DE30: Starke Verkaufszahlen beflügeln deutsche Autohersteller

XTBNach kurzen Rückgängen am Montag verbuchten die US-Aktienindizes am Dienstag neue Gewinne. Der S&P 500 (US500) schloss hierbei wieder über der 2.900 Punkte-Marke. Auch während der asiatischen Sitzung war die Stimmung positiv, da alle wichtigen Indizes aus der Region nach oben tendierten. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) stieg um 0,46%, der japanische Nikkei (JAP225) um 1,08%. Die wichtigsten chinesischen Aktienindizes werden über 1% höher gehandelt.

Fast jeder größere europäische Aktienindex wurde am Mittwoch höher gehandelt. In den ersten Handelsminuten war eine gewisse Schwäche bei französischen und italienischen Aktien zu beobachten, der Umfang der Verluste hielt sich jedoch in Grenzen.

Am polnischen Aktienmarkt waren erneut die größten Zuwächse zu verzeichnen. Bergbauunternehmen übertrafen andere europäische Werte, während Lebensmittel- und Telekommunikationsunternehmen unter den größten Nachzüglern zu finden waren.

 

DE30 Chart

DE30 Chart

 

Nach einigen hektischen Schwankungen während der gestrigen Sitzung konnte der DE30 oberhalb des Widerstands bei 12.150 Punkten schließen. Am Mittwoch bewegt sich der deutsche Leitindex langsam nach oben und für den Fall, dass die optimistische Stimmung weiter anhält, könnte in der kommenden Woche die nächste Widerstandszone (12.380 bis 12.420 Punkte) erreicht werden. Quelle: xStation 5

 

 


 

 

Zwei wichtige Veranstaltungen wurden gestern in Europa abgehalten: Das Bloomberg European Markets Forum und eine Konferenz, die von der französischen Banken- und Versicherungsaufsicht veranstaltet wurde. Obwohl die erste in Mailand und die zweite in Paris stattfand, gab es ein Thema, welches bei beiden Veranstaltungen hervorgehoben wurde: Die europäische Bankenunion. Mehrere führende Senior Banker sowie einige EZB-Mitglieder nahmen an den Veranstaltungen teil. Es herrschte jedoch ein allgemeiner Konsens darüber, dass die europäische Bankenunion notwendig sei, damit sich die EU-Wirtschaft weiterentwickeln könne.

 

Jean Pierre Mustier, CEO der UniCredit, sagte, dass die Banken in Europa heute nicht in der Lage seien, kleine und mittelständische Unternehmen angemessen zu unterstützen. Er fügte hinzu, dass größere Banken (das Ergebnis der Bankenunion) diesen Sektor stärken könnten. Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank, sagte, dass die Vollendung der Bankenunion entscheidend sei, wenn die europäischen Banken mit amerikanischen und asiatischen Giganten konkurrieren wollen. An anderer Stelle bekräftigte Finanzminister Olaf Scholz die Aussage, dass große europäische Banken große europäische Unternehmen unterstützen könnten. Damit könnte der europäischen Kapitalmarkt vorangebracht werden hieß es.

Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:

– DE30: +0,13%

– FTSE 100 (UK100): +0,21%

– CAC 40 (FRA40): +0,21%

– IBEX (SPA35): +0,14%

– FTSE MIB (ITA40): +-0,07%

Unternehmensnachrichten
Die Commerzbank (CBK.DE) gehört heute zu den stärksten DE30-Werten. Das Unternehmen erhielt eine Aufstufung durch die RBC (Royal Bank of Canada): Von “Sector Perform” auf “Outperform”. Die Analysten haben das Kursziel für die Aktie von 9,50 EUR auf 11 EUR angehoben. Darüber hinaus ist die RBC der Ansicht, dass die Übernahme durch die Deutsche Bank (DBK.DE) bei einem deutlichen Rückgang des Aktienkurses der Commerzbank wahrscheinlicher wird. Erinnern wir uns, dass Finanzminister Olaf Scholz in der vergangenen Woche gesagt hat, dass er sich “die Fusion zweier Banken vorstellen” könnte.

 

Auch BMW (BMW.DE), Volkswagen (VOW.DE) und Daimler (DAI.DE) notieren heute höher. Die deutschen Autohersteller profitieren von den kürzlich für August veröffentlichten Verkaufsdaten. Der Bericht zeigte, dass die Auslieferungen der neuen Fahrzeuge in der EU und in der Europäischen Freihandelszone im August um 30% gestiegen sind. Als Grund für einen solchen Anstieg kann man die Anstrengungen der europäischen Automobilhersteller nennen, so viel wie möglich von dem Inventar vor den neuen Emissionskontrollvorschriften zu verkaufen. Die Verordnungen traten am 1. September in Kraft.

 

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