DOE im Fokus nach gestriger API-Überraschung

  • Vorläufiger Einkaufsmanagerindex für Deutschland und die Eurozone am Morgen
  • DOE-Bericht im Mittelpunkt, nachdem der API-Bericht einen Anstieg der Öllagerbestände aufwies
  • Der VPI aus Neuseeland wird am Abend veröffentlicht

XTB: Im Gegensatz zu den letzten beiden Tagen ist der heutige Wirtschaftskalender voll von wichtigen makroökonomischen Veröffentlichungen. Vorläufige PMI-Werte für Deutschland und die Eurozone stehen heute Vormittag auf der Agenda. Wir werden außerdem einige Daten vom britischen Arbeitsmarkt bekommen.

Am Nachmittag werden Zahlen zum US-Immobilienmarkt veröffentlicht. Ölhändler sollten vor dem heutigen DOE-Bericht vorsichtig bleiben, da der API-Bericht gestern einen Anstieg der Lagerbestände verzeichnete. Zuallerletzt werden die neuseeländischen VPI-Daten am späten Abend die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.

9:30 Uhr BST – Deutschland, Einkaufsmanagerindex zum verarbeitenden Gewerbe (Januar):
Der Index misst das Aktivitätslevel des Herstellungssektors in der größten Volkswirtschaft Europas. Ein Wert über 50 zeigt an, dass der Sektor expandiert. Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich seit einiger Zeit ziemlich gut, da der PMI-Index zum letzten Mal im Dezember 2014 unter 50 fiel.

Dieses Mal verlangt der Marktkonsens einen weiteren starken Wert von 63 Punkten, was gegenüber der 63,3 Punkte vom letzten Mal einen kleinen Rückgang darstellt. Man sollte jedoch bedenken, dass dies nur eine vorläufige Veröffentlichung ist und die endgültigen Werte am 1. Februar veröffentlicht werden.

10:30 Uhr – Großbritannien, Arbeitslosenänderung (Dezember):
Daten zum britischen Arbeitsmarkt zeigen die Veränderung der Arbeitslosenzahlen auf. Die letzten drei Veröffentlichungen haben einen bescheidenen Anstieg gezeigt. Dieses Mal erwarten die Märkte einen Anstieg von 5,4 Tsd. gegenüber 5,9 Tsd. im letzten Monat.

16:00 Uhr – USA, Verkäufe bestehender Häuser (Dezember):
Eine Messung, die die Anzahl der bestehenden Wohngebäude aufzeigt, die im vorangegangenen Monat verkauft wurden. Die Veröffentlichung hilft bei der Einschätzung des Zustands des US-Immobilienmarktes und der allgemeinen Stärke der Wirtschaft. Bei den letzten drei Veröffentlichungen konnten die Erwartungen sogar übertroffen werden. Diesmal prognostizieren die befragten Ökonomen 5,7 Mio. gegenüber 5,81 Mio. im letzten Monat.

16:30 Uhr – USA, Rohöllagerbestände:
Der gestrige API-Bericht überraschte die Anleger mit dem ersten Anstieg der Ölvorräte in zwei Monaten. Dies steht im Einklang mit der Saisonalität, da es zeigt, dass wir in einen Zeitraum eingetreten sind, in dem die Lagerbestände tendenziell steigen. Dies kann die aktuelle Kursrallye auf dem Ölmarkt untergraben. Wird der heutige DOE-Bericht dieses bärische Signal für die Ölpreise bestätigen? Von den Märkten wird ein weiterer Rückgang um 1,003 Mio. erwartet.

22:45 Uhr – Neuseeland, Verbraucherpreisindex (4. Quartal):
Eine wichtige Veröffentlichung für die neuseeländische Wirtschaft. Die VPI-Messungen werden von den Zentralbanken häufig bei der Ausrichtung der zukünftigen Geldpolitik verwendet. Im Quartalsvergleich wird erwartet, dass sich die Inflation etwas verlangsamt, da der Marktkonsens auf einen Wert von 0,4% gegenüber 0,5% im 3. Quartal hindeutet.

Im Jahresvergleich dürfte die VPI-Dynamik auf ihrem derzeitigen Niveau von 1,9% verharren. Solch ein Wert würde dem aktuellen Inflationsziel der RBNZ entsprechen, welches zwischen 1% und 3% Prozent liegt. Eine Annäherung an die 2%-Marke ist erwünschenswert.

Folgende Reden von Zenralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
11:30 Uhr: Floden von der Riksbank

NZD/USD Chart 24.01.2018

In letzter Zeit hat der NZD gegenüber dem USD deutlich aufgewertet. Werden die heutigen Daten diesen Trend verändern? Quelle: xStation 5

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