DE30: Airbus sichert sich 35 Mrd. USD-Deal in China

XTB: Einige Gewinne wurden an den Börsen während der asiatischen Handelszeiten beobachtet. Der japanische Nikkei (JAP255) legte um 2,15% zu, während der australische S&P/ASX 200 (AUS200) um 0,07% höher schloss. Andererseits zeigten sich Aktien aus China nicht in ähnlichem Optimismus, da alle wichtigen Indizes aus dem Land heute nach unten tendierten.

Dennoch eröffneten die europäischen Aktien den Handel am Dienstag höher.

Niederländische und belgische Aktien entwickelten sich in den ersten Handelsminuten besser als russische Aktien, die wiederum am stärksten zurückblieben. Bergbauunternehmen stiegen zusammen mit Banken und Medienunternehmen.

 

 

Der DE30 konnte gestern nicht über der 11.400-Punkte-Marke schliessen. Der deutsche Leitindex handelt niedriger und testet zum Zeitpunkt des Schreibens den gleitenden Durchschnitt mit 50 Perioden (grüne Linie). Für den Fall, dass die Bullen diese Hürde nicht überwinden können, ist ein Rückgang in Richtung der Unterstützungszone um die 11.000 Punkte-Marke möglich. Quelle: xStation 5

 

 

 

 

Von Zeit zu Zeit schreiben wir über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seine EU-Reformpläne. Es sieht so aus, als würde Frankreich sie sehr ernst nehmen und nach den EU-Wahlen mehr Macht anstreben. Einem Reuters-Bericht zufolge könnten die französischen Behörden den Posten des Präsidenten der Europäischen Kommission anstreben, da dieser ihnen mehr Einfluss auf die EU-Politik verleihen würde als die Arbeit des EZB-Präsidenten. Michel Barnier, der führende Brexit-Verhandlungsführer für die EU, wird als einer der potenziellen Kandidaten genannt.

Aber auch Deutschland strebt eine Besetzung der Vakanz von Jean-Claude Juncker an.

Da weder Deutschland noch Frankreich die Leitung der EU-Kommission oder der EZB übernommen haben, ist es wahrscheinlich, dass die beiden Länder die zwei Stellen untereinander aufteilen werden. Dennoch gab die jüngste Nichtbewilligung der Fusion von Alstom und Siemens in beiden Ländern Anlass zu Besorgnis, dass die derzeitigen EU-Kartellgesetze Aktien aus Europa gegenüber beispielsweise US-amerikanischen und asiatischen Unternehmen benachteiligen.

Unabhängig davon, ob Deutschland oder Frankreich den Spitzenplatz in der EU-Kommission einnimmt, ist es wahrscheinlich, dass wir eine Reform (und mögliche Lockerung) des europäischen Wettbewerbsrechts erleben werden.

 

 

 

 

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: -0,36%
– FTSE 100 (UK100): +0,04%
– CAC 40 (FRA40): +0,02%
– IBEX (SPA35): -0,25%
– FTSE MIB (ITA40): -0,31%

Übersicht der DE30-Werte. Quelle: Bloomberg

 

Unternehmensnachrichten
Der jüngste tödliche Absturz des Modells 737 MAX 8 von Boeing (BA.US / ISIN: US0970231058) hat eine Vielzahl von Luftfahrtbehörden dazu veranlasst, Flüge dieses Modells zu streichen. Darüber hinaus befindet sich der US-amerikanische Flugzeughersteller aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China in einem herausfordernden Umfeld. Die Aussichten für einen weiteren großen Flugzeugbauer – Airbus (AIR.DE/AIR.FR / ISIN: NL0000235190) – haben sich wiederum verbessert.

Heute gab das europäische Unternehmen bekannt, dass es einen 35 Mrd.-USD-Deal in China abschloss. Der Auftrag umfasst insgesamt 300 Flugzeuge.

Samsung (SMSN.UK / ISIN: US7960508882) gab eine Gewinnwarnung heraus, in der erklärt wurde, dass die Ergebnisse im ersten Quartal des Jahres wahrscheinlich enttäuschend sein werden. Allerdings sagte das koreanische Unternehmen, dass es eine Erholung der Nachfrage nach Speicherchips in der zweiten Jahreshälfte 2019 erwarte. Die Ankündigung ähnelt auffallend der von Micron (MU.US / ISIN: US5951121038).

Das US-Unternehmen sagte, dass auch eine Erholung der Nachfrage im späteren Verlauf des Jahres zu erwarten wäre. In der Folgezeit könnten die europäischen Halbleiterwerte, wie z.B. Infineon (IFX.DE / WKN: 623100), heute eine erhöhte Volatilität erfahren.

 

 

 

 

Deutsche Bank (DBK.DE / WKN: 514000) und Commerzbank (CBK.DE / WKN: CBK100) notieren heute beide niedriger, nachdem ein Bloomberg-Bericht auf mögliche Hindernisse bei der Fusion hinwies. Die Agentur berichtete, dass die katarischen Deutsche-Bank-Aktionäre der Vereinbarung aufgrund der Verwässerung der Aktien wahrscheinlich nicht unterstützen werden. Vertreter des Emirates halten rund 6% der Anteile an dem Kreditgeber.

Die Fusionsgespräche befinden sich jedoch noch in der Anfangsphase und die endgültige Form eines Deals könnte widerwillige Investoren davon überzeugen, für einen Deal zu stimmen.

 

 

Infineon sank unter das Unterstützungsniveau von 19 EUR, was die Kursbewegungen seit der Jahreswende von 2018 und 2019 begrenzte. Die Aktie wird sowohl unter der 50- als auch der 200-Tage-Linie gehandelt, und falls der Kurs nicht wieder über das oben genannte Unterstützungsniveau steigt, könnte die Stimmung weiter angeschlagen sein. Quelle: xStation 5

 

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