DE30: Infineon – Abwärtsrevision für 2019 belastet Aktien

XTB: Aktien aus China und Japan verzeichneten während der asiatischen Handelszeiten deutliche Kursverluste, während die Aktien in Australien zulegen konnten. Der Beginn der Sitzung in Europa kann jedoch als gemischt bezeichnet werden. Die Aktien in Spanien, Italien und Russland entwickelten sich unterdurchschnittlich, während die britischen und portugiesischen Unternehmen am stärksten zulegten. Bergbauunternehmen steigen, während Immobiliengesellschaften in den ersten Handelsminuten am meisten zurückbleiben.

 

Der DE30 bewegt sich weiter nach oben, nachdem er wieder Abstand von der 50-Tage-Linie nehmen konnte. Sollte die positive Stimmungen anhalten, könnte der deutsche Leitindex über dem Swing-Level von Anfang März (11.500 Punkte-Bereich) schließen. Ein Bruch über den jüngsten Höchststand könnte jedoch schwer zu erreichen sein, da das Gebiet von der 200-Tage-Linie als auch einer Widerstandszone bewacht wird. Quelle: xStation 5

 

 

 

 

 

Der vorläufige VPI-Wert aus Deutschland für März ist für die Veröffentlichung um 14:00 Uhr geplant. Die Teildaten aus einigen EU-Mitgliedsländern, die bis 10:00 Uhr veröffentlicht wurden, gaben bereits einen Einblick, wie der Messwert für die gesamte Wirtschaft aussehen könnte.

Bereits veröffentlichte Daten (jeweils im Jahresvergleich):
– Sachsen: 1,4% (Prognose: 1,4%)
– Brandenburg: 1,4% (Prognose: 1,6%)
– Hessen: 1,1% (Prognose: 1,1%)
– Bayern:1,5% (Prognose: 1,7%)

 

Wie man sieht, lagen die Werte entweder im Rahmen oder unter den Erwartungen, was darauf hindeutet, dass der Bericht für die gesamte deutsche Wirtschaft auch enttäuschend sein könnte. Kombiniert mit der Verfehlung der Prognose bei den spanischen Daten, könnte der morgige Bericht für die gesamte Eurozone (11:00 Uhr) einen gewissen Druck auf die Gemeinschaftswährung ausüben.

 

 


 

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
– DE30: +0,40%
– FTSE 100 (UK100): +0,74%
– CAC 40 (FRA40): +0,39%
– IBEX (SPA35): +0,05%
– FTSE MIB (ITA40): -0,05%

 

Übersicht der DE30-Werte nach der ersten Handelsstunde. Quelle: Bloomberg

 

 

 

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Bayer (BAYN.DE / WKN: BAY001) könnte heute nach einem weiteren ungünstigen Gerichtsurteil über Monsantos Glyphosat enthaltenden Roundup-Unkrautvernichter unter Druck geraten. Das Gericht in San Francisco entschied, dass das Herbizid die Ursache für die Krankheit eines 70-jährigen Bauern war, der das Produkt angeblich seit Jahrzehnten verwendet. Das Gericht ordnete an, dass Bayer ca. 80 Mio. USD Schadenersatz zahlen muss. Da Tausende von ähnlichen Klagen auf den Prozess warten, könnte Bayer zu Geldbußen in Milliardenhöhe verurteilt werden.

Das Unternehmen sagte, dass es plane, Berufung gegen die Entscheidung einzulegen.

 

Während die Fusionsgespräche zwischen Deutsche Bank und Commerzbank fortschreiten, ergeben sich immer mehr potenzielle Hürden für den Deal. Eines dieser Probleme ist die Kreditqualität der Commerzbank. Die Bank gewährte Kredite schneller als die Deutsche Bank und könnte nun unter Abschreibungen auf ihre Anleihe- und Kreditportfolios leiden, falls die Fusion zustande kommt. Darüber hinaus berichtete Bloomberg, dass alle Commerzbank-Mitarbeiter gegen die Fusion seien.

Diese sagten nämlich, dass beide Kreditgeber keinen Plan, keine Vision oder Unterstützung für die Transaktion haben.

Darüber hinaus sagten Arbeitnehmervertreter, dass einige Kunden aufgrund der geplanten Fusion bereits einen Wechsel zu anderen Banken in Betracht ziehen. Paul Achleitner, Vorsitzender des Deutsche Bank-Aufsichtsrats , sagte, dass die Bank am 26. April weitere Einzelheiten zum Stand der Fusionsgespräche mitteilen werde.

 

 

 

 

Infineon Technologies (IFX.DE / WKN 623100) steht weiterhin unter Druck, da gestern die aktualisierte Guidance für 2019 veröffentlicht wurde. Das Unternehmen hat die Prognosen für 2019 zum zweiten Mal seit Jahresbeginn gesenkt. Erwartet wird nun ein Umsatzwachstum von 5,3% gegenüber 9% im Februar. Der Halbleiterhersteller nannte die Verschlechterung der Bedingungen in China sowie die Verlangsamung der Weltwirtschaft als Hauptgründe für die Revision.

Merck (MRK.DE / WKN: 659990) ist heute einer der stärksten DE30-Werte. Das Pharmaunternehmen kündigte an, dass es in den nächsten vier Jahren 150 Mio. EUR in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Arzneimittel in der Schweiz investieren wird.

 

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