um die 12.230 Punkte. Ein Unterschreiten dieses Hindernisses könnte zu einem anhaltenden Rückgang führen, die nächste wichtige Unterstützungzone kann bei 12.150 Punkten gefunden werden.

Wenn es dem deutschen Leitindex wiederum gelingen sollte von dem zuvor erwähnten EMA abzuprallen, wäre auch eine Bewegung in Richtung des Widerstands bei 12.355 Punkten ein mögliches Szenario. Denken Sie daran, dass der Index etwas unterhalb dem Niveau der Double-Top-Formation vom März umgekehrt hat, sodass Anleger dem 12.450 Punkte-Bereich besondere Aufmerksamkeit schenken werden.

 

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Unternehmensnachrichten

Volkswagen (VOW.DE) soll die Zusammenarbeit mit Toyota Motor Corp. aufnehmen, um in den Bereichen Elektrofahrzeuge und autonomes Fahren zu expandieren. Die Lkw- und Bus-Tochtergesellschaften des Unternehmens werden die Technologieentwicklung voranbringen, die sie in die boomende Industrie bringen könnten. Diese geriet aufgrund des jüngsten Tesla-Vorfalls unter Druck.

Die strategische Partnerschaft zwischen Volkswagen und Toyota wird sich auf die Entwicklung von konventionellen, hybriden und elektrischen Antriebssträngen sowie von selbstfahrenden Systemen konzentrieren. Dieser Schritt könnte die Stimmung der Anleger gegenüber dem Automobilhersteller ein wenig verbessern, nachdem der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Matthias Müller, Anfang dieser Woche von seinem Amt zurückgetreten war. Nach der ersten Handelsstunde wird die Volkswagen-Aktie 0,67% höher gehandelt.

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