Der Dax bewegt sich in Richtung eines neuen Hochs

XTB:

Heute erhielten wir eine neue Welle von positiven Daten von der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Laut Markit verzeichnen Hersteller in der Eurozone den stärksten Zuwachs in der Produktion und Aufträge seit sechs Jahren. Somit sieht es nach einem soliden Aufstieg aus. Der finale Herstellungs PMI erreichte 55,4 im Februar und 55,2 im Januar. Es ist eindeutig, dass Unternehmen anhanltend gute Zeiten erwarten. 
 

Markit fügt noch hinzu, dass Unternehmen bezüglich der Zukunft optimistischer denn je gestimmt sind. Zumindest seit der Euro Schuldenkrise. Unternehmen verzeichnen eine höhere Anfrage in heimischen und in Exportmärkten. Ein geschwächter Euro unterstützt den Anstieg der Verkäufe ebenfalls.  Der Preisfront ist ebenfalls wichtig. Ein schwacher Euro und hohe Rohstoffpreise drücken die Kosten der Unternehmen nach oben. Jedoch gibt es Hinweise für einen potentiellen Anstieg des Drucks auf die Kerninflation. Laut dem Institut häufen sich bei vielen Gütern, die Hinweise auf die Entwicklung eines Verkäufer-Marktes, da die Anfrage das Angebot übersteigt.


Der deutsche Herstellungs-Einkaufsmanagerindex (PMI) kam nun am höchsten Level seit sechs Jahren an (PMI stieg auf ein 69-Monatshoch an). Seit May 2011 gibt es eine der stärksten Inflationen der Eingangspreise. Passend zu Markit stiegen die Preise für die Produktion, neue Aufträge gingen ein, die Exporte stiegen und auch die Einkäufe gingen weiter nach oben, während der Druck auf den aktuellen Kapazitäten durch Auftragsüberhänge sich offensichtlich angesammelt hat. Diese resultieren aus noch größeren Geschwindigkeiten und den extrem langen Lieferzeiten der Zulieferer.  IHS Markit erwartet aktuell einen quartalsweisen Anstieg von ca. 0,6% in Q1 verglichen mit dem Anstieg um 0,4% im Q4 2016 und prognostiziert einen Anstieg des BIP’s um 1,9% im Jahr 2017.

Donald Trump lieferte, wie von Vielen erwartet, eine Rede, in der er den US Kongress adressierte. Seine Rede kann man als weniger populistisch bezeichnen, eher sogar als versöhnlich im Vergleich zu seinen Pressekonferenzen, was allgemein als sehr gutes Zeichen aufgenommen wurde. Auf der Seite der wirtschaftlichen Aspekte der USA wiederholte Donald Trump seine Wahlversprechen, die Details hierzu jedoch waren nur sehr knapp. Die Wall Street schloss dennoch am gestrigen Tag höher und die europäischen Aktienmärkte zogen nach.  
 

Wir haben ja bereits in vorherigen Berichten darauf hingewiesen, dass es das mögliche Ende einer vierten korrektiven Elliott-Wave im Dax sein kann, da die Schlüsselunterstützung bei 11.800 Punkten verteidigt wurde. Die Preise festigten sich kurzfritig in diesem Bereich, brachen nun aber wieder höher aus. Die Preise laufen gerade auf den nächstgelegenen Widerstand bei 12.000 Punkten zu. Wenn der Dax es schafft, darüber zu schließen, könnte man eine erneute Phase der Bullen sehen und eine Rally mit dem Ziel der letztjährigen kurzzeitigen bullischen Bewegung bei rund 12.200 Punkten entstehen. 
 

 

Der Dax stieg weiter bis zum psychologisch wichtigen Level bei 12.000 Punkten an, Quelle: xStation5

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