DAX: Startet mit einem Plus in den Handel

XTB: Ölpreise stabilisieren sich

 

Marktlage:

Der DAX startete freundlich in den Handel und war zwischenzeitlich über der Marke von 10.600 Punkten. Aktuell steht der DAX bei 10.571 Punkten einem Plus von 0,7 Prozent. Gute Nachrichten aus China sorgten für gute Stimmung an den Märkten. Durch Steuersenkungen, Mehrausgaben und einer lockeren Geldpolitik, möchte China seine Konjunktur in Schwung bringen. Positive Signale sendete auch der Conference Board Leading Economic Index (Lei), der im November um 0,6 Prozent stieg, nachdem er bereits im Oktober um 0,3 Prozent anstiegen war. Des Weiteren lieferte die Wall Street eine Vorlage für freundliche Börsenmärkte. Dort schlossen die Indizes nach einer Schlussrallye im Schlussgeschäft freundlich und nahe der Tageshochs. Der Dow-Jones schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 17.251 Punkten. Auch der S&P-500 und die Nasdaq schlossen jeweils im Plus.

Der Ölmarkt sendet ein Lebenszeichen und die Preise stabilisieren sich ein wenig, obwohl immer noch ein Abwärtstrend vorhanden ist. So kostet ein Fass der Nordseesorte Brent 36,45 Dollar und damit 0,3 Prozent mehr als noch am Montag Abend. Der Preis für ein Barrel US-Ol WTI liegt mit 36,05 Dollar 0,7 Prozent im Plus.


Ausblick auf 2016:

 

Nach dem turbulenten Jahr 2015 bleibt die Frage, wie sich das Jahr 2016 entwicklen wird. Auch im nächsten Jahr könnten die Märkte volatil bleiben. Für deutliche Rückschläge gibt es eine Reihe von möglichen Gründen. In China könnten die konjunkturellen Maßnahmen nicht anschlagen und die Konjunktur wieder in den Keller rauschen. Auch in den USA besteht die Gefahr, dass die Wirtschaft wieder an Schwung verliert.  Bereits jetzt sind Lagerstände der Unternehmen deutlich gestiegen und die Auftragseingänge schwächen sich ab. Ein kollabierender Ölpreis setzt in den USA die hochverschuldete Fackingindustrie weiter unter Druck. Des Weiteren stehen 2016 die Präsidentschaftswahlen an und es wird ein Nachfolger für Barack Obama gewählt. Sollte das Unmögliche Wirklichkeit werden und Donald Trump tatsächlich Präsident werden, wären die Folgen für die Wirtschaft und Finanzmärkte kaum absehbar.

 

Auch Europa bleibt nächstes Jahr sehr spannend. Länder wie Portugal, Spanien und Griechenland sind noch längst nicht über den Berg. Hier müssen die wirtschaftlichen Maßnahmen weiter Wirkung zeigen. Dem stehen erhebliche politische Risiken gegenüber. In Spanien hat das zwei Parteiensystem ausgedient. Nun besteht das spanische Parlament aus insgesammt vier Parteien. Falls es zu Neuwahlen kommen sollte, da keine Regierung wegen schwieriger Mehrheitsverhältnissen zu stande kommt, könnte das Land weiter nach Links driften und den eingeschlagenen Sparkurs aufweichen. Dies würde die wirtschaftliche Situation Spaniens erheblich erschweren.

 

AUTOR: Jörg Fahnenstich

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